Nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Zusammenbruch der Sowjetunion blieb nur eine einzige Ideologie zurück, die sich im US-Imperium konzentrierte und sich auf die ganze Welt auswirkte: Liberalismus mit seinen logisch daraus folgenden Dogmen wie Individualismus, Materialismus, Atheismus und Nihilismus, welche die Menschlichkeit an den Rand des Vergessens gebracht haben.
Trotz ihrer Voreingenommenheit für das Imperium liefern die Massenmedien jeden Tag zusätzliche Beweise der heillosen Katastrophe, die überall auf unserem Planeten geschieht, sowie für die permanente Auflösung der einzelnen Menschen und Gesellschaften.
In früheren Artikeln schrieb ich wiederholt über die schändlichen Auswirkungen des Liberalismus, der durch das US Imperium verbreitet wird: die Zerstörung von Schönheit, Familie, Geschlechtern, Identität, moralisches Bewusstsein, Religionen und so weiter. Im Grunde werden all die Merkmale, die eben genau unsere Identität als Menschen ausmachen, systematisch pervertiert, verdreht und zerstört.
Während es eine notwendige Aufgabe ist, sich der Unsinnigkeit und Dummheit des Imperialismus vollständig bewusst zu sein, bleibt sie unvollständig. Frei nach Albert Camus sagt der revoltierende Mensch "Nein" zu der bestehenden Welt, aber er sagt auch Ja zu etwas anderem, zu einer besseren Welt. Also besteht der nächste natürliche Schritt darin, eine Alternative vorzuschlagen: ein neues politisches und soziales Modell, in dem jene menschlichen Werte widerhallen, die wir uns alle annehmen müssen.
Dies ist eine Gedankenübung und auch eine Übung der Hoffnung, und es gibt nicht viel dabei zu verlieren, denn ganz gleich wie unvollkommen dieses gesellschaftspolitische Modell ist, ist es unwahrscheinlich, dass es so zerstörerisch wie seine Vorgänger ist - egal wie viel Mühe wir uns geben!
Die Idee, diesen Artikel zu schreiben, entstammte einer Diskussion in unserem Forum mit dem Titel "Hoffnung, Angst, und die Zukunft". Einer von Joe Quinns Beiträgen in diesem Thread förderte einen entscheidenden Punkt zutage.
Im Leben geht es um Wachstum, doch was ist "Leben", wenn nicht die Beziehungen, die wir mit anderen Menschen pflegen; und was ist demzufolge Wachstum im Leben, wenn nicht die Entwicklung unserer Beziehungen mit anderen. Aber Wachstum in welcher Weise? Eine Kombination vielleicht - aus jenen ursprünglich einzigartigen privaten Welten zu etwas Größerem als die Summe ihrer Teile; etwas, das ein neues Leben oder eine neue Welt erschaffen oder anziehen kann - mittels Konzentration und Vergemeinschaftung jener privaten Realitäten, die für sich selbst genommen nicht über die Stärke oder Kraft dazu verfügen. Hinzu kommt natürlich, dass dieser Prozess nicht bloß eine gemeinsame Ansicht über Realität mit einbeziehen muss, sondern vielmehr eine solche, die mit einer objektiven Realität auf breiter Ebene im Einklang steht, beziehungsweise mit den größeren Kräften der Natur im Sinne von objektiver Erschaffung von Wirklichkeit.Während des Lesens von Alexander Dugins großartigem Werk, Die vierte politische Theorie, wuchs diese Idee weiter. Es bestehen mehrere Gemeinsamkeiten zwischen beiden Modellen. Doch ungleich Dugin, der eine Strategie des Übergangs von der gegenwärtigen liberalen Welt in sein viertes politisches Modell vorschlägt, fokussieren wir uns hier einzig auf die Besonderheiten unserer idealen Welt nach dem Übergang. Deshalb wird unser Modell "Post-Imperialismus" genannt.














Kommentar: Das deutsche SOTT-Team arbeitet zurzeit an der Übersetzung des obigen Buchs und veröffentlicht es kapitelweise zum kostenlosen Lesen hier auf de.Sott:
- Das Elektrische Universum - Teil 1: Das Mainstream Universum vs. das Elektrische Universum
Hier finden Sie unsere monatlich erscheinenden Videos über das weltweite Wetterchaos und hier unsere Kategorie zum Thema Erdveränderungen.