Anhand eines schon 1957 in Norditalien gefundenen Unterkiefers glauben Anthropologen nun, den ersten direkten Beweis für die erfolgreiche Vermischung zwischen Menschen und Neandertalern führen zu können.

© S. Condemi et al. / plosone.orgAnsichten der Fragmente des sog. Mezzen-Kiefers.
Marseille (Frankreich) - Wie die Forscher um Silvana Condemi von der Aix-Marseille Université aktuell im Fachjournal
PLoS ONE berichten, stammt der Unterkieferknochen von einer Person, die vor 40.000 bis 30.000 Jahren in Riparo di Mezzena in der Region Monti Lessini lebte.
Frühere Untersuchungen anhand von DNA-Analysen und Genom-Sequenzierungen konnten zwar bereits nachweisen, dass die DNA europäischer und asiatischer Menschen zwischen ein und vier Prozent Neandertaler-DNA beinhaltet (...
wir berichteten), dennoch sind diese Ergebnisse bis heute Inhalt kontroverser Diskussionen rund um die Frage, ob sich Homo sapiens und Homo neanderthalensis erfolgreich vermischt haben (...
wir berichten).
Kommentar: Es ist mittlerweile unbestreitbar, dass es zumeist eben NICHT die "großen Objekte" waren, die ganze Zivilisationen in der Vergangenheit, immer und immer wieder, in die Knie zwangen. Sondern vielmehr kleinere Feuerbälle, die periodisch in Schwärmen durch unser Sonnensystem ziehen.
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