ErdveränderungenS


Cloud Precipitation

Saudi-Arabien - Ergiebige Regenfälle und Hagelfluten mitten in der Wüste

Überflutete Straße in der Nähe von Dubai: Heftige Gewitter mitten in der Wüste sorgen seit Tagen auf der Arabischen Halbinsel für Ungemach.
© @The Gulf Today via Twitter Überflutete Straße in der Nähe von Dubai: Heftige Gewitter mitten in der Wüste sorgen seit Tagen auf der Arabischen Halbinsel für Ungemach.
Saudi-Arabien kommt nicht zur Ruhe: Immer noch bilden sich mitten in der Wüste fast täglich heftige Gewitter mit Hagel und Sturmböen. Die Unwetter sorgen seit Wochen für teils verheerende Überschwemmungen. Saudi-Arabien ist überhaupt nicht auf ergiebige Regenfälle vorbereitet und hat kaum eine funktionierende Kanalisation. In der Wüste führen die heftigen Regenfälle zu plötzlichen Flutwellen, die den kargen Sandboden in Sekundenschnelle überschwemmen. Solche Fluten können auch für Autofahrer sehr gefährlich werden, die in der Wüste unterwegs sind. Die Regenfluten haben im Wüstenstaat schon mehrere Todesopfer gefordert.


Camera

Ein Python verschlingt einen Erntearbeiter in Indonesien

In Indonesien hat ein Netzpython einen Erntehelfer verschlungen. Helfer konnten nur noch seine Leiche aus der Schlange herausschneiden.
python fras mensch
Der Python, den Arbeiter auf der indonesischen Insel Sulawesi am Sonntag entdeckten, sah seltsam aus: verformt, mit einem mächtig ausgebeulten Leib. Mit einem Messer töteten die Männer das Tier und schnitten es auf.

Im Körper des Reptils stießen sie auf die Leiche von Akbar Salubiro - vollständig bekleidet, die Füße steckten noch in Gummistiefeln. Der 25-Jährige arbeitete als Enterhelfer auf einer Palmöl-Plantage und galt als vermisst.

Offenbar - so die erste Hypothese - hatte der Python sein Opfer von hinten überrascht, erwürgt und dann verschlungen. Eine fast unglaubwürdige Geschichte. Allerdings wurde der grausige Leichenfund auf Video dokumentiert. Wie Lokalzeitungen berichteten, erfuhr die Frau des Opfers erst durch das über die Medien verbreitete Video vom Tod ihres Mannes.

Fire

Vulkane auf Kamtschatka sind teilweise aktiv: Eruptionen und Aschewolken

Auf der sibirischen Halbinsel Kamtschatka geht es derzeit heiß her: seit Sonntag ist der Vulkan Kambalny aktiv und eruptierte 17 Mal. Die Aschewolken erreichen dabei eine Höhe von 6 km. Die Vulkanasche driftet mehrere 100 km weit.
vulkan kambalny
Seit gestern Abend eruptiert auch der Vulkan Klyuchevskoy wieder. KVERT erhöhte den Alarmstatus auf „gelb“. Aschewolken steigen bis zu 8 km hoch auf.

Shiveluch im Norden Zentralkamtschatkas ist permanent aktiv. Der Lavadom wächst und es gehen immer wieder pyroklastische Ströme ab.

Jenseits von Kamtschatka gibt es auch noch andere aktive Vulkane: Erta Alé in der äthiopischen Wüste Danakil zeigt ein sehr hohes thermisches Signal von über 1500 MW. Es ist wohl wieder mehr Lava unterwegs.

Cerro Azul auf den Galapagos-Inseln bläht sich weiter auf: die Inflation beträgt an einigen Stellen 14 cm. Die Behörden rechnen jederzeit mit einer Eruption.

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Tornado2

Stärkster Zyklon seit 2011 zieht über Ostküste Australiens

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometern pro Stunde ist Zyklon "Debbie" auf die Küste Australiens getroffen. 25.000 Menschen verließen ihre Häuser, Dächer wurden abgedeckt. Betroffen sind auch beliebte Touristeninseln.
sturm debbie
Wegen des Zyklons "Debbie" haben im Nordosten Australiens 25.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Der Wirbelsturm der Kategorie vier fegt mit bis zu 250 Kilometern pro Stunde über Queensland und hat bereits zahlreiche Dächer abgedeckt. Die Polizei rechnet mit starken Überflutungen.

Betroffen sind auch die Whitsunday Islands - ein beliebtes Touristengebiet. Der Bürgermeister von Whitsunday sagte: "Die Bäume sehen aus, als ob sie Disco tanzen." Der Wirbelsturm bewegt sich nun nach Westen in Richtung Festland.

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Bizarro Earth

Erdbeben erschreckt Touristen auf Bali

Kurz nach Sonnenaufgang beginnt auf Bali die Erde zu beben. Die Erschütterungen dauern nur Sekunden, verängstigte Touristen eilen ins Freie. Die Erdstöße sind auch auf der Nachbarinsel Lombok zu spüren.
erdbeben bali
© n-tv.de / stepmap.deFerieninseln im Erdbebengebiet: Bali und Lombok sind Teil des pazfifischen Feuerrings.

Ein starkes Erdbeben hat auf der indonesischen Insel Bali Urlauber in Panik versetzt. Die Erschütterungen mit einer Stärke von 5,5 waren am Mittwochmorgen (Ortszeit) besonders stark rund zehn Kilometer nordöstlich der Inselhauptstadt Denpasar zu spüren. Ein Sprecher des Zivilschutzes sagte, in der 600.000-Einwohner-Stadt habe die Erde etwa fünf Sekunden lang heftig gebebt.

Messungen zufolge lag das Zentrum des Bebens, das sich gegen 7.00 Uhr Ortszeit ereignete, in etwa 118 Kilometern Tiefe. Angaben zu möglichen Opfern oder Sachschäden liegen noch nicht vor.

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Ambulance

Schlimmste Katastrophe seit Jahren: Opferzahl durch Überschwemmungen steigt weiter in Peru an

Was ist nur in Peru los? "Küsten-El-Niño" beschert dem Land durch extreme Niederschläge eine der schlimmsten Katastrophen seit Jahren. Die Zahl der Toten steigt.
peru überschwemmung
© imago/Xinhua
Nach Unwettern, Erdrutschen und Überschwemmungen ist die Zahl der Toten in Peru auf mindestens 85 gestiegen, rund 670.000 Menschen sind von der Katastrophe betroffen. Das Katastrophenzentrum rechnet weiterhin mit viel Regen, nachdem in den vergangenen Tagen in Peru Rekordwerte gemessen worden sind.

Das Klimaphänomen eines "Küsten-El-Niño" kann noch bis Mitte April anormale Entwicklungen bringen. Das Pazifikwasser vor der Küste ist um 5,5 Grad wärmer als üblich - die Verdunstungen führen zu starker Wolkenbildung, die sich dann an den Anden als Tropenregen abregnen.

Wie die Behörden mitteilten, sei es in den nordperuanischen Regionen Piura und Tumbes Mitte der Woche zu den stärksten Niederschlägen seit mindestens 18 Jahren gekommen. Dabei wurden Mengen von bis zu 192,5 Litern je Quadratmeter in wenigen Stunden geführt. Die Stadt Sullana wurde überschwemmt, aus einem Armenviertel wurden Bewohner mit Hubschraubern gerettet.

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Cloud Precipitation

Unsere seltsame und verändernde Atmosphäre: Wissenschaftler erkennen neue Wolkenarten an

Eine Wolkenwalze wie ein Nudelholz, das sich dem Anschein nach um seine eigene Achse dreht: Das ist eine neue Wolkenart namens Volutus, die die Weltwetterorganisation (WMO) jetzt erstmals beschreibt. Sie hat ihren Platz im aktuellen Wolkenatlas, den die WMO diese Woche nach 30 Jahren neu aufgelegt hat.
volutus wolke, walzenwolke
© National Weather Service Baltimore/WashingtonWie eine gigantische Walze bahnt sich die neue Wolkenart Volutus ihren Weg durch den Himmel.
Der Atlas gilt als das wichtigste Standard-Werk für Wolkenspezialisten. Volutus ist lateinisch für wälzen oder auch rollen. Neben der neuen Art beschreibt die WMO auch mehrere neue Ausprägungsformen von Wolken. Dazu gehört auch die Asperitas, auch bekannt unter Asperitas undulatus. Diese Wolken sehen aus wie von unten betrachtete Wellen im Meer (undulatus heißt wellenförmig).

Klassifizierung von Wolken wichtig für Klimabeobachtung

„Das ist jetzt nicht wie die Entdeckung eines neuen Elefanten im Dschungel“, sagte der Leiter der WMO-Abteilung Klima und Wasser, Johannes Cullmann. Vielmehr handele es sich um neue einheitliche Beschreibungen, um bestimmte Wolkenformen zu klassifizieren, was wichtig sei für die Klimabeobachtung. Meteorologen in aller Welt müssten Wolkenphänomene nach einheitlichen Kriterien beschreiben. „Das hilft, um Wettervorhersagen zu verbessern und Warnungen vor Hochwasser zu präzisieren.“

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Attention

"Bemerkenswerte Veränderungen" auf der Erde: Wissenschaftler sind perplex

Polare Hitzeepisoden beeinflussen Jetstream und führen zu Wetterextremen in Nordamerika und Nordafrika.
Polarlicht
© NASA Polarlicht aus dem All aufgenommen
So wie das vergangene Jahr endete, so begann leider auch das neue: Klimaforscher haben nach dem neuen Wärmerekord im Jahr 2016 im Winter, der gerade auf der Nordhalbkugel zu Ende ging, weitere alarmierende Wetterdaten aufgezeichnet. Mindes-ens drei Mal sei es in den vergangenen Wochen in der Arktis zu so etwas wie Hitzewellen gekommen, berichtete die Welt- wetterorganisation (WMO) in Genf.


Mächtige atlantische Stürme haben demnach warme, feuchte Luft in die Arktis transportiert. Auf dem Höhepunkt des Winters und der eigentlichen Gefrierperiode wurden Tage mit Temperaturen fast am Schmelzpunkt registriert. Diese Situation habe nach Angaben der Forscher den polaren Jetstream - einen der Windströme, die sich in großer Höhe um den Planeten ziehen - und damit das Wetter global beeinflusst.

Kommentar: Was hier wahrscheinlich wirklich vor sich geht beschreibt Pierre Lescaudron in seinem Buch "Erdveränderungen und die Mensh-Kosmos Verbindung":
deutsch, pierre lescaudron, earth changes human cosmic connection, echcc



Bizarro Earth

Wegen "anomaler Wellen": Peru schließt 23 Häfen

Regionale Ausformung von El Nino führt zu Überschwemmungen
Küste Peru
© Reuters / Mariana BazoViele Küstenabschnitte in Peru sind zerstört.
Lima - Die Behörden in Peru haben wegen "anomaler Wellen" 23 Pazifikhäfen vorübergehend geschlossen. Wie das Katastrophenzentrum mitteilte, geht diese Maßnahme auf eine Forderung der Schifffahrtsdirektion der Marine zurück. Der größte und wichtigste Hafen des Landes, Callao bei der Hauptstadt Lima, bleibt aber vorerst offen.

Hintergrund

Hinter dem Phänomen steckt eine regionale Ausformung von El Nino, die sich bisher auf die peruanische Küste beschränkt. Das Meereswasser vor der Küste ist derzeit um rund fünf Grad wärmer als um diese Jahreszeit üblich. Stellenweise wurden sogar zehn Grad mehr gemessen.

Kommentar: Wenn Sie sich unsere monatlich erscheinenden Videos zu den Erdveränderungen anschauen, die den gesamten Globus umfassen, werden Sie sehen, dass Wetterextreme wie z.B. diese Riesenwellen an Perus Küsten keine Seltenheit mehr sind. Auch deuten alle Zeichen auf eine herannahende Eiszeit für unseren Planeten und deren Bewohner.


Bizarro Earth

Zwei Erdbeben innerhalb eines Tages an der Schweizer Grenze

Innerhalb eines Tages hat an der Schweizer Grenze im Wallis die Erde zweimal gebebt. Der erneute Erdstoss bei Chamonix F am Montagabend hatte eine Stärke von 3.0 und dürfte in der Nähe des Epizentrums deutlich verspürt worden sein.

Bei Chamonix-Mont-Blanc (schwarz) an der Grenze zum Wallis hat am Montag die Erde zweimal gebebt. März 2017
© Schweizerischer ErdbebendienstBei Chamonix-Mont-Blanc (schwarz) an der Grenze zum Wallis hat am Montag die Erde zweimal gebebt.
Nachdem der Schweizerische Erdbebendienst (SED) um 01.30 Uhr ein Beben der Stärke 3.3 elf Kilometer nördlich von Chamonix-Mont-Blanc registriert hatte, bebte es um 22.09 Uhr erneut. Das Epizentrum lag dieses Mal zwölf Kilometer nördlich, wie der SED am Abend mitteilte. Martigny ist rund 30 Kilometer entfernt, die Bewegung dürften dort schwach verspürt worden sein. Schäden sind bei einem Erdbeben dieser Stärke in der Regel nicht zu erwarten.

Anfang März hatte ein Beben der Stärke 4,6 vier Kilometer westlich von Linthal GL mit über 30 Nachbeben für tausende besorgte Anrufe gesorgt. Grössere Schäden gab es aber keine.

Kommentar: Beben der Stärke 2,9 in der Zentralschweiz schreckte Tausende Menschen auf