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Tierseuche: Afrikanische Schweinepest erreicht die EU

Pink pigs
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In Litauen wurden vor wenigen Tagen erste Fälle der Afrikanischen Schweinepest festgestellt. Der Deutsche Bauernverband warnt vor verheerenden Folgen für die Landwirte. Einen Impfstoff gibt es derzeit nicht.

Berlin - Der Deutsche Bauernverband hat die Landwirte aufgerufen, ihre Betriebe vor der Afrikanischen Schweinepest zu schützen. "Massiv verstärkte Vorbeugungsmaßnahmen sind das Gebot der Stunde, mögliche Übertragungswege müssen unterbunden werden", sagte Generalsekretär Bernhard Krüsken.

Die Afrikanische Schweinepest hatte nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) vor wenigen Tagen die EU erreicht. In zwei Regionen Litauens wurde die tödliche Tierseuche festgestellt, die neben Hausschweinen auch Wildschweine befällt. Für Menschen und andere Haus- und Wildtiere sei sie ungefährlich, betont das Institut.

Light Sabers

Sexuelle Gewalt: Adoptivtochter wirft Woody Allen Missbrauch vor

dylan farrow
In einem offenen Brief hat Woody Allens Adoptivtochter Dylan Farrow dem Regisseur sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Sie schildert im Detail, dass und wie sie als siebenjähriges Mädchen missbraucht worden sei.

New York - Woody Allens Adoptivtochter Dylan Farrow hat dem US-Regisseur in einem offenen Brief sexuellen Missbrauch vorgeworfen. Detailliert schildert die heute 28-Jährige darin Übergriffe, die sie als kleines Mädchen ertragen habe. Veröffentlicht wurde der Brief in der Sonntagsausgabe der New York Times.

Farrow äußert sich erstmals schriftlich zu den Missbrauchsanschuldigungen, die indes nicht neu sind: In den neunziger Jahren hatte die US-Schauspielerin Mia Farrow ihrem langjährigen Partner Allen vorgeworfen, er habe die gemeinsame Adoptivtochter sexuell missbraucht. In einem Interview mit dem Magazin Vanity Fair im vergangenen Oktober beschuldigte Dylan Farrow ihren Adoptivvater, er habe sich an ihr vergriffen.

House

Geiseldrama an Moskauer Schule - zwei Tote

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© Reuters
Geiselnahme kurz vor der Sotschi-Eröffnung: Ein bewaffneter Täter hat an einer Moskauer Schule 20 Jugendliche als Geiseln genommen und offenbar mindestens zwei Menschen getötet. Der Geiselnehmer soll ein Schüler sein, er wurde jetzt festgenommen.

Der bewaffnete Täter, der am Montag an einer Moskauer Schule mehr als 20 Jugendliche in seine Gewalt gebracht hatte und zwei Menschen getötet hat, soll ein Schüler sein. Der junge Mann, offenbar ein Schüler der "oberen Klasse" wurde der russischen Agentur Interfax zufolge festgenommen. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte der Agentur Ria Novosti, der Täter sei mit zwei Gewehren bewaffnet gewesen.

Zunächst hatte die Agentur Ria Novosti berichtet, der Täter sei "neutralisiert" worden. Der Täter habe einen Sicherheitsmann und einen Lehrer getötet, berichten die beiden Agenturen übereinstimmend, ein "Mitarbeiter der Sicherheitskräfte" sei verletzt. Zum Motiv des Geiselnehmers wurde offiziell zunächst nichts bekannt. Ein Mitarbeiter der Sicherheitsorgane soll allerdings Interfax gegenüber behauptet haben, man vermute eine "Streitigkeit" in der Schule als Auslöser.

Ambulance

Mehrere Verletzte bei Schulbus-Unglück bei Trier

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© dpaEin mit rund 50 Schulkindern besetzter Schulbus ist im Hunsrück bei Geisfeld von der Fahrbahn abgekommen und umgestürzt. Einige Kinder wurden leicht, die Fahrerin des Busses wurde schwer verletzt.
Ein Schulbus landet bei Trier im Graben, mehrere Kinder sind verletzt. Die Polizei sucht nach der Ursache für den schweren Verkehrsunfall.

Geisfeld. Bei einem Schulbusunfall bei Trier in Rheinland-Pfalz sind mindestens acht Kinder verletzt worden. Nach Polizeiangaben war der Bus mit 44 jungen Passagieren am Montag auf einer Kreisstraße aus zunächst unbekannter Ursache in einen Straßengraben gekippt. Mehrere Kinder und die 51 Jahre alte Fahrerin erlitten demnach Prellungen. Zunächst war die Rede davon gewesen, im Bus hätten 50 Kinder gesessen.

Der rote Schulbus war von der Straße abgekommen, umgekippt und auf der Seite liegengeblieben - direkt neben einer Reihe Bäume. Die Windschutzscheibe ging zu Bruch.

Entgegen ersten Angaben war doch nicht genau bekannt, wie es zu dem Unfall gekommen war. Zunächst hatte es geheißen, die Busfahrerin sei einem entgegenkommenden Transporter ausgewichen, der wegen eines Überholmanövers auf der Gegenspur gefahren sei. Diese Angaben hätten sich nicht bestätigen lassen, sagte ein Polizeisprecher am Abend.

Health

Deutsches Gesundheitswesen: "Der Patient ist nur Mittel zum Zweck"

Hermann Gröhe
© dpaBundesgesundheitsminister Hermann Gröhe
Intransparent und ineffizient - eine neue Studie stellt dem deutschen Gesundheitswesen ein vernichtendes Urteil aus. Das Brisante daran: Zu den Autoren zählen Ärzte ebenso wie Kassenmanager und Patientenvertreter.

Schon am ersten Tag im neuen Amt musste Hermann Gröhe klar werden, dass seine Aufgabe als Bundesgesundheitsminister ziemlich kompliziert ist. Auf der Bühne im Atrium des Ministeriums sang der Mitarbeiterchor, die Gruppe hatte sich in theatralisches Schwarz gewandet. Ihr Ständchen handelte von den Untiefen des Kassensystems, der Text war so schlicht wie verschwurbelt: Die Sänger reihten die Namen aller Gesetze und Vorhaben aneinander, mit denen sich die Vorgängerregierung gemüht hatte, von A wie "Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz" bis Z wie "Zahnärzte-Gebührenordnung".

Stock Down

Das Beste aus dem Web: Jetzt wird es teuer: Italiens Ölfördermaximum ist überschritten!

Italiens Peak Oil ist angekommen: Aus dem Blickwinkel des Ölkonsums sind wir zurück in 1967. Alle Daten in diesem Artikel stammen aus dem "BP Statistical Review" bis 2012, sowie aus verschiedenen Quellen für die 2013er Zahlen.

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Die andere Seite des Peaks: Italiens Kollaps des Öl- und Gasverbrauchs
Manchmal sieht Peak Oil wie ein intellektuelles Spiel aus, das Menschen weiterspielen indem sie debattieren, ob er erreicht wurde oder nicht. Doch der Punkt mit dem Öl ist nicht, wieviel davon irgendwo gefördert wurde, sondern wieviel man sich leisten kann, um es zu benutzen. Zumindest für Italien ist das Maximum des Ölverbrauchs bereits eingetreten, wie man in obiger Darstellung sehen kann. Es ist eindrucksvoll: Der Verbrauch ging um mehr als 30% binnen 10 Jahren zurück. Heute sind wir wieder beim Niveau von 1967. In 1967 war die italienische Bevölkerung 50 Millionen Menschen groß, gut 10 Millionen weniger als heute. Wir haben die andere Seite des Peaks tatsächlich erreicht und wir sehen kein Ende des Abstiegs.

Stock Down

Argentinien schlittert in Wirtschaftskrise

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© ReutersMüll verbrennen und Pfannen schlagen auf offener Straße: Protest gegen zwei Wochen ohne Strom in Buenos Aires.
Argentinien schlittert in eine dramatische Wirtschaftskrise, der Schwarzmarkt-Dollar gewinnt an Wert - und die Regierung tut nichts, die Präsidentin schweigt.

Im Januar sind Sommerferien in Argentinien, und entsprechend ruhig geht es normalerweise auf der politischen Bühne zu. Aber dieses Jahr ist alles anders: Statt zufrieden am Strand zu liegen, sorgen sich die Argentinier um die Wirtschaft. Drei von vier Bürgern, so eine Umfrage, halten die Aussichten für düster. Hinzu kommt die Spekulation um ein Machtvakuum: Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner, die früher immer zu allem und jedem Stellung nahm, ist seit dem 19. Dezember nicht mehr öffentlich aufgetreten - was ist los mit ihr?

Attention

Griechische Neonazis gründen neue Partei

Athen fürchtet Anschläge radikaler Linker

Griechische Rechtsradikale haben am Samstag eine neue Partei gegründet, um ein drohendes Verbot der Partei Goldene Morgenröte zu unterlaufen. Die neue Nationale Morgenröte soll zu den Kommunal- und Europawahlen im Mai antreten, wenn bis dahin die Goldene Morgenröte (Chryssi Avgi) verboten wird. Parteisprecher Ilias Kasidiaris gab die Gründung auf einer Kundgebung von Nationalisten in Athen bekannt. "Die 'Nationale Morgenröte' kann an allen Wahlen teilnehmen, sollte die Partei 'Völkischer Bund - Goldene Morgenröte' verboten werden", hieß es dazu auf der Internetseite der Partei.

Pistol

Wahlen in Thailand von Anschlag überschattet: Vier Tote

Ein Bombenanschlag im Süden des Landes hat die Parlamentswahlen in Thailand erschüttert: Bei der Explosion starben vier Menschen. Auch die Wahlen selbst verliefen unruhig. Wahllokale wurden gewaltsam blockiert und die Auslieferung von Wahlscheinen verhindert.
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© dpa/Pongmanat Tasiri

Unter massiver Polizei- und Armeepräsenz hat in Thailand die umstrittene Parlamentswahl stattgefunden. Überschattet wurden die Wahlen von einem Bombenanschlag im Süden des Landes: Bei der Explosion kamen vier Menschen ums Leben. Die Polizei machte muslimische Rebellen für den Anschlag verantwortlich und erklärte, die Explosion habe nichts mit dem heftig umstrittenen landesweiten Urnengang zu tun. Bei den Toten handele es sich um drei Soldaten und einen mit der Wahl betrauten Funktionär. Rund 20 Aufständische hätten bei dem Anschlag einen Kontrollpunkt unter Beschuss genommen und drei Sprengsätze gezündet.

Auch die Wahlen selbst liefen nicht reibungslos ab. Vor allem in der Hauptstadt Bangkok war die Lage angespannt: An einigen Wahllokalen kam es zu tumultartigen Szenen, weil Regierungsgegner Eingänge blockierten. Im Süden des Landes konnte in mehreren Provinzen gar nicht gewählt werden, weil Demonstranten die Auslieferung der Wahlscheine verhinderten. Die Opposition hatte zum Boykott der Parlamentswahl aufgerufen, da sie einen Sieg von Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra befürchtet. Die Regierungsgegner fordern die Einsetzung eines nicht gewählten "Volksrats", der eine Reihe nicht genau definierter Reformen umsetzen soll.

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Verabredeter Freitod? Drei tote Frauen auf Campingplatz gefunden

Zwei Frauen aus Brandenburg und eine 44-Jährige aus Schauenburg haben sich möglicherweise in sozialen Netzwerken zum Suizid verabredet. Sie nahmen sich in einem Ferienhaus in Hessen das Leben.

Auf einem Campingplatz am Edersee in Hessen sind am Mittwoch in den späten Nachmittagstunden in einem Ferienhaus drei Frauenleichen gefunden worden. Nach Polizeiangaben stammten zwei der drei Toten aus Brandenburg. Die Leichen wurden in einer Blockhütte in Vöhl (Landkreis Waldeck-Frankenberg) entdeckt.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand haben sich die drei Frauen in sozialen Netzwerken im Internet kennengelernt und gezielt auf dem Campingplatz getroffen. Ob sie sich bereits vorher kannten ist noch nicht bekannt.

Die Polizei geht von einem gemeinschaftlichen Suizid aus. Anzeichen auf Fremdverschulden oder einen technischen Defekt haben sich bislang nicht ergeben. Die Korbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Todesursache übernommen.