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Ich werde mich als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland dafür einsetzen, dass in Deutschland gelagerte Atomwaffen - und wenn sie in Rheinland-Pfalz gelagert sind, dann die in Rheinland-Pfalz gelagerten Atomwaffen - abgezogen werden", sagte Schulz.Der SPD-Kanzlerkandidat griff außerdem den amerikanischen Präsidenten verbal an. Es gebe "Konjunkturritter der Angst, die aus jeder Verängstigung ihr Kapital schlagen", sagte Schulz:

Ich bin dagegen, weil die Wirtschaft nicht das ausbaden kann, was die Politik nicht bestimmt oder nicht zu Wege bringt.Die Geschäfte von IMO fußten auf dem Kraftwerksbau. Aber eine abgeänderte Ausrichtung der Politik hin zur Grünen Energie machte den Anfang der Misere. Für die Firma bot der Blick Richtung Osten nach Russland und Kasachstan neue Geschäftsmöglichkeiten. Diese aber wurden nun durch die Sanktionen zu Nichte gemacht.
"Fassungslos erlebten wir am vergangenen 2. August 2017 den moralischen Tod Brasiliens. Zum ersten Mal in der Geschichte des Landes wurde ein Präsident beim Begehen von Verbrechen ertappt, doch die scheinheiligen Volksvertreter stimmten seinem weiteren, straflosen Verbleib im höchsten Amt der Staatsmacht zu, für dessen Ausübung er nicht die Vollmachten des Volkes erhalten hat. Im Gegenteil, sie ließen ihn im Amt gegen den Willen der überwältigenden Mehrheit der Menschen. Seitdem blutet das Land würdelos dahin und die grüngelbe Nationalflagge flattert ergraut vor Scham." Von Frederico Füllgraf.Mit diesen packenden Worten eröffnete der brasilianische Soziologie-Professor Aldo Fornazieri eine seiner jüngsten, wöchentlichen Kolumnen auf dem digitalen Nachrichtendienst GGN ("Oração fúnebre para o Brasil" - GGN, 08.08.2017). Fornazieris Bildsprache mag ungefrühstückten Lesern dramatisch überzeichnet klingen. Ist sie aber nicht.
"Deutschland als größte Wirtschaftsmacht Europas kann seine globale Verantwortung angemessen ausüben, wenn es auch angemessen ausgerüstete Streitkräfte vorhält." Einheiten sollen zukünftig "nicht für bestimmte Einsatzszenarien aufgestellt, sondern nach militärischen Grundsätzen vernünftig ausgestattet werden".Die Intervention eines hochrangigen Generals in den Wahlkampf vier Wochen vor der Bundestagswahl zeigt, wie weit die Rückkehr des deutschen Militarismus fortgeschritten ist. 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird das vom Grundgesetz festgelegte "Primat der Politik über das Militär" in sein Gegenteil verkehrt. Wie im Kaiserreich, der Weimarer Republik und unter den Nazis treten Militärs wieder als Wortführer der deutschen Außen- und Kriegspolitik auf.

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