ErdveränderungenS


Fire

Mindestens zehn Tote bei Waldbränden in Kalifornien - Lokaler Notstand ausgerufen

Im US-Bundesstaat Kalifornien wüten weiter schwere Waldbrände. Mindestens zehn Menschen kamen bereits ums Leben. Viele Häuser sind abgebrannt. Tausende sind vor den Flammen auf der Flucht.

USA Kalifornien Waldbrände Großbrand
© picture-alliance/AP/R. Pedroncelli
Es brennt vor allem in den kalifornischen Weinregionen um Napa und Sonoma Valley, nördlich der Bucht von San Francisco. Allein im Bezirk Sonoma habe es sieben Tote gegeben, teilte die Polizei über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Die Feuerwehr meldete zwei Todesopfer im Bezirk Napa und eines in Mendocino.

Karte USA Kalifornien Sonoma Napa Mendocino DEU
© DW
Die schnell um sich greifenden Buschbrände haben außerdem Tausende Anwohner in die Flucht getrieben. Rund 20.000 Menschen hätten ihre Häuser verlassen und in Sicherheit gebracht werden müssen, so die Behörden.

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Riesige Wasserhose in Thailand gesichtet

Am Dienstagmorgen genossen Touristen und Zuschauer vor der vor Rayong gelegenen Insel Samet den ungewöhnliche Anblick einer riesigen Wasserhose. Gegen 10 Uhr am Vormittag drängten sich bei bewölktem Wetter die Touristen als auch die Einheimischen am Strand und zückten ihre Kamera- und Video Handys, um das ungewöhnliche Natur Schauspiel in Bildern und Videos festzuhalten.

riesige Wasserhose vor Ko Samet
© Unbekannt
Schon kurz darauf tauchten die ersten Bilder und Videos des Natur Schauspiels in den sozialen Netzwerken auf. Laut den Berichten in den thailändischen Medien hatte die riesige Wasserhose bereits eine Strecke von gut fünf Kilometern durch die dichten Regenwolken und die Wellen im Meer zurückgelegt, bevor das natürliche Phänomen vom Mae Ram Phueng Strand auf der Insel Samet aus zu sehen und zu bewundern war.

Die Wasserspiele dauerten etwa gut 15 Minuten, bevor sie sich wieder im nichts auflösten und mitten im Meer auch wieder spurlos verschwanden. "Wir hatten dieses Mal das große Glück, dass dieses Natur Schauspiel weit draußen auf See passierte und vom Land aus gut zu sehen war", sagte der 35 Jahre alte Herr Peerapong Kraiint, ein lokaler Notfall Beamter auf der Insel Samet.

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Tornado2

Seltene Trichterwolke in Japan gefilmt

Ein atemberaubendes Video zeigt eine seltene Trichterwolke, die sich am Himmel über Japan bildete und anschließend langsam gespenstisch auflöste.
Trichterwolke Japan
© WeatherNews
Die faszinierende Aufnahme entstand diese Woche in der Stadt Niigata und wurde von der japanischen Medienagentur WeatherNews online zur Verfügung gestellt, wo es sehr schnell eine riesige Menschenmenge erreichte, die sich von dem Phänomen begeistern ließen.

Im Video sieht man den ungewöhnlichen Trichter, der sich wie ein aschfahler Regenbogen durch den Himmel schneidet und sich deutlich von der stürmischen Lufthülle abhebt, aus der es kam. Das Ende der Trichterwolke beginnt sich dann zu aufzulösen und sich scheinbar wieder in den dunklen Himmel zurückzuziehen, bis nur noch ein fast gespenstischer Lichtpunkt übrig bleibt.

Bizarro Earth

Erdbeben der Stärke 5,9 vor Fukushimas Küste

Fukushima
© Sputnik
In Nordostjapan hat sich vor der Küste von Fukushima ein Erdbeben der Stärke 5,9 ereignet, berichtet der Sender NHK.

Das Zentrum des Bebens sei am Freitag gegen Mittag (Ortszeit) vor der Küste von Fukushima in 50 Kilometern Tiefe geortet worden.Schwächere Beben seien auch in anderen Präfekturen registriert worden. Die Regierung meldet keine Schäden oder Opfer - die Einwohner der betroffenen Orte seien vorgewarnt gewesen.

Am heutigen Morgen hat es bereits an der Ostküste von Japan ein Erdbeben der Stärke 6,3 nach der Richterskala gegeben.

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Teilweise unvorhergesehen: Sturm "Xavier" richtete schwere Schäden an - Mindestens sieben Tote

Der Norden und der Osten Deutschlands wurden von "Xavier" mit großer Wucht getroffen. Sieben Menschen starben. Auch am Tag danach herrscht noch Chaos im Fernverkehr.
sturm xavier
© Morrris Pudwell
Düsseldorf - Die Auswirkungen des heftigen Sturmtiefs "Xavier" haben Bahnreisenden am Freitag schwere Probleme bereitet. Der Bahnverkehr war auch am Tag nach dem Unwetter mit mehreren Toten massiv gestört. Im Norden und Osten Deutschlands blieben die wichtigsten Fernverkehrsstrecken am Vormittag noch gesperrt, wie die Deutsche Bahn mitteilte.

Sieben Menschen hatte der Sturm am Donnerstag das Leben gekostet. Ein weiterer Mann starb nach NDR-Informationen in Mecklenburg-Vorpommern an einem Herzinfarkt, als ein Baum vor seinem Auto auf die Straße stürzte - unklar blieb, ob ein Zusammenhang mit "Xavier" besteht. Am Wochenende kann es im Nordosten entlang der Küsten und im Bergland erneut stürmische Böen geben.

Die Bundesregierung würdigte am Freitag den großen Einsatz der Rettungskräfte. Die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer dankte in Berlin allen, "die in den Stunden des Orkans hart daran gearbeitet haben, die Verkehrsverbindungen aufrecht zu erhalten und Menschen zu helfen, die in Not geraten sind".

Bizarro Earth

Hurrikan "Nate" richtete schwere Schäden in Zentralamerika an: Mehr als 20 Tote

Durch den Tropensturm "Nate" sind in Zentralamerika mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen. Allein in Nicaragua starben elf Menschen, sieben weitere wurden noch vermisst, wie die Behörden am Donnerstag mitteilten. In Costa Rica und Honduras gab es insgesamt elf weitere Todesopfer, tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Der Sturm zog Richtung Mexiko und USA, wo er sich zum Hurrikan entwickeln sollte.
storm nate
© NOAA NWS National Hurricane Center
Nicaragua wurde mit elf Todesopfern am schwersten von "Nate" getroffen. Sieben Menschen würden noch vermisst, sagte Vize-Präsidentin Rosario Murillo den Staatsmedien zufolge. Etwa 800 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden. Wegen tagelanger heftiger Regenfälle seien fast 600 Häuser überflutet worden und 14 Gemeinden von der Außenwelt abgeschnitten. In insgesamt rund 30 Gemeinden habe "Nate" Schäden angerichtet, erklärte Murillo.

In Honduras meldeten die Behörden drei Todesopfer und drei Vermisste. In Costa Rica gab es acht Todesopfer durch den Sturm, darunter ein dreijähriges Mädchen. Ursache waren umstürzende Bäume sowie Erdrutsche. 17 Menschen wurden noch vermisst. Wegen über die Ufer getretener Flüsse und unterspülter Straßen wurde in Costa Rica der nationale Notstand ausgerufen, Schulen und Behörden blieben geschlossen.

Mehr als 5000 Menschen in Costa Rica wurden in Notunterkünften untergebracht, wie der Leiter der Nationalen Katastrophenschutzkommission, Ivan Brenes, mitteilte. 18 Hauptstraßen seien wegen Sturmschäden gesperrt, etwa ein Dutzend weitere nur noch teilweise befahrbar.

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Fire

Ganze Insel im Pazifik muss wegen Vulkanausbruchs geräumt werden - weltweite Vulkanaktivität

Vulkanausbruch
Wegen eines Vulkanausbruchs muss auf der kleinen Pazifikinsel Ambae die gesamte Bevölkerung von 11.000 Menschen die Insel verlassen. Der Premierminister des Inselstaats Vanuatu, Charlot Salwai, ordnete die sofortige Zwangsräumung an.

Die meisten sollten mit Schiffen auf die Nachbarinsel Pentecost gebracht werden. Mehrere tausend Bewohner sind bereits geflohen.

Die Eruption des knapp 1500 Meter hohen Vulkans Manaro hatte vor einigen Tagen begonnen. Seit dem Wochenende spuckt er massiv Feuer und Asche. Zudem wurden auch schon Steine durch die Luft geschleudert.

Die Behörden fürchten, dass der Ausbruch noch an Stärke zunehmen wird. Sie haben über die Insel bereits den Ausnahmezustand verhängt. Am Donnerstag galt die zweithöchste Warnstufe. Die Evakuierung bedeutet für die 400 Quadratkilometer große Insel eine Premiere.

Bizarro Earth

Hunderte Erdfälle an Israels Totem Meer

Ein Gedi - Man möchte nicht in ein solches Loch stürzen. Diese Abgründe sind wahre Fallen, ausgestattet mit glitschigem Schlammbett. Dazu hängen die karstigen Außenränder meist über, so dass ein weiterer Abbruch droht. Ein Blick hinein genügt, um trotz flirrender Hitze zu schaudern. Nicht umsonst warnen entlang der Straße, die in (noch) sicherer Distanz am Toten Meer vorbeiläuft, Schilder: "Vorsicht, Senklöcher-Gebiet". Damit rechnen zu müssen, der Boden könnte jederzeit unter den Füßen wegsacken, verschafft mulmige Gefühle.
erdfall israel
© AFP/MENAHEM KAHANAEin gesperrtes Touristengebiet nahe dem Toten Meer – Straße, Bäume und Gebäude stürzten in eines der gefährlichen Senklöcher.
Existenzgrundlagen verschwinden im Erdboden

Die Bemerkung der 54-jährigen Ökologin Gundi Shahal, dass keine israelische Versicherung mehr für Senklöcher-Unfälle aufkomme, klingt beunruhigend. Noch mehr ihre Geschichten, was schon alles passiert ist, seitdem in den 90er Jahren eine Frau in ein Loch fiel und der Campingplatz eines Kibbuz schließen musste. Shahal kennt sich in der Gefahrenzone aus. Als junge Frau kam sie zur Dattelernte nach Israel.

Seit 1988 lebt sie dauerhaft im Kibbuz Ein Gedi, einer traumhaften Oase nahe dem Toten Meer, deren Existenzgrundlage buchstäblich wegbricht. Mit ihr als Führerin plus Wasserflasche (ein Muss) und Handy (für alle Fälle) im Rucksack geht es auf frühmorgendliche Expedition in die schlamm- und salzverkrustete Kraterlandschaft. Kaum darin eingetaucht, kommt man sich vor wie auf dem Mond.

Kommentar: Lesen Sie dazu auch den folgenden Artikel, da Erdfälle ein weltweites Phänomen darstellen:


Black Cat

Von wilden Wölfen angegriffen? Teile von einer Engländerin in Griechenland gefunden

  • In Griechenland ist eine Frau von Wölfen angefallen und getötet worden.
  • Die 63-jährige Britin war auf einer Wanderung im Nordosten des Landes unterwegs. Noch während des Angriffs verständigte sie ihre Verwandten in England.
  • Rettungstrupps suchten daraufhin nach der vermissten Frau und fanden persönliche Gegenstände und später ihre Knochen.
denmark wolves
Wölfe sind für gewöhnlich vor allem eine Gefahr für Wild- und Weidetiere. Menschen greifen sie normalerweise nicht an. Doch jetzt haben wilde Tiere nach Angaben eines Gerichtsmediziners im Norden Griechenlands eine Engländerin angefallen und getötet - und es waren nicht, wie zunächst angenommen, wilde Hunde. "Es waren sicher Wölfe. Das haben wir nach einer mehrstündigen Untersuchung zusammen mit einem Veterinärexperten festgestellt", sagte der zuständige Gerichtsmediziner, Nikolaos Kifnidis, der Nachrichtenagentur dpa.

Das 63-jährige Opfer war nach Angaben der Polizei am 21. September in der Nähe der archäologischen Stätte von Maroneia im Nordosten von Griechenland auf einer Wanderung, als es von den Tieren angegriffen wurde. Die Britin soll während des Angriffs ihre Verwandten in England benachrichtigt haben. Diese hätten dann die Behörden in Griechenland alarmiert, berichteten griechische und britische Medien.

Cloud Lightning

Schwere Unwetter treffen weitere Teile Südeuropas

In Südeuropa und Kleinasien toben derzeit heftige Gewitter. Sturzfluten und schwere Überschwemmungen sind die Folgen. Besonders betroffen sind Teile Italiens und der Türkei.
unwetter sizilien
© MeteoNetwork @meteonetwork via twitter
In Süditalien wüteten die Unwetter am Mittwoch und Donnerstag besonders heftig. Auf Sizilien standen in Syrakus Straßen bis zu einem Meter hoch unter Wasser. Autos blieben stecken oder kamen kaum noch voran. In Apulien ergossen sich in der Region um Lecce nach Gewittern reißende Fluten durch kleine Ortschaften. Auch in Bari und in Teilen Kalabriens gab es schwere Überflutungen.

wetter onlin
© wetter onlineDas WetterRadar-Bild von Mittwochnachmittag zeigt die starken Gewitter über Sizilien.
In der türkischen Millionenmetropole Istanbul gingen ebenfalls heftige Gewitter nieder. Die Unwetter setzten Teile der Stadt unter Wasser. Straßen und öffentliche Plätze wurden überschwemmt, zahlreiche Keller liefen voll. Im Osten der Türkei kam es in der Provinz Rize am Schwarzen Meer zu Erdrutschen. Dort sind Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten, weil viele Straßen durch Schlamm- und Geröllmassen blockiert sind.