PuppenspielerS


Bomb

Daesh (und Türkei) wieder am Werk: Doppelanschlag in Bagdad führt zu mindestens 38 Toten und über 70 Verletzten

Anschlag in Baghdad, Mai 2016
© Reuters / Wissm al-Okili
Mindestens 38 Menschen sind bei einem Doppelanschlag in der irakischen Hauptstadt Bagdad ums Leben gekommen, 70 weitere wurden verletzt, wie die Nachrichtenagentur Sputnik unter Berufung auf örtliche Polizeiangaben meldet.

Die erste Explosion fand auf einem Markt im Viertel Ash-Shaab im Norden der Stadt statt. Dort hat vermutlich eine Selbstmordattentäterin einen Sprengstoffgürtel gezündet.

Bei der zweiten Explosion handelt es sich um eine Autobombe, die im südlichen Teil der Stadt explodierte.

Die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) organisiert regelmäßig Bombenanschläge in Bagdad und Umgebung. Am Mittwoch ist es in Bagdad zu einer der bislang schwersten Anschlagserie gekommen, bei der 94 Menschen getötet und 150 weitere verletzt wurden. Zu der Tat bekannte sich die Terrormiliz Daesh.

Kommentar:


Snakes in Suits

Lettland will Mauerbau an Grenze zu Russland und nennt "Flüchtlingsstrom" als Grund

Der lettische Ministerpräsident Māris Kučinskis verknüpft den Bau einer Mauer an der Ostgrenze seines Landes mit der Gefahr eines Ansturms von Flüchtlingen aus Russland in die EU.


Kommentar: Wer's glaubt wird selig! Die Russen haben keinen Grund zu flüchten, denn ihre Regierung ist für sie da im Gegensatz zu der lettischen.


Grenze
© AP Photo/ Rainis Traidas
„Befestigungen der Außengrenzen muss es zweifelsohne geben. Das muss für uns im Baltikum von höchster Priorität sein“, zitiert Sputnik den lettischen Premier.

Der Bau von Barrieren habe mit der Berliner Mauer nichts gemein. Er sei in erster Linie für die Wiederaufnahme der Kontrolle und Registrierung von Flüchtlingen notwendig, hob Māris Kučinskis hervor.

Kommentar: Es ist offensichtlich: Diese Mauer dient zur Abschottung vor den "bösen Russen". Die Kriegshetze aus den USA, basierend auf Lügen, zeigt leider Wirkung in Lettland und vielen anderen Staaten. Gerade findet übrigens ein NATO Manöver genau an dieser Grenze statt und unsere deutsche Regierung ist tatsächlich so töricht deutsche Soldaten zu dieser Übung zu schicken:


Arrow Down

Rückzieher, Weltgesundheitsorganisation: Glyphosat soll nun doch nicht krebserregend sein

Die WHO macht einen spektakulären Rückzieher: Anders als in einer Studie vor Monaten ermittelt, behauptet die WHO nun plötzlich, dass das Pestizid „vermutlich" nicht krebserregend sei. Es ist unklar, ob die Kehrtwende in Zusammenhang mit der geplanten Zulassung in der EU steht.

Monsanto
© surysur.netWeltweit wachsen die Proteste gegen Monsanto. Hier das Poster einer Bürgerinitiative aus Argentinien.
Die WHO präsentiert sich als Chaos-Truppe - oder aber die Organisation steht unter gewaltigem Druck: Das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat des US-Konzerns Monsanto ist nach einer neuen UN-Studie vermutlich nicht krebserregend. Reuters meldet, dass die WHO plötzlich behauptet, es sei unwahrscheinlich, dass Glyphosat bei der Nahrungsaufnahme für Menschen ein Krebsrisiko darstelle. Reuters beruft sich auf anonyme Experten der Welternährungsorganisation (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO).


Kommentar: Klingt nach einer "total unabhängigen Studie", oder auf Deutsch: Wissenschaftlicher Betrug.

Die Chemikalie löse vermutlich auch keine Veränderungen des menschlichen Erbguts aus - behauptet die WHO nun, ohne allerdings auch nur den geringsten Beleg dafür vorzulegen.

Wieso die WHO ihre eigenen Forscher plötzlich korrigiert ist unklar: Die Angaben sind nämlich das glatte Gegenteil dessen, was aus den Ergebnissen einer Untersuchung der Internationalen Behörde für die Krebsforschung (IARC) hervorgeht. Die IARC ist in Lyon ansässig und Teil der WHO. Die IARC hatte Glyphosat im März 2015 als wahrscheinlichen Krebserreger eingestuft.

In Deutschland streitet die Regierung derzeit darüber, ob die Zulassung von Glyphosat in der EU verlängert werden soll. Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hatte angekündigt, die SPD-Ressorts würden eine Wiederzulassung des Herbizids in der EU ablehnen. Agrarminister Christian Schmidt (CSU) erklärte daraufhin, er habe „überhaupt kein Verständnis für die Rolle rückwärts“ von Hendricks. Inzwischen hat sich das Kanzleramt in den Streit eingeschaltet.

Kommentar: Mehr Informationen zum Glyphosat Wahnsinn finden Sie hier.


Arrow Up

Endlich! Venedig will als erstes EU-Mitglied die Krim anerkennen und Sanktionen aufheben

Das Regionalparlament der italienischen Region Venedig will am 18. Mai über die Anerkennung der Halbinsel Krim als Teil Russlands abstimmen, wie die Zeitung „Iswestija“ schreibt.

Venedig
© Flickr/ Andrew Stawarz
Eine entsprechende Resolution verurteilt außerdem die „diskriminierende und vom Standpunkt der Grundlagen des internationalen Rechts ungerechte Politik“ der EU gegenüber der Schwarzmeer-Halbinsel und ruft zur Aufhebung der Sanktionen gegen Russland auf.


Das Dokument haben 25 von den insgesamt 51 Abgeordneten ins venezianische Parlament eingebracht. Bei positivem Ausgang der Abstimmung würde Venedig die erste EU-Region, die die Krim als Teil Russlands anerkennt.


Kommentar: Es wir auch höchste Zeit...


„Ich möchte, dass die italienische Regierung keine strategischen Fehler begeht. Die Anti-Russland-Sanktionen sind gerade solch ein Fehler, wie auch die Nichtanerkennung dessen, was doch eindeutig ist - dass die Krim ein Russlands Teil ist“, sagte ein Abgeordneter des Parlaments Venedigs, Stefano Valdegamberi, gegenüber der „Iswestija“.

Kommentar: Genau dass ist die Wahrheit, auch wenn unsere Medien und Politik, gesteuert aus den USA, uns täglich bewusst das Gegenteil auftischen.


Heart

Wieder mal die einzigen, die helfen: Russland versorgt syrisches Kinderheim mit 1,5 Tonnen Hilfsgütern

Russische Soldaten haben einem syrischen Kinderheim etwa 1,5 Tonnen humanitärer Güter gebracht, wie aus einer auf der Webseite des russischen Verteidigungsministeriums veröffentlichten Mitteilung hervorgeht. Bei dem Adressaten der Hilfslieferungen handelt es sich um das Heim „Kinder der Gefallenen“ in Damaskus.
Syrien
© Sputnik/ Maxim Blinov
Insgesamt hatten Flugzeuge der russischen Luft- und Raumtruppen am Samstag 19 Tonnen Lebensmittel auf den Flugplatz in Hmeimim geliefert. Weitere humanitäre Konvois für Bewohner der syrischen Provinzen Homs und Latakia werden vorbereitet.

Kommentar: Den Krieg in Syrien hat die US-Regierung angestachelt: Baschar al-Assad wurde in unseren Mainstream-Medien als Diktator hingestellt (wie das ja immer getan wird), weil er sich der US-Herren Diktat nicht beugt. Die russische Regierung tut sich wieder einmal durch ihre Handlungen hervor und setzt ein Beispiel dafür, wie Regierungskräfte handeln sollten. Hier weitere Hintergründe zu der Situation in Syrien:


Attention

Die gängigen Blutverdünner Warfarin und Marcumar erhöhen Risiko für Demenz

Der Blutverdünner Warfarin kann offenbar das Risiko für Demenz erhöhen.
Medikamente
© BR
Blutverdünner gehören zu den am häufigsten verordneten Medikamenten. Besonders nach Operationen, bei Herzrhythmusstörungen oder allgemein zur Thromboseprophylaxe werden die sog. Antikoagulanzien oder Gerinnungshemmer eingesetzt. Viele Menschen nehmen die Arzneimittel jahrzehntelang. Jetzt hat sich gezeigt, dass die Blutverdünner das Risiko für die Entstehung einer Demenz erhöhen, man also mit höherer Wahrscheinlichkeit dement wird, wenn man langfristig Blutverdünner einnimmt.

Stock Down

Varoufakis: Schäuble und Merkel sind völlig unfähig

Er ist wieder da. Der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis legt im Interview mit unserem Partner-Magazin "Athens Live“ seine Version der jüngeren europäischen Geschichte dar: Warum der Grexit nie eine Option für die EU war, der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble so stur blieb und in welchen Zeiträumen Angela Merkel denkt.
Yanis Varoufakis
Die wichtigsten Passagen aus dem Interview haben wir hier übersetzt: „320 Milliarden, die wir ihnen schulden - Kleingeld“ - über den Grexit



Ein Austritt aus dem Euro war nie eine wirkliche Option. Es war viel Lärm um nichts, unglaubwürdiges Gedrohe.

Soll ich mal kurz erklären? 320 Milliarden, die wir ihnen schulden - Kleingeld. 115 Milliarden durch das europäische Zahlungsverkehrssystem TARGET2. 210 Milliarden an Bankschulden, wenn man all die Papiere einrechnet, die die Banken immer wieder recyceln. Obendrauf die Schulden griechischer Unternehmen bei fremden Unternehmen. Und schließlich die NPLs [toxischen Kredite - Anm. d. Red.] bei der Deutschen Bank und so weiter, dann ist die Summe mehr als eine Billion. Außerdem: Denkt dran, das ist nur das, von dem wir wissen.

Als Finanzminister darfst du nichts sagen, was die Menschen dazu bringen würde, massenhaft ihr Geld abzuheben. Denn darauf hatte der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, gewartet, um die griechischen Banken schließen zu können. Ich konnte also nicht über den Grexit sprechen. Ich habe gesagt, dass so ein Szenario ausgeschlossen ist und es keinen Grund zur Sorge gibt und dass wir nicht nachgeben werden. Wenn irgendjemand drohte, sollten es die anderen sein.

Hinter verschlossenen Türen war unsere Übereinkunft mit Ministerpräsident Tsipras, dass wir ihnen mit dem Grexit drohen würden. Das habe ich dann auch gemacht, weswegen ich nicht ihr Liebling wurde. Es gab keinerlei Grund, zu den Menschen zu gehen und ihnen so etwas zu sagen. Das macht man nur, wenn man will, dass der Grexit auch passiert. Wenn man wirklich aus dem Euro raus will. Denn in der Minute, in der man es sagt, passiert es auch, weil die Banken schließen etc. Das gäbe keine schönen Bilder. Aber ich hatte keine Angst. Als Schäuble mir sagte: “Ich werfe euch (aus dem Euro) raus”, sagte ich: “Nur zu.”

Kommentar: Besonders in Zeiten eines möglichen Brexits sind diese Hintergründe interessant. Siehe auch:


Bad Guys

Erzeugung neuer Flüchtlingsströme? Kenia schließt offziell alle Flüchtlingslager, 600.000 Menschen obdachlos

Die Menschen in Somalia leiden seit Jahrzehnten. In dem ostafrikanischen Land kämpfen seit den 1990er-Jahren verschiedene Milizen und Clans um die Vorherrschaft. In Somalia kontrolliert die Terrorgruppe Al Shabaab, ein Ableger des Terrornetzwerks Al-Kaida, etwa die Hälfte des Landes einschließlich der wichtigsten städtischen Gebiete wie Mogadischu, Kismayo und Barawe. 2,5 Millionen Somalis sind auf der Flucht, mehr als 350 000 leben in Kenia, im weltgrößten Flüchtlingslager Dadaab.
Flüchtlingslager Kenia
Am Freitag letzter Woche kündigte Kenias Regierung seine Absicht an, den Aufenthalt von Flüchtlingen beenden zu wollen. Zur Begründung wurden wirtschaftliche und ökologische Belastungen sowie Sicherheitsbedenken angeführt. Einer Stellungnahme des Innenministeriums zufolge habe die Regierung bereits die Abteilung für Flüchtlingsangelegenheiten aufgelöst und plane die Schließung der kenianischen Flüchtlingscamps - eine Entscheidung, die potentiell 600 000 Menschen betreffen könnte. Doch wo sollen 600 000 Flüchtlinge hin? Wir versuchen, Ihnen in unserem Beitrag die Situation zu erläutern.

Kommentar: Was die kenianische Regierung hier tut, neben ihrer Missachtung ihrer Pflicht diesen vielen Menschen zu helfen, ist es, einen neuen Flüchtlingsstrom zu erzeugen. Denn wie bereits mehrfach gefragt: Wo sollen diese Menschen hingehen, die vor den Kriegen geflohen sind?

Kenia will größtes Flüchtlingslager der Welt schließen - 600.000 Menschen sollen das Land verlassen


Document

Bundestag beschließt neues Gesetz gegen Korruption im Gesundheitswesen mit schärferen Strafen

Schärfere Strafen gegen Korruption im Gesundheitswesen beschlossen
Korruption Ärzte Gesundheitswesen
© Bits and Splits/fotolia.comNach dem Bundestag hat nun auch der Bundesrat ein Gesetz gebilligt, dass sich gegen Korruption im Gesundheitswesen richtet. Korrupten Ärzten drohen dann mehrjährige Haftstrafen.
Nach dem Bundestag hat nun auch der Bundesrat ein Gesetz gegen Korruption im Gesundheitswesen beschlossen. Ärzten droht in Zukunft bei Bestechung nicht nur eine Geldstrafe, sondern gegebenenfalls auch Gefängnis.

Gesetz gegen Korruption im Gesundheitswesen

Ärzte, die sich bestechen lassen, müssen künftig mit empfindlichen Strafen rechnen. Der Bundesrat billigte nun das vom Bundestag im April beschlossene Gesetz gegen Korruption im Gesundheitswesen. In einer Mitteilung heißt es:
„Der Bundesrat gab am 13. Mai 2016 grünes Licht für die Einführung von zwei neuen Straftatbeständen. Ärzte oder andere Angehörige eines Heilberufs, die sich für die bevorzugte Verordnung bestimmter Arznei-, Heil- oder Hilfsmittel bestechen lassen, müssen künftig mit bis zu drei Jahren Haft rechnen.“

Kommentar: Ob dieses Gesetz mehr als nur die "kleinen Fische" tangieren wird ist bei diesem Ausmaß der Korruption eher fraglich.


Question

Steinmeier unglücklich? EU-Staaten drängen auf Aufhebung der Sanktionen gegen Russland

Bundesaußenminister Steinmeier sieht die Russland-Sanktionen der EU in Gefahr: Eine einheitliche Linie der Staaten wird immer schwieriger. Auch aus Deutschland kommen laute Forderungen nach einer Rückkehr zu einem normalen Verhältnis zu Russland.

steinmeier
© Sputnik
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) sieht die einheitliche Haltung der EU-Mitglieder bei der anstehenden Verlängerung der Sanktionen gegen Russland in Gefahr. „Wir merken, dass die Widerstände in der EU gegen eine Verlängerung der Sanktionen gewachsen sind“, sagte Steinmeier dem Berliner Tagesspiegel vom Sonntag. Gegenüber dem vergangenen Jahr werde es schwieriger sein, in dieser Frage eine geschlossene Haltung zu finden.


Kommentar: Das klingt schon fast so, als wäre dies ein schlechter Trend für Steinmeier.


Die EU muss bis Ende Juli entscheiden, ob sie die wegen des russischen Vorgehens in der Ostukraine beschlossenen Sanktionen nochmals verlängert.


Die Strafmaßnahmen richten sich unter anderem gegen Staatsbanken, den Im- und Export von Rüstungsgütern sowie die wichtige russische Öl- und Gasindustrie. Voraussetzung für eine Aufhebung ist eine vollständige Umsetzung des Minsker Abkommens.