Willkommen bei SOTT.net
Do, 14 Nov 2019
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung

Better Earth

Das Elektrische Universum - Teil 22: Die Verlangsamung der Erde

Teil 3: Irdische Auswirkungen der Annäherung von Nemesis und seinem begleitenden Kometenschwarm
echcc teil 22, erdveränderungen mensch kosmos
© Sott.net
Kapitel 22: Die Verlangsamung der Erde

Wie bereits in Teil 1 erklärt, wird die Drehung der Sterne und Planeten elektrisch angetrieben. Die Erde ist keine Ausnahme. Mit ihrer negativen Ladung wirkt sie als Rotor, die von einem Stator angetrieben wird(die Ionosphäre - welche in Bezug auf den Planeten positiv geladen ist). Die Ionosphäre,322 oder genauer gesagt, die Magnetosphäre wirkt wegen ihrer starken Asymmetrie als Stator (wie in "stationär"), wie in Abbildung 89 dargestellt.

Sun Earth Magnet Field, Sonne Erde Magnetfeld

Abbildung 89: Künstlerische Darstellung der irdischen Magnetosphäre
Während sich die Tagesseite der Magnetosphäre allerdings nur über 65.000 km von der Erde erstreckt,323 dehnt sich der Magnetschweif (der Schweif der Magnetosphäre) auf der Nachtseite über 6.300.000 km324 aus. Die höchst asymmetrische Form der Magnetosphäre behält seine Längsachse "eingerastet" in einer Linie mit der Richtung des Sonnenwindes. Deshalb bleibt der Magnetschweif auf der Nachtseite der Erde, während der Planet in seinem Orbit um die Sonne kreist.

Abbildung 90 zeigt die elektromotorische Kraft (F - grüner Pfeil), welche, wie Sie sich aus Kapitel 12 erinnern werden, die "Lorentz Kraft" und proportional zu dem atmosphärischen Strom (I - roter Pfeil) ist. Deshalb ist die Rotationsgeschwindigkeit der Erde proportional zur Stärke des elektrischen Stroms zwischen der Ionosphäre und dem Planeten selbst. Daraus ergibt sich, dass eine Abnahme in der Stromstärke zu einer Abnahme der Lorentz Kraft führt und deshalb eine Abnahme der Erdrotationsgeschwindigkeit zur Folge hat. Somit sollte die aktuelle Abnahme der Sonnenaktivität eine, wie auch immer geringfügige, Verlangsamung der Erdrotation verursachen.

Robert G. Curie bestätigte 1979, dass die Erdrotation mit der Sonnenaktivität verbunden ist und folgerte, dass der "Sonnenfleckzyklus der Erde entdeckt worden ist".325 Abbildung 91 zeigt die Beziehung zwischen dem Erdrotationszyklus und dem elf Jahre dauernden Zyklus der Sonnenaktivität.

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:
deutsch, pierre lescaudron, earth changes human cosmic connection, echcc



Fireball 5

Das Elektrische Universum - Teil 21: Zunahme der Kometenaktivität

echcc teil 21
© Sott.net

Teil 3:
Irdische Auswirkungen der Annäherung von Nemesis und seinem begleitenden Kometenschwarm

Kapitel 21: Zunahme der Kometenaktivität

In einem vorherigen Kapitel193 haben wir kurz den derzeitigen Anstieg der Kometenaktivität thematisiert. In diesem Kapitel werden wir uns näher mit diesem Phänomen beschäftigen. Dafür werden wir uns zuerst mit folgenden Unterthemen beschäftigen, die direkt mit der Kometaktivität in Verbindung stehen: Anstieg von Feuerbällen (Feuerbälle sind Kometen-Material, das in unsere Atmosphäre eindringt), die auf die Erde prasseln, globale Verdunkelung (steht in Verbindung zum Anstieg von Kometen-Staub in der Atmosphäre), wachsende Anzahl von neu entdeckten Kometen, Monden und Asteroiden (die aus Kometen-Material in verschiedenen Größen bestehen). Dann werden wir uns damit beschäftigen, wie diese erhöhte Aktivität in den Mainstream-Medien verschleiert wird und schlussendlich schauen wir uns einige der unerwarteten Effekte auf die Erde an, die durch diese Kometen-Aktivität ausgelöst werden.

Zunahme an Feuerbällen

Wie wir in Kapitel 14 bereits gesehen haben, deuten die Daten, die durch die AMS194 gesammelt wurden, darauf hin, dass die Anzahl von bestätigten Feuerbällen von 2005 bis 2013 um fast 700% gestiegen ist. Mehr als 2,000 bestätigte Meteor-Feuerbälle wurden im Jahr 2012 in den USA beobachtet und 2013 waren es dann schon fast 3,500 beobachte Feuerbälle.195 Das bedeutet einen Anstieg von 64%.
Sichtungen Feuerbälle
© sott.net – data extracted from the AMS database
Abbildung 69: Beobachtete Feuerbälle über den USA von 2005-2013
Beachten Sie, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass der starke Anstieg von Feuerball-Berichten (+1931% im Zeitraum von 2005 bis 2013) nur auf mehr Beobachter und/oder einem Anstieg der Popularität der AMS Datenbank zurückzuführen ist. Wenn wir diesen Annahmen dennoch Gewicht schenken wollten, müsste sich die Anzahl der bestätigten Feuerbälle Jahr für Jahr stetig erhöhen, aber das ist nicht der Fall. Zum Beispiel fiel die Anzahl von bestätigten Feuerbällen zwischen 2008 und 2009 um 4%.

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:
deutsch, pierre lescaudron, earth changes human cosmic connection, echcc



Sun

Das Elektrische Universum - Teil 20: Einfluss der geringeren Sonnenaktivität auf die Erde

echcc teil 20
© Sott.net

Teil 3: Irdische Auswirkungen der Annäherung von Nemesis und seinem begleitenden Kometenschwarm


Kapitel 20: Einfluss der geringeren Sonnenaktivität auf die Erde

Jetzt, da wir mehr über die elektrische Natur der Sonne wissen und ihre reduzierte Aktivität bemerkt haben, ist es an der Zeit, einen Blick darauf zu werfen, wie einige Ideen, die wir zuvor diskutiert haben, mit ungewöhnlichen Naturerscheinungen hier auf der Erde zusammenhängen oder sie sogar direkt verursachen. Als erstes müssen wir ein anderes Schlüsselelement des Models des elektrischen Universums erforschen: Wie stellt sich die Erde selbst analog zu einem Kondensator dar. Wir wissen, dass die Erde durch die Sonne und der von ihr ausgehenden Sonnenwinde angetrieben wird, welche auf die Erde treffen, um sie herum und durch die Ionosphäre fegen und sie damit elektrisch aufladen. Dies ist der Grund weshalb, trotz der vielen Entladungen zwischen der Erde und ihrer Ionosphäre (zum Beispiel in der Form von Blitzen), sich das elektrische Feld zwischen der Erde und der Ionosphäre nicht auflöst: Es wird regelmäßig von der Sonne aufgeladen.

Elektrisches Atmosphärenfeld
© Sott.net
Abbildung 67: Das vertikale elektrische Atmosphärenfeld
Zusammen kann man die obereren und unteren Teile der Erdatmosphäre als isolierende Blase, ihre Doppelschicht (DS), betrachten. Die Ionosphäre reicht von 50 km bis in eine Höhe von über 500 km187. Dieser Bereich ist wegen ihrer Interaktion mit der solaren Strahlung im Vergleich mit der tieferen Atmosphäre hoch ionisiert. Sonnenpartikel ionisieren die Moleküle der Ionosphäre, welche in ihrer Natur meist gasförmig sind. Tatsächlich sind diese Ionen der Grund dafür, dass die obere Atmosphäre auch Ionosphäre genannt wird. Die elektrische Ladung der Ionosphäre ist positiv188. Weil die elektrische Ladung der Erde negativ ist189, existiert zwischen der Erdoberfläche und der Ionosphäre ein vertikales elektrisches Feld. Wie in Abbildung 67 dargestellt, entspricht das elektrische Atmosphärenfeld im Durchschnitt 100 Volt pro Meter190, jedoch ist es am Äquator stärker und nimmt in höheren Breitengraden ab.

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:

deutsch, pierre lescaudron, earth changes human cosmic connection, echcc



Fireball

Das Elektrische Universum - Teil 19: Kometen: Zyklen und Ursprünge

echcc teil 19
© Sott.net

Teil 2: Der Begleiter der Sonne und der dazugehörige Kometenschwarm


Kapitel 19: Kometen: Zyklen und Ursprünge

Muller's Zyklus-Beschreibung von Nemesis (Begleitstern der Sonne), der Asteroiden und Kometen auf seiner Umlaufbahn mitzieht und anstößt, und dadurch Kometen-Bombardements auf seinem Weg durch das Sonnensystem auslöst, ist jedoch nur ein (höchst zerstörerischer) Zyklus von vielen anderen. Kometen haben unterschiedliche Umlaufzeiten von wenigen Jahren bis über Jahrhunderte hinweg. Üblicherweise gilt: Je länger so eine Kometen-Periode ist, desto exzentrischer ist der Orbit und umso stärker die Helligkeit des Kometen.

Komet Encke
© D. Peach
Abbildung 62: Komet Encke war einer der Kometen, die man 2013 mit dem bloßen Auge beobachtet konnte. Das Bild oben wurde am 30. Oktober 2013 aufgenommen.
Kurzperiodische Kometen haben Umlaufzeiten zwischen 3.3 und 20 Jahren.168 Diese Kometen umkreisen üblicherweise die Sonne und Jupiter und weisen eine begrenzte Helligkeit auf.169 Komet Encke ist einer der über 400 bekannten Kometen der Jupiter-Familie.170

Mittelperiodische Kometen folgen üblicherweise einem größeren und exzentrischeren Orbit zwischen 20 und 64 Jahren. Sie umkreisen im Normalfall die Sonne und die äußeren Planeten171 des Sonnensystems. Komet Crommelin172, mit seinem 28-Jahre Orbit um die Sonne und Uranus, ist ein ziemlich typischer Vertreter dieser Kategorie.

Langperiodische Kometen vollenden ihre Umlaufbahn in 64 bis 164 Jahren.173 Ihre Apoapsis befindet sich üblicherweise außerhalb des Sonnensystems. Die meisten langperiodischen Kometen wurden erst ein oder zwei Mal beobachtet. Eine Ausnahme ist hier der berühmte Komet Halley, mit seiner Umlaufzeit von 75 Jahren. Jeder seiner sieben Wiedereinstiege in das Sonnensystem, wurde seit seiner Entdeckung im Jahr 1531 aufgezeichnet.174

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:

Earth Changes and the Human Cosmic Connection: The Secret History of the World - Book 3



Fireball 2

Das Elektrische Universum - Teil 18: Kometen oder Asteroiden?

echcc teil 18
© Sott.net

Teil 2: Der Begleiter der Sonne und der dazugehörige Kometenschwarm


Kapitel 18: Kometen oder Asteroiden?

Wie die Mainstream-Wissenschaft routinemäßig behauptet, und wie in Abbildung 52 abgebildet ist, sind Kometen nur ‘Brocken aus Eis und Gestein’, bzw. ‘dreckige Schneebälle’. Dieser Glaube passt jedoch nicht zu den vorliegenden Daten. Zum Beispiel stürzte Komet Lovejoy im Jahr 2011 in die Atmosphäre der Sonne und kam nach einer Stunde dieser Reise durch die Korona auf der anderen Seite wieder heraus. Die Größe und Helligkeit von Lovejoy schienen sich dabei nicht verringert zu haben.132 Nach diesem Ereignis gab es wieder (ziemlich typische) Kommentare von Beobachtern:
An diesem Morgen beobachte eine ganze Flotte an Weltraum-Instrumenten etwas, was viele Experten zuvor als unmöglich erachteten. Komet Lovejoy flog durch die heiße Atmosphäre der Sonne und tauchte intakt wieder auf. ‘Es ist absolut erstaunlich,’ sagte Karl Battams vom "Naval Research Lab" in Washington DC. ‘Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass der eisige Kern des Kometen groß genug ist, um das Eintauchen in die mehrere Millionen Grad heiße Korona der Sonne fast eine Stunde lang zu überleben, aber Lovejoy existiert noch immer.’133
Wenn aber die Temperatur der Korona der Sonne mehrere Millionen Grad134 beträgt und Komet Lovejoy nicht mehr als ein Eisbrocken ist, den man auf nur wenige hundert Meter im Durchmesser schätzt135, warum ist er dann nicht verdampft?

Ähnlich reagierte der Mainstream als im Jahr 2004 die Stardust Sonde ungefähr 300 km entfernt an Komet Wild 2 vorbei flog und detaillierte Bilder schoss.136 Den Lehrbüchern zufolge hätten die Bilder des Kometen eine Masse an ‘dreckigem Schnee’ zeigen müssen. Hier sind die Aussagen des Stardust Programmdirektors, nachdem die Bilder zurückkamen:

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:

Earth Changes and the Human Cosmic Connection: The Secret History of the World - Book 3



Sun

Das Elektrische Universum - Teil 17: Die Erdung der Sonne

echcc teil 17
© Sott.net

Teil 2: Der Begleiter der Sonne und der dazugehörige Kometenschwarm


Kapitel 17: Die Erdung der Sonne

Okay, lasst uns an dieser Stelle ein wenig rekapitulieren. Die Theorie des elektrischen Universums postuliert, dass Kometen, Planeten und Sterne gigantische Kondensatoren sind, welche konstant elektrische Ladungen untereinander austauschen und sich hin und wieder kräftig entladen. Im Fall der Sonne treten Entladungen zwischen ihrer Oberfläche und ihrer Doppelschicht, auch bekannt als Langmuir-Mantel, auf, welche sich hinter dem Pluto-Orbit befindet. Diese Entladungen nehmen die Form gewaltiger solarer Explosionen an, die einen kraftvollen Sonnenwind aus ionisierten Partikeln erzeugen, welche in Richtung der Grenzen des Sonnensystems strömen. Die Nettoladung dieses Sonnenwindes ist leicht positiv. Begleitet wird der Sonnenwind durch einen Elektronendrift in die entgegengesetzte Richtung, von der Heliosphährengrenze zur Sonne (siehe Abbildung 48).

Ionenfluss Sonne
© Sott.net
Abbildung 48: Die Sonne erzeugt einen permanenten Fluss aus Ionen und Strahlung. Wo kommt diese Energie her?

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:
deutsch, pierre lescaudron, earth changes human cosmic connection, echcc



Galaxy

Das Elektrische Universum - Teil 16: Anomalien in der Radiokarbon-Datierung

Teil 2: Der Begleiter der Sonne und der dazugehörige Kometenschwarm

echcc teil 16, cover
© Sott.net
Kapitel 16: 'Anomalien' in der Radiokarbon-Datierung

Lasst uns einen Blick darauf werfen, wie die Radiokarbon-Datierung funktioniert. Kohlenstoff-12 (12C) ist 'normaler' Kohlenstoff (6 Neutronen und 6 Protonen). Wenn man 2 Neutronen dazu addiert, wird es zu Kohlenstoff-14 (14C). Die Umwandlung von Kohlenstoff-12 in Kohlenstoff-14 wird durch kosmische Strahlung verursacht. Genauer ausgedrückt, wenn (durch Sterne erzeugte) kosmische Strahlung auf die Erdatmosphäre trifft, entstehen in der Atmosphäre jede Sekunde 2,4 Atomen Kohlenstoff-14 pro cm2. Das bedeutet, dass es im Durchschnitt für jedes Atom aus Kohlensstoff-14 1012 Atome aus Kohlenstoff-12 gibt.111

Kohlenstoff 14 Darstellung

Abbildung 44: Darstellung eines Kohlenstoff-14 Atoms, bestehend aus 6 Protonen (blau), 8 Neutronen (rot) und 6 Elektronen.
Kohlenstoff (12C und 14C) verbinden sich mit Sauerstoff um CO2 zu bilden, was anschließend durch Pflanzen und Tiere aufgenommen wird. Wenn nun diese lebenden Organismen sterben, enthalten sie ein Atom Kohlenstoff-14 in 1012 Atomen von Kohlenstoff-12. Kohlenstoff-14 hat jedoch eine einzigartigen Eigenschaft: es zerfällt. Alle 5.568 Jahre halbiert sich die Menge an Kohlenstoff-14 und wird in Stickstoff-14 umgewandelt. Wenn nun ein Fossil entdeckt wird, messen Wissenschaftler das Verhältnis zwischen Kohlenstoff-14 und Kohlenstoff-12; je größer das Verhältnis, desto mehr Kohlenstoff-14 ist zerfallen und daraus folgernd, desto älter muss die Probe sein.

Diese geradlinige Methode ist verständlicherweise sehr verführerisch. Man beachte jedoch, dass dieser ganze Prozess auf einer fundamentalen Annahme basiert: das Verhältnis von Kohlenstoff-12 zu Kohlenstoff-14 ist konstant. Das Problem ist, wenn man andere Datierungsmethoden damit vergleicht (Elektroluminiszenz, Dendrochronologie, Archäologie, Geologie, Eiskernbohrungen), ergeben sich in der Radiokarbon Datierung immer wieder 'Anomalien'. Tatsächlich weist das Radiokarbonverfahren Proben häufig ein Alter zu, welche tatsächlich sehr viel jünger sind.

Diese 'Anomalien' treten deshalb auf, weil das 12C/14C Verhältnis in Wirklichkeit nicht konstant ist. Dieser Variabilität liegen mehrere Faktoren zugrunde. Die ersten zwei Faktoren hängen mit menschlichen Aktivitäten zusammen.

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:
deutsch, pierre lescaudron, earth changes human cosmic connection, echcc



Nebula

Das Elektrische Universum - Teil 15: Nemesis

Teil 2: Der Begleiter der Sonne und der dazugehörige Kometenschwarm

echcc, teil 15, nemesis
© Sott.net
Kapitel 15: Nemesis

Jedermann weiß, dass unser Sonnensystem von einem einzigen Stern angetrieben wird: Der Sonne. Zumindest liegt die Vermutung nahe, dass unser Sonnensystem ein Ein-Stern Sonnensystem ist, da wir morgens nur eine Sonne am Himmel aufgehen sehen. Allerdings wäre dies eine ziemlich kuriose Konstellation, da die meisten von Astronomen bisher beobachteten Sterne Teil eines Mehrfach-Sternsystems sind, welche am häufigsten in einem Binärsystem auftreten (Doppel- bzw. Zweifach-Sternsysteme). Basierend auf den Daten des Chandra Röntgen Observatoriums der NASA, wird geschätzt, dass über 80% aller Sterne entweder Teil eines Binärsystems oder eines Mehrfach-Sternsystems sind.84 Die 60 Sternsysteme, die unserem Sonnensystem am nächsten sind, wurden von Grazia und Milton untersucht. Dabei kamen sie zu einem vergleichbaren Ergebnis:
61% der 60 nächstgelegen Sterne sind Teil eines Doppel- (binären) oder Dreifach-Sternsystems.85
Ein Doppel-Stern Modell für unser eigenes Sonnensystem ist eine verlockende Perspektive, nicht zu letzt deshalb, weil diese Konstellation viele ‘Anomalien’, die in der Ein-Stern Hypothese auftreten, erklären könnte. Wie es das Binary Research Institute (BRI) ausdrückt:
...elliptische Umlaufbahn-Gleichungen haben sich als bessere Vorhersage-Modelle der Präzessions-Raten erwiesen als die New Comb's Formel. Sie haben in den letzten hundert Jahren eine viel größere Genauigkeiten bewiesen. Darüber hinaus scheint ein bewegliches Modell des Sonnensystems eine Anzahl von Problemen der Sonnensystembildungs-Theorie, einschließlich des fehlenden Drehimpuls der Sonne zu lösen. Aus diesen Gründen kommt das BRI zu dem Schluss, dass unsere Sonne höchstwahrscheinlich Teil eines Binärsystems mit einem langen Zyklus ist.86
Bedenken Sie jedoch, dass die oben identifizierten Binärsysteme aus Sternen bestehen, die hell genug sind um von Teleskopen erfasst zu werden. Das bedeutet, dass die Prozentzahl an Binärsystemen vielleicht sogar noch höher liegt, da manche Systeme ‘nicht brennende’ Sterne enthalten können wie zum Beispiel die sogenannten ‘Braunen Zwerge. Für Plasma-Kosmologen sind Binärsysteme die logische Art wie einzelne Sterne mit hohem elektrischen Stress umgehen, indem sie sich in einen Prozess der Fission (die Spaltung in zwei oder mehrere Teile) begeben.87 Wenn eine Kugel in zwei gleich große Kugeln geteilt wird, bleibt die Gesamtmasse die gleiche (Materie verschwindet nicht), aber die Gesamtoberfläche dieses Paares erhöht sich um ca. 26% im Vergleich zur anfänglichen Kugel.88 Die Gesamtoberfläche, die dem elektrischen Feld ausgesetzt ist, erhöht sich somit und verringert dadurch die Stromdichte (Ampere pro Quadratmeter). Deshalb ermöglicht eine elektrisch induzierte Teilung den Sternen, den auf sie einwirkenden elektrischen Stress zu verringern, indem dieser Stress auf zwei oder mehr Sterne aufgeteilt wird.

Sirius
© NASA
Abbildung 37: Sirius ist Binärsystem (zweifach Sternsystem). Sirius A ist der hellere Stern. Sirius B ist dunkler und so nahe an Sirius A, dass man ihn erst 1862 entdeckte.
Wegen des geringeren elektrischen Stresses, der nach der Teilung auf Binärsysteme einwirkt, sollten braune Zwerge (Sterne, die einem schwachen elektrischen Feld ausgesetzt sind und deshalb nicht so hell sind) eigentlich ziemlich oft in Binärsystemen vorkommen:
Wenn die Partner eines resultierenden Binär-Paares nicht die gleiche Größe haben, wird der größere [Stern] wahrscheinlich die höhere Stromdichte aufweisen - jedoch ist dieser Wert immer noch geringer als der ursprüngliche. (Angenommen die Gesamtladung und der Gesamtantriebsstrom des anfänglichen Sterns verteilen sich auf die neuen Sterne proportional zu ihrer Massen.) In diesem Fall kann es sein, dass der kleinere Teil des Paares eine so geringe Stromdichte aufweist, dass er abrupt auf den Status eines "braunen Zwerges" oder "gigantischen Gasplaneten" fällt.89
Wie wir gesehen haben, sind binäre Sterne sehr häufig und wahrscheinlich sogar noch häufiger als es in der wissenschaftlichen Literatur angegeben wird. Ist unsere Sonne also nur eine weitere Anomalie in einem ziemlich ereignislosen Universum, so wie es uns die Mainstream Wissenschaft sagt? Ist unsere Sonne wirklich der einzige Stern im Sonnensystem? Ein bedeutender Hinweis darauf, dass unser Stern vielleicht doch Teil eines binären Systems ist, erschien im Magazin Nature am 19. März 198290 als die Paläontologen David Raup und Jack Sepkoski ein zyklisches Muster des Massensterbens auf der Erde in fossilen Funden entdeckten.91 Ihre Forschungen ergaben, dass die Erde in den letzten 250 Millionen Jahren regelmäßig Massensterben erlebt hat, wie in Abbildung 38 zu sehen ist.

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:
deutsch, pierre lescaudron, earth changes human cosmic connection, echcc



Sun

Das Elektrische Universum - Teil 14: Veränderungen der Sonnenaktivität

Teil 2: Der Begleiter der Sonne und der dazugehörige Kometenschwarm

echcc teil 14
© Sott.net
Kapitel 14: Veränderungen der Sonnenaktivität

Wie oben erwähnt ist die Sonnenaktivität das Resultat solarer Entladungen, ausgelöst durch elektrisch geladene Himmelskörper und Planetenkonstellationen. Die drei Hauptentladungsformen (Eruptionen, CMEs und Sonnenflecken) stehen in einem engen Zusammenhang und zeigen einen Anstieg der Sonnenaktivität an. Für den Moment wollen wir uns auf die Sonnenflecken als Hauptindikator der Sonnenaktivität konzentrieren.

Sonnenflecken
© Wikimedia Commons
Abbildung 32: Sonnenflecken am 22. Juni 2004. Die Sonnenflecken sind die schwarzen Punkte etwa in der Mitte des Bildes.
Sonnenflecken wurden seit Jahrhunderten beobachtet, studiert und aufgezeichnet. Gelehrte im Osten, angefangen mit dem chinesischen Astronom Gan De, begannen bereits um 364 v. Chr.73 die Sonnenflecken zu studieren. Die erste eindeutige Erwähnung von Sonnenflecken eines westlichen Beobachters wurden um 325 v. Chr. durch Theophrastus74, ein Student Platos und Aristoteles, aufgezeichnet. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts begannen Wissenschaftler damit, die sichtbaren Sonnenflecken systematisch zu zählen. Diese Aufzeichnungen bieten uns eine äußerst nützliche Datensammlung der Sonnenaktivität über eine Zeitspanne von mehr als 250 Jahren (von 1750 bis heute). Wie in Abbildung 33 dargestellt, variierte die durchschnittliche Anzahl an Sonnenflecken über diesen Zeitraum erheblich von 0 Flecken pro Monat bis zu mehr als 250.

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:
deutsch, pierre lescaudron, earth changes human cosmic connection, echcc



Galaxy

Das Elektrische Universum - Teil 13: Entladungen der Sonne

Teil 2: Der Begleiter der Sonne und der dazugehörige Kometenschwarm

echcc teil 13
© Sott.net
Kapitel 13: Entladungen der Sonne

Da wir jetzt ein bisschen mehr über Plasma wissen, werden wir uns nun auf die elektrischen Eigenschaften und das Verhalten der Sonne konzentrieren. Wie zuvor erwähnt, kann die Verbindung zwischen Sonne und Heliopause mit einem riesigen Kondensator verglichen werden. Zusätzlich zum permanenten Leckstrom dieses Sonnenkondensators, ist er ebenfalls periodischen Sonnen-Entladungen ausgesetzt, die man ‘Sonnenaktivität’ nennt. Diese Entladungen sind eigentlich Birkeland-Ströme, welche die Photosphäre unseres Sterns (die helle und heiße Hülle der Sonne) durchdringen, und die Sonnenflecken erschaffen, die es uns ermöglichen, die interne dunklere und kältere Sonnenmaterie sehen zu können. Wie in Abbildung 27 zu sehen ist, ist die Photosphäre der Sonne granuliert. Diese 'Granulen' werden 'Anodenbögen" oder "Anodenbüschel" genannt. Da alle diese Büschel die gleiche Polarität haben, ordnen sich diese Stromfäden (Stromfilamente) so an, dass sie sich gegenseitig meiden; deshalb entsteht ihr granuliertes Aussehen.
Kontur Sonnenfleck, Sonnenflecken
© SST
Abbildung 27: Die Kontur eines Sonnenflecks. Dieses Bild ist eines der schärfsten, das je von der Sonne gemacht wurde. Das Bild wurde im Jahr 2002 von einem schwedischen Sonnenteleskop aufgenommen.
Sonneneruptionen und koronale Massenauswürfe (CMEs) stehen im Zusammenhang mit Sonnenflecken58. Für gewöhnlich führt die Zunahme solarer Aktivität zu einem massiven Ausstoß von Partikeln aus dem Inneren der Sonne (Abbildung 28). Diese Partikel durchdringen erst die Photosphäre (erzeugen einen Sonnenfleck) und setzen ihren Weg anschließend außerhalb der Sonne fort, gewöhnlich als Eruptionen59 oder, wenn der Ausbruch stark genug ist, als CMEs.

Sonneneruption
© NASA
Abbildung 28: Eine vom Solar Dynamics Observatory am 8. September 2010 aufgenommene Sonneneruption.
Was verursacht einen Anstieg der Sonnenaktivität? Was löst solare Entladungen aus? Die Heliopause der Sonne, die externe Grenze der Heliosphäre, ist fast 100 astronomische Einheiten (AE) von der Sonne entfernt (das heißt, 100 mal die Entfernung Sonne - Erde)60. Erinnern wir uns daran, dass das Zusammenspiel Sonne-Heliopause im elektrischen Sinne wie ein gigantischer Kondensator wirkt, in der die Sonne - relativ gesehen - die positiv geladene Elektrode (Anode) und die äußere Grenze der Heliosphäre, auch Heliopause genannt, die negativ geladene Elektrode (Kathode) darstellt. Körper innerhalb der Heliosphäre der Sonne wie Kometen oder Planeten, können auf die gleiche Art solare Entladungen auslösen (Sonneneruptionen, Sonnenflecken, koronale Massenauswürfe), wie eine Mücke, die zwischen zwei Drähten einer Elektro-Insektenfalle hindurch fliegt und eine elektrische Entladung auslöst, wie bereits erwähnt. In beiden Fällen wird der Widerstand zwischen den beiden Elektroden durch den Fremdkörper verringert und ermöglicht dadurch eine elektrische Entladung.

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:
deutsch, pierre lescaudron, earth changes human cosmic connection, echcc