ErdveränderungenS


Fire

Schadensbilanz für Kalifornien nach den verheerenden Bränden

Brände Kalifornien
Die jüngsten Waldbrände in Kalifornien machten aus verschiedenen Gründen Schlagzeilen. Zum Einen handelte es sich um das verheerendste Ereignis in der Geschichte des US-Bundesstaates Kalifornien, zum Anderen wurden eine Menge Fragen aufgeworfen, wie es zu den teils sehr selektiven Zerstörungen gekommen sein mag.

Die Brände sind inzwischen weitestgehend unter Kontrolle oder gelöscht, wie die zuständigen Behörden berichten. Von den in der Spitze 11.000 Einsatzkräften sind derzeit immer noch 3.800 mit der Bekämpfung der verbliebenen 9 Brandherde beschäftigt.

Mittlerweile liegen die ersten Schadensbilanzen vor. So sind in den verschiedenen Bezirken Kaliforniens insgesamt rund 2.000 Quadratkilometer den Flammen zum Opfer gefallen, bisher 42 Todesopfer wurden geborgen, Dutzende gelten nach wie vor als vermisst. Laut der kalifornischen Feuerbekämpfungsbehörde "CalFire" gingen 8.700 Gebäude verloren.

Kommentar: SOTT Video Erdveränderungen - September 2017: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle




Bizarro Earth

Mehrere Krater: Teile der Elbuferpromenade in Hamburg abgesackt

Mit fragenden Blicken stehen Passanten vor den Absperrungen - und die Behörden vor einem Rätsel. Aus bislang ungeklärter Ursache sind Teile der Elbuferpromenade abgesackt, mehrere Krater entstanden. Zwischen Fischmarkt und Neumühlen wurde aus Sicherheitsgründen ein 700 Meter langer Bereich gesperrt.
krater elbufer
© dpa
Altona-Altstadt - Bereits am Donnerstag stolperten erste Passanten über die tiefen Dellen in der Ufer-Promenade. An mehreren Stellen hatten sich großflächige, teils einen Meter tiefe Unebenheiten im Kopfsteinpflaster gebildet. "Der Hintergrund wird sich nicht so schnell klären lassen", sagt ein Bezirksamtssprecher und kündigte mehrtägige Untersuchungen an - denn bislang gibt es nur Vermutungen, warum die Promenade abgesackt ist. Ein möglicher Grund: Die Kaimauer könnte unterspült sein. Und die liegt im Zuständigkeitsbereich der Hafenverwaltung Hamburg Port Authority (HPA).


Auf Nachfrage erklärte ein Sprecher, man habe wasserseitig Vorkehrungen getroffen. Dazu gehören unter anderem Schilder zum Abstandhalten - außerdem müssen Boote und Schiffe in der Nähe des Kais langsamer fahren. Schlepper dürfen sich diesem Bereich vorerst nicht mehr nähern.

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Bulb

Rückschau 2005: Russischer See verschwindet spurlos über Nacht

Im Mai 2005 berichteten die Medien über das Verschwinden eines ganzen Sees in der Nähe von Moskau. Die Vertreter des russischen Katastrophenschutzministeriums sahen sich vor Ort um und hatten keine Erklärung dafür, wie der See über Nacht verschwinden konnte.
crater lake
© Robert FelixSymbolbild
Das spektakuläre Ereignis fand bei dem Dorf Nischni-Nowgorod, knapp 400 Kilometer östlich von Moskau statt. Über Nacht verschwand dort der etwa einen halben Kilometer lange und an der tiefsten Stelle 16 Meter tiefe »Weiße See von Bolotnikowo« spurlos und ohne ersichtlichen Grund. Der damals 74 Jahre alte Dobrjakow hatte es an jenem Frühlingsmorgen zuerst bemerkt. Dort, wo er einst dicke Karpfen gefangen hatte, sah er nur noch ein schlammigen Tümpel und ein paar zappelnde Fische.

In dem matschigen Boden konnten keine eindeutigen Spuren gefunden werden, die einen Hinweis darauf hätten liefern können, wohin es geflossen sein könnte. Die Einwohner und Experten waren ratlos. Es wurde sogar gemutmaßt, dass die USA ihre Finger im Spiel gehabt hätten. Später vermutete man, dass die Verschiebung von Erd- und Bodenschichten den See in die Tiefe gesaugt haben könnten.

Cloud Lightning

Argentinien: Blitz schlägt fast in Kind mit Regenschirm ein

In Argentinien hat eine Frau gefilmt, wie neben ihrem zwölfjährigen Sohn, der im Hof spielte, ein Blitz einschlug. Die Mutter des Kindes hatte versucht, ihre Tochter, die Angst vor Gewitter hatte, zu trösten. In der gleichen Zeit warnte sie ihre Haushälterin, dass ihr Sohn unter dem Wasserabflussrohr spielte.

It appeared as if the lightning was attracted to his umbrella although it was not clear exactly where it struck. The boy is reported to have survived the potentially deadly ordeal
Argentinierin filmt Blitzeinschlag – direkt neben ihrem Sohn
Die Frau schaltete ihre Handykamera an und begann das Kind zu filmen. Plötzlich schlug neben ihrem Sohn der Blitz ein. Die Frau erschrak sich und ließ ihr Handy fallen. Journalisten sagte sie später: "Gott sei Dank, nichts ist meinem Sohn passiert".


Bizarro Earth

Rekordzahl toter Kegelrobben an der Küste von Mecklenburg-Vorpommern - Experten besorgt

Robbe, Kegelrobbe
© Reuters/ Nigel RoddisDie Kegelrobbe (Halichoerus grypus) ist neben dem Seehund die zweite an deutschen Küsten verbreitete Robbenart und daneben das größte in Deutschland freilebend vorkommende Raubtier. Der Name leitet sich von der kegelförmigen Kopfform der Robbe ab.
Noch nie in den vergangenen 50 Jahren wurden so viele tote Kegelrobben in Mecklenburg-Vorpommern gefunden wie in diesem Jahr. Allein zwischen dem 19. September und dem 19. Oktober waren es dreizehn tote Meeressäuger. Warum die Tiere starben, ist bislang unklar.

Immer mehr tote Kegelrobben werden an der Küste von Mecklenburg-Vorpommern gefunden. In diesem Jahr waren es bereits 33, wie das Deutsche Meeresmuseum am Montag in Stralsund mitteilte. Allein in den viereinhalb Wochen zwischen dem 19. September und dem 19. Oktober seien 13 tote Robben entdeckt worden. Zum großen Teil handele es sich um junge ausgewachsene Tiere. Zum Vergleich: Zwischen 1991 und 2016 gab es in diesem Zeitraum (19.9. bis 19.10.) im Schnitt nur eine Totfundmeldung alle zwei Jahre.
In den 50 Jahren, in denen das Deutsche Meeresmuseum für die Bergung und Untersuchung der Totfunde von Meeressäugetieren in Mecklenburg-Vorpommern verantwortlich ist, wurden noch nie so viele Kegelrobben in einem Jahr an den Küsten gemeldet,

Bell

Taifun "Lan" richtete mehrere Schäden in Japan an - Toyota-Montagebänder ruhten

Der Taifun "Lan" hat auf seinem Weg entlang Japans Pazifikküste für Überschwemmungen und Erdrutsche gesorgt. Mindestens fünf Menschen starben.
lan taifun
© Reuters
Tokio - Der inzwischen abgeschwächte Taifun traf in der Nacht auf Montag auf die Provinz Shizuoka auf der Hauptinsel Honshu und bewegte sich entlang der Küste Richtung Norden auf das Meer hinaus, teilte die Wetterbehörde mit. Auch im Raum der Hauptstadt Tokio schwollen Flüsse an. Weite Gebiete des Inselreiches wurden von Sturmböen und peitschendem Regen erfasst.

In der südwestlichen Stadt Fukuoka starb ein Fußgänger, als ein Baugerüst vom starken Wind umgerissen wurde. In der westlichen Provinz Yamaguchi ertrank ein 70 Jahre alter Mann. In Osaka stürzte ein 80-Jähriger und verletzte sich tödlich. Zwei weitere Opfer kamen ums Leben, als ihre Autos von den Überschwemmungen erfasst wurden. Mindestens 130 Menschen erlitten Verletzungen, meldete das Fernsehen.

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Black Cat

Wildschweinangriff in Heide: "Gebäude dürfen nicht verlassen werden" - Vier Verletzte

Einer der Keiler drang sogar in eine Bank ein: Zwei wütende Wildschweine sind an diesem Freitag urplötzlich mitten in der Innenstadt von Heide aufgetaucht und haben bei ihren Angriffen vier Menschen verletzt.
wildschweinangriff heide
© dpa
Heide - Besonders in der Sparkasse spielten sich dramatische Szenen ab, nachdem dort ein Keiler hineingelangt war.

Kunden und Mitarbeiter versuchten, sich in Sicherheit zu bringen. Der Filialleiter erlitt laut offiziellen Angaben Verletzungen an den Beinen. Wie eine Polizeisprecherin sagte, wurde schließlich eines der Wildschweine erschossen. «Der erste Schuss hat gesessen», sagte Bürgermeister Ulf Stecher (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. Stecher war als Augenzeuge dabei, als ein alarmierter Jäger das Tier tötete.

Die Polizei hatte Heides Bevölkerung am Morgen notgedrungen aufgerufen, die Innenstadt zu meiden und Gebäude nicht zu verlassen, nachdem die Wildschweine aufgetaucht waren. Die ausgewachsenen Tiere liefen den Angaben zufolge ab etwa 9.00 Uhr durch die Kreisstadt. Nach dem Todesschuss hatte das zweite Wildschwein am Mittag das Stadtgebiet verlassen, so dass die Polizei Entwarnung gab.

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Arrow Down

76 Prozent: Dramatischer Insektenschwund in Deutschland

Wanze, Insekten
Nijmegen (Niederlande) - Im Rahmen einer Langzeitstudie haben Wissenschaftler einen dramatischen Rückgang der Insekten in Deutschland festgestellt. Selbst in Naturschutzgebieten sei demnach die Biomasse an Insekten in den vergangenen 27 Jahren um 76 Prozent zurückgegangen. In landwirtschaftlich genutzten Gebieten könnte die Zahl sogar noch deutlich höher sein. In welchem Umfang dieser Rückgang uns alle betrifft zeigt hingegen eine andere Zahl...

Bei dieser Zahl handelt es sich um jene Pflanzen, und damit auch unsere pflanzlichen Grundnahrungs- und Lebensmittel, die für ihre Bestäubung auf Insekten angewiesen sind und die bei rund 80 Prozent liegt.

Wie die Agrarwissenschaftler um Caspar Hallmann von der niederländischen Radboud Universitet aktuell im Fachjournal PLoS One (DOI: 10.1371/journal.pone.0185809) berichten, seien nicht nur Schmetterlinge, Käfer und Wildbienen betroffen, sondern auch Hummeln und Honigbienen.

Bulb

Estland: Schwarzer Regen und Himmel dunkel wie am Abend

Einwohner des baltischen Staates sind am Dienstag durch eine seltsame meteorologische Erscheinung überrascht worden. Der Himmel wurde dunkel wie am Abend und es begann zu regnen. Aber die Farbe des Regens war schwarz.
Schwarzer Regen
© www.delfi.eeSchwarzer Regen überrascht Einwohner Estlands [FOTOS]
"Wir haben die Angaben analysiert, die wir von Satelliten bekommen haben, und stellen fest, dass zu uns Rauch von Waldbränden in Portugal und teilweise Sand aus der Wüste Sahara gekommen sind. Der finnische meteorologische Dienst hat das auch bestätigt", teilte eine Expertin lokalen Medien zufolge mit. Wie der Chef des estnischen Zentrums für Umweltforschung sagte, befanden sich die Staub- und Sandpartikeln in den oberen Schichten der Atmosphäre und waren deshalb nicht gefährlich für die Gesundheit der Menschen.


Sun

Sturm "Ophelia" färbte Sonne auch über Deutschland orange

In mehreren Teilen Deutschlands sieht die Sonne am Dienstag ungewöhnlich orange aus. Ursache für das Naturschauspiel sind Hurrikan "Ophelia" sowie Sand aus der Sahara.
orangene sonne deutschland
© dpa, bom kno
Offenbach. Wer kann, sollte das sonnige und warme Wetter in den nächsten ein, zwei Tagen genießen. Danach ist Schluss mit dem goldenem Oktober. Spätestens zum Wochenende weicht der strahlend blaue Himmel laut Vorhersage einem trüben Grau in Grau. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach erwartet einen Temperatursturz um bis zu zehn Grad, Wolken und Regen. Dazu weht ein kräftiger Wind.

Am besten morgens oder abends zu sehen

Dieser sorgt derzeit dafür, dass die Sonne vielerorts wie ein orangeroter Feuerball am Himmel leuchtet: Ein Ausläufer des Sturms "Ophelia" treibt Sand aus der Sahara und Staub von den Waldbränden auf der iberischen Halbinsel nach Deutschland. "An den Partikeln wird der Blaulichtanteil gestreut. Der übrig bleibende Rotlichtanteil lässt die Sonne so intensiv rot erscheinen", erläutert DWD-Meteorologe Adrian Leyser.

Kommentar: Es kann durchaus an dem Sturm "Ophelia" liegen, dass sich der Himmel orange verfärbt. Andere Ursachen können auch die sich verändernde Erdatmosphäre sein.