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Yoda

Frauenpower im Kampf gegen Wilderei: Die "Black Mambas" schützen Tiere vor Wilderern

Im Balule-Reservat schützen mehrheitlich weibliche Ranger die Tiere vor Wilderern. "Black Mamba Anti-Poaching Unit" nennt sich die sehr erfolgreiche Wildhüter-Truppe
Bodyguards für Nashörner, Frauen Black Mambas
© James SuterBodyguards für Nashörner: Frauen der Black Mambas
Sie patrouillieren Tag und Nacht, eine Schutztruppe im Schichtdienst, zu Fuß und unbewaffnet, die gebrauchten Tarnanzüge aus Europa importiert. Sie verteidigen ein Gebiet von 400 Quadratkilometern, das Balule-Reservat, das zu einem Netz privater Schutzgebiete um den Kruger-Nationalpark gehört. Die Ranger der Black Mamba Anti-Poaching Unit: vor allem Frauen. Vor zwei Jahren hat das Balule-Reservat begonnen, arbeitslose Frauen aus dem Umland des Parks für den Kampf gegen Wilderer auszubilden. Inzwischen gehören 26 Mitglieder zum Team, die zusammen mit einer bewaffneten Wachmannschaft und Kundschaftern den Tierbestand des Gebiets schützen.

Kommentar: Illegale Wilderei auf Nashörner steigt immer noch an - derselbe Aberglaube wie eh und je


Heart - Black

Illegale Wilderei auf Nashörner steigt immer noch an - derselbe Aberglaube wie eh und je

Seit 2008 nimmt die illegale Jagd auf Nashörner in Afrika stetig zu - angetrieben von medizinischem Aberglauben in Ostasien.
Nashorn
© pierivb/iStockphotoTödlicher Handel: 1215 Nashörner erlegten Wilderer 2014 allein in Südafrika, um das begehrte Horn der Tiere zu verkaufen
Im Jahr 2006 widmete ein traditionelles vietnamesisches Arzneibuch dem Horn von Nashörnern neue Aufmerksamkeit: Es könne nicht nur Fieber senken, sondern auch Krebs heilen - ein wirrer Aberglaube, der durch keine medizinische Studie haltbar ist. Auch durch den Verzehr menschlicher Haare müsste das dann möglich sein, das vorhandene Keratin ist schließlich das gleiche. Dennoch explodierte in der Folge der Handel mit Nashorn-Horn. Die Wilderei nimmt seit 2008 in Afrika stetig zu, wie der IUCN berichtet. Zum sechsten Mal in Folge stieg 2015 die Zahl der getöteten Nashörner; mindestens 1338 Tiere starben wegen ihres Horns. Der Großteil wurde dabei in Südafrika erlegt, wo 75 Prozent aller afrikanischen Nashörner leben. Verstärkte Antiwildererkampagnen sorgten dafür, dass dort die Zahl der getöteten Dickhäuter 2015 leicht zurückging; dafür steigt sie in anderen Teilen der Region an.

Kommentar: Frauenpower im Kampf gegen Wilderei: Die "Black Mambas" schützen Tiere vor Wilderern


X

Fast 50-prozentiger Anstieg von Antidepressiva-Verbrauch bei Kindern

Antidepressiva-Verbrauch in Deutschland um fast fünfzig Prozent gestiegen
weinendes kind,trauriges kind
© Brian Jackson/fotolia.comDer Verschreibungen von Antidepressiva an Kinder und Jugendliche sind in den letzten fünf Jahren drastisch gestiegen.
Immer mehr Kindern werden sogenannte Antidepressiva verschrieben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht diesen hohen Konsum von Antidepressiva bei Kindern als problematisch an. Alleine in Großbritannien stieg die Anzahl der verschriebenen Antidepressiva in acht Jahren um mehr als fünfzig Prozent.

Verschreiben Mediziner Kindern zu häufig Antidepressiva? Der Verbrauch solcher Medikamente ist in den letzten Jahren bei Kindern massiv angestiegen. Sind die Gründe für die Verschreibung von Antidepressiva in diesen Fällen gerechtfertigt oder werden die Medikamente ohne ausreichenden Grund verschrieben? Forscher versuchten jetzt diese Fragen zu klären, indem sie eine große Untersuchung zum Einsatz entsprechender Arzneien bei Heranwachsenden durchführten. Die Wissenschaftler veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift European Journal of Neuropsychopharmacology.

Kommentar: Statt Antidepressiva die Kraft der Natur: Heilpflanzen bei Depressionen


Nuke

Fukushima ist noch jahrzehntelang ein Katastrophengebiet

Bereich des Kraftwerks noch für Jahrzehnte ein Katastrophengebiet
Fukushima,Radioaktivität
© lassedesignen/fotolia.comIn Fukushima ist auch fünf Jahre nach der Katastrophe die Strahlenbelastung erhöht und radioktive Belastungen des Grundwassers bilden ein wachsendes Problem.
Fünf Jahre nach der Katastrophe von Fukushima ist der Bereich des ehemaligen Atomkraftwerks weiterhin ein gefährliches Katastrophengebiet und die Arbeiter stehen erst am Anfang der komplexen und riskanten Aufgabe der Ortung des Brennstoffs, berichtet das Fachmagazin Science. Zwar konnten manche Evakuierte bereits in ihre Häuser zurückkehren, doch werden sie über Jahrzehnte angrenzend an eine verstrahlte Katastrophenzone leben.

Die Arbeiter machen Fortschritte bei der Säuberung des kontaminierten Landes rund um den Reaktor von Fukushima und einige Evakuierte würden gerne in ihre abgedichteten Häuser zurückkehren. Doch sind die Aufräumarbeiten längst nicht abgeschlossen und noch immer wird Strahlung freigesetzt. Hier stellt sich für die Rückkehrer die Frage, welche Strahlenbelastung schädlich ist. Auch müssen sie sich an ein Leben angrenzend an ein verstrahltes Katastrophengebietes gewöhnen, da die Ortung des geschmolzenen Brennstoff erst begonnen hat und noch herauszufinden bleibt, wie sich dieser entfernen lässt.

Kommentar:


Bug

Wirtschaftsexperte Mross von MMNews schwer verletzt - Bein und Arm amputiert

Ein Urlaub in Sri Lanka endete für den ehemaligen TV-Moderator Michael Mross in einer Tragödie. Als er gerade in einem Café sitzt, rast ein Auto hinein. Mross wird schwer verletzt.
michael mross
Der ehemalige Moderator von N-TV und N24 Michael Mross geriet während seines Urlaubs in Sri Lanka in einen schrecklichen Unfall. Wie er auf seiner Website selbst schilderte, saß er in einem Café, als ein Auto direkt in den Gästebereich raste. Als Mross den Wagen auf sich zukommen sah, habe er dem Tod in die Augen gesehen. "Dann wurde alles schwarz", schrieb der 58-Jährige.

Er sei erst wieder im Krankenhaus in der sri-lankischen Provinz zu sich gekommen - unter qualvollen Schmerzen. "Meine rechte Hand war nicht mehr da. Mein rechtes Bein fehlte", so Mross weiter. Außerdem war auch sein linkes Bein gebrochen. Nach Auskunft der Ärzte, habe er zwei bis drei Liter Blut verloren. "Ich kam mir vor wie in der Hölle", so der ehemalige TV-Moderator.

Michael Mross wurde nach Deutschland geflogen

Weil er vor Ort nicht habe behandelt werden können, transportierte man ihn in ein Krankenhaus in Colombo. "Die abgetrennten und abgerissenen Körperteile waren zwar auch dabei in der Kühltruhe. Konnten aber nicht mehr angenäht werden."

Kommentar: Die Vorwürfe könnte erzeugt worden sein, um Mross zu diskreditieren, da er die Wahrheit oft präsentiert.


Alarm Clock

Ägypter springt aus fahrendem Zug und stirbt

Er wollte wohl einer Polizeikontrolle entgehen - jetzt ist er tot: Ein Flüchtling sprang im Münchner Vorort Haar aus einem fahrenden Zug. Der 17-jährige Ägypter kam dabei ums Leben.
zug, deutsche bahn
© dpa/Roland WeihrauchSymbolbild
Der junge Mann war in einem Nightliner-Zug unterwegs, der gegen 7 Uhr in München ankommen sollte, berichtet der "Bayerischen Rundfunk" online. In Rosenheim warenPolizistenin den Zug gestiegen, um eine Schleierfahndung durchzuführen. Sie begannen, die Fahrgäste in dem Zug zu kontrollieren.

Als sie den jungen Mann gerade kontrollierten und sich seine Papiere anschauten, gelang es dem Mann, in ein anderes Abteil des aus Verona kommenden Zuges zu gelangen. Der Vorfall ereignete sich gegen 6.30 Uhr nahe der Ortschaft Haar.

Kommentar:


Cloud Grey

Dank der unmenschlichen und psychopathischen Grenzschließungen: Flüchtlingslager in Griechenland überflutet und Tausende müssen ausharren

Im Norden Griechenlands hört der Regen einfach nicht auf. Das Aufnahmelager in Idomeni versinkt im Wasser und Schlamm. Krankheiten grassieren inzwischen unter den Tausenden Flüchtlingen.
idomeni
© dpa/Valdrin Xhemaj
Nach zweitägigen schweren Regenfällen haben mehr als 250 Migranten das Aufnahmelager in Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze freiwillig verlassen. Vor allem Familien seien mit Bussen in organisierte Lager im Großraum Athen gebracht worden, berichteten griechische Medien am Donnerstagmorgen. Mindestens 13.000 Menschen harrten aber noch immer in Idomeni aus.

Balkanroute ist geschlossen

Die Balkanroute von Griechenland in Richtung Westeuropa ist für Flüchtlinge faktisch geschlossen. Slowenien, Kroatien, Serbien und Mazedonien lassen seit Mittwoch niemanden ohne Reisepass und Visum passieren. Damit sitzen insgesamt mehr als 35 000 Menschen in Griechenland fest.

Kommentar:


Arrow Up

Frauen in Führungspositionen: Russland mit Abstand Weltspitze - So viele Chefinnen wie nirgendwo

Fast die Hälfte aller leitenden Positionen in russischen Unternehmen besetzen Frauen, wie Bloomberg unter Berufung auf einen Bericht der globalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Grant Thornton berichtet.

Frauen
© Sputnik/ Alexandr Poljakow
Damit ist Russland nun mit Abstand weltführend nach seinem Chefinnen-Anteil in der freien Wirtschaft. Frauen bekleiden 45 Prozent aller leitenden Stellungen, während insgesamt in der Welt der Anteil der Frauen-Leiterinnen nur 24 Prozent ausmacht. Im Vorjahr waren es jeweils noch 40 Prozent Frauen-Chefs in Russland gegenüber 22 Prozent weltweiter Mittelwert.

Am seltensten gibt es Chefinnen in Japan (7 Prozent), in Deutschland bekleiden Frauen aktuell 15 Prozent aller leitenden Positionen, in den USA 20 Prozent. In Osteuropa beträgt der Frauen-Faktor unter Chefs durchschnittlich 35 Prozent, in Süd-Ost-Asien 34 Prozent.

Kommentar: Putin zum Frauentag: "In der Frau liegt Würde, Barmherzigkeit, Licht und Hoffnung, was die wahre russische Seele offenbart"


Heart

Das Beste aus dem Web: Kleinflugzeug stürzte ab - Insassen wurden von Flüchtlingen gerettet

Ein Kleinflugzeug ist in Osnabrück auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft abgestürzt. Ein Tierarzt aus dem Irak zögerte nicht und rettete Pilot und Kopilot aus dem brennenden Wrack.
Hassanien Salman
© Festim BeqiriHassanien Salman, 34, aus dem Irak rettete die Insassen des abgestürzten Flugzeugs
Ein irakischer Tierarzt hat am Donnerstag den Opfern eines Flugzeugabsturzes in Osnabrück das Leben gerettet. Der 34 Jahre alte Asylbewerber befreite zwei schwer verletzte Männer unmittelbar nach dem Unglück aus dem Wrack einer zweimotorigen Maschine und leistete Erste Hilfe, wie die Polizei mitteilte.

absturz osnabrück
© Wilfried Hinrichs
"Seine schnelle Reaktion war vorbildlich", sagte eine Polizeisprecherin dem Evangelischen Pressedienst. "Damit hat er dem Piloten und dem Kopiloten vermutlich das Leben gerettet, zumal aus dem Wrack auch noch Kraftstoff ausgelaufen ist."


Kommentar: Und das Verhalten von fast allen anderen Flüchtlingen ist auch vorbildlich.


Es habe die Gefahr eines Brandes oder sogar einer Explosion bestanden. Zwei weitere Männer wurden bei dem Absturz leicht verletzt. Rettungswagen brachten alle vier Verletzten in Krankenhäuser.

Kommentar:
  • Was wir nicht lesen: Ein Arzt spricht über den wahren Zustand von ankommenden Flüchtlingen



Stormtrooper

Überreaktion: Polizei besucht FB-Nutzer nach kritischem Posting

In Rheinland-Pfalz hat die Polizei den Verfasser eines Facebook-Eintrags zu SPD-Ministerpräsidentin Malu Dreyer verhört. Cyberanalysten des Polizeipräsidiums Koblenz hatte den Eintrag zuvor als Bedrohung eingestuft. Während der Befragung sollen die Beamten mit dem Staatsschutz gedroht haben.
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Nach einem Beitrag über die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer auf Facebook hat der Verfasser Besuch von der Polizei bekommen. Wie die Zeitung Rheinpfalz meldet, hatte ein Nutzer der Internet-Plattform hinsichtlich eines geplanten Besuchs der Ministerpräsidentin in Mayen folgenden Satz veröffentlicht: „Da geht’s rund !!!! froilein“.

Der Satz war Teil einer Konversation mehrerer Nutzer, die das politische Versagen der rheinland-pfälzischen Landesregierungen rund um den Verkauf des Nürburgrings diskutierten. Das Polizeipräsidium Koblenz erkannte darin offensichtlich eine Bedrohung für die geplante Veranstaltung in Mayen und verständigten die Polizei, wie die Rheinpfalz schreibt: „Die Cyberanalysten des Staatschutzes beim Polizeipräsidium Koblenz halten den Beitrag für verdächtig, sie stufen ihn als Bedrohung ein. Was dann folgt, ist nach den Worten des Pressesprechers im Innenministerium, Marco Pecht, eine „Gefährderansprache“. Das heißt, Beamte nehmen mit der Person vor der Veranstaltung persönlichen Kontakt zu Hause oder auf der Arbeitsstelle auf.“