Wissenschaft und TechnologieS


Airplane Paper

Weltgrößtes Papierflugzeug erbaut

Aus 70 Quadratmetern Papier und 700 Tuben Klebstoff haben Studenten der TU Braunschweig einen Weltrekord gebastelt: Der erste Versuch scheiterte, doch jetzt hat das größte Papierflugzeug der Welt seinen Jungfernflug heil überstanden.
papierflugzeug
© dpa18 Meter ungestörter Flug reichten einer Gruppe von Studierenden an der TU Braunschweig am Samstag aus, um einen neuen Weltrekord aufzustellen.

Braunschweig - Weltrekord beim zweiten Versuch: Studierende der TU Braunschweig haben am Samstag das größte Papierflugzeug der Welt fliegen lassen. Der 18 Meter breite Flieger habe eine Strecke von ungefähr 18 Metern zurückgelegt, sagte Uni-Sprecherin Elisabeth Hoffmann. Bereits im vergangenen November hatten die Studenten den Weltrekord versucht. Doch damals knickte kurz nach dem Start ein Flügel ab.

Um das 24 Kilo schwere Flugzeug in einer Halle starten zu können, wurde eine etwa zehn Meter lange und 2,40 Meter hohe Bühne aufgebaut. Dort wurde der Flieger nach einer ersten Begutachtung zusammengebaut. Acht Teilnehmer hoben das Flugzeug hoch, und einer rannte mit dem Papierflieger los, um Schwung für den Flug zu geben. "Man konnte sehen, wie schwer das war", sagt Hoffmann. Nach dem geglückten Versuch überreichte eine Mitarbeiterin des Guinness-Buches der Rekorde den glücklichen Teilnehmern eine Urkunde.

Ice Cube

Neue Daten über kilometerdicke Eisdecke an unerwarteter Stelle während der letzten Eiszeit

Nordöstlich Sibiriens erstreckte sich während der Eiszeit eine Kältewüste, dachte man - Expedition liefert Daten, die etwas anderes besagen
Eiszeit, Wanderung Eisschilde
© frank niessen, alfred-wegener-institutDetailausschnitt einer genauen Meeresbodenvermessung am Arlis-Plateau: Die nahezu parallel verlaufenden Furchen sind typische Spuren, wie sie ein massiver Eisschild im Boden hinterlässt. Der rote Pfeil markiert die Fließrichtung des Eises.
Bremerhaven - Im ständigen Wechsel von Warm- und Kaltzeiten während des Eiszeitalters waren einige Landmassen auf der Nordhalbkugel mehrfach von kilometerdicken Eissschichten bedeckt - für Nordeuropa, Grönland und Teile Nordamerikas ist dies belegt. Andere Regionen wurden zu sogenannten Kältewüsten. Darunter auch solche, die heute unter dem Meer liegen, da der Meeresspiegel auf dem Höhepunkt einer Kaltzeit bis zu 130 Meter niedriger lag als heute.

Eine solche Kältewüste vermutete man vor der Nordostküste Russlands, wo heute die Ostsibirische See, ein Teil des Arktischen Ozeans, liegt. Nach der bisherigen Lehrmeinung erstreckte sich dort während der Kaltzeiten ein trocken gefallenes Gebiet, in dem nicht genug Schnee fiel, um eine massive Eisschicht bilden zu können.

Das war offenbar ein Irrtum, berichtet nun das Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven. Forscher des Instituts berichten in Nature Geosience, dass sie am Meeresboden die charkateristischen Spuren großer Eisschilde gefunden haben. Diese belegen erstmals, dass sich innerhalb der vergangenen 800.000 Jahre auch im Arktischen Ozean mehr als einen Kilometer dicke Eisschilde gebildet haben.

Kommentar: Ganz im Gegensatz zur Erwärmungs-Lüge seitens der Machthaber stehen am Beginn einer neuen Eiszeit:

Extremer Zuwachs an arktischem Eis
Erde hat einen Rekord im Zuwachs von Meereis seit den Aufzeichnungen
Russischer Wisssenschaftler: Neue Eiszeit beginnt 2014
Eine Eiszeit kann blitzartig beginnen - vor 13.000 Jahren in Europa passiert
Der Schwindel um die Erderwämung und eine bevorstehende kleine Eiszeit


Blue Planet

Rückschau Das CO2-Märchen

Die Behauptung eines „Treibhaus-Effektes“ durch Kohlendioxid (CO2) ist eine Lüge. Das Gegenteil ist der Fall: der Treibhaus-Effekt wird durch Wasserdampf erzeugt. Ursache und Wirkung werden vertauscht: der Anstieg des CO2 ist die Folge, nicht aber die Ursache der Erderwärmung. Die für den Menschen optimale CO2-Menge in der Atemluft beträgt 5 %; der jetzige Gehalt der Atmosphäre beträgt aber nur 0,038 %! Die politische Agenda der Reduzierung von CO2 ist ein Mind-Control-Projekt!
church gore
Wie die polnische Physikerin und Astrophysikerin Grazyna Fosar und der deutsche Physiker und Mathematiker Franz Bludorf in ihrem neuesten Buch Der Geist hat keine Firewall 1) nachweisen, ist die durch die gleichgeschalteten und zensierten Print- und Funk-Medien verbreitete Behauptung einiger offenbar käuflicher (Pseudo-) „Wissenschaftler“ und anscheinend korrupter Politiker, die Erwärmung des Klimas der Erde wäre „vom Menschen verursacht“, nämlich durch den künstlichen CO2-Ausstoß bewirkt, falsch. Dabei handelt es sich aber nicht einmal um einen dummen, peinlichen Irrtum, sondern um eine bewußte Lüge.

Meteor

Größtes Fragment des Tscheljabinsk-Meteoriten vom Seegrund geborgen

Tauchern ist es gelungen, das derzeit größte Fragment des Meteoriten, der im Februar in den See Tschebarkul im Gebiet Tscheljabinsk gefallen war, vom Grund zu bergen. Sein Gewicht betrage 4,8 Kilogramm, berichteten lokale Behörden.
Tscheljabinsk Meteorit
© RIA Novosti
Spezialisten arbeiten in einer Tiefe von 16 Metern, sechs Meter davon macht eine Schlammschicht aus.

Saturn

Atlas des Asteroiden Vesta veröffentlicht

Über ein Jahr lang hat die NASA-Sonde Dawn den Asteroiden Vesta umrundet. Mit dem in Deutschland entwickelten Kamerasystem der Sonde wurden in dieser Zeit Tausende Bilder der Oberfläche des Asteroiden gemacht. Jetzt veröffentlichte das DLR einen detaillierten Atlas von Vesta. Er macht noch einmal deutlich, was für eine vielfältige Welt der Asteroid ist.
asteroid vesta
© NASA / JPL-Caltech / UCLA / MPS / DLR / IDAGesamtansicht von Asteroid Vesta. Der jetzt veröffentlichte Atlas des Asteroiden wurde aus rund 10.000 Einzelaufnahmen des Asteroiden zusammengestellt.
Zum ersten Mal schoss die Kamera an Bord der Raumsonde Dawn am 11. Mai 2011 ein Foto vom Asteroiden Vesta - damals war der Himmelskörper trotz eines Durchmessers von 530 Kilometern gerade einmal ein weißer Punkt auf der Aufnahme. Immerhin war sie damals noch 975.000 Kilometer von ihrem Ziel entfernt. Im Laufe der Mission änderte sich dies deutlich: Nach der Ankunft kreiste die Sonde schließlich sogar nur noch in einer Höhe von 210 Kilometern um den unregelmäßig geformten Asteroiden und nahm Tausende von Fotos auf.

Das Ergebnis der aufwendigen Mission, ein Atlas des Asteroiden Vesta, wird nun für die Öffentlichkeit online gestellt. "Diesen Atlas aus den vielen Aufnahmen zusammenzustellen, war eine mühsame Arbeit", sagt Dr. Thomas Roatsch vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), wo die gewonnen Daten während der Mission zu Karten und Höhenmodellen verarbeitet wurden.

Moon

Wasser im Inneren des Mondes durch NASA-Studie bestätigt

Anhand der Daten den NASA-Instruments "Moon Mineralogy Mapper (M3)" an Bord der indischen Mondsonde Chandrayaan-1 haben die Forscher auf der Mondoberfläche magmatisches Wasser nachweisen können. Wasser, das tief im Innern des Mondes seinen Ursprung hat. Was genau diese Quelle ist, ist bislang jedoch noch völlig unklar.
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© NASA/GSFC/Arizona State UniversityDer Zentralberg im Mondkrater Bullialdus.
Laurel (USA) - Wie die Forscher um Rachel Klima vom Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory aktuell im Fachjournal Nature Geoscience berichten, stellt der Fund den ersten Nachweis dieser Art von Wasser in Mondorbit dar. Tatsächlich hatten aber schon frühere Studien Hinweise auf Wasser magmatischen Ursprungs in zur Erde zurückgebrachten Mondproben der Apollo-Missionen gefunden.

Better Earth

Natürliche Steinstruktur oder Millionen Jahre alte Landkarte?

Die ältesten landschaftlich-kartografischen Darstellungen, da sind sich Historiker mehr oder weniger einig, stammen aus dem alten Mesopotamien aus der Zeit zwischen 2340 und 2200 v. Chr. Ein englischer Amateur-Archäologe hat allerdings einen Fund gemacht, von dem er glaubt, dass er die Geschichte der Menschheit vollkommen neudatieren könnte. Wie zu erwarten findet er unter Vertretern der konservativen Wissenschaften selbst kaum Unterstützer. Sollte Kings Interpretation des Steins als "Paläo-Karte" richtig sein, stellt sich als nächstes die Frage, "wer" eine derart genaue Karte, die fast schon einer Satellitenaufnahme gleicht, vor so langer Zeit herstellen konnte - und natürlich auch das "wie".
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© David King, colnianman.comVorderansicht der sogenannten "Paläo-Karte".
Wartford (England) - David King bezeichnet sich selbst als "intuitiven Archäologen" und gräbt - nachdem ihm erste Funde zwar von Landesarchäologen als von zweifelsfrei künstlicher Herkunft bestätigt wurden, zugleich jedoch deutlich gemacht wurde, dass für weitere Grabungen weder die nötigen Mittel noch die entsprechenden Expertisen zur Verfügung stünden - seit 15 Jahren auf eigene Faust im Colne Valley zwischen Wartford und Hillingdon Hill in der südenglischen Grafschaft Hertfordshire.

Meteor

Studie an Rhesusaffen: Mers-Virus findet sich tief in der Lunge

mers virus
© NIAID/ RMLNeuartiger Erreger: Eingefärbte Mers-Viren in der Lunge eines Rhesusaffen
Das neuartige Coronavirus Mers bereitet Medizinern große Sorgen. Wissenschaftler haben jetzt untersucht, wie die Infektion bei Rhesusaffen verläuft, um mehr über das Virus herauszufinden. Doch die Krankheit nimmt bei den Tieren einen anderen Verlauf.

Das Mers-Virus vermehrt sich einer aktuellen Studie zufolge vorwiegend in bestimmten Zellen tief in der Lunge. Dies könne sowohl die Schwere der Erkrankung erklären als auch die niedrige Ansteckungsrate zwischen Menschen, berichtet ein internationales Forscherteam um Emmie de Wit von den National Institutes of Health in Hamilton (US-Bundesstaat Montana).

Die Forscher hatten sechs Rhesusaffen mit dem Erreger infiziert und dann den Infektionsverlauf analysiert, wie sie im Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences berichten.

Meteor

Astrobiologen finden Mikroorganismen und Bakterien in der Stratosphäre - Herkunft aus dem All, von Kometen zur Erde gebracht

In Proben, die britische Astrobiologen mit einem Höhenballon in der Stratosphäre isolieren konnten, haben die Wissenschaftler unter anderem Zellhüllen von Kieselalgen sog. Diatomeen - entdeckt, deren Herkunft sie nicht auf der Erde sondern im wässrigen Innern eines Kometen vermuten.
Mikroorganismen aus Stratosphäre, von Kometen
© Wainwright, Wickramasinghe et al. / Journal of CosmologyElektronenmikroskopaufnahme der aus der Stratosphäre "biologischen Einheiten".
Sheffield (England) - Wie die Astrobiologen um Milton Wainwright vom Department of Molecular Biology and Biotechnology an der University of Shefield und Chandra Wickramasinghe von der University of Buckingham aktuell in zwei Artikeln (1, 2) im Journal of Cosmolgy berichten, wurden die Proben am 31. Juli 2013 mit einem Ballon von Chester aus in Höhen zwischen 22 und 27 Kilometern mit Hilfe steriler Mikroskopträgerplatten genommen, die ihrer Umwelt erst innerhalb der hiesigen Stratosphäre ausgesetzt wurden.

Wie die Forscher erläutern, konnte zwar schon durch frühere Experimente nachgewiesen werden, dass überlebensfähige Mikroben von der Erdoberfläche sowohl bis in die unteren als auch in die oberen Stratopshärenschichten (20-60 Kilometer) transportiert werden können; "Innerhalb dieser hohen und zugleich kalten Biosphäre ist es jedoch unwahrscheinlich, dass diese Organismen hier weiterhin wachsen. Stattdessen überstehen sie die widrigen Bedingungen vielmehr in einer Art Kälteschlaf und können dann später - obwohl sie des extrem harten Bedingungen der Stratosphäre ausgesetzt waren - wieder zum Leben erweckt werden."

Ambulance

Supererreger-Epidemien und die kosmische Verbindung

Die ungewöhnlich virulenten, medikamentenresistenten Bakterienstämme, die auch als »Supererreger« bezeichnet werden und zunehmend zur Bedrohung von Krankenhauspatienten auf der ganzen Welt werden, sind jetzt noch bedrohlicher geworden. Eine neue Studie, die in der Zeitschrift Building and Environment veröffentlicht wurde, bringt ans Licht, dass die tödlichen Erreger nicht nur durch direkten Kontakt, sondern auch über die Luft übertragen werden können. Das heißt, dass man sich infizieren kann, wenn man nur kontaminierte Luft einatmet.
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© melis / Shutterstock
Für die Studie hatten Wissenschaftler der Leeds University in England eine erwärmte Gliederpuppe entwickelt, die einem menschlichen Körper glich, und ihr winzige Tröpfchen von Staphylococcus aureus injiziert. Dieser Erreger ähnelt der Methicillin-resistenten Art, besser bekannt unter dem Namen »MRSA«. Dann ließen sie die Puppe die Bakterien ausatmen, genau so, wie es ein Mensch tun würde. Währenddessen untersuchten sie an verschiedenen Messpunkten, wie sich die Erreger in einem Krankenzimmer verteilten.

Bei der Analyse fand sich die stärkste Kontamination mit S. aureus wie erwartet in der unmittelbaren Umgebung der Puppe. Doch selbst in einer Entfernung von 3,5 Metern von der Puppe wurden noch Erreger in unterschiedlicher Konzentration nachgewiesen - ein Anzeichen dafür, dass sich die tödlichen Supererreger über erhebliche Entfernungen über die Luft ausbreiten und andere infizieren können, insbesondere das Krankenhauspersonal und andere Patienten.

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