ErdveränderungenS


Bulb

Kometen als Ursache? Radioaktivität über Europa kam laut Ermittlern aus dem All

Im Streit um die Ursache erhöhter Radioaktivität in der Luft hat eine russische Regierungskommission eine völlig neue Version präsentiert. Nach Angaben der Ermittler stammt die radioaktive Substanz Ruthenium, die sowohl in Europa als auch in Russland gemessen wurde, sehr wahrscheinlich aus dem All.
Radioaktivität Europa
Nach mehr als zwei Wochen langen Ermittlungen kam die Kommission zu dem Schluss, dass die erhöhte Konzentration des Isotops Ruthenium-106 (Ru-106) über Russland und einigen europäischen Ländern nicht von einem Leck auf dem Boden habe verursacht werden können.

Die Vermutung, dass die Emissionsquelle irgendwo zwischen dem Ural und Osteuropa liege, könne angesichts der großen Entfernung unmöglich stimmen. "Dass diese Gebiete mehr als 2500 Kilometer voneinander entfernt sind, könnte auf eine auswärtige Quelle schließen lassen", heißt es in einem am Freitag veröffentlichten Bericht der Kommission.

Unter anderem könnte ein in der Erdatmosphäre verglühter Satellit mit Ruthenium-106 an Bord die Ursache gewesen sein.

Kommentar: Könnte diese Wolke von einem Feuerball stammen oder dadurch ausgelöst worden sein? In den letzten Jahren erlebt unsere Erde einen dramatischen Anstieg von Feuerball Ereignissen. Mehr Informationen dazu in unserem neuen Buch:


Fire

Flammeninferno in Kalifornien bedroht Reichengebiet Bel Air

Feuer vor den Toren der Reichen: In und um Los Angeles wüten heftige Waldbrände. Auch das Nobelviertel Bel Air, Wohnort vieler Prominenter, ist bedroht.
waldbarnd kalifornien
© Reuters
Die verheerenden Waldbrände in Südkalifornien bedrohen jetzt auch das Reichenviertel Bel Air in Los Angeles. Die Hügel des Stadtteils sind in dichten Rauch gehüllt, Flamen fräsen sich durch die vertrocknete Landschaft. Internet-Videos zeigten eine rote Feuerwand neben einem Highway.

Die Interstate 405 ist eine der meist befahrenen Autobahnen der USA und wurde teilweise gesperrt. Sie führt auch direkt an dem Hang mit dem weltberühmten Getty-Kunstmuseum im Westen von Los Angeles vorbei. Nur mit Mühe konnte die Feuerwehr die Flammen des sogenannten Skirball-Feuers vor dem Gebäude eindämmen.

Auf der anderen Seite der Interstate ist die Lage ebenfalls dramatisch: Dort sind die Luxusvillen des Promi-Viertels von Bel Air bedroht. In dem Gebiet sind nach Behördenangaben am Mittwoch mindestens vier Häuser abgebrannt und elf beschädigt worden. Mehrere Straßenzüge wurden geräumt. Die Feuerwehr hat Anwohner alarmiert, sich notfalls für eine rasche Evakuierung bereitzuhalten.

Kommentar:




Blue Planet

Polsprung: Erdkrustenverschiebung - Der Nordpol wird allmählich zum Südpol

Polsprung, Polverschiebung, Polwanderung
Stand die 'kambrische Explosion' in Zusammenhang mit einer Polwanderung?

Unser Titel ist identisch mit dem eines Buches, das von C.P. Hapgood im Jahr 1958. Er schrieb auch The Path of the Pole (1970). Mehrere andere Autoren haben ebenfalls vorgeschlagen, dass plötzliche Rutsche der Erdkruste in der Vergangenheit zu wilden Klimaschwankungen mit verheerenden biologischen Folgen führten - insbesondere zu all den schnellgefrorenen Mammuts in Sibirien.

Diese Polverschiebungs-Szenarien, die von Denkern stammen, die sich weit außerhalb des wissenschaftlichen Mainstreams bewegen, wurden in einer 'neuen' und gut publizierten Polsprung-Theorie, die in Science erschien, ignoriert.

Die "neue" Theorie bezieht sich auf einen 534 Millionen Jahre alten Krustenrutsch, während Hapgood von einer Katastrophe in den letzten 10.000 Jahren sprach. Trotzdem wäre es schön gewesen, die frühere Arbeit von Hapgood gewürdigt zu sehen.

Kommentar:


Blue Planet

Vulkan Agung stößt wieder riesige Aschewolke aus

Volcano Vulkan Agung
© Firdia LisnawatiVulkan Agung auf der indonesischen Ferieninsel Bali
Auf der indonesischen Ferieninsel Bali hat der Vulkan Agung nach einer Phase der Beruhigung eine riesige Aschewolke ausgestoßen. Nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde reichte der dichte Rauch zwei Kilometer hoch in die Atmosphäre.

Beim letzten Ausbruch des Gunung Agung («Wunderbarer Berg») kamen 1963/64 mehr als 1100 Menschen ums Leben. Indonesien mit seinen mehr als 17 000 Inseln liegt auf dem Pazifischen Feuerring. In dem Gebiet treffen verschiedene Platten der Erdkruste aufeinander. Es kommt oft zu Erdbeben und Eruptionen. Insgesamt gibt es dort etwa 130 aktive Vulkane.

Bizarro Earth

Erdfall in Hannover: DHL Auto bleibt stecken

Ein DHL-Bote ist am Montagnachmittag in Linden stecken geblieben, als er mit seinem Fahrzeug auf dem Radweg hielt, um Pakete auszuliefern. Unter den Pflastersteine bildete sich plötzlich ein Krater, in den das vordere linke Rad des Transporters absackte.
dhl auto
© Elsner
Hannover - Seine Pakete werden sicherlich nicht mehr pünktlich ausgeliefert: Ein DHL-Bote ist am Montagnachmittag mit seinem Fahrzeug in Linden stecken geblieben. Auf der Straße Bauweg hatte der Paketzusteller mit seinem Transporter auf einem Radweg gehalten, um ein Paket auszuliefern. Daraufhin bildete sich plötzlich ein Krater auf dem Radweg, in dem das vordere linke Rad des DHL-Fahrzeuges stecken blieb. Der Fahrer konnte den Transporter nicht mehr befreien. Ein Kran musste das Fahrzeug später bergen.

Vermutlich war eine defekte Wasserleitung Auslöser für den kuriosen Unfall. Der Radweg war unterspült, das DHL-Fahrzeug dafür zu schwer. Das Loch selbst war zu allen Seiten etwa einen halben Meter groß. Unter den Pflastersteinen hatte sich hingegen bereits ein etwa zehn Quadratmeter großer Krater gebildet.

sp

Kommentar:




Fire

Schwere Waldbrände in Kalifornien: 260.000 Menschen ohne Strom und tausende auf der Flucht

Schwere Waldbrände treiben in Kalifornien Zehntausende Menschen in die Flucht. Deutlich mehr als hundert Gebäude wurden bereits zerstört.
waldbrand kalifornien
© imago/ZUMA Press
Nach Angaben der Behörden brach das Feuer unweit der Ortschaft Ventura zwischen Santa Barbara und Los Angeles aus. In den betroffenen Bezirken waren nach einem Bericht der Los Angeles Times 260.000 Menschen ohne Strom.

Nach Angaben lokaler Medien breiteten sich die Brände explosionsartig aus und nahmen in kürzester Zeit bereits eine Fläche von mehr als 120 Quadratkilometern ein. Die Behörden erwarteten, dass das Feuer in den Bergen zwischen Ventura und Santa Paula bis zu 200 Quadratkilometer Fläche umfassen würde. 27.000 Menschen seien auf der Flucht vor den Flammen. Mehr als 150 Gebäude wurden zerstört, darunter auch ein größeres Wohngebäude.

Hunderte Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen, die von starken Windböen immer neu angefacht wurden. "Die Aussichten für eine Eindämmung sind nicht gut", sagte Venturas Feuerwehr-Chef Mark Lorenzen der Los Angeles Times: "Wirklich, das wird von Mutter Natur entschieden." Den Angaben zufolge starb ein Mensch bei einem Verkehrsunfall, der sich auf einer wegen des Feuers gesperrten Straße ereignete. Außerdem sei ein Feuerwehrmann verletzt worden.

Cow Skull

Wildsau tötete Jäger bei Nachsuche

Das Agrarministerium hat die Jäger angewiesen, deutlich mehr Wildschweine zu schießen. Damit soll das Einschleppen der Afrikanischen Schweinepest verhindert werden. Wie gefährlich das sein kann, zeigte sich bei Greifswald, wo ein Jäger starb.
wildschwein symbolbild
© globallookpress
Bei einer Jagd in Vorpommern ist ein Jäger von einem verletzten Wildschwein angegriffen und tödlich verletzt worden. Das Unglück ereignete sich am Sonntag unweit von Neuenkirchen bei Greifswald, wie ein Polizeisprecher am Montag in Neubrandenburg sagte. Der 50-jährige Jäger war bei der sogenannten Nachsuche, als er auf die angeschossene Wildsau stieß.

Wie Achim Froitzheim als Sprecher des Landkreises Vorpommern-Greifswald sagte, war der Jäger nach der Attacke ohne Bewusstsein, als der Rettungshubschrauber eintraf. Alle Bemühungen, ihn wiederzubeleben, seien schließlich gescheitert.

Black Cat

Thailand: Python erwürgte eigenen Besitzer

Eine Schlange hat ihren Besitzer in Thailand erwürgt.
Python
© The Independent, UKSymbolbild
Bangkok - Der drei Meter lange Python umschlang den Mann aus der Stadt Sukothai im Norden des Landes nach einem Bericht der Tageszeitung Bangkok Post (Dienstag) so heftig, dass der 55-Jährige keine Luft mehr bekam und starb. Seine Schwester versuchte noch, ihn zu retten, und zog an der Schlange - aber ohne Erfolg.

Der Mann wollte den Python am Montagabend aus einem großen Gefäß holen, in dem er das Tier die vergangenen Jahre gehalten hatte. Zur Sicherheit hatte er auch ein Messer dabei. Die Schlange wurde durch die Waffe zwar verletzt, überlebte aber. Nachbarn und Verwandte fingen das Tier später wieder ein.

Tornado2

Extremwetter: Anzahl der großen Stürme ist um das Doppelte angestiegen

"Maria", "Irma", "Harvey": Im Jahr 2017 jagte ein verheerender Tropensturm den nächsten. Müssen wir auch in Zukunft mit immer mehr und heftigeren Wirbelstürmen rechnen?
hurrikan, wirbelsturm symbolbild, tornado
© oshua Stevens/ NASA Earth ObservatoryZerstörerische Gewalt: So sah die Wärmebildkamera eines Satelliten den Tropensturm Irma am 20. September 2017
Zerstörerische Gewalt: So sah die Wärmebildkamera eines Satelliten den Tropensturm Irma am 20. September 2017

Man hört oft, durch den Klimawandel gebe es weltweit mehr und stärkere Stürme. Aber stimmt das überhaupt? Die Antwort ist: ja und nein.

Denn auf die Häuftigkeit von Stürmen hat die Erderwärmung offenbar keinen Einfluss. Wohl aber auf ihre Stärke, und damit auf ihre Zerstörungskraft. Stefan Rahmstorf vom Potsdam Institut für Klimafolgenfoschung erwartet, dass es mehr Tropenstürme der höchsten Kategorien 3 bis 5 geben wird - und dafür weniger schwache.


Der Grund dafür: Tropische Wirbelstürme beziehen ihre Energie auf den obersten Wasserschichten der Ozeane. Je stärker die sich aufheizen, desto mehr Energienachschub bekommt ein entstehender Sturm. Klar ist auch, dass die Stürme mehr Niederschläge bringen. Denn je wärmer die Luft, desto mehr Wasserdampf kann sie aufnehmen. Die Folge: heftigere Niederschläge.

Kommentar: 1933 gab es aber keine Klimaerwärmung.

Das Elektrische Universum - Teil 26: Wirbelstürme, Blitze und Tornados


Tornado1

Wirbelsturm und schwere Unwetter in Java: 25 Tote und rund 2.000 Obdachlose

Wirbelsturm Java 2017
© www.globallookpress.com
Im Osten der indonesischen Insel Java sind nach schweren Unwettern mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Der Wirbelsturm "Cempaka" habe im Distrikt Pacitan Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst, mehr als 1.700 Häuser beschädigt und rund 2.000 Menschen obdachlos gemacht, gab Zivilschutzsprecher Sutopo Nugroho am Samstag bekannt. Vieh sei getötet und Ackerland zerstört worden.

Die Überschwemmungen dauerten am Samstag noch an. Auch die Großstadt Yogyakarta im Zentrum Javas war betroffen. Der Zyklon wütet schon seit einigen Tagen in der Region. In der zurückliegenden Woche hatte er Vulkanasche vom Mount Agung auf der Nachbarinsel Bali in südwestliche Richtung geblasen. Der örtliche Flughafen musste zeitweilig geschlossen werden.