Das Kind der GesellschaftS


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Pathetisch: Zehnjähriger steht aufgrund eines Rechtschreibfehlers unter Terrorverdacht

In einem Aufsatz schrieb ein kleiner Junge in England, er lebe in einem "Terroristenhaus" - es war nur ein Schreibfehler. Doch seine Lehrer informierten die Polizei, und die wurde tätig.
lauschangriff kinderzimmer,überwachung kinderzimmer
Ein zehn Jahre alter muslimischer Junge aus der englischen Grafschaft Lancashire ist von der Polizei befragt worden, weil er in einem Schulaufsatz schrieb, er lebe in einem "Terroristenhaus". Das berichtet die BBC. Der Junge habe sich verschrieben und eigentlich Reihenhaus gemeint ("terraced house" statt "terrorist house").

Die Lehrer hätten das nicht als Schreibfehler erkannt und den Jungen daher den geltenden Anti-Terror-Gesetzen zufolge der Polizei gemeldet. Der Counter-Terrorism and Security Act 2015 fordert Lehrer auf, Verdächtiges zu melden.


Kommentar: Da verfolgen in England einige die Regeln sehr strikt und vergessen jeglichen Kontext. Zum Beispiel, dass es sich um ein Kind handelt.


Kommentar: Natürlich gab es keinen Grund zur Besorgnis...


Phoenix

"Ich konnte es nicht glauben": 4jähriges Kind steht aufgrund eines Versprechers unter Terrorverdacht

In Großbritannien sind ein Vierjähriger und seine Familie unter Terrorverdacht geraten. Der Junge hatte "Cucumber", das englische Wort für Gurke, falsch ausgesprochen.
gurke, cucumber
© dpa
Auf dem Bild schneidet ein Mann mit einem Messer eine Gurke. Zu der Erzieherin sagte der Vierjährige, das sei sein Papa mit einer "cooker bomb", wörtlich übersetzt "Herd-Bombe". Daraufhin informierte die Frau die Behörden.


Kommentar: Was ist das für eine Erzieherin, die die Behörden aufgrund eines Versprechers anruft?


Den in Großbritannien geltenden Anti-Terror-Gesetzen zufolge sollen Erzieher Verdächtiges melden. "Ich konnte es nicht glauben", sagte die Mutter des kleinen Jungen zur britischen BBC. Die Erzieherin habe von ihr verlangt, die Meldung an die Anti-Terror-Stelle zu unterschreiben. "Sie sagte, wenn ich meine Unschuld beweisen könne, könnte ich die Kinder eventuell behalten", so die Mutter zum Guardian. Den Reportern der Zeitung führte sie den Wortfehler ihres Jungen vor: Wird ihm eine Gurke gezeigt und man fragt ihn, was das sei, sagt er "cooker bomb" statt "cucumber":

Kommentar:


Ambulance

Drama auf Hochzeit: Eine 21jährige wird erschossen mit anschließender Schlägerei

Hannover - Bei einer Hochzeitsfeier in Hannover ist eine junge Frau erschossen worden. Die 21-Jährige sei wie rund 300 andere Menschen ein Gast der Feier am Sonntagabend gewesen, teilte die Polizei mit.
wedding media
Nach den bisherigen Ermittlungen feuerte ein Mann gezielt auf die 21-Jährige. Sie starb noch in der Nacht im Krankenhaus.

Am Montag wurde die Tatwaffe in den Räumen der Feier, einem Veranstaltungszentrum im Stadtteil Vahrenheide, gefunden. Die Polizei fahndete mit Hochdruck nach dem Täter, der auch zu den Gästen gehört haben soll.

Nach den Schüssen auf die 21-Jährige war es zu einer Rangelei zwischen einigen Männern gekommen. Nach Angaben der Feuerwehr wurden dabei fünf Menschen verletzt, einige von ihnen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Ob die Schlägerei mit der tödlichen Attacke zu tun hatte, wollte die Polizei zunächst nicht bestätigen.

Kommentar: Seit den letzten Monaten kann eindeutig vermerkt werden, dass die Gesellschaft - und nicht nur in Deutschland - immer radikaler wird.


Arrow Down

Indien: Mann wird aus Versehen lebendig begraben

Für einen jungen Mann aus Indien ist ein kurzes Nickerchen zu einem grauenvollen Albtraum geworden. Er hat einfach nicht damit gerechnet, dass jemand ihn am helllichten Tag lebendig begraben könnte.
scheintod indien lebendig begraben
Laut einem Bericht der Mirror wurde der 24-jährige Jai Ram beim Bau eines Dammes über den Fluss Pench im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh bei lebendigem Leibe begraben.

Der Inder ist an einem Rohr des Dammes eingeschlafen. Die Bauarbeiter haben ihn übersehen und die Stelle mit Zement übergossen und mit einer Dampfwalze überrollt. Nach einiger Zeit hat die Rams Familie Jai Ram sein Verschwinden gemeldet.

Cards

Kranke Gesellschaft: Radikale legten Schweinteile vor Moschee

Als Muslime in Gelsenkirchen zum Gebet in ihre Moschee gehen wollten, machten sie eine unangenehme Entdeckung: Vor dem Eingang hatten Unbekannte Schweinefüße abgelegt. Der Staatsschutz ermittelt.
french muslims
© Jean-Paul Pelissier / Reuters
Eine offensichtlich islamfeindliche Tat alarmiert den Staatsschutz in Gelsenkirchen. Vor dem Eingang einer Moschee in der nordrhein-westfälischen Stadt haben Unbekannte Schweinefüße, -knochen und -ohren abgelegt.

Moscheebesucher entdeckten die Tierteile, als sie gegen 6 Uhr morgens zum Gebet kamen, teilte die Polizei mit. Der Verdacht dränge sich auf, dass die Tat einen fremdenfeindlichen Hintergrund habe, sagte ein Sprecher. Dennoch ermittele die Polizei in alle Richtungen. Vergleichbare Fälle habe es in Gelsenkirchen noch nicht gegeben.


Kommentar: Aber im restlichen Deutschland schon: Neben den ganzen anderen Brandanschlägen und Gewalttaten gegenüber Flüchtlingen und Einrichtungen:

Muslime betrachten Schweine als unrein und essen ihr Fleisch nicht. Immer wieder berichtet die Polizei über ähnliche, offensichtlich islamfeindliche Aktionen. Ende Februar wurde auf dem Baugelände einer Moschee in Leipzig ein totes Schwein mit der Aufschrift "Mutti Merkel" abgelegt.

Kommentar:


People

Rechtsextreme Demo gegen Merkels Politik in Berlin

Rund 2.500 Menschen haben am Samstag in Berlin gegen die Politik der Bundeskanzlerin Angela Merkel demonstriert. Die Teilnehmer der Aktion vor dem Berliner Hauptbahnhof fordern nach polizeilichen Angaben Merkels Rücktritt und die Wiedereinführung der Grenzkontrollen innerhalb der Europäischen Union.
Anti-Merkel Demo in Berlin
© Ruptly
Die Protestaktion wurde von der rechtsextremen Gruppe „Wir für Berlin — Wir für Deutschland“ organisiert. Zugegen sind Vertreter oppositioneller politischer Parteien, darunter der Alternative für Deutschland (AfD) und der Bewegung Pegida. An einer Gegendemonstration nehmen etwa 1.000 Einwohner teil.

Kommentar: Die diversen rechten Gruppierungen nutzen - wie schon immer in der Geschichte - das Prinzip des Teilens, Herrschens und Aufhetzens. Wie also so etwas wie 'Nazi-Deutschland' geschehen konnte, können wir jetzt in diesem Augenblick live miterleben - denn die große Mehrheit lernt einfach nicht aus der Vergangenheit.


Bullseye

Wilde Schülerparty in Köln: Pfefferspray und Schlagstöcke konnten erst die Party auflösen

Die Partygäste sollen Beamte angegriffen haben. Dann rückte die Polizei mit einem Großaufgebot an.
köln brücke, rhein brücke
© picture alliance, dpa
Der Kölner Lenauplatz liegt zwar im Szeneviertel Ehrenfeld. Als Partytreffpunkt ist der kleinere Platz eigentlich nicht bekannt, er liegt eher in einem Wohnviertel. Freitagnacht ist jedoch eine Schülerfeier auf dem Lenauplatz eskaliert. Die Kölner Polizei hat die Party nach Angriffen auf die Beamten mit Schlagstöcken und Pfefferspray aufgelöst.

Was war passiert? Rund 60 Jugendliche und junge Erwachsene feierten nach Angaben der Polizei ihre Zulassung zum Abitur. Viele Anwohner beschwerten sich bei der Polizei wegen Ruhestörung, meldet Radio Köln. Als die Beamten eintrafen, wollten sie das Treffen beenden.

Doch die Situation geriet außer Kontrolle: Einige der Schüler hätten die Polizisten angegriffen und versucht, Festgenommene zu befreien, schreibt das Online-Portal Report K unter Berufung auf einen Polizeisprecher. Die Beamten setzten Schlagstöcke und Pfefferspray ein, ein Polizist brach sich bei der Auseinandersetzung den Knöchel.

Kommentar: Hier wird natürlich nur die Seite der Polizei geschildert, zusätzlich könnte eventuell die Polizei auch provoziert haben.


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Geburtstagsfeier konnte nur mit Polizeihubschrauber aufgelöst werden

  • Ein Berliner wird 18. und lädt zu seinem Geburtstag viele Leute ein.
  • Die Gäste kommen in Scharen, die Party eskaliert.
  • Es braucht einen Großeinsatz der Polizei, um die Gäste vom Ende der Feier zu überzeugen.
polizeihubschrauber
© dpa/dpawebArchivfoto
Von einem solchen Betreuungsverhältnis wagen deutsche Bildungseinrichtungen nicht zu träumen: 60 Polizisten kamen am Freitagabend auf die 120 Gäste einer eskalierten Geburtstagsparty in Berlin. Der massive Einsatz war notwendig geworden, nachdem der Gastgeber die Kontrolle über die Feier verloren hatte und darüber, wer dort so zugegegen war.

Der Teenager hatte über Whatsapp zu seinem 18. in sein Elternhaus im Vorort Reinickendorf eingeladen - und die Gäste kamen. Und kamen. Sie wollten nur was erleben. Es dauerte nicht lange, und der Jugendliche wusste sich nicht mehr anders zu helfen, als die Polizei zu alarmieren. Impulsive Menschen kennen keine Grenzen; es kam zu Sachbeschädigungen.

Kommentar: Bereits vor einigen Jahren kam es zu wilden und kranken Parties:


Ambulance

Sicherungen durchgebrannt: Autofahrer jagte Radfahrer - Radfahrer landete im Krankenhaus

Zu einer beispiellosen Verfolgungsjagd zwischen einem Autofahrer und einem Radler ist es in München gekommen. Dem Pkw-Fahrer sind dabei offenbar die Sicherungen durchgebrannt: Mit seinem SUV verfolgte er den Radler minutenlang - bis der im Krankenhaus landete.
nasenbein
© privatDer 66-Jährige erlitt bei der wilden Verfolgungsjagd einen Nasenbeinbruch.
"Ich habe mich gefühlt wie in James Bond, nur dass ich der Verlierer war." Hans-Eberhard K. kann immer noch nicht ganz glauben, was sich am Montagabend gegen 20.00 Uhr abgespielt hat. Wie jede Woche war er mit Bekannten im Stadtteil Ramersdorf-Perlach beim Fußball spielen und radelte anschließend nach Hause.

Der Rentner war bereits einige Minuten unterwegs, als er an der Kreuzung Ottobrunner Straße/Unterhachinger Straße auf Höhe einer Tankstelle einen weißen Geländewagen erblickte. Das Auffällige: Das Auto parkte laut Aussage des 66-Jährigen quer auf dem Geh- und Radweg. "Der Fahrer hat sich mit irgendetwas beschäftigt. Wegfahren wollte er offenbar nicht", sagte K. im Gespräch mit FOCUS Online. Also fuhr der Radler einen kleinen Bogen um das Auto. Nicht jedoch ohne den Fahrer des VW Touareg auf seinen Fauxpas aufmerksam zu machen: Mit der Hand klopfte K. kurz auf die Motorhaube und fuhr weiter.

Kommentar: Der Autofahrer konnte inzwischen identifiziert werden.


Brick Wall

Bereit für einen Bürgerkrieg? Tausende protestierten gegen Trump in Chicago

Donald Trump spaltet die USA. In Chicago gerieten Anhänger und Gegner der Präsidentschaftsbewerbers aneinander. Trump verzichtete daraufhin auf seinen Auftritt.
trump unterstützer, hitler trump
© E. Jason Wambsgans / Chicago Tribune
Mehrere tausend Menschen haben in Chicago gegen eine Veranstaltung des umstrittenen republikanischen US-Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump protestiert. Daraufhin sagte der 69-Jährige seinen Auftritt am Freitagabend (Ortszeit) wegen Sicherheitsbedenken ab, wie sein Kampagnenteam mitteilte. Es kam zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Trump-Unterstützern. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie Menschen sich im Gedränge schubsten und schlugen.

Hunderten Demonstranten war es gelungen, in die Veranstaltungshalle einzudringen. Manche von ihnen zerrissen Wahlkampfschilder der Trump-Kampagne. Fünf Demonstranten wurden nach Polizeiangaben festgenommen, zwei Sicherheitskräfte bei den hitzigen Auseinandersetzungen verletzt, wie der US-Sender CNN berichtete.

Kommentar: Ihn hätte es aber gefreut, wenn die andere Seite verletzt worden wäre.