Die Berliner Grundschule hatte kurz vor den Sommerferien eine Fahrt für 38 Mädchen und Jungen zum Schloss Kröchlendorff organisiert. Unter dem Motto "Aus Mitschülern werden Teams" arbeiteten die Erlebnis-Pädagogen vor Ort. Unbemerkt von den drei Lehrerinnen und dem Erzieher, die die Fahrt als Aufsichtspersonen begleiteten, ereignete sich der grässliche Übergriff: Zwei Elfjährige hielten einen zehnjährigen Jungen fest und ein zehnjähriger Mitschüler aus der Klasse des Opfers vergewaltigt ihn. Zwei unbeteiligte Schüler beobachteten alles. Der Täter stammt aus Afghanistan, die beiden Mittäter aus Syrien und Afghanistan.
Der Täter, der mit seinem respektlosen Verhalten schon im Vorfeld im Unterricht aufgefallen sei, hatte dem Bericht der B.Z. zufolge seine Tat noch am gleichen Tag angekündigt: "Wir f*** dich heute". Erst eineinhalb Wochen nach der Tat habe sich ein Freund des Opfers dem schulischen Sozialarbeiter anvertraut. Bildungssenatorin Sandra Scheeres (48) auf Anfrage der B.Z.: "Ich bin entsetzt über diesen schockierenden Fall. Es muss alles getan werden, um das geschädigte Kind und die Familie zu unterstützen."
Kommentar: Und es müsste auch etwas mit den Tätern geschehen, solange es die gesetzliche Lage zulässt.












