Anhand von Proben aus 43 Überresten angeschwemmter oder gefangener Exemplare haben Biologen die DNA von Riesenkalmaren (Architeuthis dux) untersucht und miteinander verglichen. Genau wie die scheuen "Tiefseeungeheuer" selbst, so stellt auch ihr genetischer Kode die Wissenschaftler vor ein Rätsel.

© Irken, CC-BY-SA 3.0Riesenkalmar (Illu.)
Kopenhagen (Dänemark) - Die zehnarmigen Riesenkalmare können wahrscheinlich bis zu 15 Meter lang und über 900 Kilogramm schwer werden. Wie das internatonale Team um Tom Gilbert von der Kobenhavns Universitet aktuell im Fachmagazin
Proceedings B der britischen Royal Society berichtet, sind alle untersuchten Exemplare - obwohl sie von überall auf der Welt (Australien, Neuseeland, Japan, Spanien, Portugal, USA und Irland) zur Verfügung gestellt wurden, derart eng genetisch miteinander verwandt, dass es sich um eine einzige globale Population zu handeln scheint. Diese Einsicht widerspricht jedoch der Vorstellung von der jeweils regionalen Anpassung weltweit vorkommender Arten. Diese scheint es bei Riesenkalmaren nicht zu geben, da sich offenbare keine Untergruppen in den verschiedenen Meeren etabliert haben.
Kommentar: Leider glaubt Werner Curdt nur, kann aber ebenso nicht das Gegenteil beweisen. Die Daten sprechen dafür, anhand der kleinen Eiszeit und der damaligen Sonnenaktivität, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist und wir uns auf eine mögliche (kleine) Eiszeit bewegen. Auch bestätigen andere Daten, dass eine Eiszeit sehr schnell hereinbrechen kann.