Wissenschaft und TechnologieS


Blackbox

Dem metallischen Wasserstoff auf der Spur - Hochdruck-Experiment bricht erstmals atomare Bindung auf

Bindung geknackt? Forscher haben erstmals Wasserstoff in einen zuvor unbekannten Zustand gebracht. In ihrem Hochdruck-Experiment begannen die normalerweise zu Paaren verbundenen Wasserstoff-Atome, ab 320 Gigapascal ihre Bindungen zu lösen. Dies aber könnte der erste Schritt zu dem seit 80 Jahren vorhergesagten metallisch-atomaren Zustand des Wasserstoffs sein, so die Forscher im Fachmagazin Nature.

Diamonds pressure science
© Philip Dalladay-Simpson und Eugene GregoryanzWird molekularer Wasserstoff zwischen zwei Diamantstempeln komprimiert, geht er in einen neuen Zustand über.
Wasserstoff ist das häufigste Element im Universum. Normalerweise jedoch kommt das Gas nicht atomar vor, sondern als zweiatomiges Molekül. "Dieses bildet eine der stärksten Bindungen in der Chemie - die H-H-Bindung", erklären Philip Dalladay-Simpson von der University of Edinburgh und seine Kollegen. "Aber bereits vor fast 80 Jahren sagte man voraus, dass diese Verbindung bei ausreichend starker Kompression brechen könnte." Aus dem molekularen Gas soll der Theorie nach dann ein metallischer, atomarer Feststoff werden.

Galaxy

Neue Studie zu Kugelsternhaufen: Idealer Ort, um nach alten Zivilisationen zu suchen

Aufgrund ihrer hohen Dichte an Sternen auf kleinem Raum galten Kugelsternhaufen bislang für stabile Felsplaneten innerhalb lebensfreundlicher Zonen als ungeeignet. Eine neue Studie zeigt nun jedoch genau das Gegenteil: Gerade hier könnten erdähnliche Planeten besonders lange lebensfreundliche Bedingungen vorfinden und entsprechend entwickelte Zivilisationen hervorgebracht haben. Innerhalb der Kugelsternhaufen wäre zudem der interstellare Austausch und das Reisen von Sternsystem zu Sternsystem deutlich einfacher als in anderen galaktischen Regionen.
Kugelsternhaufen
© NASA, ESA, and the Hubble Heritage TeamLaut einer neuen Studie könnten Kugelsternhaufen wie „47 Tucanae“ der ideale Ort sein, um nach technologisch hochentwickelten, außerirdischen Zivilisationen Ausschau zu halten.
Kissimmee (USA) - Kugelsternhaufen beinhalten Millionen von Sternen innerhalb eines Raumes von durchschnittlich nur knapp 100 Lichtjahren. Zudem sind die meisten Kugelsternhaufen mit rund 10 Milliarden Jahren in etwa schon genau so alt wie unsere Milchstraße selbst. (Zum Vergleich: Das Alter unseres eigenen Sonnensystems datieren Astrophysiker auf knapp 4,6 Milliarden Jahre.) Aus diesem Grund beinhalten die dortigen Sterne aber auch deutlich weniger sogenannte schwere Elemente (wie Eisen und Silizium), wie sie zur Bildung von Planeten benötigt werden, da diese Elemente erst durch das Vergehen früher Generationen von Sternen entstehen.

Kommentar:


Magnify

Nanogitter aus Gold könnten Touchscreens empfindlicher machen

Ein unsichtbares Netz aus Gold und Silber: Schweizer Forscher haben neuartige Elektroden für Touchscreens entwickelt, die leitfähiger und transparenter als die bisher gängigen Indiumzinnoxid-Elektroden sind. Sie bestehen aus einem Gitter von ultradünnen Gold- und Silberwänden. Gelingt die Herstellung im Großmaßstab, könnten sie große und gebogene Touchscreens, aber auch Solarzellen oder organische Leuchtdioden verbessern helfen.

nano structure gold grid
© Ben Newton / Digit WorksEin Gitternetz aus sehr feinen Goldwänden, gedruckt mit Hilfe winziger Tröpfchen, bildet neuartige Elektroden für Touchscreens.
Jeder Touchscreen, egal ob vom Smartphone, dem Tablet oder der Bedienoberfläche von Automaten, braucht transparente Elektroden: Die Glasoberfläche der Geräte ist mit einem kaum sichtbaren Muster aus einem leitfähigen Material beschichtet. Dank diesem erkennen die Geräte, ob und wo genau ein Finger die Oberfläche berührt. Die für diese Schicht eingesetzt Elektroden müssen sowohl leitfähig sein als auch möglichst transparent, aber bislang müssen meist in einem der beiden Merkmale Einbußen hingenommen werden.

Die Elektroden gängiger Touchscreens bestehen meist aus Indiumzinnoxid. "Dieses wird verwendet, weil es als Material eine verhältnismäßig hohe Transparenz hat und die Herstellung der Schichten gut erforscht ist, doch es ist nur mäßig leitfähig", erklärt Patrik Rohner von der ETH Zürich. Er und seine Kollegen haben daher nach Materialien gesucht, die leitfähiger sind. Ihre Wahl fiel dabei auf Gold und Silber.

Chalkboard

Multiple Universen in höheren Dimensionen - Streit um den Sinn nicht überprüfbarer Theorien

String Theory
© IMAGO/SCIENCE PHOTO LIBRARYSchwingende Saiten. Die Stringtheorie erklärt, wie Elementarteilchen entstehen.
Die Physik hat Welten weit jenseits des Alltäglichen erobert, zumindest in Gedanken. Die Stringtheorie etwa erforscht den Kosmos des Allerkleinsten. Ihr zufolge setzt sich das Universum aus vibrierenden „Saiten“ (Strings) zusammen. Der kosmische Tanz ihrer Schwingungen erzeugt das All mit all seinen Kräften und Elementarteilchen.

Was zunächst so einfach wie elegant klingt, bedarf jedoch atemberaubender Annahmen, um mathematisch folgerichtig zu sein. So geht die Superstring-Theorie von zehn Dimensionen der Raumzeit aus, die bosonische Stringtheorie gar von 26. Noch fantastischer klingt die Theorie des Multiversums. Ihre Vertreter behaupten, dass es neben unserem Universum viele weitere gibt. Die je nach Modell endliche oder unendliche Zahl der Parallelwelten gibt sich im Multiversum ein Stelldichein.

Keine Frage, Strings und multiple Welten beflügeln die Vorstellungskraft. Gleichwohl sieht es mit handfesten Belegen für die tatsächliche Existenz dieser Kopfgeburten der theoretischen Physik bislang schlecht aus. So verwundert es nicht, dass die Stringtheorie seit ihren Anfängen Kritik, Hohn und Spott ausgesetzt ist. Die womöglich fiktiven Strings existieren in einer Welt, die billiardenfach unterhalb des „Auflösungsvermögens“ des Large Hadron Colliders liegt, des weltweit mächtigsten „Teilchensuchgeräts“ am Genfer Kernforschungszentrum Cern. Sind diese Theorien Wissenschaft oder nicht vielmehr Spekulation, moderne Märchen für Intellektuelle? Der Disput ist entbrannt.

Kommentar:
Carroll schlägt vor, dass heutzutage eine gute wissenschaftliche Theorie „definitiv“ und „empirisch“ sein müsse.
Etwas weniger theoretisches wissenschaftliches Arbeiten und Schwelgen in mathematischen Gebäuden täte gut, liegt doch so viel direkt vor unserer Nase:


Map

Bauer findet den Panzer von einem prähistorischen Riesengürteltier - Das Glyptodon

Ein Bauer hat in der argentinischen Stadt Carlos Spegazzini, 40 km von Buenos Aires entfernt, über die Weihnachtstage eine kolossale Entdeckung an einem Flussufer gemacht: Den Panzer eines Riesengürteltiers.
Fund prähistorischer Panzer Riesengürteltier
© AFP/Getty Images
Nachdem Jose Antonio Nievas zunächst nur ein kleines Stück des Fossils am Flussufer bemerkte, wurde er neugierig und fing an, es vollständig auszugraben. Als er es in mühevoller Arbeit endlich freigelegt hatte, glaubte er, dass es sich um ein Dinosaurier-Ei handeln müsste und verständigte die lokale Polizei. Die wiederrum sicherte zunächst den Fundort und benachrichtigte die Experten, um die weitere Vorgehensweise abzuklären. Die erkannten darin den gut einen Meter großen Panzer einer prähistorischen Art unseres heutigen Gürteltieres wieder, den Glyptodon. Der monströse Glyptodon ist eine Gattung der Säugetiere, die sich vor rund 60 Millionen Jahren in Südamerika entwickelte und vor etwa 12.000 Jahren ausstarb. Es besaß einen bis zu 2,5 cm dicken Hautpanzer und brachte es auf ein Gewicht von bis zu fast einer Tonne. Zu seiner Verteidigung hatte er am Ende des Schwanzes eine knöcherne Keule.

Robot

Disneys Forschungsabteilung entwickelt Fahrzeug, das Wände hochfahren kann

Der US-amerikanische Medienkonzern »The Walt Disney Company« hat in seinen Forschungslabors ein vierrädriges Roboter-Fahrzeug entwickelt, das sogar senkrechte Wände hochfahren kann.
Disney Roboter, der Wände hochfährt
Ferngesteuert kann der auf den Namen »VertiGo« getaufte Roboter sogar jedes senkrechte Hindernis überwinden und fährt mit seinen vier schmalen Rädern jede Wand hinauf. Es entstammt einem Projekt aus Disneys kaum bekannter Forschungsabteilung »Disney Research«, die in verschiedenen Labors wie Los Angeles, Pittsburgh, Boston und Zürich an wissenschaftlichen und technischen Innovationen forscht und experimentiert. Bei diesem Projekt wurden sie jedoch auch noch von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) unterstützt.

Kommentar:


Info

Hypnosedierung: Hypnose bei Gehirn-Chirurgie zeigt überraschende Erfolge

In der Gehirn-Chirurgie wird Hypnose als eine vielversprechende Alternative zu der klassischen Anästhesie angesehen.
Hypnose
Bekannt als Hypnosedation oder Hypnosedierung zeigte die medizinische Hypnose bei Tests am französischen Centre Hospitalier Universitaire de Tours überraschend Erfolge. Dort nutzten es der Neurochirurg Dr. Ilyess Zemmoura und seine Kollegen, um bei ihren Patienten komplexe chirurgische Eingriffe am Gehirn vorzunehmen und sie währenddessen bei vollem Bewusstsein aber entspannt zu belassen. Wachoperationen gehören zwar mittlerweile in der Neurochirurgie seit langem zur Routine und der Eingriff ist für den Patienten auch schmerzfrei, da das Gehirn keine nociceptive Rezeptoren besitzt, doch bei der Öffnung des Schädeldachs werden unangenehme Geräusche und andere Sinneseindrücke bei den Patienten verursacht. Aus diesem Grund wenden Neurochirurgen oft vor der Operation eine Allgemeinanästhesie an und wecken den Patienten dann kurz vor der eigentlichen Resektion des Tumors wieder auf.

Kommentar:


Beaker

Selbsttäuschung und Selbstsucht: Paar aus England lässt ihren verstorbenen Hund klonen

Der umstrittene »Klon-König« Hwang Woo-suk feiert einen neuen Triumph: In seiner Firma Sooam Biotech Research klonte er zwei Boxerwelpen, und zwar erstmals aus Gewebe eines beinahe schon zwei Wochen toten Hundes. Die Besitzer hatten die Proben selbst entnommen und sind die ersten britischen Kunden des südkoreanischen Mediziners und Unternehmers.
geklonte boserwelpen,geklonte hunde
© ABC News
Die britischen Hundefreunde Laura Jacques und Richard Remde gehen wohl in die Geschichte des Klonens ein. Zum ersten Mal wurden Jungtiere aus Gewebe eines bereits zwölf Tage toten Hundes geklont. Im vergangenen Juni erfuhren die beiden Engländer, dass ihr acht Jahre alter Boxerhund »Dylan« unheilbar an einem Gehirntumor erkrankt war und nur noch kurze Zeit zu leben hatte. Am 30. Juni starb das Tier dann nach einer plötzlichen Herzattacke.

Die Besitzer, die ihren Hund wie ein Familienmitglied liebten, entschlossen sich zu einem ungewöhnlichen Schritt. Sie wollten Dylan als Klon wiederauferstehen lassen. Der Tierarzt überließ den toten Hund noch für einige Tage seinen Herrchen. In dieser Zeit recherchierten Jacques und Remde, welche Möglichkeiten heute existieren, ein verstorbenes Haustier zu klonen.

Fireball

Die Kometen der Zentauren: Forscher warnen vor einem viel größeren Einschlagsrisiko als bisher angenommen

Vor Kurzem sind Planetenforscher zu einer eher ungemütlichen Einsicht gelangt. Sie hängt mit der großen Zahl neu entdeckter Riesenkometen in den Außenbereichen des Sonnensystems zusammen. Aktuelle Erkenntnisse lassen darauf schließen, dass die Kollisionsgefahr der Erde mit anderen Himmelsobjekten bislang deutlich unterschätzt wurde. Alles nur Panikmache oder doch ein begründeter »Sinneswandel«?

Komets impact
An sich sind Himmelsforscher eher ein stilles, unauffälliges Volk und auch nicht gerade dafür bekannt, Ängste in der Bevölkerung zu schüren. Im Gegenteil, in aller Regel wiegeln sie eher ab, um ihren wissenschaftlichen Ruf nicht zu beschädigen. Immer wieder ereignen sich allerdings spektakuläre Entdeckungen zu kosmischen Vorgängen, die auch für das Leben auf der Erde fatale Folgen haben können.

Die Medien stürzen sich nur zu gerne auf solche Meldungen, schlagen ihren Konsumenten explodierende Sonnen und apokalyptische Asteroiden genüsslich um die Ohren. In einigen Fällen stellt sich die Situation aber auch genau umgekehrt dar. Dann gibt sich die Wissenschaft »seriöser« als die Natur erlaubt.

Sogenannte Katastrophentheorien sind bis heute vielfach ungeliebte Konzepte, obwohl unser Planet nachweislich auch das Produkt gewaltiger Katastrophen ist. Trotzdem: Noch vor gar nicht so langer Zeit war es beispielsweise geradezu verpönt, das gewaltige Dinosauriersterben auf einen gewaltigen Kometeneinschlag zurückzuführen oder ernsthafter über bedrohliche Asteroideneinschläge nachzudenken, die uns noch heute ereilen könnten.

Kommentar: Lesen Sie hierzu unsere Serie über Kometen und Katastrophen. SOTT berichtet schon seit langem über die historischen Zusammenhänge zwischen verschwundenen Kulturen und Himmelserscheinungen, Massensterben und Kometen, sowie die Zeichen, die sich über unseren Köpfen abspielen und auf eine ungemütliche Zukunft hindeuten.



Bulb

Ende Gelände: Vier unbequeme Fakten über die globale "Erderwärmung"

CFACT hat am Klimaprozess der UN teilgenommen bis zurück zum originalen Rio-Erdgipfel. Wir sind eine offiziell registrierte Nicht-Regierungs-Organisation (NGO) mit Beobachterstatus bei COP21. CFACT war im NGO-Pavillon am Stand mit der Nummer 37c untergebracht. Wir haben den Platz u. A. dafür genutzt, die COP mit vier „unbequemen Fakten“ zu konfrontieren. Es sind die Art Fakten, die absolut sicher sind und die zu 100% wissenschaftlich anerkannte Punkte sind, welche vom durch die Erwärmung indoktrinierten Wortschwall nicht hinweggespült werden können.
church gore
Es sind Folgende:

Unbequeme Fakten 1: Temperatur

Kommentar: Mehr Informationen zur "Erderwärmung", Co2 und der wahrscheinlich bevorstehenden Eiszeit: