ErdveränderungenS


Blue Planet

Oklahoma: Erdbeben der Stärke 5,0 war bis Kansas, Nebraska, Missouri, Arkansas und Iowa spürbar

Oklahoma Earthquake fracking
© iStockphoto.com / cstar55
USA - Das wohl zweitstärkste Erdbeben seit Beginn der Erdbebenaktivität in Oklahoma: Am Donnerstagmorgen um 8.42 Uhr erschütterte es weite Teile von Oklahoma und Kansas stark, auch im Norden von Texas waren die Auswirkungen noch deutlich spürbar. Nach ersten Angaben von Geofon erreichte das Erdbeben Magnitude 5.0 (Korrigiert von M5.7). Das Epizentrum lag nahe des Ortes Cherokee im Norden von Oklahoma. Präzisere Daten des USGS können deutlich anderen Werten abweichen.

Update 20. November, 06.03 Uhr
Dutzende Hausbesitzer in Teilen von Oklahoma und Kansas berichten von (neuen) Rissen in ihren Häusern nach dem Erdbeben. Zudem gab es einzelne Wasserrohrbrüche, wodurch unter anderem ein Blumenladen überschwemmt wurde. Verletzt wurde beim Erdbeben niemand, auch größere Schäden gab es nicht. Als Konsequenz wurden zwei Injektionsbrunnen nahe des Epizentrums, an denen Flüssigkeiten, die bei der Erdgas- und Erdölförderung anfallen, in die Erdkruste entsorgt werden, vorsorglich geschlossen. Bei 23 weiteren wurde der Betrieb eingeschränkt. Die Injektionsbrunnen gelten als wahrscheinlichste Ursache für die Erdbebenaktivität in Oklahoma und Kansas.

Kommentar:




Question

Rätselhafter Gestank über Barcelona

Barcelona spricht vom "Tag des Pestgestanks": Die Bewohner der katalanischen Metropole mussten einen üblen Gestank ertragen, bis aufkommende Winde sie erlösten. Über die Herkunft wird gerätselt.

Barcelona
© Getty
Ein penetranter Gestank, der sich über das gesamte Stadtgebiet von Barcelona ausgebreitet hatte, hat den Behörden in der katalanischen Metropole Rätsel aufgegeben. Zunächst war vermutet worden, der Geruch nach Fäkalien sei von einem landwirtschaftlichen Anbaugebiet ausgegangen, dessen Felder mit Mist gedüngt worden waren. Das Agrarministerium der Region Katalonien schloss dies mittlerweile jedoch aus.

Der Gestank hatte sich am Vortag über die 1,6-Millionen-Metropole und deren Vorstädte ausgebreitet und sich dort mehrere Stunden gehalten. Aufkommende Winde vertrieben den üblen Geruch am Abend wieder.

Kommentar: Die mit Mist gedüngten Felder konnten als Ursprung des Pestgestanks ausgeschlossen werden. Welche Ursache der Gestank wohl hatte?


Bizarro Earth

Erdrutsch in Myanmar: Über 70 Tote

In der Hoffnung auf einen Fund durchsuchen Menschen in Myanmar die Abraumhalden von Jade-Minen. Nun ist offenbar eine dieser Halden abgerutscht und hat Dutzende Menschen unter sich begraben. Mehr als 70 wurden bereits tot geborgen, über 100 werden noch vermisst.
Bild
Bei einem Erdrutsch im Norden Myanmars sind mindestens 70 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 100 Menschen gelten nach dem Unglück in der Nähe einer Jade-Mine als vermisst, berichteten örtliche Behördenvertreter mehreren Nachrichtenagenturen.

Viele Tote wurden bereits geboren, unter den Erdmassen werden aber immer noch Dutzende Menschen vermutete.

Nach ersten Informationen war ein etwa 300 Meter hoher Abraum-Hügel abgerutscht und hatte knapp 50 Häuser unter sich begraben. Bei den meisten der Toten handelt es sich offenbar um Dorfbewohner, die die riesige Halde der Jade-Mine durchsucht hatten.

Better Earth

Kalifornische Straße faltet sich nach Erdrutsch wie Ziehharmonika zusammen

Bild
© Kara Finnstrom
Ein Erdrutsch hat eine Landstrasse in der Nähe der US-amerikanischen Metropole Los Angeles auf mehreren Dutzend Metern Länge zusammengefaltet. Laut US-Medienberichten vom Freitag ist der angrenzende Hügel nicht auf die Strasse gerutscht, sondern darunter.

Dadurch wurde der Strassenbelag auf einer Länge von 45 bis 60 Metern wie eine Ziehharmonika zusammengeschoben. Innerhalb von einem Tag hob sich der Belag um 4 bis 5 Meter an.

Die Vasquez Canyon Road in Kalifornien liegt zwischen zwei ausgedehnten Waldgebieten und ist auch bei Radfahrern beliebt. Bis auf weiteres wird sie geschlossen bleiben.

Eine Möglichkeit, den Erdrutsch zu stoppen, gebe es nicht, sagte ein Mitarbeiter der örtlichen Behörde für Infrastruktur. Man müsse einfach abwarten und hoffen.

Kommentar:




Tornado1

Tornado in Argentinien: Plötzlich flog den Faustballern aus Südtirol ein Zelt um die Ohren

Bozen - Die Faustballer des SSV Bozen hatten am vergangenen Donnerstag einen großen Schutzengel. Sie halten sich derzeit in Argentinien auf, um dort die Weltmeisterschaft zu bestreiten.

Tornado Argentinien November 2015
© ÖFBB - Stefan Gusenleitner
Ein durchziehender Tornado in der Stadt Villa General Belgrano hätte für die Bozner beinahe schlimme Folgen gehabt.

Sie hielten sich auf dem Austragungsgelände im großen Hauptzelt auf, um eine Besprechung abzuhalten.

Dann ging alles ganz schnell: „Innerhalb einer Minute flog uns das halbe Zelt um die Ohren“, berichtet Angreifer Armin Runer gegenüber dem „Tagblatt“ Dolomiten.

Kommentar: Der argentinische Youtube-Channel carcaweb veröffentlichte auf youtube einen Zusammenschnitt von Amateuraufnahmen, die zeigen, wie der Tornado über das Land fegt:




Tornado2

Zunehmende Wetterextreme auf der ganzen Welt werden zu schwerwiegenden Ernteausfällen führen

Zunehmende Wetterextreme durch den Klimawandel könnten Ernten empfindlich schmälern


Kommentar: Schauen Sie sich unsere monatlich erscheinenden Videos dieser immer extremer werdenden Erdveränderungen an, um einen Einblick zu bekommen, den Sie durch die herkömmliche Berichterstattung nicht erhalten: Sott Videos Erdveränderungen


Kornkammer in Gefahr: Geht der Klimawandel ungebremst weiter, stehen den Weizenanbau-Gebieten Europas schwere Zeiten bevor. Denn Wetterextreme wie Dürren, Hitzewellen und Starkregen könnten sich bis 2100 verdoppeln bis verdreifachen, so die aktuelle Prognose von Klimaforschern. Sollen die Ernten nicht einbrechen, müssen rechtzeitig entsprechend widerstandsfähige Weizensorten entwickelt und angebaut werden, so die Forscher im Fachmagazin Interface.


Kommentar: Hört sich wie ein gefundenes Fressen für Monsanto & Konsorten an, die mit solchen Argumenten dafür sorgen könnten, dass genetisch veränderter Weizen zur Norm wird: Profit geht vor Gesundheit: Monsantos Roundup im Weizen


Weizen
© Jimmy Lemon / freeimagesEin Drittel des Weizens auf dem Weltmarkt stammt aus Europa
Weizen ist einer der wichtigsten Nahrungspflanzen der Menschheit: 20 Prozent des weltweiten Kalorienbedarfs wird allein durch dieses Getreide gedeckt, wie Miroslav Trnka von der Mendl University in Brünn und seine Kollegen berichten. Eine der wichtigsten Kornkammer für die weltweite Weizenproduktion ist dabei Europa: In dem Gebiet bis zum Ural im Osten und der Türkei im Süden wird ein Drittel der globalen Weizenmenge erzeugt.

Kommentar: Was man tun kann? Am besten schon jetzt auf Weizen verzichten... ...und rechtzeitig vorsorgen:


Cloud Precipitation

Durch Regenfluten in den USA: Wasserfall verwandelt sich in Wasserschlucht

Bild
Im US-Bundesstaat stürzen die beeindruckenden Wassermassen der Snoqualmie Falls fast Hundert Meter in die Tiefe, nachdem Unwetter mit viel Regen den Fluss haben anschwellen lassen.


Ein beeindruckendes Naturspektakel. Dieser Wasserfall im US-Bundesstaat Washington mit dem Namen Snoqualmie Falls, sieht jedoch nicht immer so aus. Ein heftiger Sturm mit starken Regenfällen hat die Wassermassen auf dieses Niveau ansteigen lassen. Der Fluss stürzt hier fast 100 Meter in die Tiefe. Das Unwetter der vergangenen Tage hat schwere Schäden angerichtet. Bäume wurden entwurzelt, es gab Überflutungen und zwei Personen sind ums Leben gekommen.

Kommentar: So schaut der Fluss normalerweise aus:

Bild



Tornado2

Sturm "Heini" ließ einige Bäume umknicken

Sturmtief „Heini“ hat in der Nacht auf Mittwoch, 18. November, auch die Feuerwehren im Landkreis Oldenburg gefordert. „Kreisweit mussten die Kameraden immer wieder umgeknickte Bäume von den Straßen räumen“, berichtete der Sprecher der Kreisfeuerwehr Christian Bahrs am Mittwochvormittag.
Bild
© Archivfoto: Thorsten Konkel
Ganderkesee/Landkreis Oldenburg. Die Wetterdienste hatten bereits am Dienstagmorgen auf schwere Sturmböen mit bis zu Windstärke 11 in der Nacht hingewiesen. Letztendlich fiel der Sturm in der Region jedoch weniger verheerend aus, als befürchtet.

Erster Einsatz kurz nach 5 Uhr

In der Gemeinde Ganderkesee gab es den ersten Sturmeinsatz um 5.10 Uhr auf der Bahnhofstraße in Schierbrok. Dem Sturmtief hatte ein Baum nicht standgehalten und blockierte die Fahrbahn sowie den Radweg.

Kommentar:




Windsock

Großes Sturmtief: Deutschland diesmal weitestgehend von Schäden verschont

Bild
© Picture AllianceUmgestürzter Weihnachtsbaum auf Erfurter Weihnachtsmarkt
Das Sturmtief "Heini" ist in der Nacht auf Mittwoch in Hamburg und Schleswig-Holstein weniger heftig ausgefallen als erwartet

Vereinzelt stürzten Bäume und Verkehrsschilder um, wie Sprecher der Regionalleitstellen am Mittwochmorgen sagten. Größere Einsätze und Schäden gab es aber zunächst nicht. Der Deutsche Wetterdienst hatte vor starken Gewittern mit teils schweren Sturmböen, Starkregen und Hagel gewarnt. "Heini" hatte sich am Dienstag vom Atlantik auf den Weg über Schottland nach Skandinavien gemacht und sich der deutschen Küste genähert.

Deutschland kommt glimpflich davon

Auch in den anderen Städten hat "Heini" für keine größeren Schäden gesorgt. In manchen Städten wurden allerdings Flüchtlinge vorsorglich in Sicherheit gebracht. In Bremen zogen rund 1.400 Asylbewerber aus Zeltlagern in Schulen um. Die Zelte, in denen sie untergebracht sind, halten nur Windstärke 10 aus, erwartet worden war Windstärke 11. Auch in Dresden und Berlin wurden hunderte Flüchtlinge in andere Unterkünfte gebracht.


Auf dem Brocken im Harz sorgte Sturmtief Heini für Windgeschwindigkeiten von 170 Kilometern pro Stunde. Aber auch hier blieben größere Schäden aus. In Niedersachsen und Nordrhein-Westphalen stürzten vereinzelt Bäume um, Bauzäune und Gerüste wurden weggeweht.

Wie das Wetter in den kommenden Tagen wird, seht Ihr auf unserer Wetter-Seite.

(dpa / ste)

Snowflake

Skurriles Phänomen - ein reissender Strom aus Eis mitten in der Wüste

Ein total verrücktes Wetterphänomen

ein reissender Strom aus Eis mitten in der Wüste November 2015
© Screenshot
Irgendwo in Arabien, vielleicht im Irak, wurde in der letzten Woche dieses Video aufgenommen. Unglaublich, was hier passiert. Wie ein reißender Fluss rollen Milliarden von Hagelkörnern durch die Wüste