Mitarbeiter entdeckten tropfenden Messstutzen

© Archivbild Augsburger AllgemeineAufgrund einer Leckage, die in der Nacht auf Montag festgestellt wurde, ist Block C des Kernkraftwerks Gundremmingengestern heruntergefahren worden. Unser Archivbild entstand bei Revisionsarbeiten unter dem Druckbehälter des Reaktorblocks C.
Gundremmingen Gestern Vormittag musste Block C des Kernkraftwerks Gundremmingen vorübergehend vom Netz genommen werden. Grund ist nach Angaben des Kraftwerkssprechers Tobias Schmidt ein tropfender Messstutzen unterhalb des Reaktorbehälters. Wann der Block wieder ans Netz geht, steht noch nicht fest.
Bei dem Messstutzen handelt es sich nach Angaben des Kraftwerkssprecher um einen Anfahrdetektor. Er diene der Überwachung der Anlage bei An- und Abfahrvorgängen. Bei der Leckage handle es sich um Wasser aus dem Primärkreislauf, das auch Radionuklide, also radioaktive Stoffe, enthält, bestätigte Schmidt auf Nachfrage unserer Zeitung. Allerdings sei die Tropfleckage innerhalb des Sicherheitsbehälters, des sogenannten Containments, aufgetreten. Eine Gefahr für die Beschäftigten der Anlage oder die Umgebung habe daher nicht bestanden, so Schmidt.
Kommentar: Es wird immer nur von großen und sichtbaren Körpern ausgegangen und nicht von Kometenschwärmen... Lesen Sie dazu die folgenden Artikel:
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Feuer und Eis: The day after tomorrow