Teil 1: Elektrizität und Plasma
Kapitel 2: Elektromagnetismus im Vergleich zur Gravitation Wie wir
zuvor erläutert haben, ist die Gravitation laut der Mainstream Wissenschaft die dominierende Kraft, die das Verhalten der Himmelskörper steuert. Für die Wissenschaftler, die dieser gängigen Lehrmeinung folgen, sind elektromagnetische Kräfte für gewöhnlich nicht existent oder bestenfalls vernachlässigbar. Allerdings sind elektromagnetische Kräfte 10
39 mal stärker als Gravitationskräfte (das bedeutet, dass Elektromagnetismus eine Sextilliarde Mal stärker ist; das ist die Ziffer 1 gefolgt von 39 Nullen), deshalb macht diese Tatsache den Elektromagnetismus faktisch zur ‘treibenden Kraft’ in unserem Universum.
Die komparative Stärke zwischen Gravitation und Elektrizität wurde im Öltröpfchen-Experiment von Robert Millikan
11 illustriert, der 1923 dafür den Nobelpreisträger für Chemie erhielt (siehe Abbildung 3). Millikan demonstrierte wie ein Öltröpfchen, das nur mit einem Elektron geladen wird (mit Hilfe der Röntgen-Ionisierung), durch die elektromagnetische Kraft angehoben werden kann, wenn das Tröpfchen einem starken elektrischen Feld ausgesetzt ist.
12 Deshalb kann die elektromagnetische Kraft, die auf ein einziges Elektron ausgeübt wird, die Gravitationskraft der gesamten Erde, die auf das Tröpfchen wirkt, überwinden.

© Melvin HenkelAbbildung 3: Schematisches Diagramm von Millikan's Experiment. Die elektrische Anziehung von einem einzigen Elektron gleicht die phänomenal schwache (relativ gesprochen) Gravitationskraft der gesamten Erde auf das Öltröpfchen aus.
Um genau zu sein, sind Milikans zerstäubte Öltröpfchen viel kleiner als Öltropfen. Normalerweise hat ein Tröpfchen einen Radius von 0.1 Mikrometer
13, während ein Tropfen etwa 1000 Mikrometer (also 1 Millimeter) groß ist. Da es etwa 10
21 Atome in einem Tropfen Wasser gibt
14, hat ein Tröpfchen Wasser ungefähr 10
17 Atome. Millikan hat uns dadurch gezeigt, dass die elektromagnetische Kraft, die durch ein einziges Elektron ausgeübt wird, dem Gewicht (das heißt der Gravitation) von 10
17 Atomen entgegenwirken kann. Die Übermacht von elektromagnetischen Magnetkräften im Vergleich zur Gravitation ist sogar noch beeindruckender wenn sich die Distanz erhöht:
Die Stärke eines elektrisch erzeugten Magnetfeldes (zum Beispiel in kosmischen Birkeland-Strömen), schwächt sich umgekehrt proportional zur ersten Potenz der Distanz vom Strom ab. Sowohl elektrostatische als auch Gravitationskräfte zwischen Sternen schwächen sich umgekehrt proportional mit dem Quadrat der Entfernung ab.15
Konkret heißt das: Elektromagnetische Kräfte werden bei einer Distanz zwischen zwei Körpern durch 100 (10
2) geteilt, Gravitationskräfte hingegen werden bei der selben Distanz durch 10.000 (10
4) geteilt. Während also die Schwerkraft eine signifikante Rolle zusammen mit elektromagnetischen Kräften innerhalb von Himmelskörpern spielen könnte, ist die Gravitation bei entfernten Interaktionen zwischen Körpern (Stern-Stern, Sonne-Planet, Sonne-Komet, etc.) weitgehend vernachlässigbar und elektromagnetischen Kräfte übernehmen, mit Abstand, die Oberhand.
Kommentar: Vielleicht hat der dramatische Anstieg an Feuerball Ereignissen in und um unseren Planeten etwas damit zu tun?
- Der dramatische Anstieg an Meteor Feuerbällen im Jahr 2013: Was hält 2014 auf Lager?
Dazu die neuste Grafik der American Meteor Society:Auf "Play" klicken zum Abspielen. Mit dem Balken unter "Nutzungsbedingungen" kann die Geschwindigkeit eingestellt werden...