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Mo, 28 Nov 2022
Die Welt für Menschen, die denken

Extreme Temperaturen


Bullseye

Hitzewellewarnungen in Deutschland sind fast Fake-News und zumindest übertrieben

Da ist es nach einem kühlen Start mit Bodenfrost in den deutschen Sommer 2017 mal ein paar Tage verbreitet sommerlich warm mit Temperaturen über 25°C, da rollt schon wieder eine mediale Hitzewelle durch Deutschland.
pool, schwimmen
Bekannte Wetterportale wie WetterOnline und die Unwetterzentrale wollen da nicht außen vorstehen und setzten sich an die Spitze der gar tödlich erscheinenden sommerlichen Wärme, der sich Millionen wärmesuchender Nord-, Mittel- und Westeuropäer jährlich freiwillig in südlichen Urlaubsländern wochenlang aussetzen, möglicherweise in suizidaler Absicht...?

Da werden bei Tagehöchsttemperaturen (Tmax) bei über 30°C von der Unwetterzentrale Deutschland wertvolle Überlebenstipps gegeben:
SONDERINFORMATION

Derzeit Hitze und sehr hohe UV-Belastung - einige Tipps
  • Die wärmste Tageszeit ist in der Regel zwischen 14 und 18 Uhr, die kühlste Tageszeit zwischen 3 Uhr und Sonnenaufgang.
  • Sportliche Betätigungen und besonders schwere körperliche Arbeit, wenn möglich, abseits der heißesten Tageszeit verlegen.
  • Ausreichenden Sonnenschutz verwenden, entsprechende Kleidung und Sonnenschutzcreme mit besonders hohem Lichtschutzfaktor. Für Babys und Kleinkinder vorzugsweise LF 50 verwenden.
  • Räume verdunkeln, denn die Sonneneinstrahlung heizt die Räume stark auf
  • Kinder und Tiere nicht im Auto lassen. Schon in wenigen Minuten heizt sich der Innenraum eines PKWs auf lebensbedrohliche Temperaturen auf
  • leichte Kost; möglichst viel Mineralwasser und Obst zu sich nehmen
  • Kaltes Wasser über Handgelenke laufen lassen erzielt eine kühlende Wirkung...

Kommentar: Angesichts der Tatsache, wie sich einige Menschen verhalten, sind solche Warnungen sinnvoll.

Dieser Lagebericht wurde am 22.06.2017 um 08:26 Uhr ausgegeben.
Fast das gesamte Bundesgebiet wird seit Tagen mit Hitzewarnungen überzogen.

Umbrella

Deutschland: Hitzewelle knackt zahlreiche Hitzerekorde

Die Hitzewelle hat in Deutschland gestern ihren Höhepunkt erreicht und dabei zahlreiche Rekorde gebrochen. An vielen Orten war es seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im letzten Junidrittel noch nie so heiß gewesen.
Temperatur Höchstwerte (Juni 2017)
© Wetter Online
Topliste: Bisher heißester Juni-Tag mit zahlreichen Rekorden

An einigen Wetterstationen im Westen und Südwesten wurden sogar neue Bestmarken für den gesamten Juni aufgestellt. Dazu gehören Düsseldorf mit 35,2 Grad und Trier mit 36,5 Grad, wo die Messreihe auf dem dortigen Petrisberg bis ins Jahr 1948 zurückreicht. Und im nahe gelegenen Deuselbach im Hunsrück wurde mit 33,9 Grad der alte Juni-Rekord aus dem Jahr 2014 gleich um ganze zwei Grad überboten.

Kommentar: Auch Köln knackte am Donnerstagnachmittag knackte den Hitzrekord von stolzen 37 Grad! Es wurde dort im Juni noch nie eine höhere Temperatur gemessen. Nach Angaben des Wetterdienstes lag die bisherige Rekord-Temperatur bei 36,8 Grad.

Auch anderswo gab es in den letzten Tagen extreme Temperaturen mit Juni-Schnee auf der Nordhalbkugel und Rekordhitze:




Sun

Heißester Juni-Tag seit 1945 in Frankreich: Hitzerekord gebrochen

paris sunset
© Unbekannt
Hitzerekord in Frankreich gebrochen - heißester Juni-Tag seit 1945
Die frühsommerliche Hitzewelle in Frankreich mit örtlichen Temperaturen von über 37 Grad ist außergewöhnlich und schlägt bisherige Rekorde. Der Mittwoch sei der heißeste Juni-Tag seit Weltkriegsende 1945 gewesen, teilte der Wetterdienst Metéo-France am Donnerstag mit.

Für die Berechnung sammelte Metéo-France Daten aus 30 Messstationen. Die mittlere Tagestemperatur von im Schnitt 26,4 Grad sei höher gewesen als der bisherige Spitzenwert von 26,1 Grad vom 28. Juni 2005.

Besonders heiß war es in dem Ort Toussus-le-Noble im westlichen Pariser Umland mit 37,5 Grad. In Le Mans im Westen des Landes wurden 37,4 Grad erreicht. Im Badeort Le Touquet am Ärmelkanal, wo Staatspräsident Emmanuel Macron mit seiner Familie wohnt, kletterte das Thermometer auf 34,6 Grad. Metéo-France hatte die Bürger vor besonderer Vorsicht gewarnt und unter anderem geraten, mindestens drei Stunden am Tag an einem kühlen Ort zu verbringen.

Snowflake Cold

Kälte setzte den Bienen zu

Schnee, Frost und viel Regen - der April ist bekannt für unbeständiges Wetter. Doch nicht nur die Kälte macht den Bienen das Leben schwer. Generell wird das Nahrungsangebot für Wildbienen immer knapper.
Bienen
Hannover. Die niedrigen Temperaturen machen den Bienen zu schaffen. Weil viele Blüten wegen der Kälte geschlossen bleiben oder durch Frost absterben, haben die Insekten Schwierigkeiten, Nahrung zu finden. Vor allem Wildbienen, die auf eine Pflanzenart spezialisiert sind, haben dann Probleme bei der Futtersuche.

"Es ist zu kalt für Bienen, aber das kommt immer mal wieder im April vor", sagt Jürgen Frühling vom Landesverband Hannoverscher Imker. Hobbyimker müssten dann notfalls zufüttern, was aber derzeit noch nicht nötig sei.

"So kalte Temperaturen über so lange Zeit, das ist nicht gewöhnlich", sagte Jürgen Frühling vom Imkerverband. Bei Regen und kalten Winden schaffen es viele Bienen vom Wasser holen nicht wieder rechtzeitig in den Stock zurück. "Das ist Stress für die Bienen, denn sie müssen ihr Brutnest wärmen und brauchen dafür mehr Energie."

Kommentar:



Snowflake

Nicht normal: Immer noch Schnee fast Mitte Mai in Moskau

So etwas sieht man nicht jeden Tag, selbst in Russland nicht: Es ist bereits fast Mitte Mai und auf den Moskauer Straßen liegt Schnee. Viele sonnenhungrige Einwohner beklagen sich über die Kälte: Man wollte ja endlich Shorts und T-Shirts anziehen. Stattdessen muss man wieder die Winterkleidung aus dem Schrank holen.
Schnee moskau, schnee symbolbild
© Sputnik/ Vladimir Fedorenko
Eigentlich ist im Mai der Frühling schon längst da. Doch dem Moskauer Wetter scheint das in diesem Jahr egal zu sein: Seit Tagen schneit es in der russischen Hauptstadt große Flocken. Selbst in einigen Großstädten in Sibirien ist es aktuell wärmer. In den sozialen Netzwerken veröffentlichen zahlreiche Moskauer Bilder von den schneebedeckten Straßen.


„Wo bleibt denn der Sommer?“, fragen sich Viele im Netz anklagend.


Snowflake Cold

Klimawandel? Kältester April seit 16 Jahren

Der April hat in diesem Jahr zwei Gesichter gezeigt: Einem sehr warmen Start folgte nach Monatsmitte ein fast schon spätwinterlich kalter Witterungsabschnitt mit Schnee und Spätfrösten. Diese hatten regional dramatische Folgen.

Spätfröste machten der Natur in der zweiten Monatshälfte schwer zu schaffen. April 2017
© dpa
Spätfröste machten der Natur in der zweiten Monatshälfte schwer zu schaffen.
Mit einer Monatsmitteltemperatur von 7,5 Grad war der April der kälteste seit 16 Jahren. Vor allem die zweite Monatshälfte zeigte sich teilweise fast spätwinterlich mit Schneefällen bis ins Flachland und Nachtfrösten. In der Nacht zum 20. zeigte das Thermometer fast landesweit Werte unter dem Gefrierpunkt an. Obstbauern und Winzer erlitten durch die späten Minusgrade teilweise Totalverluste. Die erste Monatshälfte verlief dagegen sehr mild mit einigen fast frühsommerlichen Tagen. Am wärmsten war es dabei am 10. am Oberrhein mit 26,1 Grad.

Mit einer Mitteltemperatur von 7,5 Grad war der April nur unwesentlich wärmer als der März. April 2017
© WetterOnline
Mit einer Mitteltemperatur von 7,5 Grad war der April nur unwesentlich wärmer als der März.
Trotz des oft wechselhaften Wetters mit vielen Schauern war der April im Landesmittel mit rund 40 Liter Niederschlag pro Quadratmeter relativ trocken. Dabei waren die regionalen Unterschiede groß: Während im Süden teilweise über 200 Liter zusammenkamen, gab es in Teilen von Rheinland-Pfalz und im Saarland im ganzen Monat kaum einen Tropfen Regen. Die dort seit Monaten andauernde Dürre ging also unvermindert weiter. Besonders markant waren auch die heftigen Schneefälle an den Alpen gegen Monatsende.

Snowflake

Klimaerwärmung? Wintereinbruch mit Schneebruch in Südfrankreich

Im Südosten Frankreichs hat sich der Winter mit aller Macht zurückgemeldet. Aufgrund des schweren, nassen Schnees stürzten Bäume um, mancherorts krachten Äste auf parkende Autos. Betroffen waren die französischen Alpen und auch höhere Lagen in der Provence, wo örtlich bis zu 30 Zentimeter Schnee zusammenkamen.

Das WetterRadar-Bild Südfrankreich
© Wetter Online
Das WetterRadar-Bild von heute Morgen zeigt die kräftigen Niederschläge von der Provence bis zu den italienischen Alpen. Besonders im Stau der Gebirgsketten fiel viel Schnee, teils wurde es sogar bis ganz herunter weiß.

Kommentar:




Snowflake Cold

Winterliches Aprilende in Südtirol - Bis zu einem Meter Schnee

Der April geht an diesem Wochenende zu Ende und machte seinem Ruf als besonders launischer Monat heuer wieder alle Ehre: Zuerst warm und trocken, dann frostig und regnerisch. Am Wochenende erwachten mehrere Dörfer in Weiß.

Lange nicht mehr so gesehen: Platt- und Langkofel kleiden sich Ende April ganz in Weiß.
© Unbekannt
Lange nicht mehr so gesehen: Platt- und Langkofel kleiden sich Ende April ganz in Weiß.
Nach niederschlagsreichen Tagen gab es am Samstag gar einige Gebiete in Südtirol, die sich im schönsten Winterkleid präsentierten: Besonders im Passeier- und Wipptal hatte es in den vergangenen Tagen stark geregnet und geschneit - und so starteten viele Orte winterlich ins Wochenende.


Am Schneemessfeld in Ladurns (1960 Meter) stieg die Schneehöhe mit dem vergangenen Schneefallereignis von rund einem halben Meter auf 1,1 Meter an. Ähnlich die Werte am Schneemessfeld in Prettau auf 2006 Metern Meereshöhe.

Die Messstation in Platt in Passeier verzeichnete mit 143 Litern pro Quadratmeter den meisten Niederschlag im Land. Von den Niederschlägen der vergangenen Tage am wenigsten betroffen war der Vinschgau.
Ridnaun: Ende April 2017
© D
Samstagmorgen in Ridnaun: "Solche Bilder Ende April sind ungewohnt, aber nicht ungewöhnlich und halten kann sich der Schnee in dieser Jahreszeit auch nicht lange", meint Meteorologe Dieter Peterlin.

Kommentar: Klimaerwärmung? Dieses winterliche Wetter zu so später Zeit ist nicht nur auf Südtirol beschränkt:


Ice Cube

Durch Frost wurde bis zu 80% der Apfelblüte zerstört - Einige Betriebe sind in ihrer Existenz bedroht

Bis zu 80 Prozent der Apfel-Blüte sind erfroren: Der Frost der vergangenen Nächte ist für einige Bauern rund um Werder (Havel) existenzbedrohend.
frost blüte
© dpa
Der Frost der vergangenen Aprilnächte hat in den Obstbauplantagen rund um Werder an der Havel enorme Schäden angerichtet. Nach Angaben des Gartenbauverbandes Berlin-Brandenburg wurde die Apfelernte „bis zu 80 Prozent zerstört“. Bei den Süßkirschen sei die Hälfte den Temperaturen von bis zu sieben Grad unter Null zum Opfer gefallen. Da der März sehr kalt und trocken war, habe der Boden keine Wärme speichern können, heißt es. Deshalb seien die Schäden deutlich größer als in anderen Jahren. Hilfsmittel wie die Beregnung der Blüten helfen nur bei Temperaturen bis etwa 3 Grad minus.

Einige Betriebe seien nun in ihrer Existenz bedroht. Ertragsausfälle lassen sich nicht versichern. Nach der letzten Frostperiode 2011 hatte das Land Brandenburg geschädigten Bauern finanziell geholfen. Wird das Obst nun im Sommer knapp? Nein, dank der guten Ernte 2016 sind die Lager noch gut gefüllt.

PNN

Kommentar:


Igloo

Erderwärmung auch in der Schweiz: Rekordschnee im April - Höchststand seit Wetteraufzeichnungen

Stromausfälle, Verkehrsstörungen und unzählige Blechschäden: Der späte Schnee hat in der Nacht auf Freitag für Chaos auf den Strassen gesorgt. In St. Gallen fielen mehr als 30 Zentimeter Neuschnee - ein Rekord für die zweite Frühlingshälfte.
rekordschnee schweiz
© Kapo SG
Die Unfallursache ist vielerorts auf das Nichteinhalten der Geschwindigkeiten an die Strassenverhältnisse zurückzuführen. Mehrere Autos waren mit Sommerpneus ausgerüstet, teilt die Kantonspolizei St. Gallen mit.
Polizei, Rettungsdienste und Feuerwehr hatten in der Nacht auf Freitag und am Freitagmorgen vor allem in der Zentral- und Ostschweiz alle Hände voll tun.

Viel Schnee im Entlebuch

In St. Gallen lag bis Freitag Morgen 25 Zentimeter Schnee, wie Meteorologe Alexander Giordano von MeteoSchweiz auf Anfrage sagte. So spät so viel Schnee habe es seit Beginn der Aufzeichnungen noch nie gegeben. Bis Freitagmittag fielen nochmals rund zehn Zentimeter.

Am meisten schneite es laut MeteoSchweiz in den Gebieten Entlebuch über die Zentralschweiz bis ins Appenzellerland und St. Gallen. Sogar auf knapp 450 Meter hätten die Messstationen stellenweise noch zehn Zentimeter Schnee gemessen, sagte Giordano.

Kommentar: Ebenso in der Tschechei:
  • Erderwärmung! Verkehrschaos und Stromausfall nach schwerem Schneefall in Tschechien