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Di, 28 Mär 2017
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Erdveränderungen
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Cloud Precipitation

Starkregen und Überflutung in Südfrankreich: Fußball-Stadion in Montepellier ist nicht mehr bespielbar

Der französische Fußball-Erstligist HSC Montpellier muss sich nach heftigen Unwettern in Südfrankreich bis auf Weiteres wohl eine neue Spielstätte suchen.
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Montpellier - Der französische Fußball-Erstligist HSC Montpellier muss sich nach heftigen Unwettern in Südfrankreich bis auf Weiteres wohl eine neue Spielstätte suchen. Heftige Regenfälle und starke Winde richteten im heimischen Stade de la Mosson schwere Schäden an, Klubpräsident Laurent Nicollin sprach von einem "Bild der Verwüstung". Der Wechsel in einen Ausweichspielort werde in Betracht gezogen.

Auf seiner Internetseite präsentierte der Verein Bilder der Unwetterfolgen. So waren die unteren Sitzreihen des knapp 33.000 Zuschauer fassenden Stadions mit Schlamm bedeckt, Fensterscheiben und Glastüren gingen zu Bruch, Räume im Inneren waren stark verschmutzt.

Kommentar: Erst am Wochenende musste das Formel-1-Rennen in Suzuka, Japan wegen Starkregen abgebrochen werden, als ob uns die Natur damit etwas mitteilen möchte.


Stock Up

Deutscher Wetterdienst: Unwetter nehmen immer mehr zu

Extreme Starkregen, viele Gewitter, Hagel und Sturm: Ist das bereits eine Folge des Klimawandels? Gibt es zukünftig häufiger solche Unwetter? Saskia Pietzsch vom Deutschen Wetterdienst weiß mehr.

© dpa
Wir haben die eingangs gestellte Frage an Saskia Peitsch vom Deutschen Wetterdienst gestellt. Ihre Antwort:

"Eine Voraussage zum Klimawandel lautet ja bekanntlich, dass Extremereignisse zunehmen werden. Bezogen auf Niederschlag und Gewitter bedeutet das eine erhöhte Überschwemmungsgefahr (was unter anderem auch unterdimensionierten Entwässerungssystemen geschuldet ist) sowie erhöhte Risiken durch Starkregen, Hagel und Sturmböen.

Kommentar: Erdveränderungen haben uns erfasst und das bereits seit einigen Jahren - Tendenz steigend. Vermutet werden kann, dass die sich verändernde Sonnenaktivität dabei eine Rolle spielt und Erdveränderungen beschleunigt. Schauen Sie sich die Video-Serie von Sott.net an, um einen Überblick der weltweiten extremen Wetterphänomene zu erhalten:




Bizarro Earth

Tropensturm "Phanfone" trifft auf Japan: Bergungsarbeiten um Vulkan Ontake müssen eingestellt werden

Sturmböen und heftiger Regen gingen über Tokio nieder. Durch den starken Taifun „Phanfone“ waren in anderen Teilen Japans bereits mehrere Menschen ums Leben gekommen.
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© dpa
Mit schweren Regenfällen und heftigen Böen hat der Taifun „Phanfone“ am Montag Tokio und andere Gebiete Japans überzogen. Der öffentliche Bahn- und Flugverkehr in der Hauptstadt des Landes wurde stark behindert. In der Nachbarstadt Yokohama wurde ein Tempel durch einen Erdrutsch beschädigt. Auch in anderen Regionen des Landes sorgte der Tropensturm für Überschwemmungen. Hunderttausende Menschen wurden aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. In Zehntausenden Haushalten fiel zeitweise der Strom aus. Der 18. Taifun der Saison hatte zuvor den Westen und Süden Japans erreicht. Mindestens zwei Menschen starben durch den Taifun, drei Personen werden noch vermisst, wie Medien meldete.

Die Wetterbehörde warnte in weiten Gebieten vor Erdrutschen, anschwellenden Flüssen und hohen Wellen. Hunderte von Flügen wurden gestrichen. Auch Hochgeschwindigkeitszüge fielen teils aus. Der Taifun zog unterdessen weiter Richtung Nordosten. Er erreicht Windgeschwindigkeiten von bis zu 180 Kilometern in der Stunde im Zentrum.

Kommentar:




Windsock

Gewittersturm auf Kreta wirbelt Gegenstände auf Straße

© Unbekannt
Autofahren wird gefährlich - Ein starker Gewittersturm hat im Ferienort Gouves auf Kreta unzählige Gegenstände eines Baumarktes auf eine Straße geweht. Die Autofahrer kamen glimpflich davon und amüsierten sich sogar über die nicht ganz ungefährliche Situation.

Kommentar: Die "Herbststürme" begannen früh dieses Jahr - sehen Sie selber:




Bizarro Earth

Vulkanausbruch des Ontake-san: Über 30 Wanderer sterben

Nach dem Ausbruch des japanischen Vulkans Ontake werden dutzende Tote befürchtet. Rund 250 Wanderer und Pilger sind von der Aschewolke und den giftigen Dämpfen überrascht worden. Laut Behörden sollen die Eruptionen nicht vorherzusehen gewesen sein

© foto: reuters/kyodo
Die Besucherstation ist wie alles unter dem Gipfel des japanischen Vulkans Ontake mit Asche bedeckt.
Tokio - Es gab keine Vorwarnung: Als der Vulkan Ontake in der japanischen Präfektur Nagano am Samstag ausbrach, sollen sich rund 250 Wanderer und Pilger unter dem Gipfel in rund 3000 Meter Höhe aufgehalten haben. Auf sozialen Online-Netzwerken verbreitete Handyvideos zeigen Menschen auf der Flucht vor dicken Rauchwolken, die sich sehr schnell den Berghang herunterwälzen. Die Besucherstation samt Berghütte war zentimeterdick von Asche bedeckt. Am Sonntag ging man davon aus, dass dutzende Menschen in den giftigen Schwaden erstickt sein könnten und rund 40 teils schwere Verletzungen erlitten haben.

Hunderte Rettungskräfte haben am Montag ihren Bergungseinsatz fortgesetzt. Zwölf Leichen haben die Bergungskräfte bereits vom Berg geholt. Die Bergungsarbeiten waren am Sonntag wegen der Gefahr weiterer Eruptionen und starker Schwefelschwaden abgebrochen worden.

Lebendig begraben

540 Bergungskräfte kämpften sich inzwischen am Montagmorgen erneut auf den Berg vor, der weiter bebte und Rauch ausstieß. Das Marschieren ist für die Einsatzkräfte wegen der dicken Ascheschicht auf den Hängen des 3067 Meter hohen Vulkans extrem anstrengend, wie der Fernsehsender Nihon TV berichtete. Um leichter voranzukommen, tragen die Männer keine schweren Sauerstoffflaschen mit sich.

Augenzeugen berichteten, manche der Opfer seien lebendig begraben worden. Andere hätten verzweifelt versucht, sich einen Fluchtweg durch die kniehohe Asche zu bahnen. Mehr als drei Dutzend Menschen kamen Behördenangaben zufolge mit Verletzungen davon. Über die Nationalität der Opfer lagen zunächst keine Angaben vor.

Kommentar: Ein Video des ausbrechenden Vulkans Ontake-san:


Ein Bericht über die Rettung der vom Vulkan überraschten Wanderer:


Auch wenn man nicht in die Nähe von Vulkanen geht, können einem unverhofft Gefahren in einer harmlos erscheinenden Umgebung begegnen. Wie beispielsweise in Frankreich, wo schwere Regenfälle mit Überschwemmungen dazu führten, dass 4000 Menschen in Notunterkünften übernachten müssen. Oder auf der Krim, wo sich mitten auf der Straße ein Erdfall auftat und sechs Menschen das Leben kostete. Inzwischen ist der erste Schnee gefallen; nicht nur in den Alpen, sondern auch südlicher in Griechenland und Bulgarien. Dies waren nur einige wenige Beispiele aus den allerletzten Tagen. Sind wir wirklich auf die potenziell tödlichen Überraschungen des Lebens vorbereitet?

Schauen Sie sich an, auf welche vielfältige Art und Weise uns die Natur allein im August diesen Jahres sonst noch so überrascht hat:
SOTT Video-Zusammenfassung der Erdveränderungen im August 2014


Ambulance

Explosion eines Kleinvulkans auf Sizilien tötet 2 Kinder

Zwei Geschwister starben durch eine Explosion in einem Naturschutzgebiet. Die Polizei ermittelt, ob der Park alle Sicherheitsvorschriften eingehalten hat.

© Unbekannt
Bei der Explosion eines kleinen inaktiv geltenden Vulkans in einem Naturschutzgebiet nahe der sizilianischen Stadt Agrigent sind am Samstag zwei Geschwister im Alter von sieben und neun Jahren ums Leben gekommen. Der Vater der Kinder konnte sich retten, berichteten italienische Medien.

Durch die Explosion wurde eine Masse aus Gas und Schlamm in Bewegung gesetzt, die das sieben Jahre alte Mädchen mitriss und tötete. Die Leiche ihres neun Jahre alten Bruders konnte erst nach einer längeren Suchaktion mit Hunden geborgen werden.

Kommentar: In letzter Zeit gab es immer mehr Ausbrüche von Vulkanen, die lange Zeit ruhig waren. Solch ruhige Zeiten veranlassen Viele, die Gefahren unserer Umwelt zu unterschätzen. So wie in diesem Fall, der zwei Kindern das Leben kostete oder in Japan, wo ein ähnlicher Irrtum Viele in tödliche Gefahr brachte. Da sollte man sich fragen, wieviele von uns wirklich auf diese und andere Überraschungen von Mutter Natur vorbereitet sind?


Map

Schwere Regenfälle in Montpellier, Südfrankreich: Gegend zum Katastrophengebiet erklärt

  • In der südfranzösischen Stadt Montpellier haben starke Regenfälle in der Nacht zum Dienstag Überschwemmungen verursacht.
  • Etwa 4000 Menschen verbrachten die Nacht aufgrund des Unwetters in Notunterkünften oder an Bahnhöfen.
  • Innenminister Bernard Cazeneuve erklärte die betroffene Gegend zum Katastrophengebiet.
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    © AFP
    Überflutete Straßen nahe eines Flussufers in der südfranzösischen Stadt Montpellier.
4000 Menschen fliehen vor Überschwemmungen

Wegen sintflutartiger Regenfälle und Überschwemmungen haben etwa 4000 Menschen in Südfrankreich die Nacht zum Dienstag in Notunterkünften oder an Bahnhöfen verbringen müssen. Die Stadt Montpellier stand in der Nacht zum Dienstag weitgehend unter Wasser, das Rote Kreuz und französisches Militär stellten 1600 Notbetten zur Verfügung, wie die Präfektur des Départements Hérault berichtete.

Allein im Bahnhof der Stadt strandeten hunderte Reisende, weil wegen der Regenfälle der Zugverkehr teilweise zum Erliegen gekommen war. Sie übernachteten in dort stehenden Eigenbahnwaggons. Auch in Schulen, Sporthallen und in der Konzerthalle Zénith wurden Notunterkünfte eingerichtet.

Kommentar:



Bad Guys

Riesiger Erdfall auf der Krim

© AP
September 2014: Riesiger Erdfall auf der Krim
Vor einigen Jahren taten sich Erdfälle auf, ohne das Menschen zu Schaden kamen. In letzter Zeit jedoch ist es immer wieder vorgekommen, dass Erdfälle auch Menschenleben forderten. So auch bei einem Erdfall auf der Krim vor ein paar Tagen, wo insgesamt sechs Menschen ums Leben kamen, darunter zwei Kinder.


Pierre Lescaudron diskutierte in seinem Buch Earth Changes and the Human Cosmis Connection mögliche Entstehungsursachen für Erdfälle. Eine mögliche Ursache ist, dass die Sonne ihre Leitfähigkeit verliert und sich dadurch die Erde langsamer dreht. Diese verlangsamte Drehung beeinflusst die Erdkruste unsere Erde und kann zu einem "Öffnen" führen.

Phoenix

Vulkan Ontake-san in Japan spuckt riesige Rauchwolken - Mehrere Verletzte

Auf den Philippinen, auf Island und nun auch in Japan: Weltweit sind derzeit Vulkane aktiv. Der Ontake westlich von Tokio spuckt massive Rauchwolken aus. Mehrere Menschen werden dabei verletzt.

© Reuters
Ein Vulkanausbruch in Japan hat mindestens acht Wanderer verletzt. Etwa 250 Wanderer und andere Ausflügler sollen sich nach Angaben der Polizei am Gipfel des 3067 Meter hohen Ontake (verehrter Gipfel) aufgehalten haben, als der zwischen den Zentralprovinzen Nagano und Gifu gelegene Vulkan gegen Mittag (Ortszeit) plötzlich ausbrach.

Gewaltige Rauchwolken stiegen in den blauen Himmel. Flugzeuge mussten ihre Routen ändern, um der dichten Aschewolke auszuweichen. "Es gab ein Geräusch wie bei einem Donner und der Himmel verdunkelte sich durch den Rauch", schilderte der Betreiber einer nahen Berghütte das Geschehen der Nachrichtenagentur Kyodo. Die Gegend sei mit einer 15 Zentimeter hohen Aschedecke überzogen.

Kommentar: Finden Sie mit der SOTT-Worldview-Karte heraus, welche Vulkane unserer Erde in den letzten Wochen und Monaten aktiv waren und ausgebrochen sind:




Snow Globe

Temperatursturz um 10 Grad in Griechenland und 40 cm Schnee in Bulgarien

Aus und Vorbei: Eine Schlechtwetter-Front hat auch im äußersten Süden Europas den Sommer beendet.
© AP
Symbolbild: Schneefall in Athen im Jahr 2012
19 Grad in Athen, nur noch 21 Grad auf Kreta. Um fast 10 Grad hat es seit dem Wochenende in Griechenland abgekühlt. Schuld daran ist ein Wetterumschwung mit deutlichem Temperaturabfall und starken Winden. Auf dem Olymp-Gebirge an der Ostküste der griechischen Ägais fiel bereits der erste Schnee. Weiß sind die Wiesen rund um die Kakkalos-Hütte auf 2648 Metern Höhe. Die Temperatur betrug nur noch 0 Grad.

Probleme gab es auch im Fährverkehr: Mehrere Schiffe vom Athener Hafen Piräus sowie von Kreta und einigen Ägäis-Inseln liefen seit Sonntagmorgen laut der halbamtlichen Nachrichtenagentur ANA-MPA nicht aus. Die Passagiere konnten teilweise auf andere Schiffe ausweichen.

Kommentar: Iceagenow berichtet, dass in Bulgarien und Türkei, teilweise in den Höhenlagen, ebenso Schnee gefallen ist. Das widerspricht einmal wieder der Theorie der globalen Erwärmung.