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Do, 26 Nov 2020
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Farbrevolution in Weißrussland hält an: Tausende Menschen demonstrieren erneut

In Weißrussland gehen die Demonstrationen - teilweise mit angeblich tausenden Menschen - weiter. Die Polizei nahm am Wochenende hunderte Personen fest.

demonstration weißrussland
© dpa
Die Proteste in Belarus reißen nicht ab: Trotz des brutalen Vorgehens von Machthaber Alexander Lukaschenko gegen die Opposition sind an diesem Sonntag allein in Minsk Augenzeugenberichten zufolge hunderttausend Menschen auf die Straße gegangen.

Die Regierung ließ hart gegen die Demonstrantinnen und Demonstranten vorgehen. Nach offiziellen Angaben des Innenministeriums wurden bis zum Nachmittag 250 Frauen und Männer festgenommen. Die Menschen seien wegen Teilnahme an einer nicht genehmigten Massenveranstaltung und wegen des Tragens unerlaubter Symbole in Gewahrsam gekommen, hieß es.

- Spiegel Online
Der Spiegel berichtet ebenso, dass Lukaschenko ein Diktator sein soll. Die anhaltenden Demonstrationen, die einseitige Berichterstattung unserer Medien und Führungskräfte sprechen stark dafür, dass eine Farbrevolution in Weißrussland im Gange ist und Lukaschenko durch "Demokraten" gestürzt werden soll. Lukaschenko hat sich hoffentlich bei seinem Telefonat mit Putin wichtige Ratschläge geben lassen und dass es nicht wie in der Ukraine endet.

Camera

Wiesloch: 13-Jähriger wird mehrmals von Gruppe von bewaffneten Jugendlichen angegriffen

Wiesloch - Gewaltsame Vorfälle im Rhein-Neckar-Kreis!
Polizeieinsatz
© AP Photo / Jens Meyer
Wie das Polizeipräsidium Mannheim am Freitagnachmittag mitteilte, haben sich am Donnerstagabend in Wiesloch zwei tumultartige Auseinandersetzungen mit Körperverletzungen und mehreren Verletzten ereignet.

Zunächst sind gegen 19 Uhr vor dem Jugendzentrum in der Güterstraße zwei Jugendgruppen aneinandergeraten, wobei ein 13-Jähriger von sechs bis sieben Tätern angegriffen worden sein soll.

Als das Opfer und seine Begleiter zu Fuß in die Hauptstraße flüchteten, wo der 13-Jährige wohnt, wurden sie durch die unbekannten Täter eingeholt, woraufhin diese dem 13-Jährigen erneut mit Gürteln und Faustschlägen zugesetzt haben sollen. Dabei erlitt er mehrere Prellungen.

Family

München: Demonstration in Innenstadt wird wegen zu vielen Teilnehmern gestoppt

Die Polizei stoppte am Samstag in München einen Protestzug gegen die Corona-Maßnahmen. Und auch die anschließende Kundgebung musste aufgelöst werden. In Hannover gingen mehr als 1000 Menschen auf die Straße. 598
theresienwiese münchen
© dpa
Tausende Menschen haben sich zur Kundgebung der Initiative "Querdenken 089" auf der Theresienwiese versammelt.
Zur Corona-Demonstration in München sind am Samstag doppelt so viele Teilnehmer gekommen wie von den Veranstaltern angekündigt. "Wir gehen derzeit von 10.000 Teilnehmern aus", sagte eine Sprecherin der Münchner Polizei. Die Hauptkundgebung musste knapp eine Stunde nach Beginn unterbrochen werden, weil Abstandsregeln nicht eingehalten wurden und Teilnehmer keine Masken trugen. Die Organisatoren der Demo, die Initiative "Querdenken 089", hatten 5000 Teilnehmer angemeldet.

Auch an dem vorangegangenen Demonstrationszug durch die Münchner Innenstadt hatten deutlich mehr Menschen teilgenommen als zugelassen waren. Nach Polizeiangaben waren es in der Spitze 3000 statt der erlaubten 500. Weil die Zahl so deutlich überschritten worden sei und viele Teilnehmer keine Maske getragen hätten, hatte die Polizei den Zug gestoppt. Kurz darauf brachen die Veranstalter den Zug ab und baten die Teilnehmer, sich zur Hauptkundgebung auf der Theresienwiese zu versammeln.

Red Flag

Nationaler Warntag am Donnerstag: Deutschland übt für den Ernstfall - Chemieunfall, Erdbeben, Krankheitserreger...

Am Donnerstag heulen zum ersten Mal seit 30 Jahren in ganz Deutschland die Sirenen. Beim ersten bundesweiten Probealarm seit der Wiedervereinigung sollen unterschiedliche Warnmöglichkeiten für den Katastrophenfall getestet werden: Sirenen, Mitteilungen über soziale Medien und Warn-Apps. Wie läuft der Probealarm ab und was passiert am Donnerstag? ntv.de klärt die wichtigsten Fragen:
nina
© picture alliance/dpa
Neben digitalen Werbetafeln wird auch die Warn-App NINA getestet.
Was ist der Warntag?

Der bundesweite Warntag findet erstmals am 10. September 2020 statt und wird künftig jährlich am zweiten Donnerstag im September durchgeführt. Am gemeinsamen Aktionstag von Bund und Ländern werden in ganz Deutschland sämtliche Warnmittel erprobt. Pünktlich um 11 Uhr werden zeitgleich in Landkreisen und Kommunen in allen Ländern mit einem Probealarm die Warnmittel wie beispielsweise Sirenen ausgelöst. Um 11.20 Uhr folgt die Entwarnung.

Was passiert beim bundesweiten Warntag?

Dem Warntag beziehungsweise den Warnungen liegt das Modulare Warnsystem des Bundes zugrunde. An dieses sind unterschiedliche "Warnmultiplikatoren" angeschlossen, die die Probewarnung verbreiten sollen, damit sie in Radios, TV-Sendern und Warn-Apps ankommt. Gleichzeitig werden auf Ebene der Länder, in den Landkreisen und in den Kommunen "kommunale Warnmittel ausgelöst", schreibt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Dazu zählen zum Beispiel Sirenen und Lautsprecherwagen. Auch Werbetafeln in U-Bahnen, Zeitungsredaktionen, soziale Netzwerke und Nachrichten-Apps sollen den Probealarm ausspielen.

MIB

Australien: Polizei greift äußert hart gegen Coronademonstranten durch und sucht sie auch zu Hause auf

In Australien wehren sich verstärkt Bürger gegen Corona-Maßnahmen und rufen zu öffentlichen Demonstrationen auf. Doch einige Bundesstaaten - insbesondere die Polizei - greifen sehr hart gegen Demonstranten und Menschen durch. Dabei werden Menschen Masken aufgezwungen, die keine tragen.

melbourne protest lockdown

Protest gegen Lockdown in Australien in Melbourne, am 5. September 2020.
Dazu ein Twitter-Post einer brutalen Aktion:


Ebenso wurde ein Mann in Sydney schwer verletzt:
Der Kopf des Mannes ist blutüberströmt, das Blut rinnt ihm in die Augen, verklebt seine Barthaare. Wegwischen kann er es nicht - zwei Polizisten halten ihn rechts und links an den Armen fest, die Hände sind offenbar auf seinem Rücken fixiert. Das Bild entstand an diesem Samstag bei einer Demonstration von Gegnern von Corona-Schutzvorschriften in Sydneys Hyde Park. Fotograf Brook Mitchell hielt die Szene für den "Sydney Morning Herald" fest.


- Spiegel Online
Und eine schwangere Frau wurde ebenso in Handschellen abgeführt:
Im Bundesstaat Victoria wurden laut Nachrichtenagentur AP mindestens 80 Gegner von Corona-Schutzmaßnahmen von der Polizei gezielt vor einer Teilnahme an Demos gewarnt. In sozialen Medien kursiert ein Video, das die Festnahme einer Schwangeren im rosafarbenen Schlafanzug in ihrem Haus zeigt. Die junge Frau hatte auf Facebook zu Protesten gegen Corona-Maßnahmen aufgerufen. "Ich lösche den Post", ruft sie immer wieder, als ihr die Polizisten Handschellen anlegen. Ihr sei nicht bewusst gewesen, dass sie gegen ein Gesetz verstoßen habe. In Australien gilt wegen der Corona-Pandemie ein Versammlungsverbot.

- Spiegel Online
festnahme melbourne
© William West / AfP

Fire

USA: Geschlechts-Enthüllungsparty verursacht Waldbrand in Kalifornien

Los Angeles - Ein Feuerwerk auf einer Geschlechts-Enthüllungsparty hat im US-Bundesstaat Kalifornien ein verheerendes Buschfeuer verursacht. Der Brand sei durch "ein raucherzeugendes pyrotechnisches Gerät" ausgelöst worden, teilte die kalifornische Behörde für Forstwesen und Brandschutz am Sonntag im Onlinedienst Twitter mit.
ca fire
© Inciweb
Das sogenannte El Dorado Fire nahe Oak Glen im Bezirk San Bernardino war am Samstagmorgen ausgebrochen. 2800 Hektar Land wurden durch die Flammen zerstört, zahlreiche Bewohner mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Mehr als 500 Feuerwehrleute und vier Hubschrauber waren bei der Bekämpfung des Feuers im Einsatz.

In den USA sind seit einiger Zeit so genannte Gender Reveal Partiys in Mode, bei denen werdende Eltern das Geschlecht ihres ungeborenen Babys bekannt geben, manchmal durch rosafarbenen oder blauen Rauch.

Kommentar: Hier ist ein Video von einem der eingeschlossenen Camper:




Camera

Ausschreitungen in Leipzig wegen Räumung eines besetzten Hauses - Acht leichtverletzte Polizisten

Wieder Randale in Leipzig: Mehrere hundert teils vermummte Autonome haben am Freitagabend im Stadtteil Connewitz randaliert. Die Bilanz: Acht verletzte Polizisten und zahlreiche beschädigte Autos. Bis zum Sonntag sollen weitere Demonstrationen folgen.
ausschreitung leipzig
© Jan Woitas/dpa
Ein beschädigtes Polizeiauto steht nach einem Auffahrunfall auf den Schienen der Straßenbahn in Connewitz während Demonstranten gegen die Räumung eines besetzten Hauses protestieren.
In Leipzig-Connewitz ist es bei einer spontanen Demo gegen die Räumung eines besetzten Hauses am Freitagabend zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Augenzeugenberichten zufolge wurden dabei Polizisten aus einer Gruppe von etwa 200 bis 300 teils vermummten Personen heraus mit Pflastersteinen und Böllern beworfen. Nach Polizeiangaben wurden acht Polizisten leicht verletzt und mehrere Autos beschädigt, darunter sechs Wagen der Polizei.

Die Demonstranten zündeten auch Mülltonnen an, mehrere Straßenbahnen wurden durch Barrikaden auf den Gleisen zum Halten gezwungen. Die Polizei setzte Tränengas ein. Festnahmen gab es zunächst keine. Noch in der Nacht wurde mit der Spurensicherung begonnen. Polizeibeamte sammelten Steine ein, mit denen Demonstranten Polizeifahrzeuge beworfen hatten. Die Steine wurden in Plastiktüten verpackt und zur Auswertung mitgenommen.

Handcuffs

Solingen: Fünf tote Kinder - Mutter gilt als Tatverdächtige

Fünf Kinder sind tot, eines überlebte. Die Tatverdächtige: die 27 Jahre alte Mutter. Das Verbrechen von Solingen schockiert viele Menschen. Wie konnte das passieren, was war das Motiv? Viele Fragen sind noch offen.
polizisten solingen
© Marcel Kusch / dpa
Fünf Kinder sind tot, die Mutter steht unter Verdacht: Nach dem Verbrechen von Solingen rückt die Aufklärung in den Mittelpunkt. Am Freitag wollen die Ermittler Nachbarn befragen und bei einer Pressekonferenz über die Hintergründe des Falls informieren.

Die Leichen der Kinder waren am Donnerstag entdeckt worden. Die 27 Jahre alte Mutter war nach Angaben der Polizei nicht in der Wohnung. Sie habe sich etwa eine Viertelstunde, bevor die toten Kinder entdeckt wurden, am Düsseldorfer Hauptbahnhof vor einen Zug geworfen und werde schwer verletzt im Krankenhaus behandelt. Die Großmutter hatte die Polizei per Notruf nach einem Kontakt zu ihrer Tochter alarmiert. Weitere Informationen gab die Polizei bis zum Morgen nicht bekannt.

Eine Mordkommission ermittelt. Die Todesursache der Kinder werde im Rahmen der Ermittlungen und einer Obduktion geklärt, teilte die Polizei mit. Die getöteten Kinder sind drei Mädchen im Alter von 18 Monaten, zwei und drei Jahren sowie zwei Jungen im Alter von sechs und acht Jahren. Gegen Mitternacht wurden die Leichen der Kinder abtransportiert.

Ein weiteres Kind, ein elf Jahre alter Junge, hatte die Mutter, die Deutsche ist, zunächst zum Hauptbahnhof in Düsseldorf begleitet. Dann fuhr das Kind alleine weiter zu einer Großmutter nach Mönchengladbach. "Er befindet sich im sicheren Familienumfeld", erklärte die Polizei.

Footprints

Unbekannter Mann greift Pfarrer während eines Gottesdienstes in Berlin an

Mitten während des Gottesdienstes in der Berliner St.-Josephs-Kirche wird der Pfarrer von einem Besucher attackiert. Als der Bruder des Angegriffenen zur Hilfe eilt, schlägt der Angreifer diesen mit einer Bibel.
polizei symbolbild, blaulicht
© dpa
In Berlin ist am Sonntag ein katholischer Pfarrer während der Messe von einem unbekannten Mann niedergeschlagen worden. Wie die Polizei unter Berufung auf Zeugenaussagen mitteilte, stand der Mann während des Gottesdienstes von seinem Sitzplatz auf, spuckte in die Kirche und ging zum Altarraum, wo er den 61 Jahre alten Seelsorger mit der Faust niederschlug. Dabei habe er sich religionsfeindlich geäußert. Die Hintergründe der Tat soll der polizeiliche Staatsschutz ermitteln. Der Vorfall ereignete sich in der St. Joseph-Kirche im Stadtteil Wedding.

Nach dem Faustschlag gegen den Pfarrer hat der Angreifer den Angaben zufolge mehrere Seiten aus der Bibel gerissen, die auf dem Altar lag. Der Bruder des Pfarrers wollte dem Verletzten den Schilderungen nach helfen. Daraufhin schlug der Angreifer ihn mit der Bibel.

Butterfly

Menschlich: Zugführer hielt ICE Mitten auf der Strecke an und nahm hilflosen Mann mit

Er wirkte hilflos und war direkt neben den Gleisen unterwegs: Ein ICE hat auf der Strecke zwischen Berlin und Wolfsburg einen Mann außerplanmäßig aufgenommen. Die Folge waren stundenlange Verspätungen.
ICE-Zug
© Flickr/ConstantinAB
Symbolbild
Der Lokführer eines ICE-Zuges der Deutschen Bahn hat auf der Strecke Berlin-Wolfsburg angehalten und einen offensichtlich hilflosen Mann einsteigen lassen. Der 27-Jährige war am Dienstag auf freier Strecke bei Rathenow in Brandenburg direkt neben den Gleisen unterwegs, teilte die Bundespolizei mit.

Nachdem der Lokführer den Mann eingesammelt hatte, legte er einen außerplanmäßigen Halt in Stendal (Sachsen-Anhalt) ein. Dort übergab er den Mann der Bundespolizei. Nach den polizeilichen Maßnahmen durfte der 27-Jährige das Revier wieder verlassen.

Durch den unplanmäßigen Stopp des ICE verspäteten sich weitere acht Züge.

Kommentar: Die Verspätung war es wert, wenn dadurch Schlimmeres verhindert werden konnte und der Zugführer sollte deshalb nicht kritisiert werden.