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Di, 21 Nov 2017
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Erdveränderungen
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Bad Guys

Erdfall in Budapest, Ungarn aufgetaucht

Die starken Regenfälle der vergangenen Tage haben in Budapest ein Strassenstück einbrechen lassen. Glücklicherweise ist niemand bei diesem Vorfall zu Schaden gekommen.
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© Keystone
Starke Regenfälle haben nach einer wochenlangen Hitzewelle in Ungarn schwere Schäden verursacht. Vor der «Grossen Markthalle» in Budapest brach die vom Wasser unterspülte Kleine Ringstrasse ein. Ein metertiefes Loch klaffte am Dienstag im Boden. In rund 40'000 Haushalten fiel der Strom aus, weil die Transformatoren überschwemmt wurden. Auch aus den Urlaubsorten am südlichen Plattensee wurden überschwemmte Strassen gemeldet.

fro

Kommentar:




Better Earth

Erdfall in Florida - 2 Jahre nach Todesfall hat er sich an der gleichen Stelle wieder geöffnet

Es sind grausame Nachrichten für die Angehörigen von Jeff Bush. Der Mann aus Seffner im US-Bundesstaat Florida kam 2013 ums Leben, als sich unter seinem Haus ein riesiges Erdloch auftat. Bis heute wurde Bushs Leiche nicht gefunden.
© ABC News
Nach dem Todesfall wurde das Erdloch zugeschüttet und das Haus abgerissen. Der Bezirk Hillsborough kaufte das Grundstück und das angrenzende Haus - um sicherzugehen, dass niemand zu nah an der Unglücksstelle lebt. Jetzt hat sich das Loch wieder aufgetan, wie der US-Sender CNN berichtet.

Die Behörden haben demnach einen Ingenieur an die Stelle geschickt, um etwaige Sicherheitsrisiken festzustellen. Er gab Entwarnung: Anwohner seien nicht in Gefahr. Das Loch habe einen Durchmesser von rund sechs Metern und sei etwa genauso tief.

Es handele sich um die selbe Ingenieursfirma, die das Loch bereits 2013 in Augenschein genommen habe, berichtet die "Tampa Bay Times". Der Zeitung zufolge sollen Kies und Wasser gleichzeitig ins Loch gegossen werden. Man hoffe, dass das Füllmaterial sich dadurch besser verdichte und die Wahrscheinlichkeit eines späteren Abrutschens verringert werde.

Kommentar: Erdlöcher und Erdfälle sind inzwischen ein häufig auftretendes Phänomen wie Erdbeben, Waldbrände, Fluten oder Stürme. Wasser in Form von Dauerregen, unterirdischem Wasser oder Wasserrohrbrüchen wird häufig als Ursache für Erdfälle genannt, doch ist das wirklich so? Weshalb traten Erdfälle erst in den letzten Jahren auf und waren vorher weitgehend unbekannt? Oder sollen wir nur eine einfache Erklärung bekommen, damit wir nicht weiter nachdenken?

Lesen Sie dazu den folgenden Artikel:


Fire

Waldbrände in Washington - Obama ruft Notstand aus und bekommt Verstärkung aus Australien und Neuseeland

653 Quadratkilometer Land stehen in Brand - Feuerwehrleute aus Australien und Neuseeland unterstützen USA
© Noah Berger/DPA
Los Angeles - Angesichts zahlreicher Waldbrände hat US-Präsident Barack Obama im westlichen Bundesstaat Washington den Notstand ausgerufen. Mit der am Freitag (Ortszeit) unterzeichneten Anordnung wird die Freigabe von Bundesmitteln für die Katastrophenhilfe in dem Staat erleichtert. Unterdessen entsenden Australien und Neuseeland Feuerwehrleute zur Unterstützung in die USA.

In zehn US-Bundesstaaten wüten derzeit zahlreiche Waldbrände. Besonders kritisch ist die Lage in der Region von Okanogan in Washington, wo fünf Waldbrände außer Kontrolle sind. Laut dem Fernsehsender KING-TV sind dort mehr als 5.100 Wohnhäuser von den Flammen bedroht, 653 Quadratkilometer Land stehen in Brand.

Kommentar: Die Waldbrände sind ein immer größeres und länger andauerndes Problem in den USA. Schauen Sie sich hierzu unser Video an:




Windsock

Schwere Unwetter, Erdrutsche und 9 Tote durch Taifun «Goni» auf den Philippinen

Taifun „Goni” hat auf den Philippinen schwere Unwetter und Erdrutsche verursacht. Mindestens neun Menschen kamen nach Behördenangaben vom Samstag bisher ums Leben. Mehrere Menschen werden noch vermisst.

© epa/Bernie Sipin Dela Cruz
Der Sturm kappte Überlandstromleitungen und riss Strommasten und Bäume um. Das Unwetter schwächte sich am Samstag ein wenig ab und zog langsam in nordnordöstliche Richtung weiter, wie das Wetteramt mitteilte. Der Taifun erreichte in Spitzenböen Windgeschwindigkeiten von 195 Stundenkilometer.

Kommentar:



Sun

Kuba: Trockenheit schon seit über einem Jahr und kein Ende in Sicht

In Kuba herrscht schon seit etwa einem Jahr Trockenheit, eine Entlastung ist nicht in Sicht. Die Bürger sehnen schon die nächste Wirbelsturm-Saison herbei. Die Regierung ergreift Notmaßnahmen und rationiert das Wasser.
© Reuters
Wassermangel in Kuba
Unter der Trockenheit leidet die gesamte Landwirtschaft, von der berühmten Zigarrenherstellung bis zur Zucker-, Kaffee-, Gemüse-, Reis- und Bohnenproduktion.
Havanna - Kuba hat wegen einer schlimmer werdenden Dürre seinen Zivilschutz aktiviert. Die Regierung erklärte am Montag, in allen Bereichen würden Notmassnahmen ergriffen, darunter eine strenge Rationierung von Wasser. Die schon etwa ein Jahr herrschende Trockenheit, die den Prognosen zufolge noch mehrere Monate dauern soll, hat in der Landwirtschaft bereits schwere Verluste verursacht. Mehr als eine Million Menschen ist auf Wasserlieferungen durch Tankwagen angewiesen. Unter der Trockenheit leidet die gesamte Landwirtschaft, von der berühmten Zigarrenherstellung bis zur Zucker-, Kaffee-, Gemüse-, Reis- und Bohnenproduktion.

Der durch die Dürre verursachte Mangel wird durch das marode Leitungssystem noch verschärft. Schätzungsweise 50 Prozent versickert durch undichte Rohre. Hinzu kommt, dass die Bewässerungssysteme in der Landwirtschaft - sofern überhaupt vorhanden - oft veraltet und ineffektiv sind.

Kommentar: Nicht nur Fluten sondern auch Dürre machte Menschen in manchen Gegenden zu schaffen.




Galaxy

Die Luftmassen verändern sich und sind ein Zeichen einer kommenden Abkühlung

In diesem Jahr erlebten wir in Hessen und in ganz Norddeutschland Bodenfrost mitten im Juni. Wenige Tage zuvor war es hier noch schwül-warm. Kaum war der Kälteeinbruch vorüber, strömten heiße Luftmassen aus der Sahara nach West- und Mitteleuropa und brachten uns schon im Frühsommer eine Hitzewelle mit Rekord-Temperaturen. Kaum hatte sich die Warmluft Richtung Osteuropa verzogen, wurde aus der Eifel schon wieder Bodenfrost gemeldet. Für die Älteren unter uns, die noch mit alten Bauernregeln vertraut sind, sind solche Temperaturstürze im Frühsommer nichts Ungewöhnliches. Sie haben sogar einen festen Namen: „Schafskälte“. Denn um diese Zeit des Jahres stehen die Schafe frisch geschoren auf der Weide.
Sinkt die Temperatur dann nachts unter den Gefrierpunkt, kann ihnen das das Leben kosten. Als ich in den 1970er Jahren am Rand der Vogesen wohnte, habe ich selbst erlebt, wie ein Schäfer auf diese Weise fast seine ganze Herde einbüßte. Bis zur Jahrtausendwende ist mir danach dergleichen aber nicht mehr zu Ohren gekommen. Neuerdings scheinen solche Ereignisse aber wieder öfter aufzutreten. Was steckt dahinter?

Der leider viel zu früh verstorbene französische Klimatologe Marcel Leroux (1938 bis 2008) hat für solche plötzlichen Kaltlufteinbrüche, die bis in subtropische, ja sogar tropische Breiten reichen können, den noch immer umstrittenen Begriff Mobile Polar High (MPH) geprägt. Ihm waren diese Kaltlufteinbrüche aufgefallen, als er in Zusammenarbeit mit der World Meteorological Organisation (WMO) einen zweibändigen Klimaatlas Afrikas erarbeitete, den er in Frankreich als Habilitationsschift (Thèse détat) einreichte. Leroux verstand unter einem MPH eine flache, am Boden kriechende linsenförmige dichte Kaltluftmasse mit maximal 1.500 Meter Dicke und 2 bis 3.000 Kilometer Breite, die sich infolge der Erdrotation vom polaren Kältehoch löst und auf der Nordhalbkugel nach Südosten wandert. Auf ihrem Weg verdrängt die Kaltluftlinse warme Luft. Diese steigt zum Teil auf und bildet Gewitter. Sie kann aber auch Richtung Nordost entweichen. Deshalb bilden sich auf dieser Seite des Kältehochs immer sekundäre Tiefdruckgebiete. Fließen mehrere von Labrador und Grönland über den Nordatlantik herunter ziehende kleine Kältehochs zusammen, entstehen große Hochdruckgebiete wie das bekannte „Azorenhoch“, das es nach Leroux als eigenständige Wesenheit aber gar nicht gibt.

Kommentar:

  • Eiszeit in Sicht: Die Sonne macht schlapp?



Cloud Precipitation

Immer stärkere Regenfälle weltweit

Jeder vierte extreme Niederschlag ist schon heute erwärmungsbedingt

Jetzt ist es amtlich: Nicht nur Hitzewellen, auch die immer häufigeren Starkregen und "Jahrhundert-Hochwasser" sind nicht mehr allein durch natürliche Schwankungen zu erklären. Immerhin einer von zehn Rekord-Niederschlägen der letzten 30 Jahre geht auf das Konto der globalen Erwärmung, wie Klimaforscher berichten. Inzwischen könnte sogar jeder vierte Starkregen "hausgemacht" sein, so die Wissenschaftler im Fachmagazin "Climatic Change".

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Schon länger sagen Klimaforscher voraus, dass der Klimawandel Wetterextreme verstärkt und häufiger werden lässt. So gehen nach jüngsten Erkennnissen sogar drei Viertel der Hitzewellen auf das Konto der globalen Erwärmung. Weil in einer wärmeren Welt die Verdunstung steigt und die Atmosphäre mehr Wasser aufnehmen kann, sagen Klimaforscher auch eine Zunahme von Starkregen für viele Regionen voraus - auch für Deutschland.


Jascha Lehmann vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) liefern nun konkrete Belege dafür, dass Starkregen bereits jetzt gehäuft auftreten - und dass der Klimawandel daran mitschuld ist. Für ihre Studie haben sie die Regendaten tausender Wetterstationen weltweit für die Jahre 1901-2010 statistisch analysiert.

Kommentar: Wie bereits genannt, hat der Mensch nur indirekt etwas mit der Erwärmung, eigentlich Abkühlung zu tun. Sott.net fasst diese Veränderungen (Starkregen, Fluten, Erdbeben etc.) unter dem Begriff der Erdveränderungen zusammen, da wirklich etwas geschieht.




Cloud Precipitation

Starke Regenfälle überfluteten Flüchtlingsunterkunft und hinterließen schwere Schäden in Mitteldeutschland

Berlin - Heftiger Regen hat in einigen Regionen eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Besonders schlimm traf es die Mitte Deutschlands. In Thüringen wurde die Leiche eines Feuerwehrmanns in einem Bach angespült. Die Polizei vermutet, dass er ertrank.
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© Swen Pförtner
In Niedersachsen überschwemmten die Wassermassen eine Turnhalle, in der etwa 200 Flüchtlinge untergebracht waren. An der Grenze der beiden Bundesländer gab es einen Erdrutsch an einer Autobahn.

Neuer Regen ist schon unterwegs, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. An diesem Dienstag und Mittwoch sei zwischen Nordsee und Erzgebirge mit ergiebigen Niederschlägen zu rechnen. Im Nordosten bleibe es trocken bei sommerlichen 27 Grad - sonst sei es kühler. Für Donnerstag erwarten die Meteorologen wieder vielerorts Sonne.

Die Leiche des Feuerwehrmanns war in einem Bach bei Rustenfelde im thüringischen Landkreis Eichsfeld gefunden worden. Die Region war in der Nacht zum Montag besonders schlimm von Unwetter betroffen. Der Bürgermeister des Ortes, Ulrich Hesse (parteilos), sprach von einem Millionenschaden. In einigen Häusern habe das Wasser bis zu zwei Meter hoch gestanden. Bilder zeigten Straßen voller Schlamm.

Kommentar:




Bizarro Earth

18.000 Tote durch Katastrophen im ersten Halbjahr 2015 - Erdbeben und extreme Hitze tötete die Meisten

Die schlimmsten Ereignisse waren die Erdbeben im Himalaya-Staat Nepal
© ap/niranjan shrestha
9.000 Tote forderten die Erdbeben im Himalaya-Staat Nepal.
Zürich - Bei Katastrophen sind im ersten Halbjahr weltweit rund 18.000 Menschen ums Leben gekommen. Das ist bereits deutlich mehr als im ganzen vergangenen Jahr, als 12.700 Menschen ihr Leben bei Katastrophen verloren hatten.

Die schlimmsten Ereignisse waren die Erdbeben im Himalaya-Staat Nepal, die im April und Mai zu mehr als 9.000 Toten führten, wie der Rückversicherer Swiss Re in seiner am Dienstag veröffentlichten Sigma-Studie mitteilte. Viele Menschen verloren zudem ihr Obdach.

Der wirtschaftliche Schaden in Nepal wird auf über fünf Milliarden Dollar (4,56 Milliarden Euro) geschätzt. Davon seien lediglich 160 Millionen Dollar (145,99 Millionen Euro) versichert, schrieb Swiss Re.

Kommentar: Erdbeben, extreme Temperaturen, und Stürme waren nicht die einzigen Ereignisse, die Leben gekostet haben. Auch Erdrutsche, Fluten, extreme Trockenheit und Kriege haben dazu beigetragen, dass viele Menschen starben.




Blue Planet

22-jähriger Kölner plötzlich von Erdloch verschluckt

Unter einem 22 Jahre alten Kölner hat sich am Dienstag plötzlich ein vier Meter tiefes Loch im Erdboden aufgetan. Die Feuerwehr musste ihn befreien.

© Polizei Köln
Das Loch ist etwa vier Meter tief.
Innenstadt. Ein ungewöhnlicher Notruf ist am Dienstag bei der Leitstelle der Feuerwehr eingegangen: „Ich bin in einem Loch im Hinterhof gefangen und kann mich nicht mehr selbst befreien“, sagte der Anrufer. Der 22-Jährige wollte gegen 7.45 Uhr sein Fahrrad im Hof eines Mehrfamilienhauses in der Elsaßstraße aufschließen, als der Boden unter seinen Füßen plötzlich nachgab und wegsackte. Ein Loch tat sich auf, der junge Mann rutschte hinein und stürzte vier Meter in die Tiefe. Sein Handy trug er bei sich, so konnte er die Feuerwehr zu Hilfe rufen.

Kommentar: Es geschieht immer häufiger, dass sich die Erde auftut. Lesen Sie hierzu: