Wissenschaft und TechnologieS


Satellite

Weltraumwetter und die Auswirkung auf Satelliten

Raues Weltraumwetter ist wahrscheinlich für eine Reihe von Satellitenschäden verantwortlich

Cambridge (USA) - Nicht nur auf den sieben Weltmeeren, auch im Weltall geht es bisweilen stürmisch zu. Heftige Teilchenschauer und magnetische Turbulenzen setzen der Technik von Satelliten und Raumsonden zu. Immer wieder kommt es vor, dass die Elektronik dieser Geräte ins Stocken gerät oder einzelne Komponenten sogar ganz ausfallen. Obwohl Satelliten meist sehr teuer sind, sind aber die Gründe für Schäden an ihnen nur selten bekannt. Denn im All lassen sie sich nur per Telemetrie untersuchen. Doch die Betreiberfirmen veröffentlichen ihre Daten nicht, so dass Weltraumforscher wenig konkrete Anhaltspunkte für die Ursachen von Ausfällen an elektronischen Komponenten haben. Zwei Wissenschaftlerinnen aus den USA hatten sich deshalb mit dem britischen Telekommunikationskonzern Inmarsat zusammengetan, um Defekte von Weltraumtechnik zu analysieren. Wie sie im Fachblatt Space Weather berichten, sind die gängigen Indizien für Weltraumwetter wenig geeignet, um Ausfälle vorherzusagen.

Moon

NASA kombiniert 110.000 Bilder zur Animationen des rotierenden Mondes

mond, moon
Die NASA hat eine beeindruckende Animation des rotierenden Mondes produziert, für die insgesamt 110.000 Bilder zusammengemasht wurden, die die Wide Angle Camera (WAC) der Mondsonde Lunar Reconnaissance Orbiter (LOR) geschossen hat. Bei der Montage wurden die Bilder nicht nur zusammengesetzt, sondern teils auch raffiniert kombiniert, um Schatten- und Fehlfarbeffekte zu vermeiden. Low-Res-Video nach dem Break, 1080p-Video gibt´s hier.


[via boingboing]

Nebula

Vereinigung von Allgemeiner Relativitätstheorie und Quantenphysik? Wie verlässlich sind Annahmen und "Tatsachen", wenn diese das elektrische Universum ignorieren?

Geht es um die "Entstehung unseres Universums", so lässt sich "dieses Ereignis" mit der heutigen Physik nicht beschreiben - versagen Quantentheorie und Relativitätstheorie doch angesichts dieses nahezu unendlich dichten und heißen "Anfangszustand des Universums." Erst eine übergeordnete Theorie der Quantengravitation, die diese beiden Grundpfeiler der Physik vereinigt, könnte Aufschlüsse über den "Beginn der Welt bringen." Deutsche Wissenschaftler haben nun eine wichtige Entdeckung gemacht, die nahelegt, dass Quantenmechanik und Relativitätstheorie tatsächlich miteinander vereinbar zu sein scheinen.
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© T. Thiemann (FAU Erlangen), Albert-Einstein-Institut, Milde Marketing Wissenschaftskommunikation, exozet effectsIn einigen modernen Theorien der Quantengravitation, die die Allgemeine Relativitätstheorie und die Quantenmechanik zu vereinigen versuchen, besteht der Raum aus winzigen Elementarzellen oder "Atomen des Raumes". Die Quantengravitation soll es ermöglichen, "die Entwicklung des Universums vom Urknall bis heute" mit einer Theorie zu beschreiben.
Potsdam-Golm (Deutschland) - Seit nahezu einem Jahrhundert stehen die beiden großen Theorien der Physik unvereinbar nebeneinander, erläutert die Pressemitteilung der Max-Planck-Gesellschaft (mpg.de):
"Während Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie die Schwerkraft und damit die Welt im Großen beschreibt, lässt sich mit der Quantenphysik die Welt der Atome und Elementarteilchen erklären. Beide Theorien funktionieren in ihrem Rahmen außerordentlich gut, doch so, wie sie heute formuliert werden, versagen sie in bestimmten Extrembereichen, zum Beispiel auf winzigsten Distanzen, der sogenannten Planck-Skala. So verlieren Raum und Zeit in Schwarzen Löchern und vor allem auch im Urknall ihre Gültigkeit."

Kommentar: Es ist mittlerweile unbestreitbar, dass das Standardmodell unseres Universums und damit auch unseres Sonnensystems so nicht stimmen kann. Das elektrische Modell erklärt deutlich besser die Phänomene, die wir beobachten können. Einige Artikel von elektrisches-universum.de und thunderbolts.info können Ihnen einen guten ersten Einblick in diese Materie geben.

Somit ergeben sich viele Probleme mit den Standarderklärungen und vermeintlichen "Tatsachen" der Kosmologie über "die Entstehung" und die Natur der Dinge in unserem Universum. Also auch mit einigen Erklärungen, "Tatsachen" und Mutmaßungen, die in diesem Artikel aufgeführt werden.



Meteor

Meteoriteneinschläge mit fremden Lebensformen: Außerirdisches Leben könnte Reise zur Erde überstehen

Panspermie bezeichnet jene Theorie, nach der das Leben in Form von Mikroorganismen durch die bei Einschlägen losgeschlagenen Trümmer eines belebten Planeten, sich auf andere Planeten und Monde ausbreiten kann und so auch das heute irdische Leben einst aus dem All die junge Erde befruchtete. Eine aktuelle Studie kommt sogar zu dem Schluss, dass das irdische Leben selbst nicht hier entstand, sondern vielmehr einst vom Mars zur Erde gelangt sei (...wir berichteten). Eine neue Studie hat sich nun der Frage angenommen, ob das Leben aber ein solches Szenario, vom die Trümmerteile verursachenden Einschlag auf dem "Mutterplaneten" bis hin zum Sturz auf die Erde, überhaupt überstehen könnte.
Meteoriteneinschlag
© Don Davis/NASAKünstlerische Darstellung eines Einschlags auf der jungen Erde.
Canterbury (England) - Wie die Forscher um Dina Pasini von der University of Kent aktuell auf dem "European Planetary Science Congress" berichteten, stellte sich das Team die Frage, ob selbst die an die härstesten Umweltbedingungen angepassten uns bekannten Lebensformen - sogenannte Extremophile - zunächst den Einschlag, dann die Reise durch das All, den Sturz durch die Erdatmosphäre und den erneuten gewaltigen Aufschlag auf der Erdoberfläche überleben könnten

Für ihre Untersuchungen nutzen die Forscher tiefgefrorene Proben der einzelligen Tiefsee-Alge (Nannochloropsis oculata) und setzten diese einer Vielzahl von Bedingungen aus, wie sie wohl auch jene Lebensformen überlebt haben müssten, die aus dem All zur Erde gelangt sein sollen.

Meteor

Evolution des Lebens auf der Erde: Bislang noch nie gefundene organische Moleküle in Sutter's-Mill-Meteoriten gefunden

In dem am 22. April 2012 über dem nördlichen Kalifornien abgestürzten und nach dem Fundort der meisten Fragmente benannten "Sutter's-Mill-Meteoriten" haben US-Forscher organische Moleküle entdeckt, die so in bislang noch keinem Meteoriten entdeckt wurden. Die Entdeckung legt eine deutlich größere Verfügbarkeit von organischem, kohlenstoffhaltigem außerirdischem Material aus Meteoriten auf der jungen Erde nahe als bislang angenommen und wie sie möglicherweise sogar ausschlaggebend für die molekulare Evolution des Lebens auf der Erde waren.
Sutter Mill-Meteorit
© Lisa WarrenGlückstreffer: Eines der wenigen Fotos des Sutter's Mill-Meteoriten am 22. April 2012, hier über Reno.
Tempe (USA) - Wie die Forscher um Sandra Pizzarello von der Arizona State University aktuell im Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS, DOI: 10.1073/pnas.1309113110) berichten, war es 2012 anhand von Doppler-Wetter-Radardaten sehr schnell möglich, die Fragmente des Meteoriten zu bergen und somit erstmals einen primitiven Meteoriten nur kurze Zeit nach seinem Aufschlag zu untersuchen, der somit nur sehr kurz den irdischen Elementen ausgesetzt war.

Bulb

Schulwissenschaft: Probleme und Grenzen

Die modernen Naturwissenschaften beruhen überwiegend auf Induktion. Diese Methode der Verallgemeinerung - das Gegenteil der Deduktion, die vom Allgemeinen auf das Besondere, Einzelne schließt - ist das Schließen vom Einzelnen auf das Allgemeine, auf eine vermeintliche Regel, auf eine an-genommene Gesetzmäßigkeit. Doch der induktive Schluß ist logisch nicht zwingend; das Ergebnis ist nicht unfehlbar. Alles, was die modernen Naturwissenschaften so erreichen können, ist Wahrscheinlichkeit.
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© Björn Kietzmann/flickr
Die allgemeine Definition des Denkens lautet: „»Denken« ist eine Bewegung der Begriffe und Vorstellungen im Geiste“. Im engeren, philosophischen Sinn ist »Denken« die von allem bloßen Vorstellen, Meinen und Glauben unterschiedene, selbständige und selbstgesetzliche Tätigkeit des Geistes, die auf das Wesen seines Gegenstandes, das eigentlich Seiende, das wahrhaft Wirkliche geht. Das, was diese Tätigkeit hervorbringt, sind Selbstbestimmungen des Denkens: die »Gedanken«. Im engsten, logisch-formalen Sinn ist »Denken« das fehlerfreie Arbeiten des Verstandes. Es bildet Begriffe durch Abstraktion, vergleicht, unterscheidet, zerlegt die Begriffe, hebt das Gemeinsame an ihnen heraus, um ihre Beziehungen zueinander zu erkennen, führt neue Begriffe ein, verbindet sie zu Urteilen und Schlüssen und untersucht diese wieder auf ihre Gesetzmäßigkeit und Richtigkeit. Während das philosophische Denken auf »Wahrheit« geht, strebt das logisch-formale Denken nach »Richtigkeit«. (NachJohannes Hoffmeister, Wörterbuch der philosophischen Begriffe, Verlag Felix Meiner, 1955)

Sun

Niedrigste Sonnenaktivität seit 200 Jahren - Steht eine 500 Jahre währende Kleine Eiszeit bevor?

Zuerst die gute Nachricht: Global Warming ist tot, erledigt. Und jetzt die schlechte: Der nördlichen Halbkugel könnte eine 500 Jahre währende Kleine Eiszeit bevorstehen...
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© NASA
Dramatische neue Weltraumaufnahmen von der Sonne und der Sonnenaktivität lassen die Aussicht auf eine neue Kleine Eiszeit auf der Erde erkennen. Astrophysiker, die den Einfluss der Sonnenaktivität auf das Erdklima studieren, sehen alles andere als das aufgebauschte »Global Warming«, sondern vielmehr Anzeichen dafür, dass uns auf der nördlichen Hemisphäre für lange Zeit ein Wetter droht, das kälter ist als normal. Die gute Nachricht ist, dass diese Wetteränderung in keiner Weise vom Menschen beeinflusst ist; es ist ein vom Menschen unabhängiges »Global Cooling«. So viel zu Al Gore und der milliardenschweren Klimawandel-Lobby.

Wenn sie unter Druck gesetzt werden, räumen führende Global-Warming-Wissenschaftler wie James Hansen und andere ein, dass ihre Modelle die Auswirkung zu- und abnehmender elektromagnetischer Energie von der Sonne auf die Erde nicht berücksichtigen können. Sonnenexperten sagen, das sei etwa so, als würde man versuchen, die Ursache der Ohnmacht eines Boxers im Ring zu ermitteln, ohne zu berücksichtigen, dass er soeben eine Gerade von Wladimir Klitschko einstecken musste. Die Ärzte messen Blutdruck, Puls und alles Mögliche, um herauszufinden, was im Organismus des Boxers zur Ohnmacht geführt hat. Den Sieger Klitschko als mögliche Ursache zu betrachten, kommt ihnen gar nicht in den Sinn.

Um gegenüber den meisten Mainstreamjournalisten, die über das Thema Global Warming schreiben, Gnade walten zu lassen, sei gesagt, dass die meisten ihre Informationen vom IPCC (Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen, kurz Weltklimarat) der Vereinten Nationen beziehen. Doch im Weltklimarat selbst grassieren politische Einflussnahme und Manipulation von Schlussfolgerungen, über die die Mainstreammedien nicht berichten.

Satellite

Nun wirklich: Voyager 1 verlässt Sonnensystem - Entfernung 19 Mrd. Kilometer

Voyager 1
© NASAVoyager 1
"Ein historischer Schritt der Menschheit in den interstellaren Raum." Erstmals in der Geschichte hat es mit "Voyager 1" ein von Menschen gefertigtes Gerät geschafft, das Sonnensystem zu verlassen.

Washington. Die Reise des "Reisenden" ist noch nicht zu Ende, aber ein wichtiger, sogar historischer Schritt ist getan: Die Raumsonde Voyager 1 hat die Grenze des Sonnensystems überschritten und befindet sich nun im interstellaren Raum. Dies ist das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, dass ein von den Menschen entwickeltes Gerät das Sonnensystem verlassen hat. Begonnen hat die historische Reise des Nasa-Veteranen bereits vor rund 35 Jahren. Derzeit ist die Sonde rund 19 Milliarden Kilometern von der Erde entfernt.

Letzte Zweifel konnten US-Forscher um Donald Gurnett von der Universität von Iowa auf Grundlage neuer Messdaten nun beseitigen. Ihre Ergebnisse präsentierten sie im Fachblatt Science. "Jetzt, da wir neue, entscheidende Daten haben, glauben wir, dass dies der historische Schritt der Menschheit in den interstellaren Raum ist", erläuterte der Voyager-Projektwissenschaftler der US-Raumfahrtbehörde Nasa, Edward Stone.

Rocket

Milliardär Elon Musk will revolutionäres neues Transportsystem "Hyperloop" vorstellen

Schon seit einem Jahr befeuert der US-Milliardär und Weltraumunternehmer Elon Musk die Gerüchteküche um ein ebenso neues wie revolutionäres Transportsystem, dem er den Namen "Hyperloop" (Hyperschlaufe) gegeben hat. Während bislang noch kaum Informationen an die Öffentlichkeit gerungen sind, will Musk dieses System nun Mitte August erstmals der Weltöffentlichkeit präsentieren.
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© NASAArchiv: NASA-Chef Charles Bolden (l.) und SpaceX-gründer und Chefdesigner Elon Musk.
Hawthorne (USA) - Bekannt ist Musk als Vorstandsvorsitzender des privaten Raumfahrtunternehmens "SpaceX" und damit des derzeit weltweit einzigen privaten Unternehmens, das in der Lage ist, ein Raumschiff in eine Erdumlaufbahn zu bringen und anschließend wieder sicher auf der Erde zu landen.

Satellite

Erdnaher Asteroid "Don Quixote" entpuppt sich als aktiver Komet

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© nasa/jpl-caltech/ dlr/nauDie Infrarot-Aufnahmen des "Spitzer"-Weltraumteleskops entlarven "3552 Don Quixote" als aktiven Kometen: Links ist die Koma des Objektes deutlich zu erkennen, rechts wurde die Gas- und Staubwolke entfernt, damit der schwache Schweif besser zu sehen ist.
Weltraumteleskop "Spitzer" zeigte Objekt mit schwachem Schweif und Staub- und Gashülle

Köln - Dreißig Jahre lang hielten Wissenschafter das 1983 erstmals beobachtete Objekt "3552 Don Quixote" für einen Asteroiden. Nun stellten sie bei Untersuchungen mit dem Weltraumteleskop "Spitzer" fest: der 19 Kilometer große Brocken ist in Wirklichkeit ein aktiver Komet. Die Astronomen von Northern Arizona University in den USA und dem Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) schließen daraus, dass es in der Nähe der Erde mehr aktive Kometen geben könnte als bisher angenommen - und damit auch mehr Wasser.

Mit der von dem Wissenschafterteam angewandten Methode können wahrscheinlich auch andere Asteroiden als Kometen enttarnt werden. Die Aufnahmen mit dem Infrarot-Teleskop, die am Dienstag bei einem Kongress in London vorgestellt wurden, zeigten "Don Quixote" mit einem schwachen Kometenschweif und einer Staub- und Gashülle um den Kern des Himmelskörpers - Kennzeichen eines aktiven Kometen.