Wissenschaft und TechnologieS


Chalkboard

Belgischer Physiker: Gravitation kann schon mit heutiger Technologie kontrolliert werden

Die gezielte Kontrolle der Gravitation galt und gilt vielen bislang als Phantasieprodukt von Science-Fiction und Paraphysik. Jetzt aber hat ein belgischer Physiker anhand mathematischer Berechnungen einen Weg aufgezeigt, wie genau das schon mit heute existierender Technologie möglich sein könnte. Sollte der Forscher Recht haben, so würde dies völlig neue Wege in deren experimenteller und praktischer Anwendung aufzeigen.
Professor André Füzfa
© unamur.be, Effel Photographie Professor André Füzfa
Namur (Belgien) - Ziel der Berechnungen von Professor André Füzfa von der Université de Namur ist die gezielte Herstellung und Detektion von schwachen Gravitationsfeldern durch den Einsatz starker magnetischer Felder, deren Kontrolle zur wissenschaftlichen Untersuchung und zu Entwicklung gänzlich neuer Technologien.

Kommentar:


Satellite

China plant einen Blick auf die dunkle Seite des Mondes für 2018

China moon lander
© CASC/China Ministry of Defense
Im Jahr 2018 soll das Raumfahrzeug Chang’e-4 auf der erdabgewandten Seite des Mondes landen, berichtet die Agentur Xinhua unter Berufung auf eine Mitteilung der Chinesischen Staatsverwaltung für Verteidigungswissenschaft, Technik und Industrie.

„Die Mondrückseite ist wegen der Gezeiten und der Erd- und Mondrotation von der Erde aus nicht sichtbar, darum ist sie nie von Menschen erforscht worden. Die Mission Chang’e-4 wird die erste dieser Art in der Geschichte der Menschheit sein“, sagte der Direktor des Zentrums für Mondforschung, Liu Jizhong.

Er betonte auch, dass China das hohe Niveau seiner wissenschaftlichen und technologischen Entwicklung, das für ein solches Projekt notwendig ist, „mit Stolz demonstriert“.

Kommentar: Hoffentlich klappt es besser als das letze mal:
  • Mondfahrzeug "Yutu" hat technische Probleme
Vielleicht mit Hilfe Russlands?
  • Luft- und Raumfahrtallianz: China und Russland wollen gemeinsame Landung auf dem Mond



Robot

Noch nicht ganz selbstständig: Fahrer mussten bei Google-Auto öfter eingreifen als gedacht

Googles Roboter-Autos sind nicht so selbstständig wie der Konzern behauptet: Google hat eingeräumt, dass in einigen Situationen nur das Eingreifen des Fahrers einen Zusammenstoß verhindern konnte. Insgesamt gab es Hunderte Fälle, in denen die Software das Steuer an den Menschen übergab - im Ernstfall traut Google seinen Maschinen offenbar noch lange nicht.

google car
© dpaGoogles Testfahrer mussten in Hunderten von Fällen das Steuer für den Computer übernehmen.
Googles autonome Software offenbar längst nicht so weit und selbstständig wie bisher propagiert: In einem Blogbeitrag gibt Googles Projektleiter Chris Urmson nun zu, das es derzeit noch längst nicht ohne Fahrer geht: Derzeit greift der Mensch noch häufig ein, in einigen Fällen sogar um Unfälle in letzter Sekunde zu vermeiden.

In 272 Fällen habe die Software Probleme festgestellt und die Kontrolle an den Menschen am Steuer abgegeben. In weiteren 69 Situationen hätten die Google-Mitarbeiter dagegen von sich aus die Steuerung übernommen, hieß es in einem Bericht von Google an die kalifornische Straßenverkehrsbehörde. Nach Googles Berechnungen hätte es in 13 dieser Fälle wahrscheinlich Zusammenstöße gegeben, hätte der Fahrer nicht das Steuer übernommen und die Situation gerettet.

Compass

Biologische Grundlage des Magnetsinns entdeckt: Magnetisches Protein verhält sich wie Kompassnadel und findet sich auch im menschlichen Erbgut

Die biologische Grundlage des Magnetsinns lag bisher im Dunkeln. Wissenschaftler haben nun ein magnetisches Protein entdeckt, das sich wie eine Kompassnadel verhält. Den Bauplan dazu fanden sie auch im menschlichen Erbgut.
Zugvögel
© APA/dpa/Federico Gambarini (Federico Gambarini) Zugvögel
Einige Tierarten navigieren ohne hilfreiche Wegmarken sicher, oft über riesige Distanzen, durch Meeresströmungen oder bei absoluter Dunkelheit. Dass sie sich dabei an magnetischen Feldlinien orientieren, gilt angesichts zahlreicher Verhaltensexperimente praktisch als erwiesen. Doch wo genau der innere Kompass im Körper der Tiere zu finden und wie er biologisch realisiert ist, blieb bislang ein Mysterium.

Die Erklärung könnten nun die Forschungsergebnisse einer Arbeitsgruppe um Can Xie von der Universität Peking liefern. Die Wissenschaftler haben bei Taufliegen, Schmetterlingen und Tauben ein aus zwei Proteinen zusammengesetztes stabförmiges Makromolekül entdeckt, das offenbar die lang gesuchte Grundlage des Magnetsinns bildet.

Kommentar:


Magnify

Neuer "Aggregatzustand" von Bakterien entdeckt - Bildung von Kolonien, die schwer zu finden und zu behandeln sind

Bacillus cereus kann widerstandsfähige Kolonien bilden, die schwer zu finden und zu behandeln sind
Bacillus cereus,Bakterien
Bacillus cereus unter dem Mikroskop
Wien - Bacillus cereus ist ein grampositiver, stäbchenförmiger Keim, der beim Menschen Erbrechen, Durchfall, aber auch Blutvergiftungen oder Augeninfektionen verursachen kann. Gilt es, harte Zeiten zu überdauern, dann ist das Bakterium dazu in der Lage, Sporen ausbilden. Nun ist es Wissenschaftern der Universität für Veterinärmedizin in Wien gelungen, bei dem Bakterium einen weiteren "Aggregatzustand" zu entdecken: Neben der aktiven Form und Sporen kann B. cereus auch eine widerstandsfähige Variante mit kleinen Kolonien entwickeln. Das schützt vor Entdeckung und Therapie.

Sheeple

Forscher züchten Chimären, die menschliche Spenderorgane liefern sollen

US-Wissenschaftler haben Mensch-Tier-Hybriden erschaffen, um die stetig wachsende Nachfrage nach Spenderorganen befriedigen zu können.

Schafe Massenzucht
© Mark Kolbe/Getty Images
Um Transplantationspatienten zu helfen, die oft viele Jahre auf ihr Ersatzorgan warten müssen, gehen die Wissenschaftler immer ungewöhnlichere Wege. Um der stetig wachsenden Nachfrage gerecht werden zu können, müssen sie nach neuen Ideen suchen. Eines der vielversprechendsten Pläne hat tatsächlich das Potential, dieses Problem vollständig lösen zu können. Das Konzept: Man injiziert menschliche Stammzellen in ein Tier-Embryo mit dem Ziel, darin menschliche Organe wachsen zu lassen, die man später bei Bedarf für Transplantationen entnehmen kann, sobald das Tier erwachsen ist. Wie im »MIT Technology Review« berichtet wird, wurde es vergangenes Jahr bereits von verschiedenen Universitäten an rund 20 Tieren durchgeführt. Diverse US-Wissenschaftler haben Tierfarme eingerichtet, wo unter anderem Schweine und Schafe gezüchtet werden, die zukünftig als Organspender für uns Menschen dienen sollen.

Kommentar: Was ist das für eine Wissenschaft, die Lebewesen zum Zweck der Ausschlachtung heranzüchtet und ihnen von Anfang an keine Würde zugesteht? Das zeugt von einem enormen Mangel an moralischem Denken und Empfinden, wie er nur in einer von Psychopathen beeinflussten Gesellschaft möglich ist...
  • Britische Labors erzeugen heimlich 155 Tier-Mensch-Hybride
  • Das irrsinnige Ausmaß der Korruption in Wissenschaft und Religion und warum es uns alle betrifft



X

Unverdiente Auszeichnungen: Wie Irrtümer in der Wissenschaft mit dem Nobelpreis belohnt wurden

Immer wieder liest man, dass Wissenschaftler gezwungen werden, ihre Theorien oder Thesen zu überarbeiten oder sogar als gescheitert zu verwerfen, weil sie in Teilen oder im Ganzen wiederlegt wurden. Doch es gibt auch Forschungsarbeiten, die sogar mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurden und sich hinterher als falsch herausstellten, weil sie vor der Verleihung scheinbar nicht sorgfältig genug auf ihren Wert geprüft wurden.
Nobelpreis, Wissenschaft
© Nobel Media AB/Helena-Paulin Strömberg
So erhielt im Jahre 1926 der dänische Forscher Johannes Fibinger den Medizin-Nobelpreis für die Entdeckung des Fadenwurms Spiroptera, ein Parasit, der angeblich verantwortlich gewesen sein soll, bei seinen Laborratten Krebs auszulösen. Dem Nobelpreiskomitee war das eine gebührende Ehrung wert, schließlich war man zu jener Zeit verzweifelt darum bemüht, nach den Ursachen des heimtückischen Krebs zu suchen. Leider stellte es sich wenige Jahre später als vollkommen falsch heraus und die mutmaßlichen Krebstumore seiner Ratten waren gar nicht bösartig, sondern lediglich gutartige Geschwülste, wie sie bei starkem Vitamin A-Mangel auftreten. Vermutlich hatte er sie zu einseitig und falsch ernährt.

Kommentar:


Nebula

Neuer Rekord gemessen - Extrem energiereiche Gammastrahlung vom Krebspulsar

Pulsar
© P. C. Marco, MPPMit seinem enorm starken Magnetfeld (weiße Linien) rotiert der Krebspulsar dreißig Mal pro Sekunde um die eigene Achse. Dabei werden energiereiche Elektronen freigesetzt. Grün bzw. blau unterlegt sind die Regionen, die für die Beschleunigung der Teilchen auf extrem hohe Energien in Frage kommen. Der grün markierte Bereich liegt in der Nähe des Magnetfelds, der blaue könnte bis zu 100.000 km vom Pulsar entfernt sein
Der Pulsar im Krebsnebel ist der Überrest einer Super­nova-Explosion aus dem Jahr 1054. Der Neutronen­stern hat einen Durch­messer von etwa zehn Kilo­metern und rotiert etwa dreißig Mal pro Sekunde um die eigene Achse. Wie ein Leucht­turm sendet er dabei Strahlungs­pulse aus, die sich über das gesamte elektro­magne­tische Spektrum erstecken - von langen Radio­wellen über sicht­bares Licht bis hin zu kurz­welligen, energie­reichen Gamma­strahlen. Mit Hilfe des MAGIC-Tele­skops hat ein Forscher­team nun Photonen vom Krebs­pulsar nachge­wiesen, deren Energie um ein Viel­faches höher liegt als bisher beobachtet.

Bis vor wenigen Jahren ging man davon aus, dass die höchste Energie am Krebs­pulsar bei 6 GeV liegt. Im Jahr 2008 registrierte das MAGIC-Teleskop dann Photonen mit einer Energie von über 25 GeV. Und 2012 über­trumpfte das Observa­torium sein eigenes Ergebnis mit Messungen von 400 GeV. Jetzt hat MAGIC sogar Gamma­strahlen bis zu 1,5 TeV gemessen. Aller­dings können die Forscher noch nicht erklären, wie die geladenen Teilchen, die diese Strahlung erzeugen, auf derart hohe Energien beschleunigt werden.

Bei der Erzeugung energiereicher Teilchen spielt das für Neutronen­sterne enorm starke Magnet­feld eine zentrale Rolle, das seiner­seits extrem starke elek­trische Felder erzeugt“, sagt Razmik Mirzoyan, Sprecher des MAGIC-Kolla­boration und Projekt­leiter am MPI für Physik. „In der magnetisch geladenen, komplexen Atmo­sphäre des Neutronen­sterns werden Elektronen und ihre Antiteilchen, die Positronen, auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, bevor sie zerstrahlen.“ In diesem Modell lässt sich Gamma­strahlung bis zu wenigen Giga­elektronen­volt als Synchrotron- und Krümmungs­strahlung erklären. Für die jetzt beobach­teten Gamma­pulse von über 1,5 TeV muss es aber einen anderen Mecha­nismus geben.

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Nano-Drohnen aus Gold, angetrieben durch Licht

Spätestens seit große Versandhändler angekündigt haben, ihre Pakete in Zukunft mit Drohnen aus­liefern zu wollen, sind kompakte Multi­kopter-Drohnen den meisten Menschen ein Begriff. Solche Flug­geräte zeichnen sich dadurch aus, dass sie selbst komplexe Manöver mit äußerster Präzision aus­führen können. Rechner­gesteuerte Regel­mechanismen spielen dabei eine entschei­dende Rolle. Bert Hecht und sein Team von der Uni Würz­burg wollen diese Prinzipien nun auf die Nano­meter­skala über­tragen. Winzige Nano-Drohnen sollen mit polari­sierten Laser­strahlen sowohl gesteuert als auch mit Antriebs­energie versorgt werden.

nano drones
© B. Hecht & G. Razinskas, U. WürzburgNano-Drohnen aus einkristallinem Gold reagieren unterschiedlich auf linear und zirkular polarisiertes Licht.
Wenn das gelingt, stünde eine neue Klasse von Nano-Werk­zeugen bereit, die sich hoch­präzise durch Flüssig­keiten steuern lassen. Profi­tieren würden davon sowohl die Nano­technologie als auch die Lebens­wissen­schaften. So könnten beispiels­weise Nano­teilchen in drei Dimen­sionen abge­tastet und ange­ordnet oder Objekte im Inneren von Zellen mani­puliert werden. Hechts Idee: Die Nano-Drohnen, die aus ein­kristallinem Gold herge­stellt werden, sollen Laser­licht unter­schiedlicher Polari­sation absor­bieren und die Anregung an plasmo­nische Wellen­leiter weiter­geben. Diese Wellen­leiter können dann ent­sprechend geformt werden, um mit Hilfe von an ihren Enden emittierten Photonen einen Rück­stoß zu erzeugen.

Moon

Forscher rätseln weiterhin über Ceres und ignorieren die elektrischen Eigenschaften des Universums

Die NASA hat neue Aufnahmen von Kratern auf dem Zwergplaneten Ceres in bislang höchster Bildauflösung veröffentlicht. In einigen davon findet sich auch das mysteriöses helles Material, das besonders durch die sogenannten „Ceres-Lichter“ im Occator-Krater (von dem bislang aber noch keine hochauflösenden Aufnahmen vorliegen) schon seit Langem für Spekulationen über seine Natur und Herkunft anregt. Obwohl die Aufnahmen die Krater mittlerweile in der höchstmöglichen Auflösung zeigen, rätseln die Missionswissenschaftler immer noch darüber, um was es sich bei dem hellen Material tatsächlich handelt.
Ceres
© NASA/JPL Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA Der Kupalo-Krater auf Ceres, aufgenommen am 21. Dezember 2015.
Köln (Deutschland) - Die neuen Aufnahmen der NASA-Sonde „Dawn“ zeigen die Oberflächenmerkmale von Ceres mittlerweile aus einer Distanz von nur noch 385 Kilometern und erreichen dadurch eine Bildauflösung von 35 Metern pro Bildpunkt (Pixel).

Zu den neuen Aufnahmen erläutert Prof. Ralf Jaumann, Planetenforscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Mitglied im Dawn-Team: „Es gibt vollkommen unterschiedliche Krater, stellenweise ist die Oberfläche auch schon wieder ausgeglichen und es gibt rätselhaftes helles Material. Uns Planetenforschern stellen sich jede Menge Fragen.“


Kommentar: Natürlich wenn man die elektrischen Eigenschaften unseres Universums so konsequent ignoriert...:

Kommentar: Volltreffer - Remote Viewer erklärte die Entstehung der weißen Flecken auf Ceres bereits im Mai