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Snakes in Suits

Schulz: "Trump ist ein Risiko für die ganze Welt" - Warum Herr Schulz?

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz sieht den US-Präsidenten Donald Trump als "Risiko für sein Land und die ganze Welt". Dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" sagte er: "Trump glaubt, Politik sei eine Boxbude." Ihm sei klar gewesen, dass die weihevolle Atmosphäre des Weißen Hauses Trump nicht zivilisieren würde. "Aber der gnadenlose Nepotismus, mit dem Trump Politik macht, indem er sich und seine Familie über das Gesetz stellt - den hätte ich nicht für möglich gehalten."

Schulz
© www.globallookpress.comSchulz: Trump ist ein Risiko für die ganze Welt
Falls er Kanzler werde, wolle er Trump so klar und deutlich entgegentreten wie nur möglich. "Ich glaube, da bin ich besser als Frau Merkel", sagte Schulz mit Blick auf die Amtsinhaberin Angela Merkel. "Männer wie Trump brauchen am Ende das, was sie selbst verbreiten: klare Ansagen." Zu Trumps intensiven Twitter-Aktivitäten sagte der SPD-Chef: "Die Reduktion von Politik auf einen Tweet halte ich bei einem US-Präsidenten wirklich für gefährlich."

Kommentar: Was genau ist so gefährlich an Trump? Vielleicht der Umstand, dass er augenscheinlich versucht die Situation mit Russland zu entschärfen? Was ist daran schlecht Herr Schulz? Für die Psychopathen-Elite ist so ein Kurs mit Sicherheit schlecht und Schulz erweißt sich mit dieser Aussage also praktisch als guter Handlanger dieser Elite. Killary Clinton wäre mit Sicherheit eine weitaus gefährlichere Wahl gewesen.


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Erster Angel-Urlaub seit 4 Jahren: Putin angelt in Sibirien

Nach vier Jahren hat Russlands Präsident Wladimir Putin wieder einen Angel-Urlaub in Südsibirien gemacht - diesmal jedoch ohne Rekorde. Putin machte am Mittwoch auf der Reise in den Fernen Osten in der südsibirischen Taiga kurzen Halt, um zu fischen.

Putin
© Sputnik/ Alexej Nikolski
Auf die Frage, ob es dem Staatschef gelungen sei, etwas zu fangen, antwortete Putins Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag mit "Ja". Auch wenn der Rekord von 2013 nicht gebrochen wurde, sei der jetzige Angelurlaub sogar "interessanter" gewesen.

Peskow versprach, demnächst mehr Informationen und Bilder zu Putins Urlaub zu veröffentlichen.

Kommentar:




Light Sabers

Russischer Energiekonzern Transneft: US-Sanktionen können unserer Wirtschaft nichts anhaben

Transneft-Präsident Nikolai Tokarev
© Reuters / Alexander NatruskinNikolai Tokarev, Präsident der russischen Erdöl-Pipelines Firma Transneft in Moskau, Russland, 10. September 2008.
Die neuen US-Sanktionen gegen Russland werden der Firma Transneft, russischer Betreiber von Erdöl-Pipelines, nichts anhaben können. Dies teilte der Präsident der Firma, Nikolai Tokarev, am Donnerstag mit. Auch die Öl-Firma Rosneft pflichtete dieser Ansicht bei.

US-Präsident Donald Trump unterzeichnete das neue Sanktionsgesetz gegen Russland, den Iran und Nordkorea. Europa droht mit Gegenmaßnahmen, wenn die Wirtschaft unter den amerikanischen Sanktionen leidet. Vor der Unterzeichnung signalisierte Moskau, dass es mit seiner Geduld gegenüber der amerikanischen Anti-Russland-Politik am Ende sei und gab bekannt, die Zahl der amerikanischen Diplomaten auf russischem Boden um 755 Vertreter zu reduzieren.

Nikolai Tokarev, Präsident von Transneft:
Dies wird uns in keinster Weise berühren. Wir haben dies [die Sanktionen] bereits in Betracht gezogen und studiert. Ich denke, dass diese Sanktionen es nicht schaffen werden, uns auf schmerzhafte und empfindsame Weise zu verletzen.
Rund 94 Prozent der Ausrüstung, die Transneft gebraucht, werden in Russland hergestellt. Einige elektronische Teile werden in der Asien-Pazifik-Region gefertigt. Auch finanziell stehe seine Firma gut da und sei nicht auf das Ausland angewiesen:
Wir bemühen uns nicht um externe Finanzierung, wir nehmen keine Kredite auf, wir haben genug eigene Mittel.
Auch Rosneft, der größte russische Öl-Produzent, sah in den Sanktionen keine Gefahr für die eigene Firma. Man fürchte eher negative Auswirkungen für die US-Wirtschaft.

Kommentar: Der russischen Wirtschaft schaden die neuen US-Sanktionen vielleicht nicht so sehr, dafür aber der EU-Wirtschaft. Und der Dialog zwischen den USA und Russland, für den das Treffen zwischen Putin und Trump während des G20-Gipfels Anlass zur Hoffnung gab, wurde dadurch wieder auf seinen Tiefpunkt zurückgeschleudert - dort wo der Tiefe Staat ihn haben will.


Pistol

Das Beste aus dem Web: USA erklären Maduro zum Diktator und erpressen ihn - "Du wirst nach unserer Pfeife tanzen, sonst kannst du was erleben!"

Unruhen Venezuela,Gewalt Opposition
© ReutersVergangenen Sonntag in Caracas: Mit Molotow-Cocktails bewaffnete Regierungsgegner versuchen das Referendum über eine verfassungsgebende Versammlung zu verhindern.-
Washington verschärft seine Rhetorik gegenüber der venezolanischen Regierung unter Präsident Maduro. US-Außenminister Tillerson droht derweil insgeheim mit einer Intervention. Die solchen Eingriffen vorausgehende mediale Dämonisierung des Gegners ist bereits vollbracht.

Immer intensiver drängen die USA auf die Beseitigung der sozialistischen Regierung Venezuelas unter Präsident Nicolás Maduro. Davon zeugen auch die am Montag gegen Maduro verhängten Sanktionen und die daran anschließende Pressekonferenz des Weißen Hauses. Der Nationale Sicherheitsberater der USA, General Herbert Raymond McMaster, eröffnete die Pressekonferenz mit einer Aussage, die das Zeug hat, als Treppenwitz in die Geschichte einzugehen. Der General sagte:
Seit Präsident Trumps Vereidigung hat seine Administration das venezolanische Maduro-Regime dazu aufgerufen, die Verfassung Venezuelas zu respektieren.
McMaster unterschlägt dabei, dass es die von Washington unterstützte Opposition war, die 1999 gegen die Einführung der heute gültigen "Bolivarischen Verfassung" Sturm lief, die von 86 Prozent der Venezolaner in einem Referendum bestätigt worden war. Allen voran war es die US-Marionette Henrique Capriles Radonski, der als Oppositionsführer gegen die seiner Ansicht nach "zentralistische" und "korrupte" Verfassung mobilmachte.

Kommentar:


Snakes in Suits

US-Senator Graham meint: "Lasst uns Nordkorea zerstören, Tausende werden sterben aber nicht bei uns"

"Es gibt sie, die militärische Lösung", dies sagte der US-Senator Lindsey Graham in einem Fernsehinterview und betonte, Präsident Trump hätte ihm gegenüber persönlich versichert, dass er bereit sei gegen Nordkorea in den Krieg zu ziehen.
Kriegsschiffe
© Reuters
Es gibt sie, die militärische Option, das nordkoreanische Programm zu zerstören und Nordkorea selbst. Er (Donald Trump) wird es nicht erlauben, dass dieser verrückte Typ (Kim Jong-un) eine Rakete hat, die die USA treffen könnte. Wenn es einen Krieg geben wird, um ihn zu stoppen, dann wird es dort drüben sein. Wenn Tausende sterben, werden sie da drüben sterben - sie werden nicht hier sterben, so Graham im Interview mit den NBC-Nachrichten:



Die Chinesen könnten Trump davon abhalten, einen Krieg in Korea zu beginnen. Aber gerade hier hatte Trump seine Enttäuschung geäußert und es besteht die Gefahr einer Entfremdung zwischen Peking und Washington.


China muss in Bezug auf Nordkorea aus eigenem Interesse den Status-quo beibehalten. Der US-Senat versuchte jüngst, den Handlungsspielraum Trumps einzugrenzen. Neue Sanktionsvorhaben gegen Russland, Nordkorea und den Iran dürfen künftig nicht ohne die Stimme des Kongresses wieder aufgehoben werden.


Bulb

Trump unterzeichnet Gesetz gegen Russland: "Kongress ist Schuld - Es ist gefährlich und verfassungswidrig"

Die Beziehungen zwischen den USA und Russland seien auf einem gefährlichem Allzeittief, erklärte US-Präsident Donald Trump in seinem Twitter-Profil. Daran sei seiner Meinung nach der US-Kongress schuld.
Donald Trump
© Kevin Lamarque / Reuters
Trump erinnerte dabei daran, dass das US-Parlament die Verabschiedung der Gesundheitsreform immer weiter verzögert. "Dieselben Menschen, die uns nicht einmal ein Gesundheitswesen geben können", schrieb er weiter.


Donald Trump hatte am Mittwoch das Gesetz unterzeichnet, das unter anderem neue Sanktionen gegen Russland vorsieht. Es hatte die Mehrheit in den beiden Kammern des US-Parlaments bekommen - sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat. Durch das Gesetz sollen die bestehenden Sanktionen gegen Moskau punktuell erweitert und ausgebaut werden.


Kommentar: Trump veröffentlichte danach ein Statement, in dem er viele Teile des Gesetzes offen kritisierte. Er bezeichnete das Gesetzt als "gravierend fehlerhaft" und viele Teile als "verfassungswidrig".



Attention

USA testen Langstreckenrakete inmitten erhöhter Spannungen mit Nordkorea

Inmitten erhöhter Spannungen mit Nordkorea haben die USA eine Langstreckenrakete getestet. Die Rakete vom Typ "Minuteman 3" sei am frühen Mittwochmorgen vom Luftwaffenstützpunkt Vandenberg in Kalifornien gestartet und etwa 6.780 Kilometer weiter südwestlich auf einem Testgelände in der Nähe der Marshallinseln im Pazifik niedergegangen, teilte das US-Militär mit.
Langstreckenrakete
© www.globallookpress.comUSA testen Langstreckenrakete vom Typ „Minuteman 3“ (Archivbild)
Der Test sei keine Reaktion auf die jüngsten Handlungen der nordkoreanischen Regierung gewesen, betonte die Luftwaffe in einer Mitteilung. Er zeige aber, dass die USA in der Lage seien, sich selbst und Verbündete gegen Angriffe zu verteidigen.

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US-Außenminister für eine Deeskalation: Wir möchten Dialog mit Pjöngjang

Nach dem Säbelrasseln der letzten Wochen hat US-Außenminister Rex Tillerson zu unerwartet sanften Worten gegenüber Nordkorea gegriffen. Eine diplomatische Lösung des Konflikts sei möglich. Zuvor müsse sich Pjöngjang aber bereit erklären, das Atomwaffenprogramm zu beenden.


Tillerson
© ReutersUS-Außenminister Rex Tillerson.
Washington strebt nicht nach einem Regime-Change in Nordkorea und möchte stattdessen zukünftig in einen Dialog mit Pjöngjang treten, um die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel zu vermindern. Dies erklärte der US-Außenminister Tillerson.
Wir streben nicht nach einem Regime change. Wir streben nicht den Kollaps des Regimes an. Wir streben nicht nach einer beschleunigten Wiedervereinigung der Halbinsel. Wir streben nicht nach einer Ausrede, um unser Militär nördlich des 38. Breitengrades zu schicken", erklärte Tillerson gegenüber Journalisten am Dienstag in Washington.

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Saudischer Prinz bin Fahd ruft zum Kampf gegen Israel und "Rückeroberung" von al-Aksa auf

Der Sohn des ehemaligen Königs von Saudi-Arabien Fahd bin Abdulaziz hat sich für einen Krieg gegen Israel ausgesprochen. Er kritisierte die Zusammenstöße der letzten Woche rund um die al-Aksa-Moschee in Jerusalem.


Fahd bin Abdulaziz
© Twitter von Abdulaziz bin Fahd
In seinen Veröffentlichungen auf dem Micro-Bloggingdienst Twitter rief der saudische Prinz Abdulaziz bin Fahd am 21. Juli "Muslime und Araber" dazu auf, solidarisch mit dem Schicksal des al-Aksa-Komplexes in Jerusalem zu sein. Dabei griff der Prinz auf eine deutliche Sprache gegen Israel zurück und verbrüderte sich mit den Palästinensern. In einem Tweet schrieb er:
Jeder Muslim ist verpflichtet, seine Brüder in Palästina und der heiligen al-Aksa-Moschee zu unterstützen. Jeder mit seinen eigenen Mitteln. Oh Nation von Muhammed, zeig ihnen, wer du bist. Die Vernachlässigung wäre eine Schande und Gott würde uns zur Verantwortung ziehen."

In einem anderen Tweet nannte der saudische Prinz Israel mindestens indirekt eine Besatzungsmacht, die den al-Aksa-Komplex in Jerusalem "gefangen" hält. Er rief zum Krieg gegen Israel um al-Aksa, die als drittheiligste Stätte des Islams gilt:

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Xi warnt den Westen: Chinas Armee wird Souveränität des Landes gegen Invasoren verteidigen

Der chinesische Präsident hat erklärt, dass die Streitkräfte des Landes bereit sind, die territoriale Integrität des Landes zu wahren. Peking sei zuversichtlich, alle Invasoren besiegen zu können. Er warnte andere Länder davor, Chinas Interessen zu missachten.


Kommentar: Er bezieht sich hier mit Sicherheit auf die USA und ihre Verbündeten.


Xi Jinping
Die chinesische Volksbefreiungsarmee (VBA) müsse bereit sein, Chinas Souveränität und territoriale Integrität zu verteidigen, erklärte der chinesische Präsident Xi Jinping am Dienstag. Er warnte andere Staaten davor, die Interessen seines Landes zu missachten. Peking werde weiterhin in die Umstrukturierung und Modernisierung seiner Streitkräfte investieren, da die VBA eine Schlüsselrolle bei der Verteidigung der chinesischen Souveränität spiele.


Xi Jinping, der auf einer Feier zum 90. Gründungstag der VBA sprach, rief die Armee dazu auf, eine Eliteeinheit aufzustellen, die in der Lage ist, schnell auf globale Herausforderungen zu reagieren.