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Sa, 30 Jul 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
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Sheeple

Tiefsttemperaturen seit 15 Jahren und weitere Kältetote: Winter in den USA

Hierzulande haben wir zweistellige Plusgrade mitten im Januar. Es scheint, der Winter legt all seine Kraft nach Nordamerika. In den USA und in Kanada verängstigen Rekordtemperaturen von bis zu minus 40 Grad die Menschen. Die Zahl der Kältetoten steigt.
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© Spencer Platt/Getty Images
Ein Mann und sein Hund kämpfen sich im New Yorker Stadtteil Brooklyn durch den Schnee.
In Teilen des Mittleren Westens wurden die tiefsten Temperaturen seit rund 15 Jahren erwartet. Die Meteorologen warnten vor "arktischen Wogen". Glatte Straßen ließen Autofahrten in mehreren Bundesstaaten in der Osthälfte des Landes zu gefährlichen Rutschpartien werden. Einige Unfälle endeten tödlich, berichteten US-Medien. Seit Donnerstag hatten teils heftige Schneefälle den Verkehr im Nordosten der USA bereits stark behindert. In Metropolen wie Boston, Washington und Philadelphia waren Räumdienste im Dauereinsatz. In New York waren laut CNN allein 24.000 Räumfahrzeuge unterwegs.

Das Flugportal FlightAware.com meldete am Freitag landesweit mehr als 3.000 Flugausfälle und mehr als 11.000 Verspätungen, wobei die Seite nicht zwischen wetterbedingten und technischen Ausfällen unterscheidet. An manchen Flughäfen stellten Mitarbeiter Pritschen auf, um wenigstens einigen gestrandeten Reisenden ein Paar Stunden Erholung zu ermöglichen.

Ice Cube

Ironie des Schicksals für die Retter der Eis-Touristen: Chinesisches Rettungsschiff steckt jetzt selbst fest

Der chinesische Eisbrecher Xue Long, der die Passagiere vom festsitzenden russischen Forschungsschiff Akademik Schokalski gerettet hat, ist jetzt selbst im Antarktis-Eis gefangen.
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© REUTERS/ Fairfax/Australian Antarctic Division/Handout via Reuters
Chinesische Eisbrecher „Xue Long“
Die Xue Long sei bei einem fehlgeschlagenen Manöver im dicken Packeis festgefahren, teilte die australische Seesicherheitsbehörde AMSA unter Berufung auf die Besatzung des chinesischen Schiffes mit. Am Samstagmorgen sei ein Versuch, sich aus dem Eis zu befreien, fehlgeschlagen. Die Xue Long habe keine Schäden und benötige vorerst keine Hilfe, hieß es.

Am Donnerstag hatte ein vom chinesischen Eisbrecher aufgestiegener Helikopter die 52 Wissenschaftler und Touristen vom russischen Forschungsschiff Akademik Schokalski zum australischen Eisbrecher Aurora Australia gebracht. Die „Akademik Schokalski des Fernöstlichen Forschungsinstituts für Hydrometeorologie Russlands ist seit dem 24. Dezember vor der Küste der Antarktis vom Packeis eingeschlossen.

Snowflake Cold

Massiver Schneesturm "Hercules": Heftige Schneestürme und klirrende Kälte in weiten Teilen der USA

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© Weather Channel
Ein Mega-Blizzard bedroht den Nordosten der USA. Rund 100 Millionen Amerikaner zittern vor dem Schneesturm "Hercules". Innerhalb weniger Stunden fielen fast 20 Zentimeter Schnee. Am stärksten betroffen sind New York und Boston. Hunderte Flüge wurden gestrichen.

Weite Teile der USA werden von massiven Schneestürmen und klirrender Kälte heimgesucht. Betroffen sind vor allem die Neuengland-Staaten im Nordosten. Allein in Boston im Bundesstaat Massachusetts fielen bis Donnerstagabend (Ortszeit) innerhalb weniger Stunden fast 20 Zentimeter Neuschnee. Auch in New York und im weit südlich gelegenen Washington gab es ergiebige Niederschläge.

Insgesamt lebten rund 100 Millionen Einwohner im Bereich der Unwetter-Zone, die sich unaufhaltsam vom Mittleren Westen in Richtung Osten wälzt, berichtete der TV-Sender CNN - das seien fast ein Drittel der gesamten US-Bevölkerung.

Star

Mysteriöse Seestern Krankheit: Millionenfaches Massensterben vor der US-Westküste

An der gesamten Westküste der Vereinigten Staaten werden Millionen toter Seesterne angeschwemmt. Sie sterben an einer rätselhaften Krankheit, die Experten als »Starfish Wasting Disease« bezeichnen. Der Körper der Tiere schrumpft, er verwandelt sich in eine schleimige Masse. Berichten zufolge ist dieses Massensterben, das von Nordalaska bis Südkalifornien beobachtet wird, das größte bisher je erlebte.
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© youtube

Das Rätsel, das dieses unerklärliche Sterben umgibt, war Thema einer kürzlichen Sendung des Programms NBC Nightly News aus Monterey Bay in Kalifornien, dem Sitz des weltberühmten Monterey-Bay-Aquariums. Zwei Seesternarten, die bisher in der Bucht nahe der Stadt lebten, sind völlig verschwunden. Wissenschaftler und Experten in Meeresbiologie untersuchen die Lage jetzt genauer.

Phoenix

Vulkan Sinabung wieder aktiv: 19000 Menschen auf der Flucht

© dpa
Der 2600 Meter hohe Mount Sinabung gehört zu den rund 130 aktiven Vulkanen in Indonesien
Der Vulkan Mount Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra hat erneut Lava und Gaswolken ausgestoßen. Rund 19.000 Menschen aus den umliegenden Dörfern in einem Umkreis von fünf Kilometern um den Krater mussten in Sicherheit gebracht werden, sagte ein Sprecher der Katastrophenhilfebehörde.

Seit dem späten Montagabend habe es neun neue Eruptionen gegeben, Asche sei 7000 Meter in die Luft geschleudert worden.

Die Lava sei etwa 3,5 Kilometer den Berg heruntergeflossen, bislang seien jedoch keine Verletzten gemeldet worden, teilte die Behörde weiter mit. Das Verkehrsministerium wies Fluggesellschaften an, das Gebiet zu umfliegen.

Attention

El Salvador: Vulkan spuckt 5000 Meter hohe Gas- und Aschewolken

© Roberto Acevedo
Rauch und Asche spuckt der Vulkan Chaparrastique in El Salvador.
Der Vulkan Chaparrastique ist in El Salvador ausgebrochen. Der Präsident wandte sich im Rundfunk an die Bürger.

Die dichten Asche- und Gaswolken reichen mehr als 5000 Meter in den Himmel. In El Salvador ist am Sonntag der Vulkan Chaparrastique ausgebrochen. Rund 2000 Bürger wurden in Sicherheit gebracht.

Vulkan bricht in El Salvador aus

Der Vulkanausbruch am Sonntagnachmittag dauert rund zweieinhalb Stunden, berichtete das Umweltministerium des lateinamerikanischen Landes. Über mögliche Opfer lagen zunächst keine Angaben vor. Dutzende Inlandsflüge wurden gestrichen.

Fish

Schwarm Piranhas über Dutzende Badende hergefallen: Mehr als 60 Verletzte

© imago stock&people
Symbolbild: Hand nach einem Piranhabiss
Rosario - Es klingt wie das Szenario aus einem schlechten Horror-Film: In Argentinien ist ein Schwarm Piranhas über Dutzende Badende hergefallen.

Mehr als 60 Menschen wurden bei der Attacke verletzt. Ein siebenjähriges Kind wurde so schwer in die Hand gebissen, dass ihm ein Teil des kleinen Fingers amputiert werden musste, berichten lokale Medien.

Die Raubfische hatten die Menschen im Fluss Río Paraná in der argentinischen Stadt Rosario angegriffen.

„Das ist das erste Mal in dieser Saison, und es war sehr aggressiv“, sagte der Arzt Gustavo Centurión. Es seien Menschen mit Bissen an Füßen und Händen zu ihm gekommen. „Es gab einige Personen, denen die Piranhas buchstäblich kleine Stücke Fleisch rausgerissen haben.“

Cloud Lightning

Blitz zerstört Pilgerstätte in Spanien

Ein Blitz hat eine Wallfahrtsstätte im Nordwesten Spaniens in Brand gesetzt und weitgehend zerstört. Die Innenräume der Kirche „A Virxe da Barca“ (Jungfrau vom Schiff) brannten völlig aus. Das Gotteshaus gilt als ein Wahrzeichen der Costa da Morte (Todesküste) in der Region Galicien.

„Der Schaden ist nicht zu reparieren“, sagte der Bürgermeister der nahe gelegenen Ortschaft Muxía, Félix Porto. „Die Flammen ließen innerhalb von zwei Stunden von dem Heiligtum nichts übrig.“ Nur die Steinwände der Kirche blieben erhalten.

Das Gotteshaus war an einer Stelle errichtet worden, an der sich eine Kapelle aus dem 11. oder 12. Jahrhundert befunden hatte. Es steht auf einer Felskuppe am Meer. Dort soll nach einer Legende die Heilige Jungfrau auf einem Schiff aus Stein erschienen und an Land gegangen sein.

Cloud Precipitation

Schwerste Regenfälle seit 90 Jahren in Brasilien: Tausende obdachlos, dutzende Tote

Im Südosten Brasiliens wüteten die schwersten Unwetter seit 90 Jahren. Nun fassen Daten der Zivilschutzbehörde das Ausmaß der Katastrophe zusammen: Mindestens 44 Menschen starben, Zehntausende verloren ihr Zuhause.
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© AFP
Doce River in Vitoria: Zehntausende obdachlos nach Unwettern
Rio de Janeiro - Seit Anfang Dezember wird Brasilien von schweren Unwettern heimgesucht. Im Südosten des Landes sind seither mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 65.000 Einwohner obdachlos geworden. Damit handelt es sich der Zivilschutzbehörde im Bundesstaat Espirito Santo zufolge um die schwersten Regenfälle in der Region seit 90 Jahren.

Bereits im Oktober hatte an vielen Orten der Dauerregen eingesetzt. Allein in Espirito Santo kosteten die Stürme 27 Menschen das Leben. Mehr als 61.000 Menschen mussten demnach wegen der Unwetter ihre Häuser verlassen.

Snowflake Cold

Eissturm und Kältewelle in Nordamerika: Mindestens 27 Tote und hunderttausende ohne Strom

Hunderttausende in Nordamerika haben Weihnachten ohne Strom und bei Temperaturen im Minusbereich verbracht. Die Kältewelle kostet mehr als zwei Dutzend Menschen das Leben.

Augusta/USA. Ein Eissturm im Nordosten der USA und in Kanada hat bis Mittwochabend mindestens 27 Menschen das Leben gekostet. Fast 500.000 Menschen verbrachten Weihnachten bei Temperaturen von bis zu minus 15 Grad Celsius abgeschnitten von der Stromversorgung. Reparaturtrupps arbeiteten rund um die Uhr an den defekten Leitungen.

In den USA zählten die Behörden bis Mittwoch mindestens 17 Menschen, die in dem eisigen Wetter ums Leben kamen. Mindestens zwei Menschen starben an Kohlenmonoxidvergiftung, als sie nach Stromausfall auf Generatoren umschalteten.