Stürme
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Cassiopaea

Schwere Unwetter in Polen: Schäden, Stromausfälle und Verletzte

Schwere Unwetter und Gewitterstürme haben in Polen knapp 800 Häuser beschädigt und zwei Todesopfer gefordert. Eine Frau starb, als in der westpolnischen Woiwodschaft Lubuskie ein Baum auf ihr Auto stürzte.
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© dpa
Warschau - Ein Mann kam dem Sender TVP Info zufolge beim Kentern eines Bootes ums Leben. 17 Menschen seien verletzt worden, teilten die Behörden mit.

Die Feuerwehr rückte seit dem Wochenende zu gut 6000 Einsätzen aus. Ministerpräsidentin Ewa Kopacz versprach nach einer Krisensitzung in Warschau rasche Hilfe für die betroffenen Menschen. Die liberalkonservative Politikerin sagte Soforthilfen von mindestens 6000 Zloty (fast 1500) Euro für Sturmgeschädigte zu.

Nach Angaben des Krisenzentrums waren fast eine halbe Million Haushalte vorübergehend ohne Strom. Tausende entwurzelter und umgestürzter Bäume blockierten Straßen. Besonders schwere Zerstörungen richtete das Unwetter in der nordostpolnischen Ortschaft Zawaly an, wo am Sonntag mehrere Dutzend Häuser zerstört wurden.

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Cloud Lightning

Unwetter in Österreich - Schwere Schäden durch Hagelschlag und Muren

Die Achenseebundesstraße wurde am Sonntag bei Unwettern verschüttet. auch in der Steiermark gab es Sturmschäden nach Gewittern und Hagel.

Unwetter Österreich Juli 2015
© Zoom Tirol / APA / Feuerwehr Apfelberg / Thomas Zeiler
Im Raum Wörgl gingen tennisballgroße Hagelschloße nieder. Der Hagel beschädigte Glasdächer, Hausfassaden und Autos. Bei Eben am Achensee (Bezirk Schwaz) beförderte der Bach im sogenannten "Steinernen Graben" Schotter zu Tal, der die Achenseebundesstraße nach Angaben der Polizei bis zu drei Meter hoch verschüttete.

Die Mure ging in Richtung Seeuferstraße ab und zerstörte dort einen Unterstand, in dem zwei Urlauber Schutz gesucht hatten. Beim Herannahen der Geröllmassen ergriffen sie die Flucht und blieben unverletzt. Ihre Leihfahrräder wurden verschüttet.

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Windsock

Taifun "Nangka" trifft auf Japan: Bereits 2 Tote und 350.000 Menschen evakuiert

Die Warnungen der Meteorologen waren berechtigt: Der Tropensturm "Nangka" bedroht weite Teile Japans. Zwei Menschen kamen bisher in dem Unwetter ums Leben. Mehr als 350.000 Menschen müssen ihre Häuser verlassen.

Taifun Nangka Japan Juli 2015
© Picture alliance / dpa
Sintflutartiger Regen und Windgeschwindigkeiten von mehr als 150 km/h - "Nangka" hat in den vergangenen Tagen deutlich an Macht gewonnen. In der Nacht zu Freitag (Ortszeit) traf der elfte Taifun der diesjährigen Sturmsaison auf der Insel Shikoku auf Land.

Die Behörden veranlassten die Evakuierung von zahlreichen Ortschaften entlang der vorhergesagten Route des Taifuns. Mehr als 350.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, weil die Behörden mit Überschwemmungen, Sturmfluten und Erdrutschen rechnen.

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Windsock

Taifun "Chan Hom" wütet in China, Südkora und Japan - mehr als 20 Personen verletzt

Wegen des Taifuns "Chan Hom" sind am Sonntag in Südkorea Dutzende Flüge gestrichen worden. In China wurde eine Millione Menschen in Sicherheit gebracht.

Taifun
© Reuters
60 Inlandsflüge zwischen der Hauptstadt Seoul und der südwestlichen Küstenstadt Yeosu sowie der südlichen Urlaubsinsel Jeju wurden annulliert, wie die Flughafenleitung mitteilte. Internationale Flüge waren dagegen nicht betroffen. An der Süd- und Westküste waren Sturmwarnungen ausgegeben worden.

Bis Sonntagvormittag gingen bis zu 197 Millimeter Regen nieder. Laut der Wetterbehörde sollte sich der Taifun zu einem Tropensturm abschwächen, bis er am Montag Nordkorea erreicht.

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Cloud Grey

Tornado fegt über Dörfer von Venedig - Mehrere Verletzte

Nicht nur in Deutschland gab es Wetterkapriolen in den letzten Tagen, sondern auch Italien traf es hart. Zum Beispiel richtete ein Tornado in der Nähe von Venedig starke Schäden an, dabei starb ein Mann und weitere 30 wurden schwer verletzt. Der verstorbene Mann wurde von dem Wirbelsturm erfasst und mit seinem Auto durch die Luft geschleudert.

tornado venedig
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Die gesamte Erde befindet sich in einem Prozess von planetarischen, klimatischen Umwälzungen. Neben zunehmenden Ausbrüchen von Erdbeben, Vulkanen und Unterwasservulkanen und damit einhergehenden Ausgasungen, sich auftuenden Erdfällen, immer extremer werdendem Wetter, scheinen sich die tieferen Schichten der Ozeane zu erwärmen (wahrscheinlich auf Grund der Unterwasservulkane), während die oberen Schichten sich anscheinend abkühlen. Außerdem hat in den vergangenen 10 Jahren die Stärke der Meeresströmungen des Atlantiks signifikant abgenommen, was zu einer Abkühlung des subtropischen Atlantik geführt hat. Hinzu kommt, dass auch die Sonnenaktivität abgenommen hat, was mit der Entstehung von Eiszeiten zusammenhängt. - Ist es bei all dem verwunderlich, dass die Massentiersterben immer weiter zunehmen?


Attention

Heftige Unwetter hinterlassen schwerste Schäden deutschlandweit - Dokumentation in Bildern


Kommentar: Diese Bildserie zeigt die schweren Folgen der heftigen Unwetter am Sonntag. Sie sind ein drastisches Dokument für die Erdveränderungen, die wir derzeit erleben:


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Die Gewitter kündigten sich deutlich an.

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Und tatsächlich: Starke Gewitter und heftige Sturmböen richteten am Sonntagabend in vielen Regionen Deutschlands schwere Schäden an.

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© dpa
Vor allem Ost- und Süddeutschland waren betroffen.

Kommentar: Die Unwetter am vergangenen Sonntag waren in der Tat äußerst ungewöhnlich - gerade für unsere Breiten. Ein Trend, der sich seit mehreren Jahren verstärkt.


Die gesamte Erde befindet sich in einem Prozess von planetarischen, klimatischen Umwälzungen. Neben zunehmenden Erdbeben, Ausbrüchen von Vulkanen und Unterwasservulkanen und damit einhergehenden Ausgasungen, sich auftuenden Erdfällen, immer extremer werdendem Wetter, scheinen sich die tieferen Schichten der Ozeane zu erwärmen (wahrscheinlich auf Grund der Unterwasservulkane), während die oberen Schichten sich anscheinend abkühlen. Außerdem hat in den vergangenen 10 Jahren die Stärke der Meeresströmungen des Atlantiks signifikant abgenommen, was zu einer Abkühlung des subtropischen Atlantik geführt hat. Hinzu kommt, dass auch die Sonnenaktivität abgenommen hat, was mit der Entstehung von Eiszeiten zusammenhängt. - Ist es bei all dem verwunderlich, dass die Massentiersterben immer weiter zunehmen?

Sicher, der Planet ist durch Gifte und Abfälle verschmutzt - was hier aber vor sich geht, hat weitreichendere Zusammenhänge.

Um mehr darüber zu erfahren, können Sie unser neues Buch Earth Changes and the Human Cosmic Connection (Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung) lesen. Das Buch wird z.Zt. vom deutschen SOTT-Team übersetzt und als Artikelserie veröffentlicht:


Bizarro Earth

Gab es erneut Tornados über Deutschland? - Zerstörtes Framersheim mit eingestürzten Gebäuden deutet darauf hin

Schwergewitter, Sturm in Orkanstärke und faustgroße Hagelkörner haben in manchen Regionen Deutschlands große Schäden angerichtet. Schon den ganzen Tag laufen bei Unwetterexperte Thomas Sävert neue Hinweise auf Tornados ein. Bei gut einem halben Dutzend deutet vieles auf die gefürchteten Wetterphänomene hin. "Der schwere Sturm in Framersheim war aber sehr wahrscheinlich kein Tornado sondern ein Downburst", erklärte Sävert gegenüber wetter.info. Dort hatte ein Unwetter nahezu 100 Häuser schwer beschädigt.
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© dpa
Downbursts sind Fallböen, bei denen Luft aus großer Höhe mit rasender Geschwindigkeit auf die Erde stürzt. "Die erreichen Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometer pro Stunde", sagte Sävert. Oft werden diese heftigen Ereignisse von Laien als Tornados missverstanden.

In Framersheim schätzt der Bürgermeister die Schäden auf mindestens fünf Millionen Euro. Manche Gebäude sind komplett eingestürzt, von anderen Häusern hat der Sturm ganze Dächer weggerissen. Einige Menschen wurden von umherfliegenden Gegenständen und bei Aufräumarbeiten leicht verletzt. Um ein genaues Bild der Zerstörung zu erhalten, soll der 1600-Einwohner-Ort am heutigen Mittwoch überflogen werden.

Unwetter schlägt kilometerlange Schneise

Neu hinzugekommen auf der Tornadoliste von Sävert sind Frankfurt-Kahlbach, Riesa in Sachsen, Edingen in Baden-Württemberg, Schweinhütt im Bayerischen Wald und Erdeborn nahe Eisleben. "Die Gewitterzelle in Eisleben ist wahrscheinlich die gleiche, die etwas später bei Halle gewütet hat", sagte Sävert. Aus den Hallenser Stadtteilen Lettin und Trotha werden ebenfalls große Schäden berichtet.

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Cloud Grey

Unwetter in Mittelfranken: 16 Ortschaften ohne Strom und ein geräumtes Zeltlager

Ganze Ortschaften ohne Strom, Flammen im Dachstuhl, ein zerstörtes Zeltlager: Das heftige Hitzegewitter hat in Mittelfranken doch größere Schäden angerichtet als zunächst angenommen. Allein 16 Ortschaften waren ohne Strom.
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© Sat1.Bayern
Nach Angaben der N-Ergie waren im Landkreis Nürnberger Land unter anderem Lauf, Rückersdorf, Reichenschwand, Diepersdorf, Renzenhof, Ottensoos und Teile von Leinburg ohne Strom. Grund war ein Blitzeinschlag ins Stromnetz. Teilweise waren die Ortschaften nur etwa eine halbe Stunde ohne Strom. In Leinburg und Ottensoos brauchte die N-Ergie allerdings mehrere Stunden, bis die Steckdosen wieder funktionierten.

Im Leinburger Ortsteil Gersdorf hatte in der Nacht auf Mittwoch (08.07.15) ein Blitz auch in ein Hausdach eingeschlagen. Glücklicherweise lag das Gerätehaus der örtlichen Feuerwehr gleich neben dem Einfamilienhaus. Die Einsatzkräfte konnten Schlimmeres verhindern. Im Dach des Hauses klaffte nach dem Blitzeinschlag ein Loch.

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Blue Planet

Neuer Temperaturrekord in Deutschland von 1881 übertroffen und es folgten schwere Unwetter deutschlandweit

Umgekippte Bäume, durchlöcherte Jalousien, folgenreiche Blitzeinschläge: Das Unwetter "Siegfried" hat vielerorts schwere Schäden hinterlassen. Das bekamen besonders Bahnfahrer bis in den Nachmittag hinein zu spüren. Etliche Strecken sind nicht befahrbar.
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© dpa
Das Unwetter "Siegfried" ist abgezogen, aber vielerorts sind Feuerwehr und Hilfskräfte noch immer im Dauereinsatz. Denn die Gewitterfront, die am Sonntagabend über weite Teile Deutschlands hinwegfegte, hat schwere Schäden hinterlassen.

Besonders betroffen sind Bahnstrecken im Norden und Osten, von denen viele am Montagmorgen noch immer nicht befahren werden konnten. Umgestürzte Bäume hatten Oberleitungen beschädigt und Blitzeinschläge zu Zugausfällen sowie Verspätungen im Fern- und Regionalverkehr geführt, wie die Deutsche Bahn mitteilte.

Abgebrannte Häuser, durchlöcherte Jalousien

Einsatzkräfte der Deutschen Bahn waren nach Angaben des Konzern-Sprechers die ganze Nacht unterwegs, um die Unwetterschäden an den Strecken zu beseitigen. Zusätzliche DB-Mitarbeiter waren in den Bahnhöfen im Einsatz, um die Fahrgäste zu betreuen. In Hamburg-Altona sowie in den Hauptbahnhöfen Berlin, Hannover und Magdeburg hatte die Bahn für gestrandete Fahrgäste Hotelzüge zum Übernachten bereitgestellt.

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Sun

Bei Extremhitze fielen die Klimaanlagen von vielen Fernzügen aus - Gewitter legt Essener Hauptbahnhof lahm

Hitze und Blitze: An die 40 Grad sind zu viel für die Klimaanlagen der Deutschen Bahn. Allein am Sonntag sind mindestens 19 ICE- und IC-Züge ausgefallen. Den Essener Hauptbahnhof setzte ein Gewitter für Stunden außer Betrieb.

Unwetter
© Symbolbild
Die Bahn zieht Bilanz: Die hochsommerlichen Temperaturen in ganz Deutschland haben bis zum Nachmittag 19 Fernzüge ganz ausfallen lassen, dazu gab es 32 Ausfälle auf Teilstrecken. Am Samstag waren es sieben ICE- und IC-Züge, die komplett ausfielen, und 36-mal passierte dies auf Teilstrecken.

Der Grund war, dass die Klimaanlagen in den Fernzügen nicht mehr funktionierten, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn in Berlin. Am Samstag und Sonntag wurden jeweils sieben Ersatzzüge eingesetzt. Das Unternehmen wies darauf hin, dass täglich rund 1300 ICE, Intercitys und Eurocitys unterwegs sind. Für viele Reisende bedeuteten die Streichungen dennoch lange Wartezeiten.

Das Gewitter nach der Hitze hat am Morgen den Essener Hauptbahnhof lahmgelegt. Ein Blitz führte zu einem Defekt in den Signalanlagen. "Zeitweise waren im Essener Hauptbahnhof alle Signale erloschen", sagte ein Bahnsprecher in Berlin. Der Fern-, Regional- und S-Bahnverkehr sei verspätet und werde teils umgeleitet. Bis zum Abend sollte das Problem behoben sein.

Kommentar: "Alle reden über das Wetter. Wir nicht." Das war einmal ein Werbespruch der Deutschen Bahn, die damit andeuten wollte, dass ihre Züge auch bei Extremwetter fahren, während die Autos auf der Autobahn im Stau stehen. In den letzten Tagen konnten wir sehen, dass die Bahn wohl nicht auf eine "Klimaveränderung" vorbereitet ist.