Ob Wetterkerze oder Zugvögel - die Schneeorakel scheinen sich sicher: Uns erwartet ein harter und langer Winter. Doch nicht alle Experten wollen so recht daran glauben. 
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Der Sepp Haslinger aus Benediktbeuern (Bayern) weiß, wie der Winter 2015/16 wird. Woher er das weiß? Er kann die Wetter- oder Königskerze lesen. Aus dem Blütenstand kann er erkennen, wie viel Schnee der nächste Winter bringt. Für den Bayerischen Rundfunk hat der Bauer Schnee-Orakel gespielt - siehe das amüsante Video.

© Veronika Ahn-TauchnitzDer Blütenstand der Wetterkerze zeigt Sepp Haslinger wie der kommende Winter wird: Es wird ein langer schneereicher Winter. Zum ersten Mal schneit’s Mitte Oktober, und zwar nicht nur ein bisschen, sondern ergiebig. Und der Schnee bleibt lange. Bis Ostern. Und das ist 2016 Ende März. So lautet zumindest die Prognose vom Haslinger Sepp aus Benediktbeuern.
Doch nicht nur er scheint sich auf die Natur zu verlassen, was Prognosen für die kalte Jahreszeit angeht.
Der Zug der ZwergschwäneDer frühe Zug der sibirischen Zwergschwäne von der nordrussischen Tundra nach Westeuropa deutet nach Angaben von Vogelexperten auch auf einen harten Winter hin. „Falls wir uns auf die ,Prophezeiung' sibirischer Zwergschwäne verlassen,
kommt der Winter lang und eisig“, sagte Biologe Dominic Cimiotti vom Michael-Otto-Institut in Bergenhusen (Schleswig-Holstein).
Die weißen Vögel haben ihre Brutgebiete in diesem Jahr extrem früh verlassen. Nach Angaben der Umweltschutzorganisation WWT traf der
erste Zwergschwan in England am 11. Oktober ein - so früh, wie seit 1963 nicht mehr.

© C. Rehder/archivDie weißen Vögel haben ihre Brutgebiete in diesem Jahr extrem früh verlassen.
Kommentar: Laut Stol sei "ein erster Versuch, das zerstörte Rohr zu reparieren, am Mittwoch gescheitert". Es ist schon weit mit uns gekommen, wenn eine europäische Grossstadt durch Tankfahrzeuge mit Wasser versorgt werden muss.