ErdveränderungenS


Cloud Precipitation

Straßen in Weiß: Hagelsturm trifft auch Kolumbien

Ausnahmezustand auf den Strassen Bogotas. Ein Hagelsturm hat die kolumbianische Hauptstadt in Teilen lahmgelegt. Im Internet geteilte Aufnahmen zeigen die Ausmasse des Unwetters.
hagel kolumbien
Ein Hagelsturm hat die Strassen der kolumbianischen Hauptstadt mit Weiss bedeckt - und mit viel Wasser.


Örtliche Medien berichteten von Überschwemmungen in mehreren Stadtteilen. Auch umgestürzte Bäume und Stromausfälle machten den Menschen vor Ort zu schaffen.

Kommentar: Tennisballgroße Hagelkörner über Paraguay niedergegangen


Cloud Grey

Tennisballgroße Hagelkörner über Paraguay niedergegangen

Asunción: Die angekündigte Unwetterfront ist über Paraguay. Ñeembucú und Misiones wurden schon schwer getroffen. Dort fallen extreme Niederschläge. Aber die Schlechtwetterfront bewegt sich weiter.
hagelkorn paraguay
Aktuell besteht eine Unwetterwarnung für die Departements San Pedro, Cordillera, Guairá, Caaguazú, Caazapá, Itapúa, Misiones, Paraguarí, Alto Paraná, Central und immer noch Ñeembucú.


In dem zuletzt genannten Departement fiel Hagel. Die Ortschaft Humaitá traf es besonders schwer. Hier hatten die Hagelkörner die Größe eines Tennisballs. Mehrere Dächer von Häusern durchschlugen die Eisbrocken. Neben dem Hagelschlag gab es viele umgestürzte Bäume. Die Stromversorgung ist unterbrochen, auch in der Hauptstadt von Ñeembucú, Pilar. Der staatliche Stromversorger ANDE versucht die Versorgung wieder herzustellen. Die Wetterverhältnisse sind aber extrem, sodass es wohl noch etwas dauern wird bis wieder alle Betroffenen Energie haben.

Kommentar:




Stop

Monsun-Unwetter verlangen 12 Todesopfer in Chennai, Indien

Monsun-Flut Chennai Südindien
© ReutersMonsun-Unwetter in Südindien fordern zwölf Todesopfer
In der südindischen Millionenstadt Chennai haben heftige Monsun-Regenfälle Tausende Menschen aus ihren Häusern vertrieben. Mehrere Menschen kamen ums Leben. Nach Angaben der Behörden in Indiens viertgrößter Stadt suchten mindestens 10.000 Menschen in Notlagern Schutz.

Seit der vergangenen Woche sollen nach Angaben der Zeitung "Times of India" mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen sein. Schulen in Chennai und anderen Küstengebieten blieben geschlossen. Einige Teile von Stadt und Umland standen unter Wasser. Für die kommenden Tage würden weitere schwere Regenfälle erwartet, sagte ein Mitarbeiter des Katastrophenschutzes am Telefon. Die Regenfälle riefen Erinnerungen an 2015 wach. Damals waren 150 Menschen in Chennai bei Überschwemmungen gestorben.

dpa

Question

Mysteriös: See verschwindet wieder samt Fischen, diesmal in Russland

Im russischen Gebiet Wladimir ist ein See samt seinen Bewohnern buchstäblich in die Erde versickert. Experten erklärten das Phänomen damit, dass sich unter der Erdoberfläche eine Karsthöhle gebildet hatte. Der verschwundene See Sakanzy war etwa 140 Meter groß und 20 Meter tief. Eines Tages sahen die Einheimischen an seiner Stelle nur noch eine große matschige Grube.
Sakanzy See
© Screenshot des YouTube-VideosErde verschluckt See samt Fischen: Russische Experten machen dafür Karsthöhlen verantwortlich
"Das passiert überall in der Welt an den Orten, wo es Karsterscheinungen gibt. Es muss ein Erdrutsch passiert sein, und der See ist in diese Höhle versickert", erklärte der stellvertretende Chefinspekteur für Umweltschutz im Gebiet Wladimir, Iwan Schaposchnikow. "Ob sich der See wiederherstellen wird, ist jetzt schwer zu sagen. Manchmal kommt das Wasser zurück."


Kommentar: Und auch hier im Jahr 2005. Darüber hinaus scheint dies Phänomen weltweit in den letzten Jahren gehäuft aufzutreten. Siehe hier und hier für ähnliche Ereignisse. Könnte unser neues Buch Antworten auf diese Phänomen liefern? Warum findet man immer wieder keine Fische nach dem plötzlichen Verschwinden dieser Gewässer? Werden die auch alle "verschluckt", wie es immer wieder behauptet wird oder geschieht hier etwas Anderes, vielleicht sogar etwas "Seltsames"?


Question

Seltsames Tierverhalten: Kraken kriechen aus dem Meer an einen Strand in New Quay, Wales

Oktopus, Krake
© SeaMôr Dolphin Watching Boat Trips New Quay
Bis zu 25 Kraken marschieren in Wales über den Sandstrand - ein Verhalten, das Rätsel aufwirft. Sind sie Opfer von Lichtverschmutzung oder der letzten Stürme?

Kraken wagen sich durchaus für kurze Zeit an Land - beispielsweise wenn dort lohnende Beute unterwegs ist, wie ein Video vor einiger Zeit zeigte. Doch was Spaziergänger über das Wochenende am New-Quay-Strand im walisischen Ceredigion beobachteten überrascht selbst Meeresbiologen: Mindestens 20 bis 25 Zirrenkraken (Eledone cirrhosa) »liefen« dort nachts über den Sand, ohne dass ersichtlich war, was sie zu diesem Ausflug veranlasst hatte. Als Erster wurde Brett Jones von SeaMôr auf das Ereignis aufmerksam, der kommerzielle Delfinbeobachtungstouren vor Ort anbietet. "Es sah ein bisschen wie bei einem Weltuntergangsszenarium aus", erzählte er der BBC, nachdem er von einer abendlichen Tour zurückgekommen war.

Sun

Frau fotografiert unheimliches "Lichtportal" in Argentinien

Eine Frau ging morgens mit ihrem Hund durch einen argentinischen Park spazieren, als sie plötzlich eine atemberaubende »Säule« am Himmel erblickte. Wie ein Portal in eine andere Welt stand sie vor ihr und sie nutzte die Gelegenheit, dieses Phänomen zu fotografieren.
Licht Phänomen
Laut der lokalen Webseite Realidad Nacional fotografierte die nicht namentlich genannte Augenzeugin das Ereignis am Morgen des 24. Oktobers im San Jose Park der argentinischen Stadt Feliciano. Was für viele sicherlich wie eine Art Dimensions- oder Alien-Portal aussehen mag, ist gemäß den Wetterexperten lediglich ein seltenes Naturphänomen. Wie die Meteorologen erklären, entsteht diese säulenartige Formation dann, wenn sich warme und kalte Luft kurzzeitig einander annähern, aber nicht miteinander verschmelzen oder kollidieren.


Bizarro Earth

Kleiner Erdfall in Kürten entstanden

Kürten - Die bergischen Bergbau-Experten sind sich sehr sicher, dass die jüngsten Absenkungen und Setzungen auf einer Wiese nahe Dürscheid mit historischen Stollen "nicht das Geringste" zu tun haben. Fachmann Herbert Stahl aus Bergisch Gladbach verweist auf die Koordinaten der Stollen, die sich nicht mit den Absenkungen deckten; auf den Karten, die ihm vorlägen, sei die Lage der Gruben sehr deutlich eingezeichnet. Sie sei auf keinen mit den Absenkungen in Verbindung zu bringen.
krater kürten
So habe er es auch den Mitarbeitern des Bergamts bei der Bezirksregierung Arnsberg auf Nachfrage mitgeteilt. Stahl gilt als Spezialist für die Geschichte der Grube Katharinaglück, deren Geschichte er im Buch Das Erbe des Erzes Band 3 nachzeichnet. "Es gibt keinen Zusammenhang zur Grube", stellt er fest. Vielmehr hingen die Krater auf der Wiese zusammen mit der Geologie der Paffrather Kalkmulde.

Die Lage der Senken zwischen Dürscheid und der Streusiedlung an der Wipperfürther Straße spreche auch für ihn gegen alte Stollen, bestätigt der Kürtener Heimatforscher Kunibert Förster die Aussage Stahls. Der Verlauf der unterirdischen Gänge sei bislang in diesem Abschnitt nicht nachgewiesen worden.

Dass hingegen ein Bachlauf im Untergrund verschwinde, sei in den Randgebieten der Paffrather Kalkmulde, zu der Dürscheid gehöre, nichts Ungewöhnliches. Förster berichtet von einem Bach nahe des Nachbarorts Miebach, der ebenfalls am Hang "verschwinde". Eine Bachschwinde komme im Bergischen "immer mal wieder" vor.

Kommentar:




Boat

Sturm "Herwart": Frachter auf Grund gelaufen

Zahl der Toten nach Sturmtief "Herwart" in Deutschland auf drei gestiegen
glory amsterdam frachter
© Bundespolizei/Havariekommando
In der stürmischen Nordsee ist vor der Insel Langeoog ein riesiger Frachter auf Grund gelaufen. Die 225 Meter lange Glory Amsterdam war am Sonntag stundenlang mit zwei ausgebrachten Ankern manövrierunfähig im Meer getrieben, wie das Havariekommando Cuxhaven am Abend mitteilte. Alle Versuche, den Schüttgutfrachter ins Fahrwasser zu schleppen, seien fehlgeschlagen. Derweil stieg die Zahl der Todesopfer durch Sturmtief "Herwart" in Deutschland auf drei.

Der Frachter hatte keine Ladung an Bord, allerdings 1800 Tonnen Schweröl und 140 Tonnen Marinediesel als Treibstoff geladen. Der Hochseeschlepper Nordic hatte nach Angaben des Havariekommandos mehrfach eine Notschleppverbindung zum Havaristen hergestellt. Jedoch seien die Leinenverbindungen in der aufgepeitschten See immer wieder gebrochen.

Kommentar:




Bizarro Earth

Paraguay: Erdfall auf Fernstraße

Caaguazú: Ein riesiger Krater bildete sich auf der Fernstraße VII im Asphalt. Die Stelle liegt bei einer Brücke, die über den Fluss Guyraûngua führt. Es kam zu einer Vollsperrung der Fernstraße.
erfall paraguay
Gestern, gegen 18:30 Uhr, passierte das Absinken der Asphaltschicht. Es entstand dadurch ein riesiger Krater in der Teerdecke. Für fast zwei Stunden war die Route VII komplett gesperrt. Es kam zu erheblichen Behinderungen bei allen Verkehrsteilnehmern. Die Firma Tape Porã, zuständig für den Streckenabschnitt als Konzessionär, nahm die Reparatur vor.

Nationalpolizei und Caminera sicherten die Unglücksstelle ab, richteten Umleitungen ein und regelten den Verkehrsfluss. Zum Glück kam es durch das Absenken der Asphaltschicht zu keinen Zwischenfällen. In der Nacht hatte sich der Verkehrsfluss auf der Route VII wieder normalisiert.

Wochenblatt / ABC Color

Kommentar:




Stop

Sturm "Herwart": Schwere Orkanböen fordern Tote und Verletzte und legen viele Bahnstrecken lahm

Schäden Sturm Herwert Tschechien
© David Taneèek/CTK/dpaEin umgestürzter Baum in Hradec Králové (Tschechien)
Durch den Herbststurm Herwart sind drei Menschen ums Leben gekommen. In Deutschland wurden fünf Menschen verletzt. Es sind viele Bahnstrecken gesperrt.

Durch den Herbststurm Herwart sind bisher drei Menschen ums Leben gekommen. Eine Frau wurde bei einem Waldspaziergang nahe dem tschechischen Třebíč (Trebitsch) in Mähren von einem Baum erschlagen. Ein Mann starb, als er in der tschechischen Kleinstadt Jičín (Jitschin) in Nordböhmen ebenfalls von einem Baum getroffen wurde. Das berichtete die Agentur CTK unter Berufung auf Rettungskräfte.

Hunderttausende Haushalte waren in ganz Tschechien ohne Strom, weil Freileitungen beschädigt wurden. Zudem starb im polnischen Westpommern ein weiterer Mann an den Folgen eines Autounfalls. In Deutschland sind bislang fünf Verletzte bekannt.

Kommentar: Zu den anderen bisherigen schweren Herbststürmen: