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Cult

Die Lüge des knapp werdenden Öls: Ist Öl in Wirklichkeit erneuerbar?

Im Laufe der letzten zehn Jahre hat sich in offiziellen Regierungskreisen - etwa im deutschen Kanzleramt, der Internationalen Energieagentur oder dem US-Energieministerium - die Vorstellung festgesetzt, das absolute weltweite Fördermaximum von Erdöl und Erdgas (geochemisch als »Kohlenwasserstoffe« bezeichnet) sei erreicht oder bereits überschritten, in Zukunft blühten uns deshalb steigende Preise, es drohe eine Energieknappheit. Dieses Dogma ist als »Peak-Oil-Theorie« bekannt geworden.
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© mark higgins / Shutterstock
1956 übergab der Geologe M. King Hubbert, der in Texas für die Ölgesellschaft "Royal Dutch Shell" tätig war, dem "American Petroleum Institute" eine Abhandlung, in der er vorhersagte, der Höhepunkt der Ölförderung in den USA werde im Jahr 1970 erreicht. Dabei ging er von der Annahme aus, Öl sei ein fossiler Brennstoff, eine biologische Substanz aus Überresten von Dinosauriern, Algen, Bäumen oder anderen Lebensformen aus der Zeit vor 500 Millionen Jahren.

Die Theorie des fossilen Ursprungs des Erdöls hatte Hubbert ohne weiteres Nachfragen übernommen, allem Anschein nach unternahm er auch nicht den Versuch, einen so wichtigen Teil seiner Argumentation wissenschaftlich zu untermauern. Er vertrat den fossilen Ursprung des Erdöls wie ein Evangelium und begann, darum herum eine neue Religion aufzubauen, genauer gesagt eine neomalthusianische Austeritäts-Religion angesichts der vorhergesagten kommenden Ölknappheit.

Shoe

Verfolgungsjagd nach Snowden - Russland hat kein Auslieferungsabkommen mit USA

putin
© ReutersSnowden in Moskau
Die US-Regierung hat Russland aufgefordert, den Whistleblower Edward Snowden ohne Verzögerung auszuliefern. Die Rechtsgrundlage sei klar. Doch nicht nur in Moskau wird Washington vorstellig.

Nach den Äußerungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin zum Aufenthalt Edward Snowdens in Moskau hat die US-Regierung die unverzügliche Auslieferung des Whistleblowers gefordert. Der von den USA weltweit gesuchte Informant, der in den vergangenen Wochen mit Enthüllungen über die Überwachungspraktiken britischer und amerikanischer Geheimdienste Schlagzeilen gemacht hat, hält sich Putins Angaben zufolge im Transitbereich des Moskauer Flughafens Scheremetjewo auf.

"Obgleich wir kein Auslieferungsabkommen mit Russland haben, gibt es dennoch eine eindeutige juristische Grundlage, Herrn Snowden auszuliefern", erklärte die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrates in Washington, Caitlin Hayden. Sie verwies auf die Beschuldigungen gegen Snowden sowie auf den "Status seiner Reiseunterlagen". Die USA hatten den Reisepass des 30-Jährigen für ungültig erklärt.

Hayden sagte, die US-Regierung sei mit Putin der Meinung, dass dieses Problem die bilateralen Beziehungen beider Länder nicht belasten sollte. Die USA und Russland müssten auf ihre "starke Kooperation beim Gesetzesvollzug" aufbauen.

Alarm Clock

Oberster US-Gerichtshof kippt historisches Bürgerrechtsgesetz von 1965

Der Oberste US-Gerichtshof kippt Teile des Wahlrechtsgesetzes von 1965, dem Millionen von Afroamerikanern verdanken, dass sie ungehindert wählen können. Präsident Obama ist "zutiefst enttäuscht".
Protest Supreme Court
© APProtest vor dem Supreme Court: Führende Mitglieder des afroamerikanischen Bürgerrechtsverbands NAACP sprachen nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs von einer "empörenden Entscheidung"
Der US-Supreme-Court hat ein historisches Bürgerrechtsgesetz zum Schutz der Wahlbeteiligung von Minderheiten teilweise gekippt. Der Supreme Court erklärte eine Passage des sogenannten Voting Rights Act aus dem Jahr 1965 für verfassungswidrig, die Wahlgesetze in einer Reihe von Bundesstaaten im Süden der USA unter Aufsicht der Regierung in Washington stellt. Damit sollte einst sichergestellt werden, dass Afroamerikaner nach dem Ende der Rassentrennung ungehindert ihre Stimmen abgeben können.

Der Supreme Court urteilte, dass das Gesetz nicht mehr der gesellschaftlichen Realität entspreche. Die Auswahl der Bundesstaaten und Kommunen, die von einer Kontrolle betroffen sind, beruhe auf "jahrzehntealten Daten", schrieb der Vorsitzende Richter John Roberts. Der Kongress müsse eine neue Formel festlegen, auf dessen Grundlage entschieden wird, welche Gebiete ihre Wahlgesetze von der Bundesregierung absegnen lassen müssen.

MIB

Boston nur ein kleiner Vorgeschmack auf Zustände "unter Kriegsrecht": Ausgangssperre und Abriegelung einer ganzen Stadt

Der langjährige amerikanische Kongressabgeordnete Ron Paul aus Texas nimmt bei seiner Bewertung der Ereignisse in Boston und Umgebung nach den "terroristischen Anschlägen" vom 15. April während des berühmten Marathonlaufs kein Blatt vor den Mund: Nach seiner Ansicht ähnelt das Vorgehen der lokalen Polizei und der Beamten der beteiligten Bundesbehörden bei der Fahndung nach den Tatverdächtigen dem militärischen Vorgehen, wie man es von »Bananenrepubliken« erwartete.
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Aus seiner Sicht - die von vielen Millionen anderer Amerikaner, die die Ereignisse auf eine oder andere Weise verfolgten, geteilt wird - wirkten die auf das Attentat folgenden Durchsuchungen aller Häuser und die an Kriegsrecht erinnernden Einschränkungen des öffentlichen Lebens, um nur einige Aspekte zu nennen, furchteinflößender als die Anschläge selbst.

People

Amerikaner fürchten ihre Regierung mehr als Terroristen

Aus jüngsten Meinungsumfragen geht hervor, dass die Amerikaner zum ersten Mal nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in höherem Maße befürchten, die Regierung werde die in der Verfassung garantierten Freiheitsrechte einschränken, als dass sie damit rechnen, die Regierung werde die Sicherheit ihrer Bürger nicht garantieren können.
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Wall Street

"Wir wurden gezwungen zu lügen" - Die Immobilien-Machenschaften der Bank of America

Angestellte der Großbank Bank of America (BoA) erklärten in eidesstattlichen Versicherungen vor Gericht, sie seien aufgefordert worden, Kunden zu belügen, und hätten für Zwangsvollstreckungen bei Immobilien sogar Belohnungen erhalten. Diese neuen Dokumente, die als Beweise in einer Sammelklage vorgelegt wurden, enthalten zahlreiche schwerwiegende Beschuldigungen und zeichnen ein düsteres Bild der früheren Praxis der Bank im Zusammenhang mit Zwangsvollstreckungen.
Geld, Falle, Banken
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In ihren Aussagen, die Journalisten der gemeinnützigen Internetplattform für investigativen Journalismus ProPublica vorliegen, heißt es, Abteilungsleiter verschiedenster, über das ganze Land verteilter Zweigstellen der Bank hätten ihre Untergebenen gedrängt, routinemäßig Änderungsanträge für Kredite ohne Begründung abzulehnen. Manchmal seien sie aufgefordert worden, den Kunden gegenüber, denen der Verlust ihres Wohneigentums drohte, Ausflüchte zu suchen. In einer Aussage erklärt ein früherer Sachbearbeiter, er sei einmal angewiesen worden, mehr als 1500 Änderungsanträge ohne nähere Begründung abzulehnen. »Um die Ablehnungen zu begründen, erfanden die Mitarbeiter fiktive Gründe. So wurde z.B. behauptet, der Eigentümer habe ein erforderliches Dokument nicht vorgelegt, obwohl dies nicht stimmte«, schreibt William Wilson jun., ein ehemaliger BoA-Antragsprüfer, in seiner Stellungnahme.

An anderer Stelle bemerkt er, er sei angewiesen worden, Anträge für das von US-Präsident Obama aufgelegte Home Affordable Modification Program, mit dem unter der Belastung von Hypotheken leidende amerikanische Immobilienbesitzer unterstützt werden sollten, die mehr als 60 Tage zurückreichten, abzulehnen, obwohl »die Eigentümer alle erforderlichen Finanzdokumente eingereicht hatten und der Antrag auch sonst den Erfordernissen der vorgeschriebenen dreimonatigen Versuchsphase vor der endgültigen Zustimmung des Gläubigers entsprach«.

Brick Wall

Psychopath Berlusconi bekommt sieben Jahre: Aber noch lang kein Gefängnis

silvio berlusconi
Silvio Berlusconi ist wegen der Beziehung zur minderjährigen Prostituierten Ruby zu einer Gefängnisstrafe von sieben Jahren verurteilt worden. Ins Gefängnis muss er aber noch lange nicht.

Vor wenigen Wochen erst wurde Silvio Berlusconi wegen Steuerbetrugs verurteilt, nun setzt es bereits den nächsten Schuldspruch. Der frühere italienische Regierungschef Silvio Berlusconi ist im «Ruby«-Prozess um Sex mit minderjährigen Prostituierten und Amtsmissbrauch schuldig gesprochen worden.

Anwälte und Parlamentarier von Silvio Berlusconis Mitte-Rechts-Allianz haben empört auf die Strafe reagiert, die ein Mailänder Gericht im Ruby-Prozess gegen Italiens Ex-Premier verhängt hat. Berlusconis Anwalt Nicolo Ghedini, sprach von einem «Urteil fern jeglicher Logik».

«Es ist absurd, dass das Gericht gegen Berlusconi eine höhere Strafe verhängt hat, als sie die Staatsanwaltschaft gefordert hatte. Dieser Prozess hätte nicht in Mailand stattfinden sollen, weil das Gericht gegen Berlusconi voreingenommen ist», sagte Ghedini.

Gianfranco Rotondi, Parlamentarier von Berlusconis Mitte-rechts-Allianz, sprach von einem «Staatsstreich», um den TV-Unternehmer aus der politischen Szene zu verbannen.

Cult

Klimaschwindler Al Gore wurde steinreich mit seinen Lügen und lebt auf großem Fuß

Von fast 0 auf 200 Mio. - soviel Geld hat Klima-Alarmist Al Gore in den letzten 14 Jahren gemacht. Während sich das Klima selbst kaum verändert hat, explodierten die Einnahmen des Klima-Sektenführers. Angelblich alles nur Glück und Zufall.
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© Unbekannt
Wenn's um sein eigenes Anwesen geht, dann hats US-Klima-Alarmist Al Gore gerne kühl. Deshalb verschlingt seine Luxus-Villa auch 232 mal so viel Strom wie ein normaler Haushalt. Doch das ficht den selbsternannten Klima-König nicht an. Wichtig für ihn ist die Vermögensvermehrung. Und darin war Gore in den letzten Jahren sehr erfolgreich. Doch das Leben des selbsternannten Klima-Retters war nicht von Anfang an so unbescheiden. Noch 1999 verfügte Gore über ein Vermögen von rund 1,7 Mio. Dollar. Heute sind es über 200 Mio. wie Bloomberg berichtet.

Dollars

Verheimlichte de Maizière deutsche Drohnenabstürze?

Die Linke sagt, de Maizière habe falsch über Drohnen-Unfälle informiert. Die Zahl der Abstürze sei viel höher als bekannt. Das Ministerium nennt den Vorwurf konstruiert.
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© Maurizio Gambarini/dpaBundeswehrtechniker arbeitet in Masar-I-Scharif (Afghanistan) an einer Aufklärungsdrohe vom Typ Heron 1.
Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hat offenbar den Bundestag falsch über das Ausmaß von Drohnen-Unfällen bei der Bundeswehr informiert. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) unter Berufung auf die unveröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke.

Die Bundeswehr habe von 871 betriebenen Drohnen 124 durch Flugunfälle verloren, zitiert die FAS aus dem Bericht. Das sind 14 Prozent der eingesetzten Maschinen. Auf Fragen der Linken-Fraktion habe das Ministerium hingegen im März 2011 den Absturz von lediglich zwölf Drohnen gemeldet. Im Februar 2012 seien 17 Abstürze aufgelistet worden. Zu diesem Zeitpunkt habe die Bundeswehr jedoch schon 116 Unfälle verzeichnet.

Generell sind Drohnen anfälliger als bemannte Flugzeuge und stürzen vergleichsweise oft ab. Es gibt - zum Beispiel in der Drone Crash Database - zahlreiche Nachweise über Abstürze auch von US-Drohnen wie Predator oder Reaper. Die Ursachen sind oft die gleichen wie bei Flugzeugen, technische Probleme und Fehler der Piloten. Aber es gibt einige Besonderheiten bei Unmanned Aerial Vehicles (UAV), wie die unbemannten Luftfahrzeuge auf Englisch heißen.

MIB

Das Beste aus dem Web: Was steckt wirklich hinter den Anschlägen in Boston?

An die 9.000 schwerbewaffnete Polizisten und Angehörige von Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei befanden sich im Einsatz, um im Rahmen einer Großfahndung einen 19-jährigen Studenten der Universität von Massachusetts zu fassen, nachdem dessen sieben Jahre älterer Bruder Tamerlan, der angebliche Kopf und die treibende Kraft hinter den Bombenanschlägen während des Marathonlaufs in Boston, bereits angeblich bei einer Verfolgungsjagd von der Polizei bei einem Schusswechsel getötet worden war.
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Noch vor Abschluss polizeilicher Ermittlungen stand der 19-Jährige schon als Täter fest. Das grundlegende Prinzip der Unschuldsvermutung wurde beiseite geschoben. Und nach den Worten des amerikanischen Präsidenten Barack Obama, der immerhin auf ein Jurastudium an derrenommierten Harvard-Rechtsfakultät verweisen kann, hat sich der 19-jährige Student verschiedenster abscheulicher Verbrechen »schuldig gemacht«, allerdings ohne dass dafür hinreichende Beweise vorgelegt wurden oder eine Verhandlung vor Gericht stattgefunden hat: