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Mi, 18 Jan 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Wissenschaft und Technologie
Karte

Bulb

Jugendlicher erfindet Algen-Gel, das Blutungen sofort stoppt

© colourbox.de
Einem 17-Jährigen gelang, woran erfahrene Forscher bislang scheiterten: Er erfand eine Substanz, die schwere Blutungen sofort stoppt. Das Gel auf Algen-Basis ahmt dabei die natürliche Wundheilung nach. Jetzt ist der blitzschnelle Wundverschluss in den USA zugelassen - zunächst für die Tiermedizin.
  • Das Gel für die Wundheilung wirkt in wenigen Sekunden.
  • Der Grundstoff stammt von einer Algenart.
  • Das blutungsstillende Gel kann Verwundete auf der Straße retten.
Joe Landolina war ein 17-jähriger Studienanfänger mit einem Faible für biochemische Experimente, als ihm die geniale Idee kam: Im Labor seines Großvaters entwickelte er eine Substanz, die Blutungen sofort stoppen kann.

Question

Was ist das? Riesige Krabbe oder Spinne auf dem Mars?

© NASA
Bei genauerem Hinsehen scheint es, als säße in einer Felsspalte ein Wesen mit langen Beinen, ähnlich einer Krabbe oder einer Spinne. Vor allem in sozialen Netzwerken wird diskutiert, um was für ein mysteriöses Wesen es sich handeln könnte.

Der Curiosity-Rover hat seit seiner Landung auf dem Mars unzählige Fotos geschossen. Aber er konnte immer noch kein echtes Anzeichen für Leben finden.


Mars

Theorie über "warmen und feuchten" Mars widerlegt: Wahrscheinlicher ist, dass er seine Atmosphäre verloren hat

Die Mars-Atmosphäre war größtenteils im Weltall verdunstet, noch bevor sich Flüsse und Täler auf dem Roten Planeten herausbildeten. Darüber berichtet die Nasa auf ihrer Webseite unter Berufung auf eine in der Zeitschrift „Geology“ veröffentlichte Studie.
© Reuters/NASA/JPL-Caltech
Der Mars
Nach Einschätzung der Verfasser war das Klima des Mars früher nicht so warm, wie bisher angenommen. Zurzeit hat der Mars eine schmale und stark verdünnte Atmosphärenschicht, die zu mehr als 95 Prozent aus Kohlendioxid besteht.

Laut einer früheren Auffassung war die Mars-Atmosphäre in der Vergangenheit dichter, weshalb dort Flüsse und andere Gewässer im warmen Klima existiert haben sollen. Es wurde die Ansicht vertreten, dass die Atmosphäre sich wegen des Eindringens von Kohlendioxid in „unterirdische“ Gesteine oder aber durch ihr Entweichen in den Weltraum verdünnt hatte.

Neuste Forschungen zeigen jedoch, dass das neuere Szenario des Atmosphäre-Verlustes durch den Mars wahrscheinlicher ist. Eine Analyse des Gehalts an Karbonaten im Marsgrund hat ergeben, dass es auf dem Planeten nur sehr geringe Mengen von Karbonat gibt, die nicht dafür ausreichen, Kohlendioxid zu binden.

Sun

Graf Zahl: Weit gefehlt bei Sonnenflecken - Die NASA kann nicht zählen

Ist die NASA mit ihren wissenschaftlichen Methoden in den Weiten des Weltraums verloren gegangen? Ja, allem Anschein nach. Systematisch verfälscht die NASA Klimadaten, damit eine nicht vorhandene globale Erderwärmung, als Realität verkauft werden kann. Sie spielt die Gefahr von Meteoriten und Himmelskörpern herunter und entwickelt fragwürdige Ideen, wie Asteroiden "eingefangen" oder einfach mal so, zwischen Erde und Mond geparkt werden können.

Manche Wissenschaftler bleiben diesem wahnwitzigen Treiben treu und machen aus einem Sonnenfleck gleich mehrere! So berichtet ein Leser bei Iceagenow:
Das Problem der NASA beim zählen der Sonnenflecken ist, dass die Anzahl anhand von jedem [aufgezeichneten] Defekt und Flecken-Fragment aufgebläht wird, und das liegt daran, welche Teleskope sie heute benutzen.
Iceagenow berichtet weiter, dass die eigentliche Bestimmung, um die Flecken zu zählen nach der Landscheidt-Methode betrieben wird. D.h. früher wurden andere Optiken (40MM Teleskope) verwendet, um Sonnenflecke zu sehen und zu zählen. Heutzutage werden hochauflösende Teleskope verwendet und damit können die Sonnenflecken um einiges größer und detaillierter abgebildet werden. Ein Fortschritt der Technik heutzutage, doch um die Daten mit den Daten der Vergangenheit vergleichen zu können, ist es ein Rückschritt, da die Daten nicht mehr vergleichbar sind. Genauer ausgedrückt, wurde damit die wissenschaftliche Methode, in Bezug auf die Vergleichbarkeit der Daten außer Kraft gesetzt.

Diese Unvergleichbarkeit wird besonders zu einem Problem, wenn die Sonnenflecken mit der Vergangenheit analysiert und verglichen werden sollen. Ein Beispiel dafür ist das Maunder-Minimum, in der die Sonne eine Periode von stark verringerter Sonnenfleckenaktivität aufwies und auf der Erde die kleine Eiszeit herrschte. Während dieser Eiszeit erlebte man im Nordosten Amerikas und im Westen und Süden Europas das "Jahr ohne Sommer" und die Themse fror zu, was bis heute nicht wieder vorgekommen ist. Es war SEHR kalt.

Info

Teenager-Väter geben häufiger durch Mutationen belastetes Erbgut an ihren Nachwuchs weiter

Teenager-Väter geben laut einer Studie häufiger durch Mutationen belastetes Erbgut weiter. Dies könnte erklären, warum Kinder pubertierender Väter ein ähnlich hohes Risiko für genetisch bedingte Krankheiten haben, wie Kinder von 35-jährigen Erzeugern.
© Frank Leonhardt
Vater und Sohn: Teenager-Väter geben einer Studie zufolge häufiger durch Mutationen belastetes Erbgut an ihre Kinder weiter als Zwanzig- bis Dreißigjährige.
Teenager-Väter geben einer Studie zufolge häufiger durch Mutationen belastetes Erbgut an ihre Kinder weiter als Zwanzig- bis Dreißigjährige. Dies könnte erklären, warum Kinder pubertierender Väter sogar ein ähnlich hohes Risiko wie die Nachkömmlinge von 35-jährigen Erzeugern für genetisch bedingte Krankheiten haben, etwa Schizophrenie oder offenen Rücken (Spina bifida), glaubt der deutsch-britische Forscher Peter Forster.

Er und seine Kollegen von den Universitäten in Münster, Salzburg und im britischen Cambridge haben 24 0000 DNA-Proben von Eltern und deren Kindern aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika untersucht. Das Ergebnis veröffentlichen sie im Journal Royal Society Proceedings.

Kommentar: Stellt sich die Frage, ob unsere immer giftigere Umwelt und Nahrung (nebst Impfungen und GVOs) mit diesen Mutationen zu tun haben könnten:


Nebula

Hubbles neues Foto vom schillernden Schmetterling im All

Hubble-Aufnahme: Aus zwei Sternenkokons schlüpft ein Schmetterling
© ESA/Hubble & NASA
Der Schmetterlingsnebel
12.21 Uhr: Die Aufnahme des Weltraumteleskops Hubble zeigt den schillernden Schmetterlingsnebel der beiden Sterne M2-9. Das zentrale Leuchten ist der offen liegende heiße Kern des größeren Sterns. Der Schmetterling entsteht durch die Sternbewegung und die Gasströme aus der aufgebrochenen Hülle.

Was auf den ersten Blick so romantisch aussieht, zeigt eigentlich die Endphase des Daseins des größeren Sterns von M2-9. Der heiße Zentralstern liegt bereits offen, seine UV-Strahlung bringt die abgestoßenen Gashüllen zum Leuchten und zaubert die schillernden Farben hervor.

Kommentar:


Sherlock

Unglaublich bizarr: Riesiger Urzeit-Skorpion entdeckt

460 Millionen Jahre altes Gliedertier ist der größte Seeskorpion seiner Zeit

Gigant der Urmeere: Paläontologen haben in den USA die Fossilien eines riesigen, 460 Millionen Jahre alten Seeskorpions entdeckt. Das räuberische Gliedertier wurde bis zu 1,70 Meter lang und trug vier mit spitzen Klauen besetzte Fangarme am Vorderkörper. Die zuvor unbekannte Art ist der älteste jemals gefundene Seeskorpion und der größte Vertreter dieser Tiergruppe im Ordovizium, wie die Forscher im Fachmagazin " BMC Evolutionary Biology" berichten.


Bild
© Patrick Lynch/ Yale University
So könnte der Seeskorpion Pentecopterus decorahensis ausgesehen haben.
Die ersten Herrscher der urzeitlichen Meere waren große, räuberische Gliedertiere. Schon vor gut 500 Millionen Jahren bevölkerten die bis zu 1,209 Meter großen Anomalocariden die Ozeane, urzeitliche Krebsvorfahren siebten Plankton aus dem Wasser und auch der älteste Vorfahre der Spinnentiere jagte damals bereits nach Beute.

Nebula

Das Elektrische Universum - Teil 8: Die elektrische Ladung der Sonne, der Erde und ihrer Doppelschichten

Teil 1: Elektrizität und Plasma

© Sott.net
Kapitel 8: Die elektrische Ladung der Sonne, der Erde und ihrer Doppelschichten

Wie wir zuvor festgestellt haben, besteht fast alles im Universum aus Plasma. Das gilt auch für unser Sonnensystem. Demnach findet man in diesen ionisierten Bereichen fast überall auch elektrische Ladungen. In diesem Kapitel werden wir versuchen, die unterschiedlichen elektrischen Ladungen der verschiedenen Himmelskörper (Kometen, Monde, Planeten, Sterne, Galaxien) in ihren Kernen, auf ihren Oberflächen, sowie in ihren DS (Doppelschichten), näher zu betrachten. Beachten Sie jedoch, dass ‘relative Ladung’ nicht ‘absolute Ladung’ bedeutet. Oder anders ausgedrückt:: Wenn A positiver geladen ist als B, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass die Gesamtladung von A im absoluten Sinne, (also in einem Universum-weiten Sinn), positiv ist. Es bedeutet also nur, dass A positiver als B, oder, dass A weniger negativ als B ist, mit dem es in Bezug bzw. in Relation steht.

Im Grunde sind diese relativen Ladungen jedoch die ausschlaggebenden Werte, die wirklich zählen - ungeachtet dessen, was die absoluten Ladungen (positiv oder negativ) auch sein mögen - da die Unterschiede in den relativen Ladungen der Grund dafür sind, warum elektrischer Strom überhaupt fließen kann. Da wir hier versuchen, die Unterschiede zwischen Oberflächenladung, DS-Ladung, Kern-Ladung, etc., besser zu verstehen, werden wir uns auf die relative Ladung konzentrieren.

Als Faustregel kann man sagen, dass die meisten Himmelskörper eine Ladung besitzen, die insgesamt negativ ist34. Desweiteren sind diese negativen Körper üblicherweise von einer noch negativeren DS umgeben, die wiederum von einem noch negativer geladenen galaktischen oder interstellaren Plasma umgeben sind. Auf unsere Sonne angewendet, ergibt die Faustregel folgendes: Die Sonne ist in unserem Sonnensystem der am positivsten geladene Körper - relativ gesehen - obwohl ihre absolute Ladung eigentlich negativ ist. Doch ist sie weniger negativ als die Planeten, Kometen, die Heliosphäre und der galaktische Raum, der sie umgibt. Daher kann man Planeten und Kometen als negativ geladene Objekte, relativ zur Sonne, beschreiben.

Abbildung 14 entspricht der Abbildung 11, mit dem Unterschied, dass wir die relativen Ladungen der Erde, Sonne und ihrer DS eingezeichnet haben.

Von der Ebene der Sonne aus betrachtet, gliedern sich die relativen elektrischen Ladungen folgendermaßen auf: Der Kern der Sonne ist positiver als die Oberfläche der Sonne. Die Sonne (Oberfläche und Kern) ist positiver als ihre ‘Blase’ (Heliosphäre), die die Erde und alle Planeten des Sonnensystems umgibt. Die Sonne und ihre Heliosphäre sind positiver als das galaktische Plasma, welches sie umgibt.

In Bezug auf die Erde bleibt festzustellen, dass der Kern, genauso wie bei der Sonne, positiver ist als ihre Oberfläche. Die Erde (Oberfläche und Kern) ist negativer als ihre ‘Blase’ (Ionosphäre). Die Erde und ihre Ionosphäre sind zusammen negativer geladen als das umgebende Plasma (das Plasma der Heliosphäre). In beiden Fällen folgen die elektrischen Ladungen einem Gradienten.

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Abbildung 14: Die relativen elektrischen Ladungen innerhalb und zwischen der Sonne und der Erde (beachten Sie: Einem Körper kann man eine relative positive Ladung zuschreiben während seine absolute Ladung negativ ist)
In Bezug auf die Sonne bedeutet das zum Beispiel: Während man sich vom Kern der Sonne weg bewegt (vom Kern der Sonne zur Oberfläche, Heliosphäre, Heliopause und schließlich zum galaktischen Raum), wird die elektrische Ladung zunehmend negativ:

Elektrisches Potential der Sonne > elektrisches Potential der Heliosphäre > elektrisches Potential des galaktischen Raumes.

In Bezug auf die Erde verläuft es umgekehrt: Die Ladung wird positiver wenn man sich vom Kern entfernt:

Elektrisches Potential der Erde > elektrisches Potential der Ionosphäre > elektrisches Potential des umgebenden Raumes.

Beachten Sie jedoch eine scheinbare Unregelmäßigkeit: Die Sonne zeichnet sich auf der Oberfläche durch eine (relativ) negative Ladung aus, während ihre (relative) Gesamtladung positiv ist. Die Sonne agiert wie ein Generator. Auf der Oberfläche der Sonne werden positiv geladene Protonen durch die ‘Sonnenwinde’35 in Richtung der äußeren Schicht der Heliosphäre davongetragen, während Elektronen zurück zur Oberfläche der Sonne strömen und sich dort ansammeln. Diese zwei Faktoren erklären die negative Ladung der Sonnenoberfläche relativ zu ihrem Kern. Im Gegensatz dazu agiert die Erde nicht als Generator. Die Erde wird von der Sonne angetrieben, welche dafür sorgt, dass die positiv geladene Ionosphäre unserer Erde aufrecht erhalten wird. Da Ladungen von entgegengesetzter Polarität sich anziehen, zieht die positiv geladene Ionosphäre Elektronen, die sich auf der Erdoberfläche befinden, an. Deshalb hat die Erdoberfläche, relativ zum Kern, ein negatives elektrisches Potential.

Die lokalen elektrischen Ladungen, die ich oben beschrieben habe (Oberflächen- und Kernladungen), sind Durchschnittswerte (der Oberflächenladung und Kernladung). Allerdings weisen die Kerne und Oberflächen von Himmelskörpern nicht immer die selbe Ladung an jeder Stelle auf. In Bezug auf die Erde bedeutet das: Obwohl die Oberfläche der Erde im Durchschnitt negativer ist als die Atmosphäre, kann sie lokal in bestimmten Regionen positiver sein. Dieser Umstand kann zu diversen elektrischen Arten der Entladung führen.

Blitze sind lokale Phänomene, die die elektrischen Ladungen in der Region, in der sie sich entladen, ausbalancieren. Diese lokalen Ungleichgewichte der Ladungen sind der Grund dafür, warum wir Wolke-Erde-Blitze (die häufigste Blitzart, in der der Boden positiver ist als die Wolke) beobachten können, aber auch Boden-Wolke-Blitze (wenn der Boden negativer als die Wolke ist) und Wolke-Wolke-Blitze (wenn zwei Wolken sehr unterschiedliche elektrische Potentiale aufweisen). Diese plötzlichen und massiven elektrischen Entladungen ermöglichen das Ausgleichen von Ladungen zwischen zwei Orten, in denen starke lokale positive oder negative Ladungen vorzufinden sind. Wir werden dieses Thema später noch genauer behandeln.36

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© Wikipedia
Abbildung 15: Wolke-Wolke-Blitze balancieren die elektrischen Potentiale zwischen zwei atmosphärischen Regionen aus.
Kehren wir jetzt aber zur Plasmalampen-Analogie (siehe Kapitel 4) zurück. Wenn Sie die Oberfläche dieses Globus berühren, bildet sich ein dichtes Plasma-Filament zwischen der zentralen Elektrode und der Stelle des Globus, den Sie berühren. Auf ähnliche Weise verhält es sich, wenn eine Fliege zwischen die zwei Drähte einer Elektro-Insektenfalle fliegt: Eine elektrische Entladung wird ausgelöst. In beiden Beispielen erhöht der Fremdkörper (Finger, Fliege) die lokale Konduktivität, verursacht den Weg des geringsten (elektrischen) Widerstandes und ermöglicht es somit, dass eine Entladung durch diese leitfähigere Verbindung stattfinden kann. Während die DS sich zwar wie ein elektrischer Isolator verhält, indem sie die Entladung zwischen dem Körper und dem umgebenden Plasma dämpft, ist sie jedoch kein perfekter Isolator. Wie bei jeder Art von Kondensator fließt elektrischer Strom immer noch durch den Isolator, entweder in Form von Leckstrom oder intensiveren Entladungen, also in Form der drei Entladungsarten die wir zuvor beschrieben haben (dunkel, glühend und Lichtbogen Form). Die Anwesenheit von geladenen Körpern (z.B. Kometen, Planeten, etc.) in der DS eines Himmelskörpers, ist der Hauptauslöser von massiven Entladungen. Wir werden auf diesen Punkt später näher eingehen.

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:



Better Earth

Russische Forscher wollen Mammut-Klone und andere fossile Tierarten neu züchten

Ein Labor zur Erforschung von DNA längst ausgestorbener Tierarten, das erste Labor dieser Art in Russland, hat in der ostsibirischen Stadt Jakutsk seine Arbeit aufgenommen, wie die Zeitschrift „Ogonjok“ unter Berufung auf den Direktor des Jakutsker Mammut-Museums, Semjon Grigorjew, schreibt.

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© Sputnik/ Walentin Baranowski
Die Hauptaufgabe der Forscher besteht darin, lebende Zellen zu finden, die geklont werden könnten. Es ist vor allem geplant, Mammuts „wieder auferstehen zu lassen“. An dem diesbezüglichen Projekt arbeiten die Nordöstliche staatliche Universität Russlands sowie der südkoreanische Fonds für biotechnologische Forschungen Sooam und das Pekinger Institut für Genomik.

Für die Gewinnung von lebenden Zellen ist es notwendig, nicht nur im Dauerfrostboden gut erhaltene Tierreste zu finden, sondern auch eine geeignete Entfrostungs-Methode zu entwickeln.

Life Preserver

Netzhaut-Implantat macht Hoffnung für manche Blinde

Mikrochips und Biosensoren durchdringen die Grenzen des menschlichen Körpers. Sie können den Stresslevel messen oder werden in die Netzhaut implantiert, um blinde wieder sehen zu lassen. Der drahtlose Datenverkehr aus dem Körper heraus ermöglicht es Forschern, die Funktionsweise ihrer Prototypen am lebendigen Objekt zu analysieren.
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© Frank Hagmeyer/Uni Ulm
Dank hochmoderner Implantations-Technik können defekte Sehzellen bald ersetzt werden.
Bei der Augenkrankheit Retinitis Pigmentosa lässt die Sehkraft der Patienten oft bereits in jungen Jahren nach, bevor es schließlich zur Erblindung kommt. Die Ursache: Die Lichtrezeptoren der Netzhaut gehen zugrunde. Die Makuladegeneration ist hingegen Hauptauslöser für Sehbehinderungen bis zur Erblindung im Seniorenalter. Bei diesen und anderen Erkrankungen, die die Lichtrezeptoren auf der Netzhaut (Retina) betreffen, kann ein Retina-Implantat helfen. Zwei wichtige Voraussetzungen gibt es allerdings: Die Verbindung zwischen Gehirn und Netzhaut muss weiterhin bestehen und Patienten sollten nicht blind geboren worden sein.

„Bei der Herstellung solcher ,Chips‘ werden Milliarden von elektronischen Bauelementen punktgenau auf Silizium angeordnet. Auf einer Fläche, die dem Querschnitt eines menschlichen Haares entspricht, finden sich dann bis zu 100.000 Schaltungstransistoren, deren Strukturen nur unter den leistungsfähigsten Mikroskopen sichtbar werden“, berichtet Maurits Ortmanns, Leiter des Instituts für Mikroelektronik.

Kommentar: Es macht Hoffnung für Blinde, die an dieser Netzhauterkrankung leiden und damit wieder den wichtigsten Sinn wiedererlangen können. Doch wie so oft muss auch gefragt werden, ob Krankenkassen die Kosten am Ende übernehmen, denn der Kostenfaktor beträgt momentan 100.000 Euro. Eine andere vage Frage ist, werden wir Menschen zu mehr Maschinen mit solch einer Entwicklung und was ist überhaupt mit den Ursachen für die Erkrankung?