Unser Planet wurde wiederholt von einschneidenden Ereignissen heimgesucht, die für das Leben jeweils katastrophale Auswirkungen hatten und zahlreichen Arten den Untergang brachten. Die Ursachen dieser Faunenschnitte sind weitgehend unbekannt. An Hypothesen und Theorien herrscht allerdings kein Mangel. Vor 65 Millionen Jahren ereignete sich die wohl berühmteste erdgeschichtliche Apokalypse. Sie löschte auch die Dinosaurier aus.Was geschah damals wirklich?

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Die Diskussion um diese Frage scheint kein Ende zu nehmen. Das Für und Wider konzentriert sich vorwiegend auf zwei Theorien: kosmischer Einschlag oder aber Vulkanismus. Beides verheerende Naturkatastrophen und im Extrem mit globalen Folgen.
Was lässt sich belegen? Veröffentlichungen der vergangenen Jahre belegen vor allem eines: die enorme Unsicherheit der Wissenschaft, wenn es um eine klare Antwort in diesem Fall geht. Und der liegt natürlich doch schon lange zurück, ein echter »Cold Case«. Allerdings nicht für die Erdgeschichte. Was sind in ihrem Antlitz schon 65 Millionen Jahre?
Jedenfalls schien die Situation zunehmend skurril, zumindest wenn man die Forschung zum »Dino-Sterben« über eine gewisse Zeit hinweg verfolgte und die Überschriften diverser Publikationen las. Das schlug sich auch in den Massenmedien und populärwissenschaftlichen Blättern wieder. Entsprechend oszillierten die Überschriften ständig zwischen beiden Extremen. Sinngemäß sah das dann so aus: »Komet war Dino-Killer« - »Todesstoß für Kometenthese: Es war Vulkanismus!« - »Riesenkrater belegt Einschlag aus dem All« - »Supervulkan tötet Saurier« - »Neue Beweise für die Kometentheorie« - »Es war nicht der Komet: Saurier starben viel später«, und so weiter. Rundum nichts als Ratlosigkeit.
Und jetzt schon wieder die Überschrift: »Artensterben: Der Tod kam doch aus dem All!« Gibt es nun eine endgültige Antwort oder nicht? Ja - zumindest sieht es (bis) jetzt danach aus...
Dass damals, vor ungefähr 65 Millionen Jahren, ein relativ großer Körper mit unserer Erde kollidierte, dürfte ohnehin nicht mehr fraglich sein, gibt es doch viele Hin- und auch Beweise dafür. Das ging vor über 30 Jahren schon los mit den weltweiten Funden des seltenen Elements Iridium in der dünnen Übergangslage zwischen geologischen Schichten der Kreidezeit und des Tertiär, die vor eben genau jener langen Zeitspanne entstanden war. Diese Absonderlichkeit in der K-T-Grenze lieferte das »Ausgangssignal« für ein kosmisches Ereignis, das unsere Erde damals mit brachialer Gewalt heimsuchte. Denn der Iridium-Überschuss ließ sich sehr gut als kosmische »Injektion« deuten. Meteoriten sind Iridium-Lieferanten.
Dann allerdings kamen andere Forscher, um zu erklären: Dieses Platinmetall kann auch aus dem Erdinneren gekommen sein und auf Vulkanismus hindeuten. Der riesige Dekkan-Trapp in Indien könnte eine Quelle sein. Hier türmt sich eine bis zu 2.000 Meter mächtige Ablagerung von Flutbasalten terrassenförmig auf.
Die Iridium-Anomalie konstituiert sich aber nicht allein aus einer Anreicherung des seltenen Elements. Auch die Isotopenverhältnisse zeigen deutliche Abweichungen und sprechen für eine kosmische Herkunft, außerdem muss die Ablagerung des Iridiums in einem sehr kurzen Zeitfenster erfolgt sein. Weitere Entdeckungen sprachen gleichfalls sehr deutlich für einen Asteroiden- oder Kometeneinschlag vor 65 Millionen Jahren. Auf der mexikanischen Yucatán-Halbinsel konnten die Relikte einer riesigen Ringstruktur nachgewiesen werden, ein alter Krater von mindestens 180 Kilometern Durchmesser, dessen Dimensionen späteren Untersuchungen zufolge sogar bis zu 300 Kilometer erreichen. Ein Einschlagkrater dieser Größenordnung muss von einem etwa zehn bis 15 Kilometer messenden Himmelskörper »produziert« worden sein.
Dass die Einschlagmulde so viel größer ausfällt als der Verursacher, geht auf die explosive Kollision zurück. Die unvorstellbare Bewegungsenergie des Asteroiden verwandelt sich beim Aufprall buchstäblich schlagartig in einen Hitzesturm, gigantische Gesteinsmengen verdampfen und erzeugen dabei eine extrem starke Druckwelle von etlichen Hunderttausend Bar. Die Explosion weitet die Senke um das rund 20-Fache aus. Im Kern der Katastrophe steigt die Hitze auf ein Mehrfaches der Oberflächentemperatur unserer Sonne. Auf weite Strecken überlebt nichts. Diese unmittelbaren Auswirkungen des Einschlags sind trotzdem lokal begrenzt. Die sekundären Effekte eines solchen Ereignisses sind jedoch durchaus global zu spüren. Je nach Aufschlagsituation und Ort steigen Staub, Ruß und Wasserdampf in riesigen Mengen in die Hochatmosphäre, verteilen sich in der Stratosphäre und legen sich als kometarisches Leichentuch um die Erde, die dabei schließlich einen radikalen Klimasturz erlebt.
Schon in früheren erdgeschichtlichen Epochen muss es ganz gewaltig gekracht haben, einmal ganz abgesehen vom unvergleichlichen kosmischen Hagel, dem unsere Erde in ihrer frühen Jugend ausgesetzt war. Jenes Große Bombardement liegt beinahe vier Milliarden Jahre zurück. Radikale Veränderungen wie das kambrische Massenaussterben vor rund 485 Millionen Jahren oder die Perm-Katastrophe vor etwa 252 Millionen Jahren könnten auf Einflüsse von außen zurückgehen.
Zwei amerikanische Forscher, David Raup und J. John Sepkoski, haben schon vor langer Zeit ein genaueres Augenmerk auf solche großen Faunenschnitte gelegt und glaubten, dabei zu den zwölf großen Faunenschnitten der letzten 250 Millionen Jahre eine Periodizität gefunden zu haben - grob gesagt im Mittel alle 26 Millionen Jahre ereignen sich demnach derlei gigantische Katastrophen, die jeweils einen hohen Prozentsatz des Lebens auslöschen und einen Neubeginn einläuten. Die beiden Wissenschaftler gingen davon aus, dass eine so ungewöhnlich lange Periode nur auf eines hindeuten könne: einen kosmischen Auslöser. Zyklen dieser Größenordnung findet man tatsächlich vor allem im Weltraum. Daher hielten die beiden Paläontologen einen Planeten für denkbar, der regelmäßig in die Nähe eines schier unerschöpflichen Kometenlagers am äußersten Rand des Sonnensystems gelangt und aus dieser mittlerweile berühmten »Oortschen Wolke« ganze Heerscharen von Kometen ins Innere Sonnensystem ablenkt, wo die eisigen Geschosse geballt Schaden anrichten. Weder wurde die Periodizität bewiesen noch der Planet gefunden. Einige Forscher haben diesbezüglich jedoch noch nicht aufgegeben und suchen weiter. Raup und Sepkoski wollten sich in ihrer Orginalarbeit von 1984 allerdings auch nicht genau auf die Ursache festlegen, sprachen aber von der Möglichkeit extraterrestrischer Kräfte - solar, Sonnensystem oder auch galaktisch.
Was die Saurier betrifft, so tendiert die Stimmung nun ganz aktuell wieder zur Kometen- oder Asteroidenthese. Jetzt nämlich liegt die bislang genaueste Altersbestimmung vor, wann jenes riesige Einschlagbecken von Yucatán entstand, das auch auch als »Chicxulub-Struktur« bekannt ist oder weit plakativer als der »Killer-Krater«.
Paul Renne und seine Kollegen vom Berkeley Geochronology Center in Kalifornien liefern anhand der Untersuchung von Zerfallsprodukten radioaktiver Stoffe nunmehr Daten, die nur noch mit einer Unsicherheit von 32.000 Jahren behaftet sind und geben 66,048 Millionen Jahre als Alter des Kraters an, während sie das Artensterben auf 66,043 Millionen Jahre datieren. Damit erweist sich: Beide Katastrophen ereigneten sich im Rahmen der Messgenauigkeit beinahe gleichzeitig: »Wir haben zeigen können, dass die beiden Ereignisse synchron stattgefunden haben«, so betont Renne und folgert daraus, »dass der Einschlag der Hauptauslöser für das Artensterben war«.
Diese Erkenntnis überholt damit offenkundig die Forschungsergebnisse der US-Paläontologin Gerta Keller, die im Jahr 2008 erklärte, die Chicxulub-Struktur sei bereits 300.000 Jahre vor dem Dinosauriersterben entstanden. Keller schloss daher einen Zusammenhang aus und schrieb das Massensterben an der K-T-Grenze ihrerseits einem ausufernden Vulkanismus zu, wie er sich in Indien beim Dekkan-Trapp ereignet hatte. Mit mehr als 500.000 Quadratkilometern Fläche handelt es sich dabei immerhin um eine der größten Vulkanlandschaften unseres Planeten. Auch dieses Ereignis muss globale Auswirkungen nach sich gezogen haben. Daher vermutet nicht zuletzt die Forschergruppe um Renne hier einen Zusammenhang zum weltweiten Sterben. Der Vulkanismus könne die Ursache für frühere Kälteeinbrüche gewesen sein, die den Untergang einleiteten, während der Treffer aus dem All das große Finale brachte.
Die neuen Erkenntnisse wurden im Fachblatt
Science veröffentlicht. Und die endgültige Antwort könnte demnach lauten, dass beides ineinandergriff: Vulkanismus und kosmische Katastrophe. So
könnte die Antwort lauten - bis neue Ergebnisse vorliegen. Der nächste Schritt ist bereits in Planung: Renne und seine Forschergruppe wollen ihre Altersbestimmungsmethoden demnächst am Gestein des Dekkan-Trapp einsetzen.
Kommentar: Sich bei dieser Thematik auf die Mainstream-Wissenschaft zu verlassen ist wenig empfehlenswert, da wir es mit einem bewussten Versuch der Informationskontrolle zu Gunsten von politischen Agenden zu tun haben. Es gibt Aufzeichnungen und Forschungsmaterial, die klar aufzeigen, dass unser Planet schon immer von zahlreichen Himmelskörpern bombardiert wurde. Viele dieser Himmelskörper explodieren auch in der Atmosphäre und hinterlassen demnach keine Krater. Durch ihre teils gewaltige Explosionsenergie haben sie jedoch andere messbare Auswirkungen, wie bspw. die immer häufiger berichteten "booms"/Geräusche, Lichtphänomene am Himmel, Erschütterungen der weiteren Explosionsumgebung.
Des Weiteren scheinen Einschläge von Meteoriten bspw. Erdbeben und Tsunamis und das Austreten von giftigen Gasen auslösen zu können. Auch weist vieles darauf hin, dass sie in der Vergangenheit durch Einfuhr von außerirdischen Pathogenen die Pest/den schwarzen Tod ausgelöst haben.
Ebenfalls scheinen Kometen
elektrisch mit Planeten und anderen Himmelskörpern auf weite Distanzen interagieren zu können, was wahrscheinlich ebenso zu erheblichen geologischen und klimatischen Unruhen führen kann. Das heißt, dass ein Komet nicht unbedingt die Erde treffen muss um signifikante Ereignisse auslösen zu können. Die "Eisige Schneeball"-Theorie der Kometen ist mittlerweile auch höchst fragwürdig, wie Sie feststellen können wenn Sie sich den letzten Link und speziell den Unterabschnitt "Kometen" anschauen.
Sott.net empfiehlt in diesem Zusammenhang die Bücher von Victor Clube, sowie das englischsprachige Buch
The Apocalypse: Comets, Asteroids and Cyclical Catastrophes, in dem Laura Knight-Jadczyk detailliert oben erwähnte Aufzeichnungen samt Quellenangaben zusammenträgt und das weit verbreitete Weltbild unseres "sicheren Planeten" klar widerlegt.
Wir verweisen des Weiteren auf unsere Artikelreihe Kometen und Katastrophen:
Feuer und Eis: The day after tomorrow
Tunguska, Psychopathie, und das sechste Aussterben
Meteore, Asteroide und Kometen: Schäden, Unglücke, Verletzungen, Tod und Nahbegegnungen
Meteore, Asteroide und Kometen: Schäden, Unglücke, Verletzungen, Tod und Nahbegegnungen (Fortsetzung)
Neue Aspekte zum Schwarzen Tod: Die kosmische Verbindung
Die Gefahr von Feuerbällen und Kometen für die Zivilisation
Kosmische Ballerei
Wie herabstürzende Himmelskörper, Kriege, die Pest und Hexerei miteinander zusammenhängen
Komet Biela und die Kuh von Frau O’Leary
Kommentar: Sich bei dieser Thematik auf die Mainstream-Wissenschaft zu verlassen ist wenig empfehlenswert, da wir es mit einem bewussten Versuch der Informationskontrolle zu Gunsten von politischen Agenden zu tun haben. Es gibt Aufzeichnungen und Forschungsmaterial, die klar aufzeigen, dass unser Planet schon immer von zahlreichen Himmelskörpern bombardiert wurde. Viele dieser Himmelskörper explodieren auch in der Atmosphäre und hinterlassen demnach keine Krater. Durch ihre teils gewaltige Explosionsenergie haben sie jedoch andere messbare Auswirkungen, wie bspw. die immer häufiger berichteten "booms"/Geräusche, Lichtphänomene am Himmel, Erschütterungen der weiteren Explosionsumgebung.
Des Weiteren scheinen Einschläge von Meteoriten bspw. Erdbeben und Tsunamis und das Austreten von giftigen Gasen auslösen zu können. Auch weist vieles darauf hin, dass sie in der Vergangenheit durch Einfuhr von außerirdischen Pathogenen die Pest/den schwarzen Tod ausgelöst haben.
Ebenfalls scheinen Kometen elektrisch mit Planeten und anderen Himmelskörpern auf weite Distanzen interagieren zu können, was wahrscheinlich ebenso zu erheblichen geologischen und klimatischen Unruhen führen kann. Das heißt, dass ein Komet nicht unbedingt die Erde treffen muss um signifikante Ereignisse auslösen zu können. Die "Eisige Schneeball"-Theorie der Kometen ist mittlerweile auch höchst fragwürdig, wie Sie feststellen können wenn Sie sich den letzten Link und speziell den Unterabschnitt "Kometen" anschauen.
Sott.net empfiehlt in diesem Zusammenhang die Bücher von Victor Clube, sowie das englischsprachige Buch The Apocalypse: Comets, Asteroids and Cyclical Catastrophes, in dem Laura Knight-Jadczyk detailliert oben erwähnte Aufzeichnungen samt Quellenangaben zusammenträgt und das weit verbreitete Weltbild unseres "sicheren Planeten" klar widerlegt.
Wir verweisen des Weiteren auf unsere Artikelreihe Kometen und Katastrophen:
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