
© ESA/ATG medialab/dpaDie Mission des Roboters « Philae » auf dem Kometen « Tschuri » wurde weltweit verfolgt. Jetzt heißt es: Goodbye, « Philae »!.
Zeit für den Abschied. Das Mini-Labor «Philae» hat auf dem entfernten
Kometen «Tschuri» seinen ewigen Winterschlaf begonnen.
Die Europäische Raumfahrtagentur Esa und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben den Kontakt zu «Philae» offiziell für beendet erklärt. Das Team werde keine Kommandos mehr an «Philae» senden und die Chance, dass der Landeroboter welche sende, tendierten gegen Null, sagt «Philae»-Projektleiter Stephan Ulamec vom DLR.
Der Komet, der eigentlich «67P/Tschurjumow-Gerassimenko» heißt, entfernt sich in den nächsten Jahren immer weiter von der Sonne. Es wird auf dem
Brocken nun viel zu kalt für die Technik des Labors.
Einen einzigen Wunsch hat der Chef für den Esa-Flugbetrieb
Paolo Ferri noch: Er hätte gerne ein Abschiedsbild von dem kleinen Lander. Doch dafür muss die Muttersonde «Rosetta», die den Kometen umkreist, rechtzeitig in die richtige «Schussposition» kommen, bevor die Lichtverhältnisse schlechter werden. «Im März haben wir noch genug Licht in der Ecke, wo wir "Philae" vermuten», sagt Ferri. «Wir würden gerne wissen: Was ist wirklich passiert? Ist er umgekippt, ist er mit Staub bedeckt und spricht er deshalb nicht mehr?», sagt Ferri.
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