Das Kind der GesellschaftS


Hourglass

Mehrere Gewaltverbrechen in Baden-Württemberg - Darunter Karlsruhe und Stuttgart

polizei symbolbild
© Hora
In Karlsruhe und Stuttgart kam es jeweils am Sonntag zu einem Messerangriff. Bei beiden Angriffen sind die Motive bislang unklar.
Mit einer Stichverletzung im Rücken ist ein 29 Jahre alter Mann in ein Karlsruher Krankenhaus in der Nacht zum Sonntag eingeliefert worden. Der Geschädigte hatte gegen 0.30 Uhr bei einer Anwohnerin in der Pfalzstraße im Stadtteil Daxlanden Hilfe gesucht, wie die Polizei Karlsruhe mitteilte.

- Badische Neueste Nachrichten
Das Opfer befand sich nicht in Lebensgefahr.

In Stuttgart ereignete sich ein Angriff am Josef-Hirn-Platz, wo scheinbar ein Streit eskalierte:
Im beliebten Ausgehviertel Schwabenzentrum in Stuttgart ist am frühen Sonntagmorgen ein Mann mit einem Messer angegriffen - und niedergestochen worden! Der Verletzte befindet sich offenbar in Lebensgefahr.

Gegen 4.20 Uhr kam es am Josef-Hirn-Platz in Stuttgart zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Doch dann eskalierte die Situation offensichtlich: Ein Mann wurde durch die Messerstiche in den Bauch lebensgefährlich verletzt. Einer weiteren Person wurde bei der Attacke in Stuttgart das Nasenbein gebrochen.

- Echo24

Binoculars

Proteste im Iran nach Flugzeugabsturz - Trump solidarisiert sich

US-Präsident Donald Trump hat am Samstag in einer in Farsi verfassten Twitter-Mitteilung Solidarität mit den Iranern bekundet, die in Teheran gegen die Staatsbehörden demonstrierten.

proteste iran
© AP Photo / Ebrahim Noroozi
"An die tapferen und seit langem leidenden Iraner: Ich stehe seit dem Beginn meiner Präsidentschaft zu euch, und meine Administration wird auch weiter zu euch stehen", schrieb Trump in der Amtssprache des Irans. "Wir verfolgen euren Protest sehr aufmerksam und wir sind von eurer Beherztheit begeistert", fügte er hinzu.

Nach Auffassung des US-Präsidenten müsste die iranische Regierung den Menschenrechtsgruppen erlauben, Fakten zu verfolgen und über Proteste vor Ort zu informieren. "Es darf kein Gemetzel gegen friedliche Protestler und keine Internet-Abschaltung geben. Die Welt sieht zu", so Trump.


Kommentar: Bei den Protesten war auch ein britischer Botschafter anwesend, der zuerst von den iranischen Behörden festgenommen wurde.
Laut Araktschi wurde der Botschafter als unbekannter Ausländer bei einer "illegalen Kundgebung" festgenommen und unmittelbar nach der Feststellung seiner Identität freigelassen. Kurz nach seiner Freilassung berichteten iranische Medien, dass er heute ins Außenministerium einbestellt würde. Grund dafür sei angeblich das Benehmen des Botschafters, der die Demonstranten provoziert haben soll, "radikale Aktionen" durchzuführen.

- Sputniknews



Yellow Vest

Rentenproteste: Erneut hunderttausende auf den Straßen Frankreichs

Das Misstrauen in die Macron-Regierung treibt weiterhin viele Bürger auf die Straßen Frankreichs. Sie wehren sich gegen befürchtete Einschnitte in der Altersversorgung. Doch statt der Linken um Jean-Luc Mélenchon profitiert ausgerechnet die Rechte um Marine Le Pen.
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© AFP/Alain JocardAufnahme von einer Demonstration gegen die Rentenreform in Paris am 9. Januar 2020
Fünf Wochen nach Beginn der Dauerstreiks sind in ganz Frankreich wieder Hunderttausende gegen die geplante Rentenreform von Präsident Emmanuel Macron auf die Straße gegangen. Zehntausende zogen am Donnerstag durch die Hauptstadt Paris - auch in anderen Städten wie Nantes, Marseille und Bordeaux gab es Demonstrationen. Das Innenministerium berichtete am Abend von 452.000 Menschen, davon 56.000 in der Hauptstadt. Die Gewerkschaft CGT sprach ihrerseits von 1,7 Millionen Demonstranten im ganzen Land.

Es war der vierte Massenprotest seit Beginn der Ausstände Anfang Dezember. Zugführer, Anwältinnen, Lehrer oder Postmitarbeiterinnen legten erneut ihre Arbeit nieder. Eine Woche vor Weihnachten waren laut Ministerium noch 615.000 Menschen auf die Straße gegangen. Der Rekordstreik bei der französischen Staatsbahn beschäftigt das Land nun bereits seit 36 Tagen. Die Gewerkschaft CGT und andere Gewerkschaften hatten zu dem neuerlichen Massenprotest aufgerufen. Sie lehnen die Reformpläne der Regierung gänzlich ab.

Kommentar:

Frankreich: Mindestens 800.000 Franzosen protestieren gegen Rentenpläne von Macron


Camera

Nach Schießerei in Waiblingen: SEK führte mehrere Einsätze durch - Tatverdächtige weiter auf der Flucht

Nachdem ein 33-jähriger Mann am Dienstag in einem Gewerbegebiet in Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) durch Schüsse schwer verletzt wurde, haben Spezialkräfte am Freitag mehrere Gebäude durchsucht.
Polizei-Einsatz, polizei symbolbild
© dpa
Bei den SEK-Einsätzen in Korb (Rems-Murr-Kreis), Waiblingen und Stuttgart-Wangen konnten die gesuchten Personen allerdings nicht angetroffen werden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilte, handelt es sich bei den Tatverdächtigen um vier Brüder. Nach ihnen wird mit internationalen Haftbefehlen gefahndet. Wo sie sich derzeit aufhalten, ist laut Polizei unklar.

Opfer und Täter kannten sich offenbar

Zwischen den Tatverdächtigen und dem Opfer soll es bereits früher zu Streitigkeiten gekommen sein. Laut Polizeipräsidium Aalen hatten Zeugen gemeldet, dass es vor den Schüssen am Dienstag einen Streit zwischen dem Opfer und dem Täter gegeben habe. Vier Männer hätten das Gelände der Autowerkstatt demnach nach den Schüssen verlassen. Die eingeleitete Großfahndung auch mit einem Polizeihubschrauber, blieb ohne Erfolg.

Sherlock

Gelsenkirchen: Angreifender Mann wird von Polizei erschossen

Ein Polizist hat in Gelsenkirchen auf einen Mann geschossen und tödlich verletzt. Er soll versucht haben, zwei Beamte anzugreifen.
tatort gelsenkirchen
© tagesschau.de
Ein Polizist hat in Gelsenkirchen am Sonntagabend (05.01.2020) einen Mann erschossen, der sich mit einem Messer in der Hand Beamten genähert haben soll. Christopher Grauwinkel, Sprecher der Polizei Gelsenkirchen sagte dem WDR, der mutmaßliche Angreifer habe zunächst mit einem Gegenstand auf einen Streifenwagen geschlagen, der vor der Polizeiwache-Süd geparkt war. Anschließend sei der Mann mit dem Gegenstand in der erhobenen Hand auf die Beamten zugegangen.

Schuss wurde von Kommissaranwärter abgegeben

Dabei sei den Polizisten aufgefallen, dass der Mann in der anderen Hand zudem ein Messer getragen habe. Als er den Angaben zufolge trotz mehrerer Aufforderungen nicht stoppte, habe ein 23-jähriger Polizeikommissaranwärter mindestens einen Schuss auf den Mann abgegeben. Dieser sei tödlich gewesen.

Handcuffs

Ostwestfalen: Mann erschießt getrennt lebende Ehefrau - Täter wurde gestellt

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Symbolbild
Tödlicher Streit in Ostwestfalen: Ein Mann hat seine Ex-Frau auf offener Straße erschossen. Zeugen konnten ihn überwältigen.

Ein Mann soll in Ostwestfalen seine getrennt lebende Frau auf offener Straße erschossen haben. Laut bild.de wurde das Opfer von zwei Kugeln in den Oberkörper getroffen.

Die Polizei nahm den 58-jährigen Deutschen am Sonntag vorläufig fest, wie das Polizeipräsidium Bielefeld mitteilte. Eine 14-köpfige Mordkommission übernahm die Ermittlungen. Die Obduktion des Leichnams war für Montag geplant.

Täter von Zeugen überwältigt

Zeugen sagten den Angaben zufolge aus, der 58-Jährige habe am Sonntagnachmittag am Busbahnhof Preußisch Oldendorf in der Region Ostwestfalen-Lippe eine Schusswaffe auf die 54-Jährige gerichtet und abgedrückt. Mindestens einen Schuss hätten die Zeugen gehört. Passanten überwältigten den Mann und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Die mutmaßliche Tatwaffe wurde sichergestellt. Worum es sich dabei konkret handelte, teilte die Polizei zunächst nicht mit. Ob der Mann die Waffe besitzen durfte, war ebenfalls unklar. Weiterhin unklar war, wann der Mann einem Haftrichter vorgeführt werden sollte.

sg/dpa

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Südtirol: Betrunkener Autofahrer fährt in Menschengruppe und tötet sechs Touristen

Touristen aus Deutschland sind in der Nacht in einem kleinen Ort in Südtirol unterwegs. Da rast ein Auto in die Reisegruppe. Sechs Menschen sterben sofort, elf weitere werden verletzt. Der Fahrer war möglicherweise betrunken.
luttach
© Freiwillige Feuerwehr Luttach/DPA
In Südtirol hat sich ein schweres Unglück ereignet: Ein Auto fuhr dort in eine Reisegruppe aus Deutschland - sechs Menschen starben laut Angaben der Feuerwehr, elf wurden verletzt, einige davon schwer. Laut einem Bericht der italienischen Nachrichtenagentur Ansa handelte es sich um junge Leute, die vor einem Lokal standen. "Es waren Studenten", zitierte der Sender Rai Südtirol eine Quelle aus dem Ferienhaus der Gruppe.

Das Auto habe die Touristen gegen 1 Uhr im Dorf Luttach der Gemeinde Ahrntal erfasst, teilte die Feuerwehr mit. Vermutlich sei die Gruppe ausgegangen. Man gehe von einem Unfall aus, teilten Feuerwehr und Polizei mit. 160 Rettungskräfte waren im Einsatz.

Kommentar: Weitere Informationen geben bekannt, dass der Busfahrer den Autofahrer zu warnen versuchte und ihm mit der Lichthupe darauf hinweisen wollte, dass sich Menschen auf der Fahrbahn befinden.


Camera

Drei blutüberströmte Leichen in einem Haus im Kreis Düren gefunden

In der Nähe von Aachen hat die Polizei in einem Haus drei Tote entdeckt. Sie alle sollen blutüberströmt gewesen sein. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln.
Polizei-Einsatz, polizei symbolbild
© dpa
Die Polizei hat in einem Familienhaus in Langerwehe im Kreis Düren bei Aachen drei Tote gefunden. Das bestätigte ein Polizeisprecher. Nach Informationen der Aachener Nachrichten soll es sich bei den Toten um drei Erwachsene handeln, die alle blutüberströmt gewesen seien.

Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Aachen sagte, möglicherweise werde es im Laufe des Nachmittags weitere Informationen zu dem Fall geben.

MIB

Messerangriff in Vorort von Paris: Mehrere Verletzte und zwei tote Personen

Ein Mann, der versucht hatte, auf mehrere Menschen in einem Park in der französischen Gemeinde Villejuif bei Paris einzustechen, wurde von der Polizei "neutralisiert". Der Angreifer habe Personen wahllos angegriffen. Mehrere Personen wurden dabei verletzt, eine getötet.
polizist frankreich
© Reuters / Charles Platiau
Die Polizeipräfektur von Paris bestätigte am Freitag einen Einsatz in Villejuif rund um einen größeren Park. Man solle den Bereich meiden.

Der Angriff soll sich gegen 14 Uhr im Park "Hautes-Bruyères" in Villejuif bei Paris erreignet haben. Zeugen alarmierten die Polizei, als ein Mann wahllos Menschen mit einem Messer angegriffen hatte. Ein Passant wurde durch Messerstiche getötet, und zwei weitere seien schwer verletzt, sagte ein Sprecher der Polizei.

Camcorder

Silvester: Schwere Ausschreitungen in Leipzig Connewitz - Ein schwerverletzter Polizist

Ein Polizist wurde in der Silvesternacht in Leipzig-Connewitz schwer verletzt, er musste notoperiert werden. Die Linke macht die Polizei für die Eskalation verantwortlich, die CDU fordert Konsequenzen.
leipzig connewitz
© Sebastian Willnow/ DPAPolizisten im Stadtteil Connewitz am Silvesterabend
Nach dem Angriff auf einen Polizisten in der Silvesternacht im Leipziger Stadtteil Connewitz zeigt sich die politische Spaltung der Stadt: Die Linke wirft der Polizei vor, rabiat vorgegangen zu sein. "Immer wieder rannten Polizeigruppen in Menschenansammlungen", schrieb die Linken-Landtagsabgeordnete Juliane Nagel in einem Blogbeitrag.

Die CDU fordert politische Konsequenzen aus der Silvesternacht von Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD). "Es gab in den vergangenen Wochen genug Gewalt. Lange genug haben OB Jung und seine Koalition der Verharmlosung nichts gegen diese demokratiefeindlichen Strukturen unternommen", sagte der Leipziger CDU-Chef Thomas Feist. Jung habe es zugelassen, dass Leipzig zu einem Hotspot der Linksextremen geworden sei.

Der 38 Jahre alte Polizist war nach Angaben der Polizei bei den Ausschreitungen schwer von Pyrotechnik verletzt worden. Mehrere Menschen hätten Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper auf Einsatzkräfte geworfen. Dem Polizisten sei der Helm vom Kopf gerissen worden, bevor er attackiert worden sei, hieß es aus Polizeikreisen. Er verlor demnach das Bewusstsein und musste notoperiert werden.