Mit ihrem Schüren von Angst vor Russland treibt die Nato ihre Rhetorik schon ad absurdum: Das Bündnis stellt es jetzt nämlich so dar, als wäre Russland bis an die Nato-Grenzen herangerückt und nicht umgekehrt. Darauf machte der russische Vize-Verteidigungsminister Anatoli Antonow in einem Medieninterview aufmerksam.

© REUTERS/ Michael Dalder
„Die Nato hat sich ad absurdum geführt: Heute wird dort schon gesagt, Russland stehe vor der Tür der Nato, als ob wir es gewesen wären, die an die Nato herangerückt sind und nicht umgekehrt“, sagte der Politiker in einem Interview für RT. Er hielt der Nato-Führung vor, mit Russland „wie Alt mit Jung“ zu sprechen, als wäre das Bündnis ein Schullehrer, der einen ungehorsamen Schüler rüge.
Es sei sehr schade, dass alles Positive, was Russland und die Nato im militärischen Bereich und insbesondere im Kampf gegen den Terror geleistet haben, nun über den Haufen geworfen wird. Die Schuld daran liege
nicht bei Moskau, sondern bei der Nato, die an den westrussischen Grenzen ihre Militärinfrastruktur ausbaue. Russland sei gegen ein Wettrüsten, müsse darauf jedoch mit militärischen und technischen Maßnahmen
reagieren.
Kommentar: Möchte wieder jemand eine Auseinandersetzung provozieren und die Palästinenser beschuldigen?