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Mi, 23 Aug 2017
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Wissenschaft und Technologie
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Blue Planet

Wir haben einen erdartigen Venuszwilling: Astronomen entdecken heißen Planeten praktisch nebenan

Gesteinsplanet ist groß wie die Erde und heiß wie die Venus

Heißer Erdzwilling: Astromomen haben den bisher erdnächsten Gesteinsplaneten entdeckt. GJ 1132b liegt nur rund 39 Lichtjahre von uns entfernt und ist kaum größer als die Erde. Zwar ist dieser Erdzwilling zu heiß, um lebensfreundlich zu sein, er könnte aber eine Atmosphäre besitzen - und er ist der erste Exoplanet aus Gestein, der nahe genug liegt, um ihn mit Weltraumteleskopen genauer untersuchen zu können, wie die Forscher im Fachmagazin Nature berichten.
© Dana Berry
So könnte der neuentdeckte Planet GJ 1132b aussehen, im Hintergrund sein Mutterstern, der Rote Zwerg GJ 1132.
Dank immer bessere Teleskope gelingt es Astronomen immer häufiger, Supererden und erdgroße Gesteinsplaneten aufzuspüren. Darunter sind auch Erdzwillinge in der habitablen Zone um ihren Stern wie Kepler-186f, Kepler-452b oder der Stern Gliese 667C mit gleich drei lebensfreundlichen Supererden. Leider sind sie jedoch alle zu weit weg, um per Teleskop mehr über ihre Atmosphäre und Oberfläche zu erfahren.

Arrow Down

Schaden statt Nutzen durch Lösungsmittel nach der Ölpest: Ölabbau im Meer wird gehemmt und nicht gefördert

Die versprühte Chemikalie hemmt den natürlichen Ölabbau statt ihn zu fördern
© NASA
Ölpest nach der Explosion der Deepwater Horizon im Mai 2010
Mehr Schaden als Nutzen: Eigentlich sollte das beim Ölunfall der Deepwater Horizon ausgesprühte Lösungsmittel den Ölabbau im Ozean beschleunigen. Doch es passiert das Gegenteil: Statt die Selbstreinigung des Meeres zu fördern, unterdrückt dieses Lösungsmittel die ölfressenden Bakterien im Wasser, wie Forscher nun in Experimenten belegen. Die Millionen Liter Chemie haben damit nicht nur Korallen und Algen vergiftet, sie haben auch beim Kampf gegen das Öl mehr geschadet als genutzt.

Als vor rund fünf Jahren ein Blowout das Bohrloch der Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko sprengte, strömten mehr als 750 Millionen Liter Öl und hunderttausende Tonnen Methangas ins Meer. Die Ölpest gilt als eine der größten Umweltkatastrophen der Neuzeit - und wirkt bis heute nach. Denn noch immer sind Strände mit Ölresten und Teerklumpen verunreinigt und drei Viertel des Erdöls sind wahrscheinlich noch immer im Wasser des Golfs verteilt.

Eigentlich sollte der Einsatz eines Lösungsmittels genau dies verhindern.

Sun

Das Elektrische Universum - Teil 14: Veränderungen der Sonnenaktivität

Teil 2: Der Begleiter der Sonne und der dazugehörige Kometenschwarm

© Sott.net
Kapitel 14: Veränderungen der Sonnenaktivität

Wie oben erwähnt ist die Sonnenaktivität das Resultat solarer Entladungen, ausgelöst durch elektrisch geladene Himmelskörper und Planetenkonstellationen. Die drei Hauptentladungsformen (Eruptionen, CMEs und Sonnenflecken) stehen in einem engen Zusammenhang und zeigen einen Anstieg der Sonnenaktivität an. Für den Moment wollen wir uns auf die Sonnenflecken als Hauptindikator der Sonnenaktivität konzentrieren.

© Wikimedia Commons
Abbildung 32: Sonnenflecken am 22. Juni 2004. Die Sonnenflecken sind die schwarzen Punkte etwa in der Mitte des Bildes.
Sonnenflecken wurden seit Jahrhunderten beobachtet, studiert und aufgezeichnet. Gelehrte im Osten, angefangen mit dem chinesischen Astronom Gan De, begannen bereits um 364 v. Chr.73 die Sonnenflecken zu studieren. Die erste eindeutige Erwähnung von Sonnenflecken eines westlichen Beobachters wurden um 325 v. Chr. durch Theophrastus74, ein Student Platos und Aristoteles, aufgezeichnet. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts begannen Wissenschaftler damit, die sichtbaren Sonnenflecken systematisch zu zählen. Diese Aufzeichnungen bieten uns eine äußerst nützliche Datensammlung der Sonnenaktivität über eine Zeitspanne von mehr als 250 Jahren (von 1750 bis heute). Wie in Abbildung 33 dargestellt, variierte die durchschnittliche Anzahl an Sonnenflecken über diesen Zeitraum erheblich von 0 Flecken pro Monat bis zu mehr als 250.

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:



Rocket

Und er funktioniert doch: NASA testet „unmöglichen Antrieb“ erneut erfolgreich

Bild
© Roger Shawyer, emdrive.com
Ein Prototyp des EmDrive von 2007.
Houston (Texas) - NASA-Physiker haben den sogenannten EmDrive und damit einen Antrieb erneut getestet, der angeblich ohne Treibstoff auskommen soll. Obwohl dies physikalischen Grundsätzen zu widersprechen scheint, sollen - glaubt man ersten Erklärungen eines beteiligten NASA-Physikers - die Tests erfolgreich im Sinne einer bislang unerklärten Schubentwicklung verlaufen sein. Behauptungen, der Schub sei lediglich das Ergebnis einer bekannten physikalischen elektromagnetischen Wechselwirkung, seien zudem nicht korrekt.

Erneut stammen die Informationen über den aktuellsten Stand der Untersuchungen und Experimente von Paul March, einem der Hauptuntersucher des EmDrives am Eagleworks Laboratory des Johnson Space Center.

Als Antwort auf eine Anfrage im NASA-Spaceflight-Forum zu Gerüchten um einem bislang noch nicht veröffentlichten Artikel, der behaupten soll, dass der schon zuvor unerklärte Schub durch die sogenannte Lorentzkraft zwischen dem EmDrive und dem Magnetfeld der Erde erzeugt worden sein soll, erklärte Wie March in seiner Antwort, die jüngsten Tests seines Teams zeigten, dass diese Behauptung nicht stimme.

Bulb

Schwerkraft aufgehoben: Schallwellen lassen Gegenstände schweben

Britische Forscher haben eine Maschine entwickelt, die Gegenstände auf Schallwellen schweben lässt. 64 Mini-Lautsprecher bilden dazu eine Art Klangfeld, auf dem Objekte in der Luft dreidimensional gesteuert werden können. Da Schallwellen auch durch Gewebe dringen, könnte so etwa Medizin ohne chirurgische Eingriffe durch den Körper bewegt werden.
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Die Schallwellen erzeugen ein akustisches Hologramm, auf dem die Objekte schweben. (Screenshot)



Ein Forscher-Team der Universitäten Bristol und Sussex hat eine Maschine entwickelt, die Dinge mittels Schallwellen zum Schweben bringt. Mittels eines Sonic Traktor Beam - Science-Fiction-Fans auch im Deutschen als Traktorstrahl bekannt, lassen sich die schwebenden Objekte zudem gezielt in der Luft bewegen und steuern.

Post-It Note

Aufwachsen mit Hunden schützt Kinder gegen überreaktives Immunsystem

Früher Kontakt mit Hunden schützt Kinder gegen die Überreaktion des Immunsystems
© monkeybusiness / thinkstock
Kleinkind und Hund - diese Kombination kann gegen Asthma vorbeugend wirken
Hund als Schutz: Wenn Kinder von klein auf mit Hunden aufwachsen, verringert dies ihr Asthmarisiko, wie Forscher herausgefunden haben. Bei regelmäßigem Kontakt mit den Vierbeinern erkranken die Kinder um 15 Prozent seltener. Damit scheinen Hunde ähnlich vorbeugend zu wirken wie ein Bauernhof-Umfeld oder bestimmte Bakterien in der Raumluft. Worauf dieser Schutzeffekt der Hunde beruht, ist allerdings noch unklar, wie die Wissenschaftler im Fachmagazin JAMA Pediatrics berichten.

Asthma ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen bei Kindern der westlichen Industrieländer. Die Ursachen dafür sind neben der genetischen Veranlagung auch Umweltfaktoren wie Feinstaub, die Ernährung des Kindes, der fehlende Kontakt mit bestimmten Bakterien und vorgeburtliche Einflüsse eine Rolle spielen.

Kommentar:


Nuke

Die Forschung an der Kernfusion geht in die „heiße Phase“ - "Wendelstein 7-X" wird in Betrieb genommen

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Nach 15 Jahren Bauzeit geht das experimentelle Kernfusionsprojekt „Wendelstein 7-X“ ab November 2015 nun also in die „heiße Phase“: Am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) im Mecklenburg-Vorpommernschen Greifswald soll mit Hilfe der Anlage nun erstmals heißes Wasserstoffplasma hergestellt werden.

Letztendlich erhofft man sich durch die Kernfusion neue Möglichkeiten der Energiegewinnung, die klima- und umweltfreundlicher sein sollen und vor allem ein viel geringeres Sicherheitsrisiko darstellen sollen als bei der Kernspaltung.

Bei der Inbetriebnahme der Anlage wird also vorerst noch keine Energie erzeugt, sondern zunächst die Eignung der Anlage als Kraftwerk untersucht. Mit Entwicklungskosten in Höhe von bisher 1,06 Milliarden Euro und einem Gewicht von 725 Tonnen soll „Wendelstein 7-X“ somit neben dem „Large Helical Device“ in Japan die weltgrößte Fusionsanlage des Typs „Stellarator“ werden.

Kommentar: Mittlerweile gibt es dank der Bemühungen der Kosmologie-Bewegung Elektrisches Universum (leider noch von den deutschsprachigen Medien ignoriert) hinreichend viele Belege dafür, dass in der Sonne keine Kernfusion stattfindet, sondern die Sonne (genauer gesagt, die Aurora der Sonne) ein Plasma-Phänomen ist, das die Wärme erzeugt und durch galaktischen Stromfluss aufrecht erhalten wird.

Lesen sie dazu unsere Artikelserie, in der wir das Buch "Earth Changes And The Human-Cosmic Connection" kontinuierlich übersetzen:

  • Das Elektrische Universum - Teil 1: Das Mainstream Universum vs. das ElektrischeUniversum
  • ....
  • Das Elektrische Universum - Teil 13: Entladungen der Sonne
Jeder Teil hat am Ende eine Verlinkung zum jeweils nächsten Kapitel.


Galaxy

Bisher unbekannter Teil der Milchstraße entdeckt

Astronomen haben einen bisher unbekannten Teil der Milchstraße entdeckt: Hinter dicken Staubwolken im Zentralbereich unserer Heimatgalaxie fanden sie eine Scheibe aus jungen Sternen, wie die Europäische Südsternwarte (ESO) am Mittwoch in Garching mitteilte. Die Entdeckung gelang demnach durch Daten des Vista-Teleskops am Paranal-Observatorium der ESO in der chilenischen Atacama-Wüste. Dieses Teleskop nimmt Himmelsdurchmusterungen bei infraroten Wellenlängen vor.
© NASA/JPL
Auf die Scheibe aus jungen Sternen stießen die Wissenschaftler bei der Kartierung von Positionen einer Klasse von veränderlichen Sternen, die in der Helligkeit variieren. Astronomen nennen diese Sternklasse Cepheiden. Die dünne Scheibe junger Sterne zieht sich demnach quer durch den Zentralbereich der Milchstraße, den sogenannten Bulge. Dieser neue Bestandteil der Galaxis blieb laut ESO für vorhergehende Durchmusterungen unsichtbar, weil er hinter massiven Wolken aus Staub verborgen war.

Pyramid

Ungelöste Rätsel der Pyramiden: Forscher suchen mit neusten Technologien nach den verborgenen Kammern im Inneren

Unter dem Motto „Nur weil ein Rätsel 4500 Jahre alt ist, bedeutet das nicht, dass es nicht gelöst werden kann“, wollen Physiker mit neusten Scan-Technologien in den vier großen Pyramiden Ägyptens in Dahschur und Gizeh nach darin verborgenen Kammern und Gängen suchen und hoffen so, die großen Geheimnisse der Pyramiden lösen zu können.
© grenzwissenschaft-aktuell.,de
Die Große Pyramide von Gizeh.
Kairo (Ägypten) - Wie der ägyptische Antiken-Minister Mamduh al-Damati auf einer Pressekonferenz erklärte, handelt es sich bei der „Scan Pyramids Mission“ um ein internationales Gemeinschaftsprojekt, das von der Universität von Kairo und dem Heritage Innovation Preservation (HIP) Institute koordiniert wird: „Die Spezialgruppe wird die drei großen (ägyptischen) Pyramiden untersuchen, um zu überprüfen, ob es darin noch verborgenen Kammern oder andere Geheimnisse gibt.“
© scanpyramids.org
Schematische Skizzen des bislang bekannten Inneren der großen Pyramiden von Dahschur (oben) und Gizeh.

Kommentar: Es gibt viel faszinierendes Material über antike Zivilisationen und was ihnen - entgegen der Meinung der Mainstream-Wissenschaft - tatsächlich zu Grunde gelegen haben mag - und zwar anhand von archäologischen Funden, die der Öffentlichkeit einfach vorenthalten werden, weil sie nicht in den generellen Konsens passen. Ein augenöffnendes Werk hierzu ist The Secret History of the World and How to Get Out Alive von Laura Knight-Jadczyk.


Meteor

Zu Halloween: Asteroid so groß wie ein Sportstadium passiert die Erde

Zu Halloween wird ein Asteroid von der Größe eines Sportstadions die Erde in nur 500.000 Kilometern und damit dem 1,3-fachen Mondabstand - aber dennoch in sicherer Entfernung - passieren. Entdeckt wurde der gewaltige Brocken erst vor gerade einmal 16 Tagen.
© NASA
Künstlerische Darstellung des Vorbeifluges eines erdnahen Groß-Asteroiden an Erde und Mond (Illu.)
Washington (USA) - Mit der astronomischen Bezeichnung „2015 TB145″ beträgt der Durchmesser des erdnahen Asteroiden zwischen 290 und 650 Metern. Die Passage am 31. Oktober 2015 markiere den dichtesten Vorbeiflug eines derart großen Asteroiden bis August 2027, so die NASA.

Trotz der erst kurzen Beobachtungsphase von knapp 16 Tagen gehen die Astronomen des Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA davon aus, dass der Asteroid, der die Erde mit 125.000 km/h passieren wird, keine Gefahr für unseren Planeten darstellen wird. Aus wissenschaftlicher Sicht ergebe sich jedoch eine einmalige Beobachtungsmöglichkeit für Teleskope wie das des Deep Space Communications Complex in Goldstone, Green Bank und auf Arecibo.

Kommentar: Es sollte nicht verwundern, dass wir in letzter Zeit immer mehr solcher Ereignisse verzeichnen. Die Feuerball-Ereignisse auf und um unseren Planeten herum haben dramatisch zugenommen: