Das Kind der GesellschaftS


Binoculars

Busbombe explodierte in Pakistan - Mindestens 15 gestorben, vorrangig Regierungsbeamte

Im Nordwesten Pakistans sind mindestens 15 Menschen bei einem Bombenanschlag auf einen Bus gestorben. In ihm saßen Regierungsbeamte auf dem Weg zur Arbeit.
busbombe pakistan
© Reuters
Ein Bus ist in einem belebten Viertel der Stadt Peshawar im Norden Pakistans explodiert, als er Behördenmitarbeiter zu ihrer Arbeit nahe der Grenze zu Afghanistan brachte. Nach Polizeiangaben sind dabei 15 Menschen getötet und 35 mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Viele von ihnen befänden sich in einem lebensbedrohlichen Zustand.

Die Polizei fand einen selbst gebauten Sprengsatz, der unter einem Sitz in dem Bus versteckt und mit einem Zeitzünder ausgestattet worden war. Die Bombe soll vier Kilogramm Sprengstoff enthlaten haben. "Die Explosion war sehr laut", sagte ein Augenzeuge Al Jazeera, "die Fenster von Gebäuden in der Nähe sind zersprungen." Bisher hat sich niemand für die Tat verantwortlich erklärt. Bei den Opfern handelt es sich nach Angaben des stellvertretenden Polizeikommissars für Peschawar überwiegend um Regierungsbeamte.

V

Tausende in Kiew protestieren endlich gegen "räuberische Politik der korrupten Jazenjuk-Regierung" und fordern Rücktritt

Tausende Menschen protestieren am Dienstag vor dem Parlamentsgebäude in Kiew gegen Regierungschef Arseni Jazenjuk und fordern seinen Rücktritt. Wie die Agentur UNIAN meldete, wurde eine wichtige Verkehrsstraße vor der Rada blockiert.
protest gegen jazenjuk kiew
© Sputnik/ Stringer
Den Angaben zufolge hatten sich im Stadtkern etwa 3.000 Demonstranten versammelt, darunter viele Farmer. Sie fordern unter anderem, Grund und Boden an Gemeinden zu übereignen und die „räuberische Politik der korrupten Jazenjuk-Regierung“ einzustellen.

Kommentar:


Cow Skull

Bizarres Todesritual: Die Toraja lassen ihre Toten jedes Jahr buchstäblich wieder "auferstehen"

Das Volk der Toraja lebt im Süden der indonesischen Insel Sulawesi und feiert jährlich ein sehr ungewöhnliches Ritual: Die Leichen ihrer Verwandten werden aus den Gräbern geholt und in ihrem Heimatdorf bis zu dem Ort getragen, an dem sie gestorben sind.
Todesritual der Toraja Indonesien Sulawesi
© Agung Parameswara
Das Bergvolk der Torajaner hat einen besonderen Glauben an das Leben nach dem Tod und für sie ist der Übergang von der Welt der Lebenden in das Jenseits, dem »Puya«, ein langwieriger Prozess, der bestimmten Regeln unterliegt. So wird der Körper der Verstorbenen nach ihrem Ableben zunächst einmal gereinigt und mit traditionellen Kräutern (oder auch Formaldehyd) einbalsamiert, um den Leichnam zu konservieren. So präpariert, werden sie anschließend vorerst im eigenen Haus oder in dem seiner Verwandten bis zu mehrere Monate aufbewahrt.

Denn nach dem Glauben der Torajaner muss die gesamte Familie bei der Beerdigung anwesend sein und je nachdem wo sie wohnen, von dem Todesfall erfahren und anreisen können, kann es mitunter sehr lange dauern. Während dieser Zeit wird der Verstorbene weiterhin so behandelt, als wenn er noch am Leben wäre und als ganz normales Familienmitglied angesehen.

Books

Verwirrte Autofahrt wegen Nachbarschaftsstreit: Mann krallte sich an Auto fest

Szenen wie in einem Actionfilm haben sich auf der Autobahn 7 bei Neumünster abgespielt. Ein 28-Jähriger hat sich nach einem Streit auf der Motorhaube eines Kleinwagens festgehalten.
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© thinkstock / zhudifeng
Nach einem Streit fuhr dort ein 28-Jähriger sechs Kilometer lang auf der Motorhaube eines Kleinwagens mit. Als eine 68-Jährige und ihr Beifahrer auf dem Seitenstreifen stoppten, kam es zu Handgreiflichkeiten, wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte.

"Wie in einem Actionfilm"

Der 28-Jähriger erlitt bei der halsbrecherischen Fahrt am Montag leichte Verletzungen. Zuvor hatte das Flensburger Tageblatt darüber berichtet. Am Montagmorgen war es in Warder zu einer Auseinandersetzung gekommen, der sich das Paar entziehen wollte.

Kommentar:






Post-It Note

Panik in Hannover: Zettel mit Aufschrift Bombe ließ gesamten Flughafen sperren

Der Flughafen in Hannover ist nach einem Bombenalarm am Dienstagnachmittag geschlossen worden. An Bord eines Airbus 320 von Turkish Airlines soll es eine Bombendrohung gegeben haben.
turkish airlines
© dpa/Nicolas Armer
An Bord des aus Istanbul kommenden A320 von Turkish Airlines wurde ein Zettel mit dem Wort "Bombe" gefunden, bestätigte ein Sprecher der Bundespolizei FOCUS Online. Der Pilot habe den Tower informiert, der daraufhin Großalarm auslöste. Die Maschine steht zur Zeit auf einem Zubringer. Die Bundespolizei ist mit einem Entschärfer vor Ort, auch Spürhunde sind im Einsatz.

Die Maschine soll an einer Sicherheitsposition abgestellt werden, heißt es weiter. Dann werden auch die Fluggäste aus dem A320 geführt.

Flashlight

Autobombe in Berlin explodiert - Vermutlich gezielter Anschlag auf den Fahrer

Der Mann, der bei der Explosion seines Autos in der Berliner Innenstadt starb, war nach Informationen von SPIEGEL ONLINE 43 Jahre alt. Den Behörden soll er bekannt sein.
autoexplosion berlin
© dpa
Mitten im Berufsverkehr ist in Berlin ein Sprengsatz in einem Auto explodiert und hat den Fahrer getötet. Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen von einer gezielten Attacke aus. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde der Sprengstoff unter dem Auto deponiert.

Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen soll es sich bei dem Opfer um einen 43-Jährigen aus Berlin handeln, gegen den in der Vergangenheit wegen Drogenhandels, Falschgeld-Delikten und Glücksspiels ermittelt worden ist. Polizei und Justiz gehen daher derzeit eher von einem Anschlag im Milieu der organisierten Kriminalität aus.

Die Ermittlungen konzentrieren sich auf das Umfeld des Fahrers. "Ob der Mann selber Ziel dieses Anschlags war, können wir noch nicht sagen", sagte ein Polizeisprecher. Möglicherweise habe die Tat einem anderen gegolten, und der 43-Jährige habe nur zufällig im Wagen gesessen.

USA

Keine Kippe - Jugendliche übergoss Mann mit Säure

Weil er ihr keine Zigarette gab, hat eine 16-Jährige in Berlin einen Mann mit ätzender Flüssigkeit übergossen.
polizeiauto, polizei symbolfoto
© dpa
Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte sie den 42-Jährigen im Stadtteil Spandau nach einer Zigarette gefragt. Als er der Bitte nicht nachkam, goss sie ihm die ätzende Flüssigkeit über den Kopf und ins Gesicht. Dabei bekam auch ihr eigener Oberschenkel etwas ab.

Der Mann konnte die flüchtende Jugendliche packen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Hintergründe waren laut Polizei zunächst unklar.

dpa

Fire

Ausschreitungen in einem Gefängnis der USA - Brände und Tote

Die Häftlinge stachen zwei Wärter nieder, legten Feuer und filmten den Brand. In einem Gefängnis im US-Bundesstaat Alabama ist es zu Ausschreitungen gekommen.
gefängnis alabama
© Screenshot
In einem Gefängnis im US-Bundesstaat Alabama ist es am Wochenende zu Ausschreitungen gekommen. Das berichtete der Fernsehsender CNN am Montag. Häftlinge hatten zunächst zwei Wärter niedergestochen und dann Feuer im Korridor gelegt. An die 100 Insassen sollen an dem Aufruhr beteiligt gewesen sein. Über die sozialen Medien verbreiteten die Gefangenen anschließend Bilder und ein Video.


Wie sich die Häftlinge Zugang zum Internet verschafft haben, ließen die Behörden offen. Grundsätzlich ist Gefängnisinsassen der Besitz von Smartphones untersagt. Deshalb soll die Haftanstalt nun nach entsprechenden Geräten durchsucht werden. Robert Bentley, Gouverneur von Alabama, räumte Probleme ein: „Die Gefängnisse sind überfüllt und die minderwertige Bauweise macht sie zu einem Sicherheitsrisiko“, schrieb er auf Twitter zu dem Vorfall und kündigte gleichzeitig an, die Umstände verbessern zu wollen.

(dpa)

Question

Ehepaar in einem Hotel tot aufgefunden - Ursache noch unklar

Sie verbrachten das Wochenende an der Ostsee, doch es endete tödlich. In einem Hotel in Kühlungsborn sind zwei Eheleute ums Leben gekommen.
Blaulicht,polizei,notruf, polizei symbolfoto
© dpa/Jens WolfSymbolfoto
Der Tod eines Ehepaars in einem Vier-Sterne-Hotel im Ostseebad Kühlungsborn gibt den Ermittlern Rätsel auf. Die Eheleute aus der Nähe von Hamburg - beide 47 Jahre alt - wurden am Sonntag leblos in ihrem Hotelzimmer gefunden, wie der Sprecher der Rostocker Staatsanwaltschaft, Harald Nowack, am Montag sagte. Neben den Leichen lag ein Messer, die mögliche Tatwaffe. Es wurde sichergestellt. Eine Obduktion sei beantragt. Die Leichen würden frühestens an diesem Dienstag rechtsmedizinisch untersucht, erklärte Nowack.

Nach seinen Angaben war zunächst unklar, wie die Frau und der Mann zu Tode kamen. Fremdverschulden werde ausgeschlossen, hieß es. Medienberichten zufolge sollen Zeugen von einem Streit des Paars berichtet haben, der eskaliert sein könnte. Auch Hilfeschreie der Frau seien von Hotelangestellten gehört worden, berichtete der Sender Ostseewelle Hit-Radio Mecklenburg-Vorpommern. Als das Personal die Zimmertür öffnete, seien die Eheleute bereits tot gewesen. Mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen machte der Sprecher der Staatsanwaltschaft keine Angaben zu den Zeugenaussagen.

(dpa)

Black Magic

Extreme rechte Gesellschaft: Unbekannte zündeten Rohrbombe vor Flüchtlingsunterkunft

Unbekannte haben in Eisenach eine Bombe vor einem Haus mit syrischen Bewohnern gezündet. Es gab keine Verletzten. Der Sprengsatz war mit einem Hakenkreuz versehen.
polizeiauto, rundumleuchte
© Sebastian Willnow/dpa
Im thüringischen Eisenach ist vor einem Wohnhaus für Flüchtlinge eine Rohrbombe gezündet worden. Auf dem selbst gebauten Sprengsatz in der Größe von 40 mal 8 Zentimetern sei ein Hakenkreuz gewesen, teilte die Polizei mit. In dem Wohnhaus waren syrische Flüchtlinge untergebracht. Laut Polizei wurde niemand verletzt. Auch das Gebäude sei durch die Detonation nicht beschädigt worden.

Der Vorfall wurde der Polizei am Samstagabend gemeldet, er ereignete sich jedoch bereits in der Nacht zum 4. März. Die Kriminalpolizei ermittelt nun und prüft einen fremdenfeindlichen Hintergrund. In den vergangenen Monaten gab es immer wieder fremdenfeindliche Angriffe auf Asylbewerber und deren Unterkünfte.


Kommentar: Da ließen sich die Medien sehr viel Zeit mit den Meldungen.

Kommentar: Es ist auch nicht auszuschließen, dass Profis (aka Agenten) die Bombe legte, um die Gesellschaft weiter zu teilen.