Das Kind der GesellschaftS


Hardhat

BUND spricht Warnung aus: Giftmüllkatastrophe im Ruhrgebiet

Braunkohletagebau
© über dts NachrichtenagenturBraunkohletagebau
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) warnt vor einer Giftmüllkatastrophe im Ruhrgebiet. In den Neunzigerjahren seien 600.000 Tonnen hochgiftigen Sondermülls unter der Erde eingelagert worden, sagte BUND-NRW-Sprecher Dirk Jansen der NRW-Ausgabe des Nachrichten-Magazins Der Spiegel. Das Gift werde von aufsteigendem Grundwasser freigesetzt.

Bad Guys

Überraschung: Mehrheit der globalen Konzerne sind soziale Standards und Umwelt völlig egal

Planet Erde
© über dts NachrichtenagenturDie Erde aus dem Weltraum aufgenommen
Die Mehrheit der globalen Konzerne schert sich wenig um die Umwelt und soziale Standards. Zu diesem Schluss kommt die auf die Bewertung von Nachhaltigkeitsmanagement spezialisierte Rating-Agentur Oekom Research in ihrem Jahresbericht, aus dem der Spiegel in seiner Samstagsausgabe zitiert. Zwar zeigten 1.600 international tätige Großunternehmen einen langsamen Aufwärtstrend.

Einem Großteil (rund 48 Prozent) sei jedoch "ein unzureichendes Engagement im Bereich Nachhaltigkeit zu bescheinigen".

Kommentar: Wenn gewissenlose Leute sich in Positionen von Macht und Einfluss befinden, die eigentlich Verantwortungsbewusstsein verlangen, aber sie angetrieben sind durch Gier, ist diese Gleichgültigkeit die logische Folge. Wie Lobaczewski schon sagte: Ein Krankheitserreger, der seinen Wirt befällt, ist sich auch nicht bewusst darüber, dass er mitsamt seinem Wirt untergehen wird.


Better Earth

Ehemaliger Außeneminister Guido Westerwelle an Krebs gestorben

Guido Westerwelle ist gestorben. Der frühere Außenminister und FDP-Chef erlag den Folgen seines Krebsleidens, wie die Westerwelle Foundation mitteilt. Er wurde 54 Jahre alt.
Guido Westerwelle, German Minister of Foreign Affairs
Der ehemalige Außenminister Guido Westerwelle ist tot. Der frühere FDP-Vorsitzende starb im Alter von 54 Jahren an den Folgen seiner Leukämie-Erkrankung. Dies teilte die Westerwelle Foundation in Berlin mit. "Wir haben gekämpft. Wir hatten das Ziel vor Augen. Wir sind dankbar für eine unglaublich tolle gemeinsame Zeit. Die Liebe bleibt", werden Westerwelle und sein Partner Michael Mronz zitiert. Im Auswärtigen Amt wurden die Flaggen auf halbmast gesetzt.

Die Blutkrebserkrankung Westerwelles war 2014 festgestellt worden. Im November vergangenen Jahres hatte er in Fernsehauftritten über seine Krankheit gesprochen und sein Buch Zwischen zwei Leben vorgestellt. Seit mehreren Monaten befand sich der Rheinländer jedoch wieder zur Behandlung im Krankenhaus, was offiziell mit einer «Medikamentenumstellung» begründet wurde. Seither war Westerwelle kaum noch in der Öffentlichkeit zu sehen gewesen.

Kommentar: Unser herzliches Beileid, dennoch war Westerwelle kein besonderer Außenminister der Stärke zeigte, sondern insgesamt sehr westlich agierte:


Black Magic

"Ladet keine Bilder von euch hoch!" - Malaysische Behörden warnen vor schwarzer Magie im Internet

Die malaysische Bundesbehörde für Internetsicherheit »CyberSecurity Malaysia« hat vergangene Woche die Nutzer von sozialen Netzwerken davor gewarnt, Bilder von sich selbst hochzuladen, da sie dadurch unbewusst zu Online-Opfer schwarzer Magie werden könnten.
schwarze Magie,Voodoo Puppe
Wie die malaysische Zeitung Harian Metro berichtete, habe der Kommunikationsoffizier von CyberSecurity Malaysia, Jazannul Azriq Arifin, verkündet, dass bereits zahlreiche Fälle gemeldet worden wären, in denen sogenannte »Bomoh‘s« (malaysische Schamanen oder Hexer) in sozialen Netzwerken wie Facebook nach Fotos ihrer Opfer Ausschau halten, um anschließend damit ihre schwarze Magie an ihnen durchzuführen. „Seien Sie nicht überrascht, wenn die Bomoh‘s auch immer moderner und gerissener werden und sie sogar drahtloses WLAN nutzen, um ihre schwarze Magie anzuwenden. Deshalb sollten Sie es vermeiden, Bilder von sich hochzuladen, um einer Bedrohung durch schwarze Magie entgegenzuwirken", sagte er den lokalen Medien.

Arrow Up

Russland, danke! Putin bekommt Geschenk vom syrischen Volk - Zivilisierte Welt ist dankbar


Kommentar: Viele Deutsche bedanken sich ebenfalls mit einer Unterschrift: Auch Sie können dazu beitragen und hier unterschreiben.


Militärs der russischen Luftstreitkräfte, die vom Syrien-Einsatz heimgekehrt sind, haben dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ein Bild überreicht, mit dem ihm die Syrer ihre Dankbarkeit ausdrücken wollen.
Putin
© Sputnik/ Sergei Guneev
Auf dem Bild ist ein Schriftzug zu sehen, den Syrer auf das Dach ihres Hauses malten. Sie lautet: „Guten Morgen, Russland. Hallo. Sie sind unsere Freunde und unsere Brüder. Danke“. Das Foto nahm der Fotograf des Verteidigungsministeriums Wadim Sawitskij auf.


Das Bild überreichte dem russischen Staatschef bei der Auszeichnungszeremonie für die russischen Luft- und Raumfahrtkräfte Generaloberst Alexander Dwornikow. Er teilte mit, dass „das syrische Volk Russland für die Hilfe bei der Bekämpfung des Terrors und der Herstellung des noch ziemlich brüchigen Friedens sehr dankbar ist“.

Kommentar: Nicht nur die Syrer sind dankbar sondern die ganze zivilisierte Welt:


Bulb

Nach Syrien Einsatz: Russische Piloten werden als Helden gefeiert

Russland Syrien
Eine große Menschenmenge hat sich gestern auf dem Flugstützpunkt in der Nähe von Woronesch versammelt, um die erste zurückkehrende Gruppe der russischen Luftwaffen-Piloten aus Syrien zu begrüßen und zu feiern.


Kommentar:


Yoda

Norbert Blüm: Flüchtlingslager in Idomeni ist ein "Anschlag auf die Menschlichkeit"

Der frühere deutsche Arbeitsminister Norbert Blüm ist nach Idomeni gefahren und hat eine Nacht bei den Flüchtlingen im Lager verbracht. Die Flüchtlinge bewundern den Mann aus Deutschland - und fragen, wo denn eigentlich ihre arabischen Führer bleiben.
norbert blüm
© getty images
Der Korrespondent der dpa, Gregor Mayer, berichtet aus Idomeni.

Das unscheinbare, kleine blaue Zelt im Schlamm des griechischen Flüchtlingslagers Idomeni ist nur eines von zahllos vielen. Doch der Mann, der am Sonntagmorgen aus dieser Behausung kriecht, ist kein Flüchtling, sondern der ehemalige deutsche Arbeitsminister Norbert Blüm. Ziemlich gerädert, in einen schwarzen Anorak und Kapuze gehüllt, ein wenig gestützt von einem deutschen Kamera-Team, richtet sich der 80-Jährige auf. Die ganze Nacht und den halben Tag davor hat es geregnet. Die Temperatur fiel auf 6 Grad. Kein guter Ort für einen in Ehren ergrauten 80-Jährigen.

Doch Blüm ist es ein Anliegen, hier zu sein. Eine Regennacht bei den Flüchtlingen von Idomeni verbracht zu haben. Er will ein Zeichen setzen gegen die Gleichgültigkeit europäischer Politiker, die die Grenzen abschotten. Die die Flüchtlinge, die als Ergebnis ihres Wirkens irgendwo am Rand Europas gestrandet sind, im wahrsten Sinn des Wortes im Regen stehen lassen. «Bei Millionen, die in Not sind, wegzugucken», ereifert sich Blüm vor seinem Zelt. «Was ist denn das für ein Europa?»

Kommentar:


Cell Phone

Erster Lassa-Patient in Deutschland auf Quarantäne

Bei einem Toten hat sich ein Bestatter mit dem gefährlichen Lassa-Virus angesteckt. Jetzt wird er in Frankfurt streng isoliert behandelt. Auch seine Familie ist vorsichtshalber in der Klinik.
virus, quarantäne
© dpa/Federico Gambarini
Dem Lassa-Patienten auf der Sonderisolierstation der Frankfurter Uniklinik geht es derzeit sehr schlecht. Die Spezialisten zeigten sich dennoch optimistisch, dass er geheilt wird.

Der Mann aus dem rheinland-pfälzischen Alzey ist Mitarbeiter eines Bestattungsinstituts. Er hatte Kontakt mit der Leiche eines Ende Februar in der Kölner Uniklinik gestorbenen Lassa-Patienten. Dessen Todesursache war damals noch nicht bekannt.

Es sei weltweit der erste Fall einer Ansteckung außerhalb Afrikas, sagte der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts, René Gottschalk. Der genaue Übertragungsweg sei noch nicht aufgeklärt. „Ein einfacher Hautkontakt reicht sicher nicht.“ Als mögliche Wege des Erregers in den Körper nannte er die Bindehaut der Augen oder den Mund.

Kommentar:


V

"Stoppt Kriege, nicht Flüchtlinge!" - Spanier demonstrieren gegen unmenschlichen Flüchtlingspakt der EU

In Spanien wächst der Widerstand gegen den geplanten EU-Flüchtlingspakt mit der Türkei. Alle Parteien sind sich einig. Am Mittwoch zogen Tausende aus Protest auf die Strassen. Unter den Gegnern des Vorhabens sind auch Prominente.
demonstration spanien
© KEYSTONE/AP/ALVARO BARRIENTOS
Madrid - Tausende haben in Spanien gegen den geplanten EU-Flüchtlingspakt mit der Türkei protestiert. Die Demonstrationen fanden am Mittwochabend in Dutzenden von Städten statt. An der Hauptkundgebung auf dem Platz Puerta del Sol im Zentrum der Hauptstadt Madrid nahmen nach Angaben der Organisatoren mindestens 5000 Menschen teil. «Eine Schande, eine Schande!», schrien die Menschen immer wieder.

Alle im spanischen Parlament vertretenen Parteien hatten sich zuvor am Mittwoch auf eine Ablehnung des Pakts geeinigt. Der geschäftsführende konservative Ministerpräsident Mariano Rajoy werde die kritische Position Spaniens auf dem EU-Türkei-Gipfel an diesem Donnerstag und Freitag deutlich machen, teilte die Fraktion der Sozialisten (PSOE) in Madrid mit.

Spanien gehörte bisher zu den Befürwortern der Flüchtlingspolitik der deutschen Kanzlerin Angela Merkel. Vor allem die geplanten Abschiebungen von Flüchtlingen von Griechenland in die Türkei stossen aber in Madrid nun auf Widerspruch.


Kommentar: Zum Glück gibt es noch ein paar Menschen, die menschlich reagieren.


Kommentar:


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Lügen gehört zum Alltag in den Wissenschaften

Einer neuen Studie zufolge halten Gelehrte in UK und Australien nichts von Statements zu den Auswirkungen und übertreiben diese oft. Routinemäßig lügen und übertreiben sie, wenn sie den geldgebenden Agenturen erklären, welche Auswirkungen ihre Forschungen haben werden. Dies geht aus einer Reihe von offenen Interviews mit den Wissenschaftlern hervor, die für die Studie durchgeführt worden sind.
Pinocchio
Ihre geringschätzigen Kommentare zu der „Scharade“ von Auswirkungs-Statements bringt ans Tageslicht, was in akademischen Kreisen ein offenes Geheimnis ist - dass Akademiker derartige Projekte einfach nicht ernst nehmen.

50 leitende Akademiker von zwei forschungsintensiven Universitäten wurden anonym für diese neue Studie interviewt - eine in UK, die andere in Australien - die Erfahrung hatten mit dem Beschreiben von „Pathways to impact“ (PIS), wie es in UK genannt wird, und in einigen Fällen haben sie ihre Statements auch selbst begutachtet.

Kommentar:
  • Das irrsinnige Ausmaß der Korruption in Wissenschaft und Religion und warum es uns alle betrifft