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Sa, 17 Feb 2018
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Erdveränderungen
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Mexiko: Dürre lässt versunkene historische Kirche in Stausee wieder auftauchen

Im südlichen mexikanischen Bundesstaat Chiapas ist eine Kirche im Kolonialstil im wahrsten Sinne des Wortes aus einem Stausee aufgetaucht. Eine Dürre hatte zuvor den Wasserspiegel des Flusses Grijalva um ganze 25 Meter sinken lassen, der auch den Nezahualcoyotl-Stausee einspeist, in dem sich die Kirche aus der Mitte des 16. Jahrhunderts befindet.

Historische Kirche taucht in Stausee in Mexiko auf
© David von Blohn
Ein Bild wie aus einem Horrorfilm – doch dieses Schauer-Sujet ist keine Fiktion. 1966 verschwand diese Kirche ...
Umgeben von Wäldern und Bergen ragen die Trümmer der Kirche, die auch „Tempel von Santiago” oder “Tempel Quechula” genannt wird, aus dem Wasser. Der Nezahualcoyotl-Stausee liegt in der Nähe der Stadt Nueva Quechula. Die Kirche wurde, wie Mashable berichtet, von einer Gruppe von Mönchen unter dem Ordensbruder Bartolome de la Casas in der Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet, als das Gebiet noch von den Zoque-Ureinwohnern bewohnt wurde.

Die Kirche ist 61 Meter lang und 14 Meter breit. Die Mauern sind bis zu zehn Metern hoch, der Glockenturm erreicht sogar eine Höhe von 16 Metern. Es ist bereits das zweite Mal, dass die Kirche aus den Fluten aufsteigt, nachdem der Stausee 1966 errichtet wurde. Bereits 2002 sank der Wasserspiegel in dem Reservoir so stark, dass die Kirche wieder für kurze Zeit zu sehen war. Nachdem das Gotteshaus in der vergangenen Woche wieder aus dem See aufstieg, wurde es schnell zum Ziel vieler Touristen und Pilger, die Prozessionen um die Kirche zogen. Ein Video von dem seltenen Ereignis gibt es auf Youtube zu sehen.

Kommentar:




Cloud Precipitation

Süditalien: Hunderte Bewohner in Notunterkünften nach Unwetter mit darauf folgenden Überschwemmungen

Im Raum von Benevento mussten etwa tausend Menschen ihre Wohnungen verlassen, weil Flüsse über die Ufer traten. Die Betroffenen übernachteten in Notunterkünften

Unwetter in Italien Oktober 2015
© ap/ciro fusco
Häuser wurden überflutet und Bäume entwurzelt
In Süditalien haben in der Nacht auf Dienstag weiter heftige Unwetter getobt. Nachdem in der vergangenen Woche fünf Todesopfer gemeldet wurden, kam es in der südlichen Region Kampanien erneut zu Überschwemmungen und starken Regenfällen. Im Raum von Benevento mussten etwa tausend Menschen ihre Wohnungen verlassen, weil Flüsse über die Ufer traten. Die Betroffenen übernachteten in Notunterkünften.

Große Schäden angerichtet

Viele Bewohner der Stadt wollten ihre Wohnungen jedoch nicht verlassen. Sie verbrachten die Nacht in den oberen Stockwerken der Gebäude, berichteten italienische Medien. In der Region waren bei Unwettern in der vergangenen Woche zwei Menschen ums Leben gekommen.

Kommentar: Ein weiteres Unwetter von vielen in letzter Zeit, das von Überschwemmungen gefolgt wurde.



Windsock

Thailand: 2 Wasserhosen vor Ko Samuis Küste

Wasserhose in den Bergen über dem Flugplatz von Koh Samui. Oktober 2015
© Charly Notter
Aufnahme von einem Privathaus in den Bergen über dem Flugplatz von Koh Samui. FARANG Leser Charly Notter schoss um 8 Uhr diese sensationellen Fotos.
Ein seltenes Naturspektakel hat ein Schweizer FARANG-Leser heute in den frühen Morgenstunden im Norden Koh Samuis fotografiert. Eine ‚Wasserhose‘ - ein tornadoartiges Phänomen - tauchte vor Plai Laem auf, als Zugabe eines Unwetters, das zwischen 8 Uhr und 10.30 über die Insel hinwegzog.

KOH SAMUI: Charly Notter aus Plai Laem bei Chong Mong schoss das sehenswerte Bild von seinem Haus in den Bergen, das nördlich des Flughafens liegt. „Eine kleinere Wasserhose war kurz zuvor bereits im Meer kollabiert“, schilderte der Schweizer Resident sein Erlebnis. Danach sei der zweite, grössere Tornado aufgetaucht.

In Amerika werden solche Tornados - die es als Wind- und Wasserhosen gibt - auch Twister genannt. Dort richten sie jedes Jahr verheerende Schäden an. Auch auf Koh Samui und der Nachbarinsel Koh Phangan sind Wasserhosen in der Vergangenheit wiederholt gesichtet und fotografiert worden. In der Regel brechen diese auch Grosstromben genannten Wirbelstürme jedoch beim Landaufprall in sich zusammen und bleiben vergleichsweise harmlos.

Das Unwetter an diesem Morgen brachte erheblichen Niederschlag nach Koh Samui. Bereits seit Wochen hat eine Südwest-Strömung für mehr Regenfälle gesorgt als in den Vergleichsmonaten der Vorjahre. Während es auf Phuket und in Pattaya sowie Bangkok durch Unwetter Hochwasser und Überschwemmungen ganzer Stadtgebiete gab, blieb die Insel Koh Samui im Herbst allerdings von extremer Schlechtwetterlage verschont. Am Nachmittag schien bereits wieder die Sonne und die Urlauber konnten an den Strand zurückkehren.

Kommentar:




Bizarro Earth

Erdbeben in Argentinien: Viele Menschen stehen vor dem Nichts

Krankenhaus von Kleinstadt eingestürzt

Bei einem Erdbeben im Norden Argentiniens sind mindestens ein Mensch getötet und mehrere weitere verletzt worden. Die Erdstöße hatten die Stärke 5,9, wie das nationale Erdbebenzentrum mitteilte. Das Zentrum des Bebens lag im Südosten der Provinz Salta in zehn Kilometern Tiefe.
ERdebebenschäden Argentinien
© AFP
Erdbebenschäden in Argentiniens Provinz Salta
In der Stadt El Galpón, die besonders stark betroffen war, wurde eine Frau von einer einstürzenden Mauer erschlagen, wie der Bürgermeister Héctor Romero dem Radiosender Cadena 3 sagte. Das Krankenhaus der etwa 7000 Einwohner zählenden Stadt sei eingestürzt.

Viele Bürger stünden vor dem Nichts, sagte Romero. Das Beben war bis in die Nachbarprovinzen Tucumán, Santiago del Estero und Jujuy im Norden zu spüren.

Bizarro Earth

Heftiger Wirbelsturm wütet auf den Philippinen - Tausende Menschen evakuiert

Taifun "Koppu" trifft auf Insel Luzon auf Land

Wirbelsturm Philippinen
© Jay Directo
Im Norden der Philippinen hat ein heftiger Wirbelsturm gewütet. Tausende Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Vorhersagen zufolge dürfte der Sturm bis zu drei Tage lang wüten.

Taifun "Koppu" traf mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 210 Stundenkilometern auf der Hauptinsel Luzon auf Land, wie die Wetterbehörde des Landes mitteilte. Demnach traf er zunächst die Küstenstadt Casiguran rund 215 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Manila.

Bad Guys

Überschwemmungen und Schlammlawinen treffen Kalifornien

Heftige Unwetter mit sintflutartigem Regen und Hagel haben im US-Bundesstaat Kalifornien Überschwemmungen und Schlammlawinen ausgelöst.
Bild
© SN/AP
Wichtige Verbindungsstraßen nördlich von Los Angeles hätten seit Donnerstag gesperrt werden müssen, berichtete der Sender "ABC News" am Freitag. Ob es Tote oder Verletzte gegeben habe, sei unklar, hieß es zunächst.

Mehrere Menschen seien vom Dach ihrer Autos gerettet worden. Viele Fahrzeuge auf der Interstate 5, die die wichtigsten Metropolen Kaliforniens verbindet, seien in den Schlamm-Massen stecken geblieben.

Kommentar: Nach der heftigen Dürre und den großflächigen Waldbränden in Kalifornien, erleben nun andere Teile diese schweren Überschwemmungen.




Cloud Lightning

SOTT Video Erdveränderungen - September 2015: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle


Kommentar: Beachten Sie bitte, dass sich das planetarische/klimatische Chaos Monat für Monat immer weiter verschärft. Darum können wir hier nur eine Auswahl der globalen Ereignisse zeigen. Betrachten Sie diese Video-Zusammenfassungen also lediglich als Schnappschüsse des globalen Geschehens. Bedenkt man, dass sich diese "örtlichen" Ereignisse - um ein Vielfaches multipliziert - überall auf dem Planeten zur gleichen Zeit abspielen, wird das Ausmaß der Zerstörung und wie sich diese auf das Leben der Menschen auswirkt, fast unvorstellbar.


sott zusammenfassung
Egal welche Saison wir gerade haben oder was "normales" Klima sein soll, werden heutzutage Autos, Häuser und Menschen in Überschwemmungen - auf der ganzen Welt - regelmäßig hinweg gespült. Vergessen Sie bisherige Aussagen über „der durchschnittliche Niederschlag eines Monats fällt innerhalb von Stunden“ - letzten Monat regnete es die durchschnittliche Menge von ZWEI MONATEN innerhalb eines Tages und verwandelte Teile Süd-Japans in eine Seenlandschaft. In den USA erfuhr Utah die schlimmste jemals aufgezeichnete flutartige Überschwemmung und die ganze Südküste wurde bis zu 30 Zentimeter unter Wasser gesetzt. Diesen Monat haben wir auch Aufnahmen von Überschwemmungen aus Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland, Türkei, Norwegen,Thailand, Taiwan, China, Sierra Leone und Neuseeland.

Gewaltige Vulkanausbrüche in Japan, Mexiko, Nicaragua und Indonesien gingen einem massiven Erdbeben der Stärke 8,3 in Chile voraus, welches einen 4,5 Meter hohen Tsunami auslöste, der auf die Küste traf und weitreichende Schäden verursachte. Tennisball-große Hagelkörner fielen in Neapel. Italien. Brisbane in Australien wurde unter bis zu 8 cm Hagel begraben, während sich ein gigantisches Erdloch nahe einem Strand auftat und einen Campingplatz verschluckte. Die Anzahl der Sichtungen von Meteoren und Feuerbällen nimmt weiterhin zu; im September gab es spektakuläre Sichtungen über Bangkok und Los Angeles.

Waldbrände wüten weiterhin in großen Teilen Kaliforniens, welches letzten Monat den „drittgrößten“ Waldbrand seiner Geschichte erlebte, der ganze Städte verschlang und zehntausende Menschen zur Flucht zwang. Ein weiterer großer Ausbruch von Waldbränden im September ereignete sich in Indonesien, welche große Teile Südostasiens mit einem Rauchschleier bedeckten, zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren. „Brandrodung“ wurde verantwortlich gemacht, jedoch traten diese Feuer in Mooren auf, die eine Menge an Methan freisetzen, was uns fragen lässt, ob die primäre Treibstoffquelle dieser Feuer vielleicht aus der Erde selbst stammen könnte.

Extremes Wetter traf auch den mittleren Osten, der in einem „beispiellosen“ Sandsturm versank, welcher vom Irak über Zypern, bis in den Süden Saudi Arabiens reichte. Ein tragisches und zugleich unglaublich symbolisches Ereignis geschah im Herzen der „heiligen Stadt“ des Islams, als am Jahrestag der 9/11 Anschläge ein außergewöhnlich starkes Gewitter über Mekka niederging und Windböen einen großen Baukran, welcher sich im Besitz der Firma „Bin Laden Construction“ befand, auf die Große Moschee stürzen ließ, 111 Menschen tötete und hunderte mehr verletzte.

Dies waren die Zeichen der Zeit im September 2015...


Bizarro Earth

Starkregen in Italien verursachte mehrere Schlammlawinen - Es wird mit weiterem Regen gerechnet

Überflutete Häuser, umgestürzte Bäume, gefährliche Schlammlawinen: In Teilen Italiens haben heftige Unwetter gewütet, drei Menschen starben. Auch in Venedig gab es Hochwasser.
Bild
© DPA/ Italian Fire Fighters Press Office
Verschiedene Teile Italiens sind von heftigen Unwettern heimgesucht worden: Mindestens drei Menschen starben infolge von Überschwemmungen. In der Region Latium in der Mitte des Landes kam ein Mann ums Leben, als sein Auto von einer Schlammlawine mitgerissen wurde. Das berichtet die Nachrichtenagentur Ansa.

In den Abruzzen wurde eine Frau von einem Erdrutsch mitgerissen und starb unter einer Mauer, die die Schlammlawine zum Einsturz gebracht hatte.

Die Stadt Benevento in Kampanien war besonders betroffen. Autos versanken fast vollständig in den Wassermassen. Nach Angaben von Ansa starb eine Frau, die in ihrem Haus von den Fluten überrascht wurde.

Kommentar: Die Wetterprognosen vor wenigen Tagen scheinen damit zu stimmen:


Fire

Veränderung in den Meeren? Weltweite Korallenbleiche sorgt für Besorgnis

New York - In den Meeren der Welt breitet sich nach Angaben der US-Umweltbehörde NOAA derzeit eine verheerende Korallenbleiche aus. Bis zum Ende des Jahres könnten mehr als ein Drittel der Korallen der Welt davon betroffen sein, teilte die NOAA mit.
korallenbleiche
© dpa
Mehr als 12 000 Quadratkilometer Korallenriffe - eine Fläche etwa halb so groß wie Mecklenburg-Vorpommern - könnten absterben. Bei der Korallenbleiche greifen die weltweite Klimaerwärmung und in diesem Jahr auch das Phänomen "El Niño" die Riffe an, so dass die Korallen ihre Farbe verlieren und nach und nach absterben. Es handelt sich um das dritte weltweite Phänomen dieser Art seit Beginn der Beobachtungen der NOAA. Die vorherigen fanden 1998 und 2010 statt.

Besonders schlimm sei es derzeit um Hawaii herum, teilten die NOAA-Forscher mit. Auch in der Karibik breite sich die Korallenbleiche derzeit aus. Im Süden Floridas habe das Phänomen dagegen seien Höhepunkt wohl schon überschritten. Begonnen hatte die Korallenbleiche im Sommer 2014 im Pazifik. "Uns besorgt besonders, dass das Phänomen jetzt schon seit mehr als einem Jahr anhält und unseren ersten Vorhersagen zufolge auch noch bis weit ins Jahr 2016 hinein andauern wird", sagte NOAA-Forscher Mark Eakin.

Kommentar: Gibt es da einen Zusammenhang?:


Snowflake

Erster Schnee in weiten Teilen Mitteldeutschlands - und das schon Mitte Oktober!

Bild
© MDR/Harry Härtel
Ankunft des Winters in Sachsen
In weiten Teilen Deutschlands ist bis ins Tiefland Schnee gefallen. Die Niederschläge in der Nacht zum Mittwoch sorgten im Thüringer Wald, im Oberen Vogtland und im Westerzgebirge in Sachsen für eine geschlossene Schneedecke. Vielerorts lag die Schneefallgrenze auch unter 300 Metern. So zeigten sich z.B. Erfurt und Weimar zwischenzeitzlich in weiß. In Leipzig und Chemnitz gab es bis zum Mittag Schnee und Schneeregen. Laut Deutschem Wetterdienst ist Schnee im Flachland Mitte Oktober eher ungewöhnlich. Die Metereologen sagten aber von vornherein, dass die weiße Pracht lange vorhält. Die Temperaturen stiegen wieder leicht.

Langer Stau auf A72 in Sachsen

Wie jedes Jahr wurden wieder viele Autofahrer vom Wintereinbruch überrascht. In Sachsen registrierte die Polizei am Mittwochmorgen zahlreiche Unfälle. Besonders betroffen war die A72 in Richtung Hof. Dort staute sich der Verkehr zwischen Zwickau und Plauen rund 30 Kilometer lang. Laut Polizei sind viele Fahrzeuge noch nicht mit Winterreifen ausgerüstet. Die Deutsche Bahn meldete auf der Strecke Zwickau-Werdau Störungen durch einen umgestürzten Baum. Bei der Vogtlandbahn gab es mehrere Streckensperrungen. Die Erzgebirgsbahn meldete ebenfalls Verspätungen, etwa auf Route von Zwickau nach Johanngeorgenstadt. Auch Busse hatten Probleme.

Kommentar: Damit haben sich schon einige Vorhersagen bestätigt: Frühzeitiger Schneefall wird Mitteldeutschland eine erste Ahnung des Winters bescheren (Englisch).

Auch in Polen gab der Winter schon sein erstes Stelldichein: Erster Schnee in Polen gefallen und erste Schneefälle in Deutschland erwartet

Was könnte das bedeuten?