Das Kind der GesellschaftS


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Rauchverbot! Ein Drittel weniger Einnahmen für Discos

Disco
© Mario JünglingDJ Antoine im Vanity: Aber seit dem Rauchverbot sind die prallen Zeiten für die Discos im Rheinland vorbei
Köln - Das Discofieber im Rheinland ist kurz vor Eisschrank-Temperatur. Immer mehr Clubs stehen zum Verkauf - aber keiner will mehr Disco-Besitzer werden. Schuld sind laut Branchenkennern Rauchverbot und erhöhte Gema-Gebühren.

,Die Diskotheken kriegen es aktuell knüppeldick ab. Wer wird unternehmerisch tätig, ohne Aussicht auf Gewinn", fragt der Sprecher des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), Thorsten Hellwig.

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Keine sicheren Renten: Fürsorgeinstitut vor Kollaps

Bozen - Der Rechnungshof in Rom hat vor einem Kollaps des Fürsorgeinstituts NISF/INPS gewarnt, das nicht nur für Altersrenten zuständig ist, sondern auch für Invalidengeld, Hinterbliebenenrenten und Sozialgeld. Dies betont der freiheitliche Generalsekretär Michael Demanega in einer Aussendung.

Das NISF/INPS hat alleine 2011 rund 10 Milliarden Euro Verlust gemacht und das Institutsvermögen von 40 Milliarden auf knapp 20 Milliarden halbiert. Verantwortlich dafür sind massive Verluste durch die Fusion zweier Renteninstitute sowie fehlende Einzahlungen im öffentlichen Sektor. So sind Einzahlungen im Umfang von rund 30 Milliarden Euro ausständig. Zudem macht die italienische Wirtschaftskrise dem Fürsorgeinstitut zu schaffen, wo Teilzeitarbeit und Lohnausgleich die Rentenkasse belasten. Angesichts dessen warnen Experten vor einem Kollaps des Instituts und ermahnen eine dringende Sanierung.

V

Demonstrationen und Polizeibrutalität in Kiew - Tausende Menschen verbringen Nacht auf den Straßen

Dutzende Tausend Menschen bleiben auf zentralen Straßen von Kiew. Sie protestieren gegen den Verzicht der ukrainischen Regierung, auf die Unterzeichnung eines Assoziierungsabkommens mit der EU.
Demonstrationen Kiew
© EPA
Diese Aktion sei unbefristet, sagte einer der Oppositionsanführer Witali Klitschko. „Sie wird nur ein einziges Ende haben - das Ende dieses Präsidenten und das Ende dieser Regierung.“

Mehr als 100 Menschen wurden am Sonntag bei Zusammenstößen mit SEK-Truppen verletzt.

V

Soziale Explosion: Nichts geht mehr in Frankreich

Hohe Steuern treiben immer mehr Franzosen auf die Straße

Diese Überschrift mag vielen als übertrieben erscheinen, denn selbstverständlich geht das Leben der meisten Franzosen nach wie vor seinen rundum staatlich geregelten Gang. Aber für den vor anderthalb Jahren gewählten sozialistischen Staatspräsidenten François Hollande und die Zentralregierung unter Premierminister Jean-Marc Ayrault trifft sie sicher zu. Die französischen Sozialisten haben es in Rekordzeit geschafft, ihre Regierung in eine Sackgasse zu manövrieren. Alles, was Hollande und sein Premierminister jetzt tun, um ihrer misslichen Lage zu entkommen, macht die Probleme nur noch schlimmer. Nach einer Umfrage des Instituts Ifop, die kürzlich im Journal du Dimanche veröffentlicht wurde, hat der Sieger der Stichwahl vom 6. Mai 2012 jetzt nur noch maximal ein Fünftel seines Volkes hinter sich. Keiner seiner Vorgänger der 1958 von General De Gaulle gegründeten V. Republik erlitt einen vergleichbaren Popularitätsverlust.

Nach einer an diesem Wochenende von der Regionalzeitung Dimanche West France veröffentlichten weiteren IFOP-Umfrage erwarten 76 Prozent, also mehr als drei Viertel der Franzosen, dass es in den kommenden Monaten in Frankreich zu einer sozialen Explosion kommt. Im April lag diese Quote noch bei 70 Prozent. Am stärksten ist diese Erwartung in der mittleren Altersgruppe zwischen 35 und 49 Jahren. Dabei gab es kaum regionale Unterschiede, was für Frankreich neu ist.

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Gerichtsurteil gegen rauchenden Rentner

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© dpaFriedhelm Adolf in gewohnter Umgebung
Das Urteil des Düsseldorfer Amtsgerichts gegen Friedhelm Adolfs war ein Warnschuss für viele rauchende Mieter. Nun wird der Fall neu verhandelt. Sein Anwalt ist der Ansicht, die Beweislast einer unzumutbaren Belästigung hätte bei der Vermieterin gelegen.

Nur wenige Hausmeister im Ruhestand werden auf ihre alten Tage noch prominent. Friedhelm Adolfs (75) ist das gelungen. Die Umstände sind allerdings nicht beneidenswert, und seine Adventszeit wird wenig beschaulich: Dem Rentner droht die fristlose Räumung seiner bescheidenen Wohnung.

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Nahrungsmittel-Engpass in Ägypten

Ägypten befindet sich nicht nur politisch sondern auch wirtschaftlich in einer äußerst instabilen Situation

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© Reuters/hahn
Ägypten steht nun nämlich ein Nahrungsmittelengpass ins Haus. Mursis entmachteter Versorgungsminister Bassem Ouda erklärte am Mittwoch, in den staatlichen Vorratskammern seien nur noch rund 500.000 Tonnen Weizen aus dem Import gebunkert.

Aus der eigenen Ernte habe der Staat noch rund drei Millionen Tonnen Weizen. Somit würden die Vorräte nur noch für zwei Monate ausreichen.

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Vorbereitungen auf ein Blackout in Österreich laufen

Regelmäßig im Winter kommt die Frage auf, ob wir uns vor einem Strom-Blackout fürchten müssen. In Österreich arbeiteten Experten aus unterschiedlichen Branchen an einem Vorsorge-Plan.

Die Schlagzeilen in diesen Tagen könnten kaum unterschiedlicher sein: Sie reichen von „Deutschland droht Strom-Blackout zu Weihnachten“ bis hin zu „keine Angst vor dem Blackout-Gespenst“. „Es gibt keine Garantie, dass es nicht passiert“, meinte Sicherheitsexperte Herbert Saurugg vom Systemic Foresight Institute in Wien. „Wenn es nicht passiert, ist das aber kein Zufall, sondern gute Arbeit“, sagte Klaus Kaschütz von der Austrian Power Grid (APG), die für Netzeingriffe im Fall des Falles zuständig ist. Die beiden hielten während des Workshops „Plötzlich Blackout“, vom Systemic Foresight Institute organisiert wurde, kurze Impulsvorträge.

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Anti-Korruptionsranking: Österreichs Ruf besorgniserregend

korruption protest
© dapd/punzDie Teilnehmer einer Flashmob-Aktion forderten im Vorjahr vor dem Bundeskanzleramt ein Ende der Korruption in Kärnten.
Promi-Korruptionsfälle schädigen Österreichs Ruf in der Geschäftswelt, sagt Transparency International - Griechenland ist das korrupteste Land in Europa - Spanien fällt zurück

Wien/Berlin - Österreich hat sich im internationalen Korruptions-Wahrnehmungs-Index von Transparency International weiter verschlechtert. Nach dem Absturz im vergangenen Jahr auf Platz 25 ist Österreich heuer noch weiter abgerutscht - auf Platz 26. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren hatte Österreich noch Platz 16 im Anti-Korruptions-Ranking belegt.

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Landwirtschaft mitverantwortlich für Artensterben

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© unbekanntRückläufige Zahlen gibt es auch Feldhasen, Fasanen und vielen anderen Niederwildarten. Ihr Lebensraum ist durch den Wandel der Landwirtschaft bedroht.
Die Artenvielfalt in Schleswig-Holstein gilt weiter als gefährdet. Das geht aus dem Jagd- und Artenschutzbericht für das Jahr 2013 hervor, den Landwirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) am Montag vorgestellt hat. Zwar gibt es bei einzelnen gefährdeten Arten Fortschritte - doch viele Bestände entwickeln sich weiterhin problematisch.

V

Demonstranten errichten Zeltstadt in Kiew

In der Ukraine haben etwa 5000 Regierungsgegner über Nacht im Zentrum der Hauptstadt ausgeharrt. Die proeuropäischen Demonstranten errichteten auf dem Unabhängigkeitsplatz Zelte und Barrikaden. Die Opposition um Boxer Vitali Klitschko will als nächstes wichtige Verwaltungsgebäude blockieren.
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© dpa
Kiew - Die ukrainische Opposition will nicht weichen. Weder am Tag noch in der Nacht. Damit erhöht sie den Druck auf Präsident Wiktor Janukowitsch. Nach der Massenkundgebung am Sonntag in Kiew mit gewalttätigen Ausschreitungen verbrachten tausende Regierungsgegner die Nacht zum Montag in Zelten auf dem Unabhängigkeitsplatz im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt. Bei leichtem Regen und plus vier Grad Celsius wärmten sich viele an kleineren Feuern.

Der Oppositionsführer und Boxweltmeister Vitali Klitschko appellierte am Sonntagabend an die Demonstranten, die Kontrolle über die Innenstadt von Kiew in der Nacht nicht aufzugeben. "Wir müssen jeden im Land mobilisieren und dürfen die Initiative nicht verlieren", rief er. Klitschko steht an der Spitze der Partei Udar (Ukrainische Demokratische Allianz für Reformen, die Abkürzung bedeutet zugleich "Schlag"). Er gilt als einer von Janukowitschs stärksten Herausforderern bei der für März 2015 angesetzten Präsidentschaftswahl. Ein Sprecher der Opposition um Klitschko kündigte eine Blockade von Gebäuden der staatlichen Verwaltung ab dem frühen Morgen an.