Saiyong Zhu San Francisco - US-Forschern ist es gelungen, Fibroblasten aus der menschlichen Haut über Zwischenstufen in Insulinproduzierende Beta-Zellen zu verwandeln, die nach einer Transplantation Mäuse vor einem Typ 1-Diabetes schützten. Die in
Nature Communications (2016; 7: 10080) vorgestellten Ergebnisse könnten, sollte die Übertragung in die klinische Medizin gelingen, Typ 1-Diabetiker durch Zelltransplantate von Insulin-Injektionen befreien.
Seitdem es gelungen ist, Fibroblasten in sogenannte induziert pluripotente Stammzellen (iPS) zu verwandeln, werden an vielen Laboratorien die therapeutischen Potenziale ausgelotet. Aus iPS lassen sich im Prinzip alle spezialisierten Zellen des Körpers herstellen. Sie könnten ohne die Notwendigkeit einer Immunsuppression transplantiert werden und dann Zellen ersetzen, die durch Krankheiten beschädigt oder vernichtet wurden.
Zu den möglichen Einsatzgebieten gehört der Typ 1-Diabetes, der durch die Zerstörung von Beta-Zellen im Pankreas entsteht. Der Weg zur Beta-Zelle ist allerdings recht weit, da die Stammzellen zunächst in endodermale Vorläuferzellen (cDE) verwandelt werden müssen. Von dort führt der Weg über Vorläuferzellen des posterioren Vorderdarms (cPF) zu pankreatischen endodermalen Vorläuferzellen (cPE), aus denen sich dann funktionelle Beta-Zellen (cPB) differenzieren lassen.
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