Albert Einstein konnte sich mit den Phänomenen der Quantenphysik nicht so recht anfreunden. Das Phänomen der Verschränkung etwa bezeichnete er abwertend als „spukhafte Fernwirkung“, was zum bis heute viel benutzten geflügelten Wort geworden ist.
Über 100.000 Menschen haben sich nun im Rahmen des „Big Bell Test“ zusammengetan, um der Ansicht des Genies entgegenzutreten - und konnten tatsächlich zeigen, dass sich Einstein irrte, wie die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) berichtet.
„Sie werden doch nicht behaupten wollen, dass der Mond nicht da oben ist, wenn niemand hinsieht?“ ... „Können Sie mir das Gegenteil beweisen?“ Albert Einstein und Niels Bohr wechselten diese Worte, so notierte es Werner Heisenberg, während einer legendären
Debatte in den 1920er Jahren.
Bohr, einer der Architekten der damals noch jungen Quantentheorie, behauptete, dass es im Reich der Quanten nachgerade verrückt zugehe, ganz anders jedenfalls als in unserer Alltagswelt.
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