ErdveränderungenS


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SOTT Fokus: SOTT Video Erdveränderungen - September 2017: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle

sott zusammenfassung september 2017
September war ein weiterer äußerst heftiger Monat aus Sicht der 'Erdveränderungen'.

Eine Reihe von Sonnen-Eruptionen der Klasse X waren scheinbar Vorboten beispielloser Naturphänomene, sowohl in Quantität als auch in Intensität.

Zwei geschichtsträchtige Erdbeben trafen Mexiko, führten zu mehr als 300 Toten, zerstörten Hunderte von Gebäuden und richteten Schaden an Tausenden weiteren an.

Die 2017er Saison atlantischer Hurrikans liegt über den Top 10 der aktivsten in der Geschichte, und sie ist noch nicht vorbei. Der wirkliche Schocker bestand insofern in drei Hurrikans zur selben Zeit, von denen zwei - Irma & Maria - eine Schneise der Verwüstung durch die Karibik und bis nach Mittelflorida hinein rissen.

Jahreszeitlich untypischer Schnee und kalte Temperaturen trafen in diesem September auch Nordeuropa und die US-Nordstaaten, während übergroßer Hagel, heftiger Regen und Überschwemmungen Europa, Südasien und Afrika ebenfalls heimsuchten.

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Kommentar: Sehen Sie sich auch die anderen Videos an, die wir 2017 und davor veröffentlicht haben.


Better Earth

Hurrikan "Ophelia" trifft auf England und verursacht Marslandschaft: Rote Sonne über Großbritannien

Der Himmel wurde rot und die Sonne - tief orange. Diese optische Änderung, die viele Einwohner Großbritanniens am Montag sehr erstaunte, wurde von Hurrikan Ophelia verursacht. Über ganz England hatte man das Gefühl, als ob man in der Mitte eines Sandsturms in der Sahara Wüste wäre. Teilweise stimmte das sogar - weil an dem Farbwechsel eben Sand und Staub aus Afrika "schuld" waren.
Sonne rot
© www.globallookpress.comMarslandschaft in Albion: Rote Sonne über Großbritannien nach Hurrikan Ophelia
"Der Hurrikan Ophelia hat mit sich die Luft aus der Sahara gebracht, mit Sand und Staub, die auch Rauch-Partikeln von Waldbränden in Portugal und Spanien enthielt", zitierte die Zeitung Sun den Experten aus dem britischen meteorologischen Dienst Met Office, Grahame Madge. Als sich die Sonne durch den Staub bewegte, reflektierte und brach sich das Licht. Beim Sonnenuntergang streuten die Partikel die blauen Wellen des Lichtspektrums und ließen mehr rotes Licht durch.

Fire

Sturm "Ophelia" wütete in Irland - Öffentliches Leben wurde teilweise lahmgelegt

Der Sturm "Ophelia" legt das öffentliche Leben in Irland weitgehend lahm. Zwei Menschen sterben. Tausende sind von der Stromversorgung abgeschnitten. Schulen und Behörden bleiben geschlossen.
Hurricane Ophelia
© Handout/AFP/Getty ImagesA satellite image shows Hurricane Ophelia approaching the Azores in the Atlantic Ocean.
Zwei Menschen sind bei Unfällen an diesem Montag im Zusammenhang mit dem Ex-Hurrikan "Ophelia" ums Leben gekommen. Eine etwa 50-jährige Frau starb, als ihr Auto im Südosten des Landes von einem umstürzenden Baum getroffen wurde.

Ein Mann Anfang 30 kam bei einem Unfall mit einer Motorsäge im Süden des Landes um. Er hatte versucht, einen umgestürzten Baum zu beseitigen, wie die Polizei mitteilte.

Der Sturm erreichte mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Stundenkilometern die irische Küste. Dem Energieunternehmen ESB Networks zufolge waren um die Mittagszeit etwa 120 000 Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten.

Irlands Ministerpräsident Leo Varadkar leitete eine Sitzung des nationalen Krisenstabs. "Bleiben Sie drinnen, bis der Sturm vorbeigezogen ist", sagte Varadkar bei einer Pressekonferenz in Dublin. "Es ist ein sehr gefährlicher Sturm. Als es zuletzt so einen heftigen Sturm gab, verloren elf Menschen ihr Leben."

Ark

Schwere Regenfälle in Vietnam - Bisher 37 Tote

Im Norden und Zentrum Vietnams treiben schwere Regenfälle die Pegel nach oben und lockern das Erdreich: In der Folge sterben Dutzende Menschen, viele weitere werden vermisst. Das Hochwasser zerstört eine Brücke und reißt mehrere Menschen in den Tod.
regenfälle vietnam
© Reuters
Schwere Unwetter haben in Teilen von Vietnam mindestens 37 Menschen das Leben gekostet. Weitere 40 galten nach heftigen Regenfällen, Überschwemmungen und Erdrutschen als vermisst, wie die Nationale Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Die Regierung in Hanoi hat 7000 Hilfskräfte und Soldaten mobilisiert, um Betroffenen zu helfen.

Ein tropisches Tiefdruckgebiet war seit Anfang der Woche mit starkem Regen über den Norden und die Mitte des Landes hinweggezogen. Vielerorts zerstörten die Überschwemmungen Häuser, Straßen und Brücken. Das Tiefdruckgebiet nahm Kurs auf das benachbarte Laos. Meteorologen erwarteten aber auch für Vietnam weitere heftige Regenfälle. Örtliche Medien zeigten Bilder von Menschen, die sich vor den Fluten auf die Dächer ihrer Häuser gerettet hatten.

Kommentar:




Bizarro Earth

Felssturz in der Schweiz: Drei Wanderer werden vermisst

Spezialisten säubern den Felsen oberhalb der Unfallstelle bei der Ruosalp. Erst wenn diese Arbeiten erledigt sind, kann die Suche nach den Vermissten fortgesetzt werden.
felssturz
© PD/Kantonspolizei Uri
Unterschächen - Seit 8 Uhr sind Spezialisten damit beschäftigt, den Felsen oberhalb der Unfallstelle zu säubern. Das meldet die Kantonspolizei Uri. Erst wenn diese Arbeiten erledigt seien, könne die Suche nach den beiden Vermissten fortgesetzt werden. Die Kantonspolizei macht auch Angaben zu den beiden Verschütteten: Es handelt sich um zwei Urner im Alter von 26 und 62 Jahren. Ein weiterer Urner konnte sich am Dienstag selber befreien. Die drei waren auf dem Felsweg zwischen der Ruosalp und Alplen mit dem Ausbau des Weges beschäftigt.

Die Suche musste am Dienstag um 19 Uhr eingestellt werden, weil die Situation am Fels sehr instabil war. «Es gibt noch zu viel loses Felsmaterial», sagte Polizeikommandant Reto Pfister am Dienstagabend. Weshalb es zum Felsabbruch kam, ist noch unklar. «Momentan hat aber die Suche nach den Vermissten Priorität», so Pfister.

Kommentar: Erst im September ereigneten sich die folgenden Felstürze in der Schweiz:

Erneut zwei Felsstürze in Graubünden, Schweiz
Felssturz in der Schweiz: Acht Wanderer werden vermisst



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Seltener Feuertornado in Portugal gefilmt

Feuertornado Portugal
Während Portugals Feuerwehrleute am Wochenende gegen die verheerenden Waldbrände im Land ankämpften und dabei ihr Leben riskierten, erzeugte diese fürchterliche Katastrophe auch ein sehr seltenes Naturphänomen: Einen Feuertornado.

Wie der portugiesische Fernsehsender TVI berichtete, waren allein Sonntag 1.500 Feuerwehrleute damit beschäftigt, die sechs Waldbrände im Land zu löschen. Dabei entstand am Samstagabend die spektakuläre Aufnahme eines sehr seltenen Feuertornados.

Der Begriff Feuertornado ist ein wissenschaftlich nicht korrekter, aber im Sprachgebrauch verwurzelter Begriff für einen vertikalen, mit Flammen erfüllten Luftwirbel, der bei größeren Bränden entstehen kann. Anders als bei einem echten Tornado, entstehen diese Feuersäulen, wenn ein vertikaler Luftwirbel mit Flammen gefüllt wird - ähnlich wie bei einer Wasserhose. Durch diese Luftverwirbelungen werden die Flammen mit reichlich Sauerstoff gespeist, was zu einer noch stärkeren Brandsäule führt. Haben sie diesen Status erstmal erreicht, gelten sie als nicht mehr löschbar, allerdings lösen sich Feuertornados in der Regel bereits nach wenigen Minuten wieder auf.

Bizarro Earth

Fahrbahn der A20 bei Tribsees weggebrochen - Autobahn gesperrt

Was aussieht wie die Folgen eines Erdbebens, ist ein noch nicht mal 15 Jahre alter Abschnitt der A20. Autos fahren dort so schnell keine mehr.

Die A20 nahe der Trebeltalbrücke bei Tribsees. Die Autobahn ist für den Verkehr in Fahrtrichtung Rostock voll gesperrt. Erdfall Oktober 2017
© Polizei StralsundDie A20 nahe der Trebeltalbrücke bei Tribsees. Die Autobahn ist für den Verkehr in Fahrtrichtung Rostock voll gesperrt.
Der Standstreifen und die rechte Spur sind schon komplett weg, die linke Fahrbahn steht nur noch zur Hälfte. Die Leitplanken sind in den Straßengraben geplumpst, Erdreich, Sand und Asphaltbrocken sind eine Etage tiefer gerutscht. Ein rund 30 Meter lange Abschnitt der Ostsee-Autobahn 20 bei Tribsees an der Trebeltalbrücke bietet zurzeit ein äußerst jämmerliches Bild.

Der Zustand der Bundesautobahn ist mittlerweile derart schlimm, dass die Polizei selbst die Umleitung des Verkehrs in Richtung Rostock auf der Gegenfahrbahn nicht mehr zulassen kann. Nur der Gegenverkehr in Fahrtrichtung Stettin darf auf einer Spur noch rollen. Autofahrer in Richtung Rostock müssen stattdessen die Umleitung über die Abfahrt 21 Tribsees und die L19 nutzen, meldete die Polizei Stralsund bei Twitter. Der betroffene Teilabschnitt der A20 war im November 2003 fertiggestellt worden.

Ice Cube

Schweres Unwetter mit Riesenhagel im Norden Argentiniens

Cars damaged after freak hailstorm hit Corrientes in Argentina
Beschädigte Autos nach Hagelunwetter, das Corrientes in Argentinien traf.
Ein schweres Hagelunwetter hat im Norden Argentiniens große Schäden hinterlassen. In der 320.000 Einwohner zählenden Stadt Corrientes am Parana-Fluss prasselten riesige Eisbrocken vom Himmel und demolierten mehr als ein Dutzend Autos. Dazu kam es zu heftigen Regengüssen, die Überschwemmungen auslösten.

Sturm mit Riesenhagel in Argentinien
© MeteOne/Facebook
Die Gewitter bildeten sich am Sonntagnachmittag in der schwülheißen Luft wie aus dem Nichts und formierten sich zu einem riesigen Komplex, der dann Richtung Paraguay und Südbrasilien weiterzog. Das Gewittertief war in der Nacht zum Montag (MESZ) noch lange aktiv, wie im WetterRadar zu sehen ist.


Kommentar:


Kommentar: Am Montag den 9. Oktober 2017 richtet ein Hagelunwetter in Johannesburg, Südafrika, verheerende Schäden an.

Andere schwere Hagelunwetter der vergangenen Monate weltweit schließen folgende mit ein: Es ist wahrscheinlich, dass Staublast in der Atmosphäre durch zunehmende Kometen- und Vulkanaktivität zu diesen "starken" oder "verrückten" Hagelunwettern beiträgt und auch die Kühlwirkung, die zur Bildung von Eiskristallen beiträgt.


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Heftige Waldbrände und ein seltener "Feuerteufel" in Portugal

Fire devil / Feuer-Tornado in Portugal
Auch in Portugal wüten heftige Waldbrände. Über 1000 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Feuer, die bereits mindestens einen Menschen getötet und große Gebiete verbrannt zurückgelassen haben. Bei den Bränden in Portugal ist ein seltenes Naturphänomen gefilmt worden: Ein sogenannter "Feuerteufel" oder auch Feuer-Tornado schraubt sich plötzlich in die Höhe. Solche Feuer-Tornados entstehen nur bei bestimmten Windverhältnissen.

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Seismograph

Kräftiges Erdbeben der Stärke 6,3 erschüttert den Norden Chiles

Ein kräftiges Erdbeben hat den Norden Chiles erschüttert. Es erreichte nach Angaben des Nationalen Erdbebenzentrums des südamerikanischen Landes eine Stärke von 6,3.

Erdbeben der Stärke 6,3 erschüttert den Norden Chiles
© USGS
Das Zentrum lag östlich der Hafenstadt Arica in knapp 100 Kilometern Tiefe. Das Beben ereignete sich um 8:32 Uhr MESZ.