Stürme
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Cloud Lightning

Erdveränderungen - Die tödlichsten Wetterkatastrophen der letzten Jahrzehnte

Was waren die tödlichsten Wetterkatastrophen? Die Weltwetterorganisation (WMO) hat ihre Archive durchforstet und solche Ereignisse nun offiziell registriert, wie sie am Donnerstag berichtete. Bisher hielt die WMO vor allem Temperatur- und Wetterrekorde fest.

Der Blitzschlag mit den höchsten indirekten Opferzahlen wurde 1994 in Ägypten erfasst - damals starben fast 500 Menschen
© (Symbolbild) Keystone/AP/NARIMAN EL-MOFTYDer Blitzschlag mit den höchsten indirekten Opferzahlen wurde 1994 in Ägypten erfasst - damals starben fast 500 Menschen
Bei dem tödlichsten je registrierten Hagelsturm kamen demnach 1988 in Indien 246 Menschen ums Leben. Die Menschen seien von Hagelkörnern so gross wie Orangen erschlagen worden. Der weltweit fatalste Blitzschlag mit 21 Toten habe sich 1975 im heutigen Simbabwe ereignet.

Die WMO listet in ihrem neuen Bericht drei weitere Wetterphänomene mit den höchsten Opferzahlen auf: Bei einem Zyklon starben nie so viele Menschen wie 1970 in Bangladesch, damals Ostpakistan: 300'000 kamen durch den «Great Bhola»-Zyklon um. Zyklone werden die tropischen Wirbelstürme im Indischen Ozean und im südlichen Pazifischen Ozean genannt.

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Tornado1

Tornado vernichtet Wohnmobilpark in den USA

Ein Tornado hat im US-Bundesstaat Wisconsin einen Wohnmobilpark verwüstet und mindestens einen Menschen getötet. Mindestens 25 Menschen erlitten Verletzungen, wie der Sheriff von Barron County, Chris Fitzgerald am Dienstagabend dem Lokalsender WCCO sagte.
wirbelsturm usa
© dpa
Chetek - In dem Park habe es schätzungsweise 50 Wohnmobile - meist Holzhäuser auf fahrbarem Untersatz - gegeben, sagte der Bürgermeister von Chetek, Jeff Marin, dem Sender KSTP-TV. Trailer sind nach Angaben der Nationalen Wetterbehörde ein besonders gefährlicher Ort, um sich dort während Tornados aufzuhalten.

dpa

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Tornado2

Die Schotterteufel in der Atacama Wüste könnten die größten und stärksten der Erde sein

Staubteufel sind ein gängiges Phänomen in Wüsten unserer Erde. Doch in der trockensten Wüste der Welt, der Atacama im Westen Südamerikas, können diese kleinen Windhosen eine beängstigende Kraft entwickeln.
Windhose in der Atacama
© Kathleen Benison, West Virginia University
Wer schon einmal in einen Sandsturm geraten ist, weiß mit Sicherheit, dass dies kein Vergnügen ist. Verglichen mit manchen Windhosen auf dem Salar de Gorbea in den Anden zwischen Argentinien und Chile, könnte das übliche Sandstrahlgeblase jedoch Kinderkram sein. Denn die Staubteufel sind offenbar so stark, dass sie große, klingenartige Gipskristalle aufwirbeln und zu größeren Kristallhaufen auftürmen können.

Kompakte Gipskristallpakete
© Kathleen Benison, West Virginia University Kompakte Gipskristallpakete
Das schließt die Geologin Kathleen Benison aus ihren Beobachtungen, die sie im Magazin Geology zusammenfasst. Die teilweise fast 30 Zentimeter langen Kristalle entstehen in sehr salzigen und sauren Tümpeln vulkanischen Ursprungs, sie finden sich aber noch kilometerweit von diesen entfernt in der Wüste - wohin sie in diesen Mengen nur durch sehr starke Winde verfrachtet werden können, so Benison.

Sobald einzelne Tümpel austrocknen, werden die Kristalle freigelegt und Wind und Wetter ausgesetzt. Teilweise ist der Boden flächendeckend damit übersät.

Cloud Precipitation

Einsturz einer Halle während einer Hochzeit in Indien durch Sturm: Mindestens 20 Tote

Neu Dehli. Beim Einsturz der Hochzeitshalle wurden zudem Dutzende Menschen verletzt.
opfer indien
Mehr als 20 Gäste einer Hochzeitsfeier in Indien sind beim Einsturz einer Hochzeitshalle ums Leben gekommen. Während der Sender NDTV von 26 Todesopfern sprach, berichtete die Hindustan Times von 22 Todesopfern. Dutzende Menschen wurden verletzt, als eine Mauer der Halle in Bharatpur im Nordwesten des Landes von einem Sturm eingedrückt wurde und auf die Gäste stürzte. Unter den Todesopfern waren mindestens vier Kinder.

Tornado1

Update Tornados in Texas: Mindestens 14 Tote

Bei schweren Unwettern und Überschwemmungen sind in den USA mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen.
A tornado is pictured casting ominous dark shadow over Canton, Texas, about 50 miles east of Dallas
  • Texas wurde am Samstag von mehreren Tornados getroffen. In Missouri kam es nach extremen Regenfällen zu Überflutungen.
  • In Tennessee wurde ein zweijähriges Mädchen von einem durch starken Wind umstürzendes Fußballtor erschlagen.
Im Süden und Mittleren Westen der Vereinigten Staaten sind bei heftigen Unwettern am Wochenende mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Im US-Staat Arkansas starben fünf Menschen, darunter eine Zehnjährige, in Texas gab es vier Todesopfer. In Tennessee wurde am Sonntag ein zweijähriges Mädchen tödlich von einem umherfliegenden Fußballtor getroffen, teilte die Polizei mit. Bei Jackson in Mississippi starb ein Siebenjähriger durch einen Stromschlag im Wasser, eine zweite Person kam während der Stürme ebenfalls in Mississippi ums Leben.


Kommentar: Was sucht eine Zweijährige bei Unwetter auf einem Fußballplatz?


In Missouri ertrank zunächst eine Frau im Hochwasser, später im Laufe des Tages gab Gouverneur Eric Greitens einen zweiten Todesfall bekannt. In Arkansas wurde ein freiwilliger Feuerwehrchef getötet, als er während der Stürme im Einsatz war. Er wurde erst später zu den offiziell durch Unwetter verursachten Todesopfern gezählt.

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Tornado1

Mehrere Tornados ziehen durch Texas - Mindestens 50 Verletzte

tornado symbolbild
Symbolbild
Washington - Mehrere Tornados haben Spuren der Verwüstung durch den Osten des US-Bundesstaats Texas gezogen. Mindestens ein Mensch kam ums Leben. Nach Medienberichten wurden rund 50 Menschen durch die Windhosen verletzt. Wie der Sender KLTV berichtet, wurden mindestens fünf Tornados in den Bezirken Henderson und Van Zandt registriert. Zahlreiche Häuser wurden beschädigt und Autos durch die Luft gewirbelt. Aus Sicherheitsgründen wurden in dem Gebiet die Autobahnen gesperrt, da der Wetterdienst mit weiteren Tornados rechnet .

dpa

Tornado2

Wasserhose in Batangas auf den Philippinen gefilmt

Gegen Mittag bildete sich heute in der Provinz Batangas ein seltenes Naturschauspiel.

waterspout Wasserhose Philippinen
Vor der Küste von Mabini wurde heute um 11:54 Uhr eine Wasserhose gesichtet. Der Mini Tornado traf zum Glück nicht auf Land, niemand wurde verletzt, nach wenigen Minuten war das Schauspiel vorbei.

Die Gegend um Mabini war in den letzten Wochen von mehreren mittleren bis starken Erdbeben getroffen worden, mehr als 3000 Häuser wurden zum Teil schwer beschädigt.

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Tornado2

Windhosen wirbeln über den Bodensee

Grosse Temperaturunterschiede und Wind haben auf dem Bodensee am Dienstag eine kleine Wasserhose entstehen lassen. Ein Experte erklärt das Phänomen.
Die Wasserhose über dem Bodensee.
© Stephan PfeiferDie Wasserhose über dem Bodensee.
«Vor uns türmte sich am Dienstagmorgen um 8.37 Uhr in Staad auf dem Bodensee plötzlich ein Tornado auf», erzählt Leser-Reporter Stephan Pfeifer. Er war an seinem Arbeitsplatz gerade in der Pause, als er die Entdeckung machte. Sofort zückte er sein Handy und filmte die Szene: «So etwas sieht man schliesslich nicht alle Tage.» Das Ereignis dauerte einige Minuten. Später sah er gleich noch einmal eine sogenannte Wasserhose, manchmal auch Mini-Twister oder Windhose genannt. «Das Wetter war eigentlich normal, etwas bewölkt und windig», so Pfeifer.

Am heutigen Morgen um kurz nach halb 9 Uhr erblickte ein Leser-Reporter in Staad über dem Bodensee einen kleinen Tornado. (Video: Stephan Pfeifer)


Kommentar: Lesen Sie diesen Artikel um zu verstehen, weshalb Temperaturunterschiede eher nicht die Ursache für diese Windhosen waren:


Cloud Lightning

Sturm "Cook" sorgte in einigen Gebieten von Neuseeland für Unruhe

Entwurzelte Bäume, blockierte Strassen und Tausende Menschen ohne Strom - der Sturm «Cook» hat in Neuseeland für Zerstörung gesorgt. Menschen kamen aber wohl nicht zu Schaden.
erdrutsch neuseeland
© KEYSTONE/AP NEW ZEALAND HERALD/JAMIE MORTONEin Erdrutsch blockiert eine Strasse auf der Nordinsel Neuseelands.
Auckland - Aufatmen in Neuseeland: Der Sturm «Cook» ist zwar mit bis zu 150 Kilometern pro Stunde über die Nordinsel des Pazifikstaats gezogen, hat aber weniger Schäden angerichtet als befürchtet.

Mehrere Strassen seien allerdings wegen umgestürzter Bäume unpassierbar, und es gebe leichte Schäden an der Küste, teilten die Behörden der am stärksten betroffenen Bezirke Opotiki und Whakatane am Freitag mit.

Am Donnerstag waren zeitweise mehr als 1000 Menschen wegen gekappter Leitungen ohne Strom. Mehr als 130 Schulen und Universitäten blieben sicherheitshalber geschlossen. Strände wurden gesperrt, weil bis zu fünf Meter hohe Wellen erwartet wurden. Überschwemmungen und Erdrutsche wurden gemeldet. Über mögliche Verletzte wurde zunächst nichts bekannt.

Tornado2

USA: Extremes Wetter kurz vor Ostern - Riesenhagel und mehrere Tornados hinterlassen Zerstörungen

Schwere Unwetter mit Riesenhagel haben in einigen Regionen der Südstaaten große Schäden hinterlassen. Zudem wüteten auch Tornados, die mehrere Gebäude beschädigten. Bilder der Eisgeschosse und Verwüstungen haben wir in der Fotostrecke zusammengestellt.

In den USA haben am Mittwoch schwere Unwetter gewütet. Dabei prasselten baseballgroße Hagelgeschosse vom Himmel, die wie hier in Munford im Nordosten des Bundesstaates Alabama enorme Schäden verursachten.
In den USA haben am Mittwoch schwere Unwetter gewütet. Dabei prasselten baseballgroße Hagelgeschosse vom Himmel, die wie hier in Munford im Nordosten des Bundesstaates Alabama enorme Schäden verursachten
© dpa