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Mo, 01 Mär 2021
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Höchste Fremdartigkeit
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Question

Geheimnisvolle Kreise auf dem Eis nahe Arnheim und in Berlin

Kreisformen in Schnee und Reif
© Marvin Willemsen / gelderlander.nl
Wie hineingeblasen: Nahezu perfekte Kreisformen im Schnee und Reif auf einer Eisfläche im Arnheimer Freilichtmuseum.
Arnheim/ Niederlande - Es ist eigentlich ein bekannter Anblick: Das Eis einer zugefrorenen Wasserfläche ist mit leichtem Schnee und Reif bedeckt, der hier und da durch Wind und Tiere verweht und verschoben wird, wodurch die dunklere Eisfläche in unregelmäßigen Mustern und Bahnen zum Vorschein kommt. Im Freilichtmuseum Arnheim zeigte sich vor einigen Tagen allerdings ein gänzlich unerwarteter Anblick: Nahezu perfekte freigelegte Kreisflächen. Nicht nur Freunde grenzwissenschaftlicher Phänomene, auch die Regionalzeitung "de Gelderlander" fragen: Handelt es sich hierbei um die "Winter-Version der Kornkreise"?

Entdeckt wurden die Kreise von Mitarbeitern des Freilichtmuseums selbst, die sich zugleich gegen Vermutungen der Journalisten, es könnte sich um einen Scherz oder Schwindel ihrerseits handeln verwehren.
Strukturen auf Eisflächen
© Klaus Leidorf
Luftaufnahme von den Strukturen einer Eisfläche auf einem zugefrorenen See

Auch Wim Zikkenheimer, Meteorologe vom Wetterdienst "Meteo Consult" steht vor einem Rätsel und kann sich das Arnheimer Kreise nicht wirklich erklären, berichtet die Zeitung. Kreise, die in gefrierendem Eis selbst, etwa durch Löcher entstehen, sogenannte Taukreise, oder kreisrunde Eisscheiben, die durch wärmere Strömungen im Untergrund entstehen können (...wir berichteten, s. Links, s. Abb.) sind bekannt - unterscheiden sich jedoch von den Kreisen in Arnheim.

Question

Schatztaucher finden zweite mysteriöse Kreisstruktur in der Ostsee

Zweite, kleinere Kreisstruktur in Ostsee
© oceanexplorer.se
Die zweite und kleinere Kreisstruktur am Grunde der Ostsee (stark vergrößert).
Jönköping/ Schweden - Es war ein kleiner Nebensatz mit großer Wirkung: In einem stark verspäteten Bericht des US-Nachrichtensenders CNN über die Entdeckung einer mysteriösen Kreisstruktur auf Sonaraufnahmen vom Grunde der Ostsee (...wir berichteten bereits im vergangenen Sommer!), erklärte die Sprecherin, dass das Team der Schatztaucher bei ihren Erkundungen ein zweites, nicht unähnliches Objekt am Ostseeboden ausgemacht hätten. Gegenüber "grenzwissenschaft-aktuell.de" hat das Team von "Ocean-Explorer-Team" diese Entdeckung nun bestätigt.

Wie schon die bereits bekannte Struktur mit einem Durchmesser von rund 60 bis 70 Metern, so soll auch das zweite, jedoch kleinere vermeintliche "Objekt" eine lange "Schleifspur" aufzeigen.

"Es stimmt", so Peter Lindberg von Ocean Explorers (oceanexplorer.se) auf Anfrage unserer Redaktion, "wir haben auf unserer Fahrt - und nicht wie in einigen Medienberichte behauptet, auf unterschiedlichen Suchfahrten - insgesamt zwei Anomalien, etwa 200 Meter voneinander entfernt, gefunden. (...) Allerdings sind die Aufnahmen der kleineren Struktur aufgrund von Störungen während unserer Überfahrt von schlechterer Qualität - deswegen haben wir diese Bilder auch bislang nicht im gleichen Maße publiziert, wie jene der großen Struktur. Wir können diese Bilddaten lesen, aber für Laien geben sie wahrscheinlich nicht viel her."

Question

Felsspuren im Schnee erstaunen Geoforscher

Es ist das geologische Rätsel dieses Winters - hinter Felsbrocken im Schnee in Island erstrecken sich lange Furchen. Sie haben eine Debatte unter Wissenschaftlern entfacht: Wandern die Steine? Welche Rolle spielen Wind und Wärme? Ist der Schnee noch normal?
island, steine
© USRA/ Stu Witmer
Vier Geoforscher versuchten sich an Erklärungen. Wind, Wärme und auch Witze wurden ins Spiel gebracht.

Hamburg - "Was ist denn hier los?", fragte sich Stu Witmer beim Anblick der Steinspuren. Der Abenteurer aus Seattle im US-Bundesstaat Washington wanderte über das nördliche Hochland Islands, als er in der Nähe der Vulkanregion Holasandur seltsame Furchen bemerkte. Es schien ihm, als seien die Felsen durch den Schnee gewandert. Das Phänomen kennen Forscher aus dem Westen der USA, wo Gesteinsbrocken über den Wüstenboden streunen - seit Jahrzehnten rätseln sie, was die Steine antreibt.

Stu Witmer schickte seine Fotos an die Nasa. Die Forscher der US-Behörde untersuchen auch das Rätsel der wandernden Felsen im Death Valley. Vier Experten versuchten sich nun an Erklärungen - alle präsentieren eine andere.

Zunächst schilderte Witmer den Forschern, was er erlebt hatte: Sehr windig sei es gewesen an jenem Tag auf der Ebene, berichtete er. Am Boden sei ein regelrechter Sandstrahl entlanggefegt. Ob das Gebläse wohl die Furchen erklären könnte?

Question

Zeigt ein Video das Isländische Loch Ness Seeungeheuer "Lagarfljótsormurinn"?

Isländisches Loch Ness?
© Hjörtur Kjerúlf, ruv.is
Standbild aus dem Video
Fljótsdalshérao/ Island - Glaubt man Jahrhunderte alten Legenden sowie modernen Augenzeugenberichten, so soll - ähnlich wie der schottischen Loch Ness - auch der See Lagarfljót im Osten Islands Heimat eines Seeungeheuers sein. Eine aktuelle Videoaufnahme könnte nun einen eindrucksvollen Beweis für die Existenz des wurmartigen Wesens liefern, scheint diese doch ein große "Schlange" im mit Eis bedeckten Zufluss Jökulsá zu zeigen. Skeptiker glauben hingegen an eine ganz andere Erklärung.

Erste Berichte über das Ungeheuer im Lagarfljót stammen aus dem Jahr 1345 und laut einer Legende soll es sich um einen großen Wurm handeln. Aufgenommen wurde das Video am 2. Februar 2012 von Hjörtur Kjerúlf und auf dem Internetportal des Icelandic National Broadcasting Service "RUV" (ruv.is) veröffentlicht.

Skeptiker bezweifeln indes, dass es sich um ein Lebewesen, geschweige denn um ein Seeungeheuer handelt und vermuten, dass ein durch das Wasser gezogenes und teilweise mit Eis durchzogenes Fischernetz handelt.

Pirates

Nach dem "UFO-Urteil" gegen den Bundestag: Piratenpartei fordert freien Zugang zu Arbeiten der Wissenschaftlichen Dienste

Justitia
© picture alliance / dpa
Berlin/ Deutschland - Eine Klage vor dem Verwaltungsgericht Berlin über ein Einsichtsgesuch in eine Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages über UFOs und Außerirdische, deren Erforschung und offizielle Positionen der deutsche Bundesregierung, brachte es im Dezember vergangenen Jahres den Tag: Der Deutsche Bundestag, bzw. dessen Wissenschaftliche Dienste, schaffen Wissen nur für Parlamentarier (...wir berichteten, s. Links). Die Piratenpartei kritisiert nun die Haltung der Bundestagsverwaltung und fordert für alle Bürger freien Zugang zu den Dokumenten.

Einsicht in die Ergebnisse dieser Ausarbeitungen, die - wie im Fall der Ausarbeitung zum Thema UFOs und Außerirdisches Leben - durchaus den offiziellen politischen Positionen und Sprachregelungen der Politiker widersprechen können, wollen sich die Parlamentarier vorbehalten und in Einzelfällen sogar gänzlich verweigern. Diese Position wird derzeit durch weitere Instanzen erstritten.

"Für mich ist es selbstverständlich, dass wissenschaftliche Arbeiten, Gutachten und Analysen, die aus Steuermitteln finanziert werden, für den allgemeinen Gebrauch freizugeben sind", meint Torge Schmidt, Spitzenkandidat der Piratenpartei bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein in einer Presseerklärung der Partei (piratenpartei.de). "Die Abgeordneten im Bundestag vertreten die Bürger. Wieso sollten Bürger nicht das gleiche Recht auf Informationen haben?"

Question

Rätsel um gallertartige Kügelchen in Dorset gelöst?

gallertartige Kugeln
© BBC
Eine der im Garten von Steve Hornsby gefundenen Kügelchen.
Bournemouth/ England - Am 26. Januar 2012 machte Steve Hornsby aus Bournemouth in der südenglischen Grafschaft Dorset eine merkwürdige Entdeckung, die nicht nur ihn vor ein Rätsel stellte, sondern auch aufgrund zahlreicher Medienberichte international für Spekulationen sorgte. Während eines kurzen Hagelfalls seien auch zahlreiche kleine gallertartige blaue Kügelchen von rund drei Zentimetern Durchmesser auf seinen Garten niedergegangen. Seither wird gerätselt, um was es sich bei den Kugeln handeln könnte. Erste Analysen liegen nun vor.

Neben Spekulationen über Material kosmischen Ursprungs bis hin zu außerirdischen Lebensformen oder atmosphärischer Verschmutzung, vermuteten Wissenschaftler gleich zu Beginn, dass es sich um Eier von Fischen oder Amphibien handeln könnte, die durch ein seltenes Wetterphänomen über Hornsbys Garten abgeworfen wurden.

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Video zeigt Kornkreisfälscher bei der Arbeit

Bild
© cropcircleconnector.com
29. Juli 2011: Kornkreis-Fälschung unterhalb des Rivar Hill in Wiltshire.

West Woodhay/ England - Die am 29. Juli 2011 in einem Weizenfeld zu Füßen des Rivar Hill in der südenglischen Grafschaft Wiltshire entdeckte Kornkreisformation stellte das größte Exemplar diesjähriger Kornkreise in England dar. Nur wenige Stunden nach der Entdeckung wurde das Muster allerdings vom Farmer aus dem Feld geschnitten, noch bevor Forscher eingehende Untersuchungen anstellen konnten (...wir berichteten). Jetzt haben Kornkreisfälscher ein Video veröffentlicht, das belegt, dass der Kornkreis-Drachen Menschenwerk war - Kornkreisforscher zeigen sich allerdings wenig überrascht.

Bei dem auf Youtube veröffentlichten Video handelt es sich um verstärkte Aufnahmen mit Hilfe einer Nachtsicht-Überwachungskamera, die auf dem das Feld überblickenden Hügel positioniert war. "Mit Beginn des Mitschnitts ist bereits der zentrale und für die Konstruktion grundlegende Teil der Formation im Feld zu sehen, was bedeutet, dass schon vor dem Start des Timers Arbeiten im Feld vollendet waren", erläutert der Kornkreisforscher Andreas Müller (kornkreise-forschung.de). "Wie lange diese Arbeit gedauert hatte und ob bis zum Beginn des Videomitschnitts auch schon weitere Arbeitsschritte - etwa Vermessungen und Markierungen im Feld, wie sie auf dem grobkörnigen und lichtschwachen Film nicht zu erkennen wären - vorhanden waren, geht also aus den Aufnahmen selbst nicht hervor."

Kommentar:
kornkreise
© sott.net
Ein Flyer mit Kornkreis-Beispielen aus den letzten Jahren.
Nach den Aussagen der Cassiopaeaner, die selber angeben für die Kornkreise verantwortlich zu sein, sind Kornkreise eine Gnade und gleichzeitig eine Warnung für die Erde oder besser deren Bewohner. In einer der letzten Sessions wurde folgende Frage gestellt und die Antwort eröffnet weitere Möglichkeiten, warum die Qualität von Kornkreisen nachgelassen hat:
Q: [...] (Perceval) Es gibt eine Frage über Kornkreise. [...] "Warum sind in diesem Jahr die Kornkreise so wenig überzeugend?" [...]

A: 6D hat begonnen sich aus dem Gefecht zurückzuziehen.

Q: (L) Nun, was meint ihr mit "vom Gefecht zurückziehen"?

A: Wie wir bereits vorher schon aussagten, die Kornkreise waren ein Almanach. Die letzte Seite wird bald umgeblättert werden.



Blackbox

Flugverkehrskontrolle in Chengdu: UFO sucht chinesischen Flughafen heim?

ufo, china
© unbekannt
Foto vom angeblichen UFO über dem Flughafen in Chengdu
Am Dienstag wurde beim Flughafen Shuangliu im südwestchinesischen Chengdu eine Flugverkehrskontrolle vorgenommen. Im Internet kursiert das Gerücht, dass ein UFO dafür verantwortlich sein könnte.

Foto vom angeblichen UFO über dem Flughafen in Chengdu Die Verkehrskontrolle wurde am Dienstag zwischen 11.20 bis 12.30 Uhr beim Flughafen in Chengdu durchgeführt. Drei Flüge wurden deswegen gestrichen, bei 33 anderen kam es zu Verspätungen. Diese Nachricht wurde bereits von der Flughafenleitung sowie dem Amt für Flugverkehrskontrolle der Provinzhauptstadt von Sichuan bestätigt.

Doch viele fragen, was zu dieser Sondermaßnahme geführt hat. Die Flugkontrolle ist offenbar nicht auf eine schlechte Wetterlage zurückzuführen. So kursieren im chinesischen Internet die Gerüchte wie "Beim Flughafen Shuangliu in Chengdu ist vermutlich wegen UFO-Sichtung eine Flugverkehrskontrolle eingesetzt worden." Dies wurde gestern vor allem auf Weibo, dem chinesischen Pendant zu Twitter, eines der heißesten Themen.

Book

BBC präsentiert DNA-Analyse von angeblicher Yeti-Hand

Yeti-Finger, angeblicher
© BBC
Der angebliche "Yeti-Finger".
London/ England - Ein Ende der 1950er Jahre aus einem Himalaya-Kloster gestohlener, mumifizierter Finger, der Teil einer dort aufbewahrten angeblichen Yeti-Hand sein soll und jahrzehntelang als verschollen galt, wurde 2008 in einem Londoner Museum ausfindig gemacht und einer DNA-Analyse durch schottische Wissenschaftler unterzogen. Jetzt hat die BBC die Ergebnisse der Analyse veröffentlicht. Das Ergebnis: Der Finger stammt nicht von einem Yeti sondern von einer menschlichen Hand. Die Kontroverse um die Yeti-Hand ist damit jedoch noch nicht vorbei.

Die Geschichte des aus Nepal herausgeschmuggelten angeblichen Yeti-Fingers liest sich wie die Vorlage zu einem Spionageroman: 1957 finanzierter der US-Ölmagnat Tom Slick eine Reihe von Himalaya-Expeditionen auf der Suche nach dem Yeti. Auf einer dieser Expeditionen erfuhr der Forscher Peter Byrne, dass in der Abtei von Pangboche die mumifizierte Hand eines Yetis aufbewahrt werde. Tatsächlich konnte er wenig später besagte Hand im Kloster selbst in Augenschein zu nehmen.

Seine Anfrage, die Hand oder auch nur Teile davon zu erhalten, wurde mit dem Hinweis auf einen Fluch, der das Kloster ereile, sollte die Hand die Mauern verlassen, von den Mönchen abgelehnt. Zurück in London trafen sich Slick und Byrne mit dem Primatologen Dr. William Osman Hill, der Byrne einen menschlichen Finger übergab, den dieser bei einem weiteren Besuch im Pangboche-Kloster gegen einen der Finger der Yeti-Hand austauschen sollte.

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USA: UFO-Petitionen sollen wiederholt werden

Washington/ USA - 30 Tage lang konnten zwei Online-Petitionen, die sich erneut um die Offenlegung des UFO-Wissens der US-Regierung bemühten, unterzeichnet werden. Bis Ende Dezember 2011 hätten auf diese Weise mindestens 25.000 Unterschriften zusammenkommen müssen, um eine offizielle Reaktion der US-Regierung zu erwirken. Nur wenige Tage vor Ablauf der Zeichnungsfrist steht fest, dass dieses Ziel aufgrund mangelnder Unterschriften in beiden Fällen wahrscheinlich deutlich verfehlt werden wird. Der Grund könnte jedoch weniger in mangelndem Interesse an den Petitionen sondern an technischen Problemen des Internetportals des Weißen Hauses zur Eingabe und Unterzeichnung der Online-Petitionen liegen. Nachdem diese Probleme nun behoben sind, sollen beide Petitionen nach Ablauf der Zeichnungsfrist erneut eingereicht werden.
weißes haus, we the people, petition
© whitehouse.gov

Während die "Disclosure II - The Rockefeller Petition", die von dem Exopolitik- und Disclsoure-Lobbyisten Steve Bassett und seiner "Paradigm Research Group" (PRG; paradigmresearchgroup.org) eingereicht wurde (...wir berichteten) bislang (26.12.2011) nur knapp 2.700 Unterschriften zusammenbekam, brachte es die "Need to Know"-Petition des US-Historikers Richard Dolan (...wir berichteten) auf keine 2.000 Singnaturen.

Zuvor hatte Bassetts erste Petitionseingabe schon binnen weniger Tage mehrere Tausend Unterschriften zusammen und konnte bis Ablauf der Zeichnungsfrist mehr als doppelt so viele Unterschriften zusammentragen, wie für eine offizielle Reaktion der Obama-Administration notwendig war.

Wie Steve Bassett nun am 24. Dezember 2011 in einer Erklärung berichtet, habe die Internetseite des Petitionsportals des Weißen Hauses "We the People" (whitehouse.gov/petitions) "gravierende technische Probleme" erlebt. "Viele Tausende Menschen hatten Probleme damit, sich überhaupt anzumelden und/oder die gelisteten Petitionen zu unterzeichnen." Alleine Bassetts PRG habe "Unmengen an E-Mails von verärgerten und frustrierten Zeichnungswilligen erhalten". Zeitweise sei die Seite sogar vollständig "wegen Wartungsarbeiten" offline gewesen.