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Di, 17 Okt 2017
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Toxische Schwermetalle: Deutsche Kohlemeiler stoßen tonnenweise Quecksilber aus

© DPA
Braunkohlekraftwerk in Jänschwalde: Gesundheitsschädliche Gifte
Deutschlands Kohlekraftwerke belasten nicht nur das Klima, sie stoßen auch gesundheitsschädliche Gifte aus. Laut einem Gutachten blasen sie pro Jahr rund sieben Tonnen Quecksilber in die Luft - eine Gefahr für Schwangere und Säuglinge.

Deutschlands Kohlekraftwerke stoßen jedes Jahr gut sieben Tonnen Quecksilber aus. Das geht aus einem Gutachten des Hamburger Instituts für Ökologie und Politik im Auftrag der Grünen-Bundesfraktion hervor, das SPIEGEL ONLINE vorliegt.

Quecksilber kann bei Ungeborenen und Kleinkindern zu Schäden bei der Gehirnausbildung führen. Bei Erwachsenen besteht die Gefahr von Nervenschäden. Das Schwermetall ist zudem womöglich krebserzeugend. Kohlemeiler produzieren in Deutschland noch immer die größte Menge Strom; derzeit liegt ihr Anteil an der Elektrizitätsversorgung bei mehr als 40 Prozent.


Kommentar: Warum wird dann Quecksilber in Impfpräparaten und Zahnfüllungen so gerne eingesetzt? Und das in Konzentrationen, die die offiziellen Grenzwerte weit in den Schatten stellen?


Das Institut für Ökologie und Politik, bei dem Chemiker, Physiker, Geowissenschaftler, Biologen und Wirtschaftswissenschaftler mitwirken, hatte bereits im vergangenen Jahr auf die hohen Emissionen hingewiesen. Nun fordern die Forscher, die Kraftwerke mit moderner Filtertechnik auszustatten: Bis zu 85 Prozent der Quecksilberemissionen ließen sich so relativ leicht vermeiden, schreiben sie.

Kommentar: Man kann auch selbst etwas tun:


Rocket

Russland beförderte vergangenes Jahr 21 Militärsatelliten ins All - Zweck unbekannt

© Russian Defense Ministry / Andrei Morgunov
Die Weltraumkräfte Russlands haben im vergangenen Jahr 21 Militärsatelliten ins All geschossen. Die Raumapparate seien von den Weltraumbahnhöfen Plessezk im Norden Russlands und Baikonur in der zentralasiatischen Republik Kasachstan gestartet worden, wie das russische Verteidigungsministerium am Sonntag mitteilte.

Zur Zweckbestimmung der Satelliten wurden keine Angaben gemacht.

Derzeit werde an neuen Meß- und Steuerkomplexen für Raumfahrtsysteme gearbeitet, darunter an einem Kommandosystem für Raumapparate neuer Generation. Weitere Schwerpunkte seien ein aussichtsreiches System zur Erfassung telemetrischer Daten sowie die Vervollkommnung des Bodenkomplexes zum Steuern des Navigationssystems GLONASS, hieß es in Moskau.

Kommentar: Es wird kräftig entwickelt:


Stop

Strom aus Sonne und Wind sind so unzuverlässig wie das Wetter - der Ökowahnsinn galoppiert ungebremst

© dagmar zechel / pixelio.de
Strom aus NIE Quellen? ein Wolkenkuckucksheim!
Im Vergleich der heute schon installierten Wind - und Solarkapazität zur Stromerzeugung in Deutschland mit zukünftiger (postulierter) bis zu 10 facher Kapazität, auf dann 483 GW an installierter Gesamt-Leistung, zeigt sich, dass aufgrund naturgesetzlicher Beschränkungen weder eine bedarfsgerechte spontane Versorgung noch eine Produktion von „Speichermethan“ zur ausreichenden Rückgewinnung von Strom möglich ist. Dies gilt für Deutschland aber auch europaweit. Die astronomischen Kosten für diese Investitionen sind dabei nicht Gegenstand der Betrachtung.

Behauptung der EE Befürworter

Immer wieder liest und hört man von Befürwortern der „EE“ besser NIE (Nachhaltig Instabilen Energien) - auch in diesem Blog- dass irgendwo immer genügend Wind wehe, oder die Sonne scheine, um deren Kraft zur Erzeugung von Strom nutzen zu können, damit Flauten oder Dunkelheit zu überbrücken, und Strom dahin zu liefern, wo er zwar benötigt, aber wegen Flauten oder Dunkelheit - trotz ausreichender Anlagenkapazität- gerade nicht produziert werden könne. Man müsse nur überall genügend Kapazität aufbauen und auch die entsprechenden Leitungen dazu legen, dann würde einer baldigen 100 prozentigen Bedarfsdeckung durch NIE (Nachhaltig Instabilen Energien) Strom nichts mehr im Wege stehen. Diese Behauptung wird immer wieder auf Neue aufgestellt und von allen Medien, Politikern und ihren zuarbeitenden und oft auch von ihnen finanzierten NGO´s ständig wiederholt.

So heißt es z.B in der „Agora Kurzstudie zur Entwicklung der Windenergie in Deutschland:

Kommentar: Der letzte Satz trifft den Nagel auf den Kopf. Hier geht es um Profite und sonst nichts.


Robot

Russland rüstet sich für die Zukunft: "Science Fiction"-Waffen bald Kern neuer Entwicklungen

© Pacific fleet's press service
Die Waffen, die nach „neuen physikalischen Prinzipien“ entwickelt werden, sollen das Gesicht der russischen Streitkräfte im Rahmen des neuen, bis zum Jahr 2025 reichenden staatlichen Rüstungsprogramms verändern, sagte der stellvertretende russische Verteidigungsminister Juri Borissow in einem Interview gegenüber dem Fernsehsender „Rossiya 24“.

„Der Charakter der heutigen Konflikte verändert sich. Und wir werden bei der Gestaltung von Maßnahmen für den nächsten, im Programm festgelegten Zeitabschnitt unsere Aufmerksamkeit zweifellos einer qualitativen Änderung der Waffen und Kampftechnik widmen. Die bestehenden Waffen werden durch Waffen mit höheren taktisch-technischen Daten ersetzt (...)“, so Borissow.

Ihm zufolge sollen die Weltraumstreitkräfte, hochpräzise Waffen sowie diejenigen Waffen eine größere Rolle spielen, die nach neuen physikalischen Prinzipien konstruiert werden und heute eher noch als Science Fiction wahrgenommen werden.

Kommentar: Sie sind ja jetzt schon fleißig am Testen:


Rocket

Druck dir deine eigene Rakte - NASA testet Bauteile aus dem 3D-Drucker

© Wikipedia
Schickt die Nasa bald ausgedruckte Raketen ins All? Zumindest forscht die Weltraumbehörde daran. Erste Tests mit gedruckten Bauteilen finden schon statt, wie dieses Video zeigt, das von der Nasa jetzt veröffentlicht wurde. Klicken sie auf das Bild um das Video zu starten.


Bulb

Eine seltene Aufnahme: Taucherin filmt Seepferdchen-Geburt

© Wikipedia
Die Aufzucht des Nachwuchses ist bei Seepferdchen Männersache, inklusive der Geburt. Wie das aussieht? Eine Umweltschützerin hat vor Australien gefilmt, wie junge Seepferdchen zur Welt kommen. Klicken sie auf das Bild um das Video zu starten.


Info

Räuberische Insekten tarnen sich chemisch - Wie tarnen sich menschliche Räuber?

Die Schornsteinwespe wird gleich von drei schmarotzenden Wespen heimgesucht, die sich dennoch nicht in die Quere kommen
© oliver niehuis, zfmk bonn
Gleich drei parasitische Goldwespenarten haben es auf die Nahrungsvorräte in den Nestern der Gemeinen Schornsteinwespe (links) abgesehen.
Würzburg - Einige Wespenarten haben eine perfide Kuckucks-Strategie entwickelt, um für das Gedeihen ihrer Nachkommen zu sorgen: Sie schleichen sich in fremde Wespennester ein, zerstören die dortige Brut und legen dann ihre eigenen Eier ab. Nach dem Schlüpfen leben ihre Larven von den vorhandenen Nahrungsvorräten. Man sollte eigentlich annehmen, dass die unfreiwilligen Gastgeber die Eindringlinge anhand ihrer Kohlenwasserstoff-Duftspur bemerken: Tatsächlich aber imitieren die Schmarotzerwespen den Körpergeruch ihrer Wirte und machen sich dadurch gleichsam unsichtbar.

Deutsche Biologen berichten nun im Fachblatt Proceedings of the Royal Society über faszinierende Details zu einem Spezialfall dieser parasitischen Beziehung: Die in Mitteleuropa heimische Gemeine Schornsteinwespe (Odynerus spinipes), sie lebt einzeln und baut ihre Nester im Erdboden, dient gleich drei Arten von Goldwespen als Wirt. Das ist ungewöhnlich, denn in den parasitischen Beziehungen der Goldwespen kommt sonst auf einen Wirt in der Regel genau ein Schmarotzer.

Kommentar: Nicht nur die Parasiten und Räuber in der Tierwelt tarnen sich. Dasselbe tun auch menschliche "Räuber". Doch im Gegensatz zu Tieren haben wir die Möglichkeit zu lernen, sie zu erkennen und uns vor ihnen zu schützen. Informieren Sie sich und teilen Sie das Wissen, damit auch andere davon erfahren:


Cassiopaea

Was bewegte die astronomische Gemeinde 2015? Die kosmischen Top Ten

© DPA
Nachthimmel über Ungarn (im Juli 2015): Ein Jahr für Weltraumfans
Was für ein Jahr für Weltraumfans: Es gab hochauflösende Fotos vom Rand des Sonnensystems, verwirrende Signale von einem Kometen, Raumfahrer auf Rekordflügen. Das sind die Highlights.

1. Ein Planet, der keiner mehr ist, wird zum Fotostar

12.500 Kilometer Distanz sind kein Pappenstiel, erst recht, wenn man zum ersten Mal einen fremden Himmelskörper erkundet. Doch damit würde man "New Horizons" und den an ihrem Flug beteiligten Forschern Unrecht tun. Die Nasa-Sonde hat Mitte Juni als erstes Flugobjekt von der Erde den Pluto erreicht. Und in bisher ungekannter Schärfe und Detailtiefe fotografiert. Es war das Astro-Ereignis des Jahres - denn seit dem rasenden Vorbeiflug ist klar: Der eisige Zwergplanet ist deutlich abwechslungsreicher als angenommen. Außerdem gibt es dort mehr geologische Aktivität als bisher bekannt - und verblüffend wenig Einschlagkrater.

Auch Plutos Mond Charon nahm sich "New Horizons" vor. Von ihm gibt es nun ebenfalls zum ersten Mal scharfe Bilder. Wochenlang dauerte es, bis die Sonde die beim Vorbeiflug gesammelten Daten zur Erde zurückspielen konnte. Inzwischen ist "New Horizons" weiter auf dem Weg durch den Kuipergürtel. Im Januar 2019 soll sie dort einen Asteroiden namens 2014 MU 69 untersuchen. Der ist etwa 25 bis 45 Kilometer groß und kreist etwa alle 300 Jahre einmal um die Sonne - und hat natürlich auch noch nie Besuch von der Erde bekommen.

MIB

Fremdbeeinflussung: Parasiten spielen ihren Wirt wie ein Instrument - Wer ist Ihr Puppenspieler?

Winziger Parasit spielt auf seinen Zwischenwirten wie auf einem Instrument, zeigt eine deutsche Studie
© Fotolia/ Karelin Dmitriy
Wer ist Ihre "Fernbedienung"? Welche Faktoren in Ihrem Leben verändern Ihr Verhalten?
Mainz - "Die Parasiten haben faszinierende Strategien entwickelt, um ihre eigenen Interessen zu verfolgen", fasst die Evolutionsbiologin Susanne Foitzik die Ergebnisse einer Studie zusammen, die sie zusammen mit Kollegen durchführte. Im Mittelpunkt des Interesses standen die Ameisenart Temnothorax nylanderi und der winzige Bandwurm Anomotaenia brevis. Der befällt Ameisenkolonien und manipuliert diese gekonnt und auf mehrfache Weise, wie die Universität Mainz berichtet.

Kommentar: Wie oben, so unten. Das Studium der Natur kann uns tiefe Einblicke vermitteln. Denn von Fällen der Fremdbeeinflussung sind auch Menschen - und zwar gleich auf mehreren Ebenen - betroffen:


Post-It Note

Riesenwuchs bei Seespinnen entdeckt: Wissenschaftler können es sich nicht erklären

Wissenschaftler haben die Entdeckung gemacht, dass einige Seespinnenarten auf ungewöhnliche Größen angewachsen sind.
© AP/NOOA
Diese Seespinnen sind normalerweise nur rund 2,5 Zentimeter lang, vor Indonesiens Küste wurden Exemplare von bis zu 20 Zentimetern Länge gesichtet.
Trotz ihrer acht Beine und dem typischen Aussehen normaler Spinnen, sind Seespinnen eigentlich überhaupt keine echten Spinnentiere, sondern sie gehören zur Gruppe der Arthropoden (Gliederfüßer) und sind Asselspinnen. Es gibt über 1.300 verschiedene Arten und während viele sind recht klein, können einige Spezies enorme Größen erreichen. Seit Jahren wird nun bei verschiedenen Meeresbewohnern, die in den kalten Polarregionen leben, eine besondere Art von Riesenwuchs beobachtet.