Stürme
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Bizarro Earth

18.000 Tote durch Katastrophen im ersten Halbjahr 2015 - Erdbeben und extreme Hitze tötete die Meisten

Die schlimmsten Ereignisse waren die Erdbeben im Himalaya-Staat Nepal
9.000 Tote forderten die Erdbeben im Himalaya-Staat Nepal. 2015
© ap/niranjan shrestha9.000 Tote forderten die Erdbeben im Himalaya-Staat Nepal.
Zürich - Bei Katastrophen sind im ersten Halbjahr weltweit rund 18.000 Menschen ums Leben gekommen. Das ist bereits deutlich mehr als im ganzen vergangenen Jahr, als 12.700 Menschen ihr Leben bei Katastrophen verloren hatten.

Die schlimmsten Ereignisse waren die Erdbeben im Himalaya-Staat Nepal, die im April und Mai zu mehr als 9.000 Toten führten, wie der Rückversicherer Swiss Re in seiner am Dienstag veröffentlichten Sigma-Studie mitteilte. Viele Menschen verloren zudem ihr Obdach.

Der wirtschaftliche Schaden in Nepal wird auf über fünf Milliarden Dollar (4,56 Milliarden Euro) geschätzt. Davon seien lediglich 160 Millionen Dollar (145,99 Millionen Euro) versichert, schrieb Swiss Re.

Kommentar: Erdbeben, extreme Temperaturen, und Stürme waren nicht die einzigen Ereignisse, die Leben gekostet haben. Auch Erdrutsche, Fluten, extreme Trockenheit und Kriege haben dazu beigetragen, dass viele Menschen starben.




Cloud Lightning

Schwere Gewitter in Baden-Württemberg - Brände durch Blitzschlag und Überschwemmungen

Ein schweres Gewitter hat am Freitag der Hitzewelle in Baden-Württemberg ein Ende gesetzt. Überschwemmungen und Brände hielten die Polizei in Atem. Besonders betroffen war die Region Stuttgart.
Wassermassen überfluteten am Freitag Straßen und Keller in Stuttgart  August 2015
© SWRWassermassen überfluteten am Freitag Straßen und Keller in Stuttgart
In einigen Teilen der Region Stuttgart hat es am Freitagabend heftig gewittert - doch Unwetter und größere Schäden blieben laut Polizei aus. In der Landeshauptstadt sowie in den Landkreisen Ludwigsburg und Böblingen hatten Polizei und Feuerwehr mehr als 120 Einsätze. Straßen waren überflutet, Keller liefen voll, Bäume stürzten um und Äste flogen umher, sagte die Polizei dem SWR. In der Region fielen stellenweise in einer Stunde 30 bis 40 Liter Regenwasser pro Quadratmeter, etwa zwei Drittel des üblichen Monatsaufkommens an Niederschlägen in der Region, so ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstag.

Kommentar: Nicht nur in Baden-Württemberg gab es diese Woche Fluten und Unwetter:




Airplane

Supertaifun "Soudelor" hebt tonnenschweren Jumbo-Jet an

Bild
Screenshot: Video unten...
Mit gewaltiger Zerstörungskraft ist der Taifun "Soudelor" über Taiwan und den Osten Chinas gezogen.


Er gilt als der bis dato stärkste tropische Zyklon. Mehr als 1,5 Millionen Menschen waren betroffen. Der Taifun richtete einen volkswirtschaftlichen Schaden von etwa 644 Millionen US-Dollar an.


Bizarro Earth

Taifun "Soudelor" forderte mehrere Menschenleben in China

Starkregen, Springfluten, Erdrutsche: Ein verheerender Taifun hat in China mindestens acht Menschen das Leben gekostet, Zehntausende mussten evakuiert werden. Zuvor hatte "Soudelor" auf Taiwan gewütet.
soudelor, iss
© AFP/ NASA/ ISS
Am Sonntag wurde "Soudelor", so der Name des jahreszeitlich bedingten Taifuns, auf den Status eines tropischen Sommersturms zurückgestuft, doch am Samstag und in der Nacht richtete er mit Starkregen, Springfluten und Erdrutschen auf dem chinesischen Festland in der Provinz Fujian Schaden in Millionenhöhe an. Mindestens acht Menschen seien durch den Taifun ums Leben gekommen, berichten Nachrichtenagenturen mit Bezug auf staatliche chinesische Medien, AP meldet sogar bis zu 23 Opfer.


Mehr als 160.000 Menschen mussten evakuiert und in Sicherheit gebracht werden, Mehr als 500 Flüge mussten ausfallen, rund 200 Züge konnten nicht fahren. Fernsehbilder aus der Stadt Hangzhou zeigten laut Reuters voll Wasser gelaufene Autos sowie Soldaten, die durch überflutete Straßen waten und nach Opfern suchen. Laut Medienberichten standen Straßen in der Provinzhauptstadt Fuzhou bis zu 80 Zentimeter unter Wasser. Mehr als eine Million Haushalte waren zeitweise ohne Strom.

Kommentar:




Cloud Precipitation

Roter Alarm für China: Taifun "Soudelor" nähert sich

Ein Tropensturm ist über Taiwan hinweggefegt und hat mindestens fünf Menschen in den Tod gerissen. Jetzt herrscht höchster Alarm im Südosten Chinas: Das Unwetter rückt an.
Bild
© AFPAufgewühlt vom Taifun "Soudelor" tritt der Fluss Jingmei bei Taipeh über die Ufer.
Bei einem Taifun in Taiwan sind mindestens fünf Menschen gestorben. Vier weitere werden vermisst, wie die Wetterbehörde des Landes am Samstag mitteilte. Demnach hatte Taifun «Soudelor» die Insel am späten Freitagabend mit Böen von bis zu 173 Kilometern pro Stunde und heftigem Regen erreicht. In vielen Teilen des Landes knickten Bäume und Strommasten um.

Knapp zwei Millionen Haushalte waren ohne Strom, wie die staatliche Nachrichtenagentur CNA meldete. Rund 80 000 Häuser hatten demnach kein fließend Wasser. Bei dem Sturm wurden nach Angaben der Notfallbehörde mindestens 185 Menschen verletzt, etwa 7500 Anwohner der Berg- und Küstenregionen wurden in Sicherheit gebracht.

Allein im Agrarsektor schätzten taiwanesische Behörden den von «Soudelor» verursachten Schaden auf umgerechnet etwa 4,2 Millionen Euro.

Kommentar:




Better Earth

Niederschläge, Überschwemmungen, Windböen, Hagel - Unwetter haben die Toskana heimgesucht

Niederschläge, Windböen und Hagel haben in der Nacht auf Sonntag die Toskana heimgesucht. Betroffen war vor allem die Stadt Florenz, in der drei Personen verletzt wurden. Die heftigen Gewitter verursachten riesige Überschwemmungen, berichteten italienische Medien.
Unwetter in Toskana August 2015
© LaPresse
Die Bahnverbindung zwischen Florenz und Rom wurde wegen des Unwetters unterbrochen. Hunderte Menschen mussten die Nacht im Bahnhof verbringen. Drei Menschen wurden in einem Auto verletzt, als ein Baum auf das Fahrzeug stürzte. Ihr Zustand sei nicht besorgniserregend, hieß es. Insgesamt wurden rund 20 Personen in den Krankenhäusern wegen leichteren Verletzungen in Folge der schweren Unwettern behandelt.

In einigen Stadtvierteln von Florenz mussten die Menschen auf ihre Autos klettern, um nicht vom Wasser auf den überschwemmten Straßen fortgerissen zu werden. Zwei Autofahrer drohten in einer Straßenunterführung zu ertrinken. Überschwemmt wurden Keller und Geschäfte. Die Gemeinde appellierte an die Bürger, aufs Auto zu verzichten.

Kommentar: Wer meint Überschwemmungen und Naturkatastrophen gebe es nur weit weg in Ländern wie Mayanmar, Indien, Pakistan, Vietnam, Nepal und Thailand, der sollte sich eines besseren belehren lassen. Es trifft auch Europa immer wieder. Wie hier die Toskana.


Cloud Precipitation

Thailand: Große Schäden durch Sturzfluten, Überschwemmungen, Erdrutsche und abgeschnittene Dörfer im Norden

Seit Montag haben schwere Regenfälle, Sturzfluten und Erdrutsche im Norden und Nordwesten des Landes große Schäden verursacht. Die Monsunstürme haben in den Provinzen Tak und Mae Hong Son Chaos und Zerstörung hinterlassen und mehrere Dörfer von der Außenwelt abgetrennt.

Überschwemmungen, Erdrutsche und abgeschnittene Dörfer im Norden Thailands Juli 2015
© Unbekannt
Im Bezirk Mae Tan, im Stadtteil Tha Song Yang von Tak haben schwere Regenfälle und starke Winde einen Erdrutsch entlang einer Straße verursacht, die das Stadtviertel mit dem Bezirk Mae Sariang verbindet. Die Straße war nicht mehr zu befahren und musste für den gesamten Verkehr gesperrt werden.

Die seit Montag andauernden schweren Regenfälle haben in großen Bereichen von Mae Hong Son wahre Sturzfluten ausgelöst und in vielen Bezirken für Überschwemmungen gesorgt.

Dutzende Häuser wurden von den Fluten überrascht und beschädigt. Zahlreiche Straßen standen unter Wasser und machten ein Befahren unmöglich. Die Sturzfluten spülten teilweise ganze Straßenabschnitte weg und machten einen Zugang zu den Dörfern unmöglich. Auch in der Landwirtschaft und auf den Feldern werden umfangreiche Schäden gemeldet.

Kommentar: Während des Monsuns dieses Jahr gab es in so mancher Gegend extreme Starkregenereignisse und Überschwemmungen.




Ornament - Red

Unwetter bringen der Bahn Verluste ein

Unwetter und Lokführer-Streiks haben bei der Deutschen Bahn für einen Gewinneinbruch im ersten Halbjahr gesorgt. Der Konzern soll umgebaut werden.
Bild
Sturmtief Niklas wütete im März in weiten Teilen Deutschlands. Vielerorts war davon auch der Bahnverkehr betroffen - nicht immer so spektakulär wie im bayerischen Pegnitz, aber mit großen Auswirkungen für Pendler und Reisende.
Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr 2015 einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Das Ergebnis nach Steuern sank von 642 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 391 Millionen Euro, ein Minus von gut 39 Prozent.

Wie der bundeseigene Konzern am Dienstag in Berlin mitteilte, erhöhte sich der Umsatz von Januar bis Juni um 1,3 Prozent auf 20 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis sank um fast ein Fünftel auf 890 Millionen Euro. Vorstandschef Rüdiger Grube führte das schwache Ergebnis auf mehrere Unwetter sowie die Lokführer-Streiks zurück.

500 Millionen Euro Schaden durch Streiks

Der wirtschaftliche Schaden der Streiks beziffere sich in den Jahren 2014 und 2015 auf insgesamt rund 500 Millionen Euro, sagte Grube. Finanzvorstand Richard Lutz sagte: "Mit dem Ergebnis des ersten Halbjahrs können wir nicht zufrieden sein." Die Bahn sei aber zuversichtlich, im Gesamtjahr noch ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern von zwei Milliarden Euro erreichen zu können.

Kommentar: Eine kleine und nicht vollständige Sturmstatistik basierend auf Sott-Artikel:

sturmstatistik



Cloud Precipitation

Unwetter im Schlichemtal - Hochwasser nach Starkregen erinnert Leute an das Jahrhunderthochwasser von 1975

Starkregen hält am Wochenende Einsatzkräfte in Atem - Landratsamt zieht Bilanz. Bäche traten über die Ufer, Keller liefen voll, Straßen waren unpassierbar. Das schwere Unwetter am Freitagabend wütete vor allem im Schlichemtal. Am Wochenende war Aufräumen angesagt.

Die Schlichem verwandelte sich am Freitagabend innerhalb einer halben Stunde in einen reißenden Fluss. Juli 2015
© Daniel Seeburger Die Schlichem verwandelte sich am Freitagabend innerhalb einer halben Stunde in einen reißenden Fluss.
Eigentlich stand am Freitagabend das Serenadenkonzert des Musikvereins Ratshausen auf dem Programm. Doch bereits nach kurzer Zeit fiel das Konzert buchstäblich ins Wasser. Ein schweres Unwetter überflutete die Schlichemgemeinde. Kurze Zeit zuvor war ein heftiger Hagelschauer über der Gemeinde niedergegangen.

Im Rahmen des neuen Hochwasserschutzkonzepts ist die Feuerwehr am Freitagabend laut Bürgermeister Heiko Lebherz bereits ausgerückt, bevor das schwere Gewitter hereinbrach. „Da sich die Regenmassen jedoch in sehr kurzer Zeit über den Schlichemtalgemeinden ergossen, blieb den Einsatzkräften fast keine Zeit, etwa die Schachteinläufe zu räumen“, sagt Andreas Koch, der beim Landratsamt für den Brand- und Katastrophenschutz zuständig ist.

Die Schlichem und die zufließenden Bäche schwollen in einer halben Stunde von Niedrigwasser auf einen Hochwasserstand an, wie er nur etwa alle zehn bis 15 Jahre vorkommt. Anlieger an den zuführenden Bachzuläufen in Hausen am Tann fühlten sich an das Jahrhunderthochwasser von 1975 erinnert. Dem schnellen Einsatz der Feuerwehr ist es wohl zu verdanken, dass Ratshausen und Hausen am Tann noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen sind, wie Bürgermeister Lebherz betont. Und dennoch: Einige Anwohner an der Schlichem traf das Hochwasser mit voller Wucht. Über 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rotem Kreuz, Technischem Hilfswerk, Polizei und den örtlichen Bauhöfen waren bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz. „Hausen war zeitweise abgeschnitten, ich selbst kam mehrere Stunden gar nicht mehr an alle Stellen“, schildert Lebherz die dramatischen Stunden.

Kommentar: Überschwemmungen nach Starkregen werden auch in unseren Breiten immer häufiger.




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Kärnten: Heftige Unwetter mit starkem Wind und Hagel - 2 Urlauberinnen vom Blitz getroffen und ein Boot vermisst

Das beschädigte Dach des Klagenfurter Schlachthofes Donnerstagnachmittag
© ORFDas beschädigte Dach des Klagenfurter Schlachthofes Donnerstagnachmittag
In einigen Teilen Kärntens sind Donnerstagnachmittag heftige Gewitter mit starkem Wind, Hagel und Blitzschlag niedergegangen. Die Kärnter Landesalarm- und Warnzentrale verzeichnete kärntenweit 60 Unwettereinsätze.

Am stärksten betroffen waren die Bezirke Spittal, Wolfsberg, Völkermarkt und St. Veit: Bäume stürzten auf Straßen, Keller und Vorräume wurden überschwemmt. Am Penzelberg bei Winklern und in Weißbriach wurden zwei Häuser durch Blitzschlag in Brand gesetzt. Die Brände wurden jedoch durch den Starkregen gelöscht. In Klagenfurt wurde das Blechdach des Schlachthofes vom Wind mitgerissen.

Urlauberinnen von Blitz gestreift

Auf der Hochrindl wurden zwei Urlauberinnen von einem Blitz gestreift. Die Frauen waren im Bereich der Brettlhöhe unterwegs, als der Blitz in unmittelbarer Nähe der Frauen einschlug. Eine Wanderin stürzte dabei mit ihrem Gesicht voran zu Boden und verletzte sich unbestimmten Grades. Ihre Begleiterin erlitt einen Schock. Nach ärztlicher Erstversorgung wurden die beiden Frauen vom Rettungshubschrauber in das Klinikum Klagenfurt geflogen.

Kommentar:

Blitzeinschläge: 16 Soldaten getroffen, Wanderer in Tirol tödlich verunglückt und Gebäude beschädigt