OF THE
TIMES
Schon auf dem Hinflug nach Barcelona stellte Germanwings-Co-Pilot Lubitz die Flughöhe mehrfach auf 30 Meter ein, korrigierte sie aber stets wieder. Die Ermittler haben die Vorgänge am Unglückstag nun minutiös rekonstruiert.Bevor die Informationen gezeigt werden, auf denen diese Aussage basiert, wird fröhlich drauflos spekuliert, was ihn wohl dazu veranlasst hat:
Wie beim Absturz war Lubitz zu diesem Zeitpunkt aller Wahrscheinlichkeit nach allein im Cockpit. Doch auf dem Hinflug korrigierte er die Änderungen im Autopiloten stets nach Sekunden. Warum? Als der Pilot nach viereinhalb Minuten ins Cockpit zurückkehren wollte, ließ er ihn hinein.Eine schöne Geschichte wird hier
Hat Lubitz den Sinkflug nur getestet? Oder war er unentschlossen? Hat er sich noch ein letztes Mal umentschieden, bevor er seinen Plan auf dem Rückflug dann doch in die Tat umsetzte? Denn diese Annahme wurde mit den Ermittlungen der französischen Luftfahrtbehörde nun weiter konkretisiert: Lubitz hatte wohl einen Plan. Alle Handlungen des Co-Piloten hätten den gleichen Sinn gehabt, sagte Bea-Direktor Rémi Jouty: "Das Flugzeug auf den Boden stürzen zu lassen."
Die Ermittler scheinen sicher, was geschehen ist. Sie stützen ihre Erkenntnisse auf die Auswertung des Flugdatenschreibers und des Cockpitstimmrekorders, auf denen auch zum Hinflug nach Barcelona noch Daten gespeichert waren. Das Puzzle wird vervollständigt durch die Ermittlungsergebnisse der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft, durch ihre Funde auf Lubitz' Tablet und in seiner Wohnung. So lässt sich der Ablauf rund sechs Wochen nach dem Absturz ziemlich präzise rekonstruieren.
Im Leben geht es um Wachstum, doch was ist "Leben", wenn nicht die Beziehungen, die wir mit anderen Menschen pflegen; und was ist demzufolge Wachstum im Leben, wenn nicht die Entwicklung unserer Beziehungen mit anderen. Aber Wachstum in welcher Weise? Eine Kombination vielleicht - aus jenen ursprünglich einzigartigen privaten Welten zu etwas Größerem als die Summe ihrer Teile; etwas, das ein neues Leben oder eine neue Welt erschaffen oder anziehen kann - mittels Konzentration und Vergemeinschaftung jener privaten Realitäten, die für sich selbst genommen nicht über die Stärke oder Kraft dazu verfügen. Hinzu kommt natürlich, dass dieser Prozess nicht bloß eine gemeinsame Ansicht über Realität mit einbeziehen muss, sondern vielmehr eine solche, die mit einer objektiven Realität auf breiter Ebene im Einklang steht, beziehungsweise mit den größeren Kräften der Natur im Sinne von objektiver Erschaffung von Wirklichkeit.Während des Lesens von Alexander Dugins großartigem Werk, Die vierte politische Theorie, wuchs diese Idee weiter. Es bestehen mehrere Gemeinsamkeiten zwischen beiden Modellen. Doch ungleich Dugin, der eine Strategie des Übergangs von der gegenwärtigen liberalen Welt in sein viertes politisches Modell vorschlägt, fokussieren wir uns hier einzig auf die Besonderheiten unserer idealen Welt nach dem Übergang. Deshalb wird unser Modell "Post-Imperialismus" genannt.


Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch: