Auf Anzeigetafeln in Bahnhöfen fordern Hacker Lösegeld von der Deutschen Bahn. Von dem weltweiten Trojanerangriff sind auch britische Krankenhäuser, amerikanische Unternehmen und das russische Innenministerium betroffen.

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Die weltweite Welle von Cyberattacken hat auch die
Deutsche Bahn getroffen. Wie die Bahn in der Nacht zum Samstag auf ihrer Website mitteilte, gebe es wegen „eines Trojanerangriffs im Bereich der DB Netz AG“ Systemausfälle in verschiedenen Bereichen. Der Bahnbetrieb sei dadurch nicht beeinträchtigt. Es gebe keine Einschränkungen im Fern- und Nahverkehr. An den Bahnhöfen gebe es technische Störungen an den digitalen Anzeigetafeln, hieß es in der Erklärung weiter. "Die DB arbeitet mit Hochdruck daran, die Störungen zu beheben." Es sei jedoch noch bis zum Nachmittag mit Beeinträchtigungen zu rechnen. An größeren Bahnhöfen sollen den Angaben zufolge zusätzliche Mitarbeiter zur Kundeninformation eingesetzt werden.
Zuvor waren auf Twitter Fotos aus Bahnhöfen aufgetaucht, auf denen Anzeigentafeln der Bahn mit einer Lösegeldforderung der Hacker zu sehen waren. Seit Freitag waren weltweit zehntausende Computer von einer großangelegten Attacke mit sogenannten Erpressungstrojanern betroffen. Die Schadsoftware verschlüsselt die Rechner und fordert Lösegeld, um sie wieder freizugeben.
In Großbritannien wurden Krankenhäuser lahmgelegt, in Spanien war der Telekom-Konzern
Telefónica betroffen und in den Vereinigten Staaten der Versanddienst FedEx.
Bild auf Twitter anzeigen Auf den Anzeigetafeln der Bahn war in der Nacht eine deutschsprachige Drohung der Hacker zu lesen: "Viele Ihrer Dokumente, Fotos, Videos, Datenbanken und andere Dateien sind nicht mehr zugänglich, weil sie verschlüsselt wurden", heißt es in der Mitteilung. Sie könnten nur durch eine Lösegeldzahlung an die Hacker wiederhergestellt werden. Sollte innerhalb von sieben Tagen keine Zahlung erfolgen, würden die Dateien gelöscht.
Kommentar: Erstaunlich, dass in Zeiten der sogenannten Energiewende genau solche Unternehmen Insolvenz anmelden. Lesen Sie zu den alternativen Energien den folgenden Artikel, der einige ineffiziente Hintergründe zu dem "grünen Strom" aufdeckt: