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Fr, 24 Mär 2017
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Robot

Russland rüstet sich für die Zukunft: "Science Fiction"-Waffen bald Kern neuer Entwicklungen

© Pacific fleet's press service
Die Waffen, die nach „neuen physikalischen Prinzipien“ entwickelt werden, sollen das Gesicht der russischen Streitkräfte im Rahmen des neuen, bis zum Jahr 2025 reichenden staatlichen Rüstungsprogramms verändern, sagte der stellvertretende russische Verteidigungsminister Juri Borissow in einem Interview gegenüber dem Fernsehsender „Rossiya 24“.

„Der Charakter der heutigen Konflikte verändert sich. Und wir werden bei der Gestaltung von Maßnahmen für den nächsten, im Programm festgelegten Zeitabschnitt unsere Aufmerksamkeit zweifellos einer qualitativen Änderung der Waffen und Kampftechnik widmen. Die bestehenden Waffen werden durch Waffen mit höheren taktisch-technischen Daten ersetzt (...)“, so Borissow.

Ihm zufolge sollen die Weltraumstreitkräfte, hochpräzise Waffen sowie diejenigen Waffen eine größere Rolle spielen, die nach neuen physikalischen Prinzipien konstruiert werden und heute eher noch als Science Fiction wahrgenommen werden.

Kommentar: Sie sind ja jetzt schon fleißig am Testen:


Rocket

Druck dir deine eigene Rakte - NASA testet Bauteile aus dem 3D-Drucker

© Wikipedia
Schickt die Nasa bald ausgedruckte Raketen ins All? Zumindest forscht die Weltraumbehörde daran. Erste Tests mit gedruckten Bauteilen finden schon statt, wie dieses Video zeigt, das von der Nasa jetzt veröffentlicht wurde. Klicken sie auf das Bild um das Video zu starten.


Bulb

Eine seltene Aufnahme: Taucherin filmt Seepferdchen-Geburt

© Wikipedia
Die Aufzucht des Nachwuchses ist bei Seepferdchen Männersache, inklusive der Geburt. Wie das aussieht? Eine Umweltschützerin hat vor Australien gefilmt, wie junge Seepferdchen zur Welt kommen. Klicken sie auf das Bild um das Video zu starten.


Info

Räuberische Insekten tarnen sich chemisch - Wie tarnen sich menschliche Räuber?

Die Schornsteinwespe wird gleich von drei schmarotzenden Wespen heimgesucht, die sich dennoch nicht in die Quere kommen
© oliver niehuis, zfmk bonn
Gleich drei parasitische Goldwespenarten haben es auf die Nahrungsvorräte in den Nestern der Gemeinen Schornsteinwespe (links) abgesehen.
Würzburg - Einige Wespenarten haben eine perfide Kuckucks-Strategie entwickelt, um für das Gedeihen ihrer Nachkommen zu sorgen: Sie schleichen sich in fremde Wespennester ein, zerstören die dortige Brut und legen dann ihre eigenen Eier ab. Nach dem Schlüpfen leben ihre Larven von den vorhandenen Nahrungsvorräten. Man sollte eigentlich annehmen, dass die unfreiwilligen Gastgeber die Eindringlinge anhand ihrer Kohlenwasserstoff-Duftspur bemerken: Tatsächlich aber imitieren die Schmarotzerwespen den Körpergeruch ihrer Wirte und machen sich dadurch gleichsam unsichtbar.

Deutsche Biologen berichten nun im Fachblatt Proceedings of the Royal Society über faszinierende Details zu einem Spezialfall dieser parasitischen Beziehung: Die in Mitteleuropa heimische Gemeine Schornsteinwespe (Odynerus spinipes), sie lebt einzeln und baut ihre Nester im Erdboden, dient gleich drei Arten von Goldwespen als Wirt. Das ist ungewöhnlich, denn in den parasitischen Beziehungen der Goldwespen kommt sonst auf einen Wirt in der Regel genau ein Schmarotzer.

Kommentar: Nicht nur die Parasiten und Räuber in der Tierwelt tarnen sich. Dasselbe tun auch menschliche "Räuber". Doch im Gegensatz zu Tieren haben wir die Möglichkeit zu lernen, sie zu erkennen und uns vor ihnen zu schützen. Informieren Sie sich und teilen Sie das Wissen, damit auch andere davon erfahren:


Cassiopaea

Was bewegte die astronomische Gemeinde 2015? Die kosmischen Top Ten

© DPA
Nachthimmel über Ungarn (im Juli 2015): Ein Jahr für Weltraumfans
Was für ein Jahr für Weltraumfans: Es gab hochauflösende Fotos vom Rand des Sonnensystems, verwirrende Signale von einem Kometen, Raumfahrer auf Rekordflügen. Das sind die Highlights.

1. Ein Planet, der keiner mehr ist, wird zum Fotostar

12.500 Kilometer Distanz sind kein Pappenstiel, erst recht, wenn man zum ersten Mal einen fremden Himmelskörper erkundet. Doch damit würde man "New Horizons" und den an ihrem Flug beteiligten Forschern Unrecht tun. Die Nasa-Sonde hat Mitte Juni als erstes Flugobjekt von der Erde den Pluto erreicht. Und in bisher ungekannter Schärfe und Detailtiefe fotografiert. Es war das Astro-Ereignis des Jahres - denn seit dem rasenden Vorbeiflug ist klar: Der eisige Zwergplanet ist deutlich abwechslungsreicher als angenommen. Außerdem gibt es dort mehr geologische Aktivität als bisher bekannt - und verblüffend wenig Einschlagkrater.

Auch Plutos Mond Charon nahm sich "New Horizons" vor. Von ihm gibt es nun ebenfalls zum ersten Mal scharfe Bilder. Wochenlang dauerte es, bis die Sonde die beim Vorbeiflug gesammelten Daten zur Erde zurückspielen konnte. Inzwischen ist "New Horizons" weiter auf dem Weg durch den Kuipergürtel. Im Januar 2019 soll sie dort einen Asteroiden namens 2014 MU 69 untersuchen. Der ist etwa 25 bis 45 Kilometer groß und kreist etwa alle 300 Jahre einmal um die Sonne - und hat natürlich auch noch nie Besuch von der Erde bekommen.

MIB

Fremdbeeinflussung: Parasiten spielen ihren Wirt wie ein Instrument - Wer ist Ihr Puppenspieler?

Winziger Parasit spielt auf seinen Zwischenwirten wie auf einem Instrument, zeigt eine deutsche Studie
© Fotolia/ Karelin Dmitriy
Wer ist Ihre "Fernbedienung"? Welche Faktoren in Ihrem Leben verändern Ihr Verhalten?
Mainz - "Die Parasiten haben faszinierende Strategien entwickelt, um ihre eigenen Interessen zu verfolgen", fasst die Evolutionsbiologin Susanne Foitzik die Ergebnisse einer Studie zusammen, die sie zusammen mit Kollegen durchführte. Im Mittelpunkt des Interesses standen die Ameisenart Temnothorax nylanderi und der winzige Bandwurm Anomotaenia brevis. Der befällt Ameisenkolonien und manipuliert diese gekonnt und auf mehrfache Weise, wie die Universität Mainz berichtet.

Kommentar: Wie oben, so unten. Das Studium der Natur kann uns tiefe Einblicke vermitteln. Denn von Fällen der Fremdbeeinflussung sind auch Menschen - und zwar gleich auf mehreren Ebenen - betroffen:


Post-It Note

Riesenwuchs bei Seespinnen entdeckt: Wissenschaftler können es sich nicht erklären

Wissenschaftler haben die Entdeckung gemacht, dass einige Seespinnenarten auf ungewöhnliche Größen angewachsen sind.
© AP/NOOA
Diese Seespinnen sind normalerweise nur rund 2,5 Zentimeter lang, vor Indonesiens Küste wurden Exemplare von bis zu 20 Zentimetern Länge gesichtet.
Trotz ihrer acht Beine und dem typischen Aussehen normaler Spinnen, sind Seespinnen eigentlich überhaupt keine echten Spinnentiere, sondern sie gehören zur Gruppe der Arthropoden (Gliederfüßer) und sind Asselspinnen. Es gibt über 1.300 verschiedene Arten und während viele sind recht klein, können einige Spezies enorme Größen erreichen. Seit Jahren wird nun bei verschiedenen Meeresbewohnern, die in den kalten Polarregionen leben, eine besondere Art von Riesenwuchs beobachtet.

Fish

Wissenschaftler entdecken neue Art leuchtender Haie im Pazifik

Gestatten: Ninja Laternenhai. So tauften Wissenschaftler ihren neuen Fund aus den Tiefen des Pazifischen Ozeans. Den Namen verdankt der Raubfisch seinem praktischen Aussehen.
Wissenschaftler haben an der Küste Zentralamerikas eine Haifischart entdeckt, die im Dunkeln leuchten soll. Das berichtet das Wissenschaftsmagazin Journal of Science Foundation. Die Haifische, die im Pazifik in einer Tiefe zwischen 800 und 1.500 Metern entdeckt wurden, sollen Licht erzeugen, was ihnen nach Meinung der Wissenschaftler die Fähigkeit verleiht, potenzielle Opfer zu täuschen, die Aufmerksamkeit der Paarungspartner auf sich zu lenken und größere Raubfische abzuschrecken.

Die Haut der Haifische sei mit einem speziellen Leuchtgewebe (Photophoren) bedeckt. Ungewöhnlich sei bei den Tieren auch ihre Farbe: Sie sind schwarz, was bei Spezies der tieferen Aquafauna äußerst selten vorkommt.

Cell Phone

Smartphone wird zum 3D-Scanner

3D-Scanner für den Hausgebrauch? Ein neuer Algorithmus könnte das schon bald ermöglichen: Jede handelsübliche Handy-Kamera soll damit in der Lage sein, Bilder für 3D-Modelle aufzunehmen, sagen die Entwickler. Der Tick dahinter: Der Algorithmus umgeht die aufwändige Synchronisation mit dem nötigen Projektor und nimmt stattdessen mehrere Bilder auf. Daraus sucht er sich die passenden Aufnahmen zusammen, um ein digitales 3D-Abbild fotografierte Gegenstände zu berechnen.

© NASA/JPL / gemeinfrei
Mit Projektionen von Lichtmustern können Digitalkameras die dreidimensionale Form von Objekten erfassen.
3D-Drucker sind mittlerweile etablierte Geräte und relativ kostengünstig zu haben. Fast alles lässt sich damit herstellen, von Werkzeugen bis zu Prothesen, aber auch Nachbildungen von Dinosaurierknochen oder explodierten Sternen. Doch damit der 3D-Drucker den gewünschten Gegenstand ausspucken kann, braucht er zunächst eine Anleitung: ein digitalisiertes 3D-Modell.

3D-Drucker sind weiter entwickelt als 3D-Scanner

Doch die nötigen Scanner, die solche Modelle einfach erstellen können, haben die sprunghafte Weiterentwicklung der 3D-Drucker bislang nicht mitgemacht: "Die 3D-Scanner auf dem heutigen Markt sind entweder sehr teuer", sagt Gabriel Taubin von der Brown University im US-Bundesstaat Rhode Island, "oder sie können keine Bilder mit hoher Auflösung einfangen und sind deshalb nicht anwendbar, wenn Details wichtig sind."

Telescope

Zufallsfund: 100 Jahre alte astronomische Fotoplatten mit historischen Himmelsaufnahmen in Dänemark entdeckt

Einzigartige astronomische Fotoplatten lagen gut 100 Jahre lang vergessen im Keller
© Universität Kopenhagen
Diese in Kopenhagen entdeckte Fotoplatte zeigt die berühmte Sonnenfinsternis vom 29. Mai 1919
Überraschender Fund im Keller: Durch Zufall hat ein dänischer Forscher einen wahren Schatz an historischen Himmelsaufnahmen entdeckt. Die astronomischen Fotoplatten lagen gut 100 Jahre lang vergessen im Keller des Kopenhagener Niels Bohr Instituts. Unter ihnen ist einer von nur zehn Abzügen der berühmten Sonnenfinsternis von 1919, aber auch frühe Aufnahmen des Mondes, des Orionnebels und eine Aufnahme des Jupiter aus dem Jahr 1896.

Heute sind wir von hochaufgelösten Aufnahmen fernster Sterne, Galaxien und spektakulärer Sternennebel geradezu verwöhnt. Doch noch vor gut 100 Jahren reichte der Blick längst nicht so weit in All hinaus. Entsprechend begrenzt war auch das Wissen: Man hielt unsere Milchstraße für den gesamten Kosmos und dachte, das Universum wäre nicht mehr als 400.000 Jahre alt. Die großen Durchbrüche in unserem astronomischen Weltbild, vom Urknall über die kosmische Expansion bis hin zu Schwarzen Löchern und der Dunklen Materie, geschahen erst im 20. Jahrhundert.

Kommentar: Auch in der Astronomie erleben wir von der Mainstream-Wissenschaft bodenlose Ignoranz und das Festhalten an buchstäblichen Glaubenskonstrukten. Lesen Sie folgende Artikel zum Thema um mehr zu erfahren: