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Gewusst? Der höchste Punkt der Erde ist nicht am Mount Everest

Chimborazo
Chimborazo
Der höchste Berg der Erde ist zweifelsfrei der Mount Everest im Himalaya, doch den höchsten Punkt auf unserer Erde bildet er nicht. Der befindet sich nämlich auf dem Gipfel des inaktiven Vulkans Chimborazo in Ecuador.

Mit einer Höhe von 8.848 Metern gilt der Mount Everest im Himalaya zwar ganz klar als der höchste Berg der Erde, doch dies eigentlich auch nur, wenn man die sichtbare Bergmasse zählt. Ansonsten müsste der Mount Everest seinen Titel an den Mauna Kea auf Hawaii abtreten. Der weist zwar nur eine sichtbare Höhe von 4.205 Metern auf, ist aber von seinem eigentlichen Fuß unter dem Meeresgrund bis zum Gipfel eigentlich stolze 17.000 Meter hoch.

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Erstmals X-förmige Galaxie in Aufnahme nachgewiesen

Gigantische X-förmige Struktur gibt Hinweise auf galaktische Geschichte

Ein X im Milchstraßen-Zentrum: Erstmals ist es Astronomen gelungen, die rätselhafte X-Struktur im Herzen der Milchstraße direkt abzubilden. Dass es eine solche X-förmige Zone erhöhter Sternendichte gibt, ließ sich bisher nur indirekt schließen. Doch jetzt hat ein aus Daten des Infrarot-Teleskops WISE erstelltes Bild sie sichtbar gemacht - und damit jeden Zweifel über ihre Existenz ausgeräumt. Gleichzeitig hilft dies auch zu klären, wie der zentrale Bulge unserer Galaxie einst entstand.

x förmige galaxie
© Dustin Lang/ Dunlap InstituteIn dieser aus WISE-Daten zusammengestellten Aufnahme des Milchstraßenzentrums ist die X-förmige Verteilung von Sternen bereits zu erahnen.
Unsere Milchstraße ist eine typische Balkenspirale - eine Spiralgalaxie, deren zentraler Teil zu einem geraden Balken ausgezogen ist. Aber das ist noch nicht alles: Schon vor einigen Jahren fanden Astronomen Hinweise darauf, dass die Sterne im Zentrum der Galaxie eine seltsam x-förmige Struktur bilden. Ein direktes Bild dieser Struktur fehlte jedoch bis jetzt.

Blick hinter die Staubwolken

Das hat sich nun geändert, dank der aufwändigen Arbeit des Astronomen Dustin Lang von der University of Toronto. Dieser hatte im Mai 2015 aus frei zugänglichen Daten des WISE-Satelliten der NASA ein Bild der Milchstraße und ihres Zentrums zusammengestellt und veröffentlicht. "Ich will gar nicht zugeben, wie lang es gedauert hat, 150 Gigapixel zu diesem WISE-Bild aufzusummieren", schrieb er damals.

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Neueste russische Erfindung: Der Gyrocopter - Leichtester Helicopter der Welt

Russische Entwickler haben im Luftzentrum „Woskresenks“ bei Moskau ihre neueste Erfindung vorgestellt - den Gyrocopter „Mikron“. Das Video zeigt Tests eines der leichtesten Tragschrauber der Welt.
Gyrocopter Russland
© Screenshot
Mit dem Gewicht von 115 Kilogramm braucht der Tragschrauber laut der Agentur Ruptly keine Registrierung und auch keinen Pilotenschein.

„Dank der geringen Größe kann der Gyrocopter in einem Kofferraum eines großen Autos oder in einem Pkw-Anhänger transportiert werden. Der Helicopter kann innerhalb von wenigen Minuten zusammen- und dann wieder aufgeklappt werden“, so der Testpilot Dmitri Rakitski.

Jupiter

Aktivste Polarlichter auf Jupiter aufgenommen - Größer als unsere Erde

Polarlichter sind ein faszinierendes Himmelsspektakel. Die bunten, geisterhaften Leuchterscheinungen in Rot, Grün, Gelb und Blau lassen sich allerdings nur in den Polarregionen beobachten. Das Phänomen der Polarlichter gibt es nicht nur auf unserem Planeten. Auch an den Polen des Riesenplaneten Jupiter gibt es dieses Leuchten.
Jupiter from Hubble space telescope
© Nasa
Das Weltraumteleskop Hubble hat jetzt wunderbare Fotos und Videos von den sehr quirligen Polarlichtern des Jupiters geliefert. Das gemeinsam von der Nasa und der Esa betriebene Teleskop hat die Aufnahmen im Bereich des ultravioletten Lichts angefertigt, in dem die Polarlichter des Jupiters besonders gut zu sehen sind.

Die Polarlichter des Jupiters entstehen grundsätzlich nach dem gleichen Prinzip wie auf der Erde. Der aus geladenen Teilchen bestehende Sonnenwind wird vom Magnetfeld des Planeten in die Polarregionen geleitet, wo die Magnetfeldlinien in die Atmosphäre eintauchen.

Dort stoßen dann die negativ geladenen Elektronen und die positiv geladenen Protonen aus dem Sonnenwind auf die Atome und Moleküle der Atmosphäre. Diese werden durch die von der Sonne kommende Partikelstrahlung ionisiert und senden anschließend Licht mit einer bestimmten Wellenlänge aus. Die Farbe des Lichts hängt dabei von den in der Atmosphäre vorhandenen Molekülen (im Fall der Erde vorwiegend Stickstoff und Sauerstoff) sowie der Energie der Teilchen im Sonnenwind ab.

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Wissenschaftler entdecken Photonen-Tunnel im Gehirn: Elektrische Leiter zwischen den Neuronen

Wissenschaftler an den Universitäten Calgary und Alberta in Kanada haben eine Verbindungsart zwischen Neuronen ermittelt, die für die moderne Wissenschaft prinzipiell neu ist, berichtet die Webseite BioRxiv unter Berufung auf die Forscher.
Gehirn
© Fotolia/ Andrea Danti

Es handle sich dabei um Photonentunnel im Menschenhirn. Wie die Biologen bereits früher herausgefunden hatten, können die Nervenzellen Photonen ausstrahlen, welche Verbindungen zwischen Neuronen sichern können.

Snowflake

Wasserschneegrenze eines Sterns bei Eruption erstmals sichtbar gemacht: Mehr Erkenntnisse für die Entwicklung von Planetensystemen?

Wasserschneegrenze Orionis künstlerisch
© A. Angelich (NRAO/AUI/NSF)/ALMA (ESO/NAOJ/NRAO)Künstlerische Darstellung der Wasserschneegrenze um den jungen Stern V883 Orionis.
Zum ersten Mal ist es gelungen, die sogenannte Wasserschneegrenze, die den Abstand kennzeichnet, ab dem die Temperatur um einen jungen Stern so weit gesunken ist, dass sich Schnee bilden kann, in einer protoplanetaren Scheibe abzubilden. Eine dramatische Zunahme der Helligkeit des jungen Sterns V883 Orionis hat den inneren Bereich der Scheibe schlagartig erwärmt, so dass die Wasserschneegrenze deutlich weiter nach außen verschoben wurde, als es für einen Protostern eigentlich üblich ist. Aus diesem Grund war es den Wissenschaftlern möglich, die Grenze zu beobachten. Die Ergebnisse werden am 14. Juli 2016 in Nature veröffentlicht.

- Bei dieser Meldung handelt es sich um eine Pressemitteilung der Europäischen Südsternwarte (ESO)

Junge Sterne sind oftmals von dichten, rotierenden Scheiben aus Gas und Staub umgeben, die als protoplanetare Scheibe bezeichnet werden und aus denen sich Planeten bilden. Durch die Wärme eines typischen jungen sonnenähnlichen Sterns ist sämtliches Wasser innerhalb der protoplanetaren Scheibe bis zu einer Entfernung von etwa 3 Astronomischen Einheiten (AE) vom Stern gasförmig - das entspricht etwa dem Dreifachen der durchschnittlichen Entfernung zwischen Erde und Sonne, also etwa 450 Millionen Kilometer. Weiter außen findet durch den extrem niedrigen Druck ein direkter Übergang der Wassermoleküle vom gasförmigen in den festen Zustand statt, so dass sich eine dünne Schicht aus Eis auf Staubkörnern und anderen Partikeln bildet. Der Bereich in der protoplanetaren Scheibe, in dem Wasser vom gasförmigen in den festen Zustand übergeht, wird als Wasserschneegrenze bezeichnet.

Der Stern V883 Orionis hingegen ist ungewöhnlich. Durch eine dramatische Zunahme der Helligkeit hat sich die Wasserschneegrenze bis zu einer Entfernung von etwa 40 AE nach außen verschoben (das entspricht etwa 6 Milliarden Kilometern oder ungefähr dem Radius der Umlaufbahn des Zwergplaneten Pluto in unserem Sonnensystem). Ohne diese enorme Helligkeitsänderung und die hohe Auflösung, die ALMA mit langen Basislinien bietet, wäre es dem Team unter der Leitung von Lucas Cieza (Millennium ALMA Disk Nucleus und Universidad Diego Portales, Santiago de Chile) nicht gelungen, zum ersten Mal die Schneegrenze von Wasser in einer protoplanetaren Scheibe abzubilden.

protoplanetare Scheibe um Orionis
© ALMA (ESO/NAOJ/NRAO)/L. CiezaALMA-Aufnahme der protoplanetaren Scheibe um V883 Orionis.
Die plötzliche Helligkeitszunahme, die V883 Orionis widerfahren ist, ist ein Beispiel dafür, was passiert, wenn große Mengen Materie aus der Scheibe um einen jungen Stern auf seine Oberfläche fallen. V883 Orionis ist nur um etwa 30% massereicher als die Sonne, und dank der Eruption, die der Stern erlebt, ist er derzeit jedoch erstaunliche 400 Mal leuchtkräftiger - und deutlich heißer.

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Neue Theorie über das Sterben der Dinosaurier: Ruß in der Atmosphäre durch Meteoriteneinschlag in Öl-Reservoir verursachte wahrscheinlich Klimawandel

Dinosauerier-Skelett,Allosaurus Skelett
© picture alliance / dpaDas Skelett eines Baby-Dinosauriers der Gattung Allosaurus ist etwa 150 Millionen Jahre alt und wurde im US-Bundesstaat Wyoming entdeckt.

Das Massensterben der Dinosaurier beschäftigt Wissenschaftler seit Jahrzehnten und bringt immer neue Theorien hervor. Die Neueste scheint sehr plausibel, lässt aber auch einige Fragen offen.


Gewaltige Mengen Ruß in der Atmosphäre könnten einer neuen Theorie nach zum Aussterben der Dinosaurier geführt haben. Der etwa zehn Kilometer große Meteorit, der auf dem Gebiet des heutigen Mexikos einschlug, habe möglicherweise ein großes Ölreservoir getroffen, erläutern japanische Forscher im Fachjournal "Scientific Reports". In der Nachbarschaft des Kraters in Mexiko existieren tatsächlich größere Ölvorkommen. Die Hypothese der Wissenschaftler lautet, dass das Öl durch die Wucht des Aufpralls bei hohen Temperaturen verbrannte und der entstehende Ruß in die Stratosphäre geschleudert wurde, wo er sich weltweit verbreitete. Dies könne einen Klimawandel bewirkt haben, der letztlich zum massenhaften Aussterben von Tier- und Pflanzenarten am Ende der Kreidezeit vor 66 Millionen Jahren führte, erläutern die Forscher um Kunio Kaiho von der Tohoku University in Sendai. Sie stützen ihre Hypothese mit den Ergebnissen von Bodenproben und Berechnungen mit Hilfe von Klimamodellen.

Finsternis ließ Pflanzen sterben

Die aktuell geläufigste Hypothese besagt, dass der Meteorit riesige Mengen an Schwefelsäure in die höhere Atmosphäre brachte. Über den ganzen Erdball verteilt, reflektierten sie als Schwebteilchen in der Stratosphäre das Sonnenlicht und sorgten damit für eine globale Finsternis. Die auf Sonnenlicht angewiesene Photosynthese der Pflanzen kam zum Erliegen, es gab einen weltweiten Winter und sauren Regen. Das Team um Kaiho hält diese Theorie für unwahrscheinlich: "Wenn dies geschehen wäre, wären Krokodile und viele andere Tiere ebenfalls ausgestorben".

Die Wissenschaftler untersuchten Bodenproben aus Haiti und Spanien vom Ende der Kreidezeit. Sie fanden eine Zusammensetzung von Kohlenwasserstoffen, wie sie bei verbranntem Erdöl entsteht. Der über die Atmosphäre verteilte Ruß habe zwar viel Sonnenlicht von der Erdoberfläche ferngehalten, doch sei die Photosynthese der Pflanzen noch möglich gewesen, glauben die Forscher. In Klimamodellen berechneten sie drei mögliche Abläufe für Temperatur, Niederschlag, Sonneneinstrahlung und Bodenfeuchtigkeit abhängig von der Menge entstandenen Rußes - 500 Millionen Tonnen, 1,5 Milliarden Tonnen oder 2,6 Milliarden Tonnen.

Kommentar: Momentan ist wieder ein Massensterben im Gange mit Erdveränderungen, häufigen Vulkanausbrüchen und jede Menge fliegenden Feuerbällen in unserer Atmosphäre. Das eine kann gleichzeitig mit dem anderen stattfinden. Für weitere Zusammenhänge lesen Sie "Earth Changes And The Human-Cosmic Connection" von Pierre Lescaudron. Das Buch wird z.Zt. vom deutschen SOTT-Team übersetzt und als Artikelserie veröffentlicht.


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Neue fleischfressende Saurier-Gattung entdeckt

Forscher entdeckten in Patagonien Fossilien eines zweibeinigen Dinosauriers mit ähnlich unverhältnismäßig kurzen Vorderbeinen wie T. rex: Der in »Plos One« vorgestellte Gualicho shinyae hatte die Ausmaße eines Eisbären - aber Ärmchen wie ein menschliches Kind. Diese wiesen zudem nur je zwei Finger auf.
neue sauriergattung Gualicho shinyae fleischfresser
Gualicho shinyae
Das argentinisch-US-amerikanische Forscherteam wählte den Namen mit einer Portion Galgenhumor: Gualicho bzw. Gualichu ist der Name eines bösen Geists in der Mythologie des in Patagonien lebenden Tehuelche-Volks. Da die Expedition unter einigen Missgeschicken litt, scherzte das Team über den »Fluch von Gualichu«. Der Namenszusatz verweist auf die eigentliche Entdeckerin der Fossilien, Akiko Shinya vom Chicagoer Field Museum.

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Koronales Riesenloch auf der Sonne: Experten beschwichtigen und missachten elektrische Gesetze

Bedrohen koronale Löcher an der Sonne die Erde? Wissenschaftler beschwichtigen: Es besteht keine Gefahr. Wie die „Huffington Post“ am Mittwoch berichtete, weist die Sonne derzeit ein koronales Riesenloch auf, das rund ein Sechstel der Sonnenoberfläche einnimmt.
Sonne
„Solche solaren Löcher bilden sich regelmäßig“, schrieb das Blatt unter Berufung auf das NASA-Observatorium für solare Dynamik (Solar Dynamics Obwervatory/SDO). Es handle sich um spezifische Zonen an der Sonne, wo das Plasma eine niedrigere Temperatur und Dichte als die Umgebung habe, nachdem die Korona heiße Materie ausgespuckt habe. „Eben deshalb nehmen sich koronale Löcher dunkel aus“, hieß es.


Aufzeichnungen des koronalen Lochs im Ultraviolettbereich wurden am Montag, dem 11. Juli, von der SDO gemacht. NASA-Spezialisten kompilierten mehrere Bilder zu einem Video

Kommentar: Man sollte bedenken, dass unser Sonnensystem elektrischen Prinzipien unterliegt und somit die Sonnenaktivität ein erheblichen Einfluss auf die Erde hat. Suspicious0bservers untersuchen regelmäßig die Sonnenaktivität und andere elektrische Faktoren im Sonnensystem und haben z.B festgestellt, dass es eine definitive Korrelation zwischen Sonnenlöchern und der Intensität und Häufigkeit von Erdbeben auf der Erde gibt.

Mehr Informationen über die elektrische Natur unseres Sonnensystems und der Mensch-Kosmos Verbindung finden Sie hier:


Post-It Note

Folgen der Pille? Auffällige Anomalie von 39 Zwillingspaaren in einer kleinen chinesischen Gemeinde

In einer chinesischen Gemeinde im Südwesten des Landes, die zum Stadtbezirk Jiangjin von Chongqing gehört, leben bei den dort lebenden 367 Familien laut der Zeitung „South China Morning Post“ 39 Zwillingspaare.
Anomalie 39 Zwillingspaare in China
© AFP 2016/ STR

Die Zeitung verweist auf eine bereits jahrzehntelange Anomalie - das älteste Zwillingspaar im Dorf ist bereits 89 Jahre alt, das jüngste - erst neun Monate. Einer Statistik zufolge kommen in etwa 1,1 Prozent aller Fälle Zwillinge zur Welt. In der genannten anomalen Zone sind dagegen in jedem zehnten Haus Zwillinge anzutreffen.

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