Der russische Präsident Wladimir Putin soll sich am Rande des 3. Östlichen Wirtschaftsforums, das in zehn Tagen in Wladiwostok im russischen Fernen Osten stattfindet, mit seinem südkoreanischen Amtskollegen Moon Jae-in treffen.
Wie Alexej Maslow, Leiter des russischen Zentrums für strategische China-Forschungen, gegenüber dem Portal FBA "Ekonomika segodnya" sagte, gibt Präsident Putin damit den Partnern Russlands zu verstehen, dass Moskau über die Situation auf der Korea-Halbinsel sehr beruhigt und er selbst als Präsident bereit sei, persönlich Verhandlungen darüber zu führen.
Nach Meinung des Experten hat Russland hier einen großen und effektiven Hebel, denn Nordkorea wolle nicht, dass sich jegliche Zugeständnisse Pjöngjangs bei den Verhandlungen in irgendeiner Weise mit der Druckausübung vonseiten Chinas assoziieren würden.
Hier sei an eine Bemerkung des Koreaforschers Andrej Lankow erinnert,
laut der Russland heute in Nordkorea als "Freund Nummer Eins" positioniert werde, so Maslow. "Dies bedeutet nicht, dass Moskau sehr enge politisch-wirtschaftliche Verbindungen mit Pjöngjang unterhält (...), spricht aber für eine geopolitische Einstellung der nordkoreanischen Führung auf eine Zusammenarbeit mit Russland und Putin."
Kommentar: Die kranken Verschwörungstheorien von Washington Post und Co. nehmen kein Ende.