Die Sprengsatzattrappe, die im Old-Trafford-Stadion in Manchester am Sonntag Terrorangst ausgelöst hat, war ein "täuschend echt" aussehendes Trainingsobjekt, das versehentlich von einem privaten Unternehmen vergessen worden war. Das teilten die Behörden mit. Demnach handelte es sich um ein Mobiltelefon, das mit Gasrohren verbunden war und nach einer Übung mit Sprengstoffsuchhunden liegengeblieben sei. Ein Mitarbeiter des Vereins hatte den Gegenstand bei einer Routinekontrolle in einer Toilette in der nordwestlichen Kurve entdeckt.
Kommentar: Zufällig vergessen? Es war eher mit Absicht, um die Bevölkerung weiter zu verängstigen. Schauen Sie sich dazu einen Auszug von mutmaßlichen Bedrohungen der letzten Monate an:
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Das abgesagte Spiel zwischen Manchester und Bournemouth wird am Dienstagabend nachgeholt, teilte die englische Fußball-Liga mit. Die Sprengsatzattrappe hatte dazu geführt, dass die Premier-League-Begegnung rund 20 Minuten vor Anpfiff abgesagt wurde. Die Arena wurde geräumt, Bombenspezialisten führten nach Angaben der Polizei eine kontrollierte Sprengung in dem leeren Stadion durch.
Nach der Evakuierung hätten Bombenspezialisten der Armee die Ordnungskräfte im Stadion unterstützt, twitterte Manchesters Polizei. Der britische Sender BBC zeigte Bilder, wie Stadionordner die Zuschauer aufforderten, die Tribünen zu räumen. Die Besucher verließen die Ränge ruhig und ohne Panik. Über 60.000 Zuschauer seien rund 20 Minuten vor Spielbeginn bereits im Stadion gewesen. Auch die Spieler seien sofort in Sicherheit gebracht worden, hieß es. Nach der Entdeckung des verdächtigen Päckchens flogen Hubschrauber über der Fußball-Arena.
Die Entscheidung zur Spielabsage sei nicht leicht gefallen, teilte die Premier League mit. Doch die Sicherheit von Fans und Spielern gehe vor. Zunächst wurden lediglich zwei Tribünen geräumt. Manchester United sprach von einer Verzögerung des Spielbeginns. Später mussten auch die Fans auf den anderen Rängen das Stadion verlassen, die Begegnung wurde offiziell abgesagt. Sicherheitskräfte mit Spürhunden untersuchten die Tribünen.
Quelle: n-tv.de , lsc/dpa




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