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Wieder fängt Russland US-Bomber-Staffel vor der Grenze ab

Militärflugzeug
© Sputnik/ Alexei Danichev
Zwei Überschall-Bomber B-1 Lancer, eine B-52 und ein Tankflugzeug vom Typ КС-135 haben sich der russischen Seegrenze in der Ostsee genähert, sind jedoch von einer Su-27 abgefangen worden. Das Pentagon veröffentlicht nun Bilder von dem Zwischenfall.

Nach US-Angaben ereignete sich Vorfall am Freitagnachmittag. Die Bomber seien am Baltops-Manöver beteiligt gwesen.

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Neue Doku von Oliver Stone: Putin spricht erstmals über seine Enkel

Russlands Präsident Wladimir Putin hat in seinem großen Interview mit dem amerikanischen Regisseur Oliver Stone verraten, dass er Enkelkinder hat, und über diese gesprochen.

Putin
© Sputnik/ Alexei Nikolskij
Angesprochen auf seine Familie hat Putin demnach gesagt, dass er seine Enkel liebe, doch kaum Zeit habe, um mit ihnen zu spielen. Bislang hatte sich der russische Staatschef öffentlich nicht über seine Enkel geäußert. Es ist lediglich bekannt, dass er zwei Töchter hat.

Wie der amerikanische Fernsehsender CNN berichtet, soll dieser Teil des Gesprächs mit Putin in voller Eishockey-Montur am Eis stattgefunden haben.

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Sensation: 100 Millionen Jahre alten konservierten Vogel in Bernstein entdeckt

Die unglaublich gut erhaltenen Überreste eines 100 Millionen Jahre alten Vogelkükens lässt das Herz der Paläontologen höher schlagen. Denn das im Bernstein konservierte Tier lässt sie einen tiefen Einblick in die Welt ausgestorbener Vogelarten werfen.

Bernstein Vogel
Lida Xing, Jingmai K. O'Connor, Ryan C. McKellar, Luis M. Chiappe, Kuowei Tseng, Gang Li, Ming Bai,
Das einzigartige Exemplar wurde in Myanmar entdeckt, wo auch schon vor kurzem das gut erhaltene Fragment eines Dinosaurierschwanzes samt Federn gefunden wurde. Das Küken stellt den bisher besterhaltenen Fund eines prähistorischen Vogels aus der Dinosaurierzeit dar. Der Körper des Vogels ist fast vollständig im sieben Zentimeter großen Bernsteinklumpen erhalten geblieben und die Wissenschaftler gehen davon aus, dass es nur wenige Tage nach dem Schlüpfen in seine klebrige Todesfalle gestürzt ist.


Wie die Forscher im New Scientist berichten, lebte die Kreatur vor rund 100 Millionen Jahren und gehörte einer Gruppe von Vögeln an, die als Enantiornithes oder Gegenvögel bezeichnet werden. Sie gehörten zu den direkten Vorfahren unserer heutigen Vögel, besaßen im Unterschied zu ihnen allerdings Klauen auf ihren Flügeln und statt eines Schnabels einen massiven Kiefer und Zähne.

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Putin in neuer Doku: "US-Präsidenten wechseln, die Politik ändert sich aber nicht“

Die Politik der USA ändert sich trotz dem Präsidentenwechsel nicht, wie Russlands Präsident Wladimir Putin in einem Interview mit dem US-Regisseur Oliver Stone sagte.
Putin
„Die Präsidenten in Ihrem Land wechseln einander, die Politik ändert sich aber nicht“, sagte der russische Präsident.

Stone arbeitet derzeit an einem Film über den russischen Präsidenten, der seinen Worten zufolge den Zuschauern eine alternative Sichtweise auf Putin und die Ereignisse in der Welt zeigen soll.

Die Doku „The Putin Interviews“ soll vom 12. bis zum 15. Juni im US-Fernsehsender Showtime gezeigt werden.

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Wahlergebnisse in Großbritannien verursachen Pfund-Sturzflug

Aufgrund der überraschend uneindeutigen Ergebnisse bei den britischen Parlamentschaftswahlen am Donnerstag hat die britische Währung Pfund im Vergleich zum US-Dollar heftig an Wert verloren, wie britische Finanzportale zeigen.
Pfund
© Fotolia/ RZ
Das britische Pfund hat demnach allein in der Nacht auf Freitag mehr als 1,5 Prozent an Wert gegenüber dem Dollar verloren.

Allein zwischen 20.50 Uhr und 21.10 Uhr Ortszeit fiel britische Währung von 1,295 US-Dollar auf nur noch 1,273 US-Dollar.

Kommentar: Großbritannien: Mays Konservative verlieren absolute Mehrheit


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Großbritannien: Mays Konservative verlieren absolute Mehrheit

Die konservative Partei von Premierministerin Theresa May hat die absolute Mehrheit im britischen Parlament verloren. Die Tories hatten am Freitagmorgen rechnerisch keine Chance mehr, über die Hälfte der 650 Wahlkreise zu gewinnen.
Großbritannien Wahlen
© ReutersMays Konservative verlieren absolute Mehrheit in Großbritannien
Somit könnte May künftig nur mit einem Koalitionspartner oder mit einer Minderheit regieren. Damit hat sie ihr Wahlziel, eine große Mehrheit der Briten hinter sich zu vereinen und damit ein starkes Mandat für die Brexit-Verhandlungen zu erhalten, klar verfehlt. Die Gespräche sollten eigentlich bereits übernächste Woche beginnen.

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Die CIA bereitet harte Geheimoperationen gegen den Iran vor unter Führung von Michael d ’Andrea

Die CIA bereitet besonders harte Geheimoperationen gegen den Iran vor. Dafür ernannte ihr Direktor Mike Pompeo, Michael d ’Andrea (Foto) zum Chef der ad-hoc-Abteilung, welcher "dunkler Prinz" oder "Ayatollah Mike" genannt wird.
Michael d ’Andrea
M. D’Andrea hat sich zum Islam konvertiert. Er hat das Konditionierungs-Programm durch Folter eingesetzt und schuf das Geheimgefängnis Salt Pit (Afghanistan), wo er Experimente an Abu Zubaydah, Abd al-Rahim al-Nashiri und Khalid Shaikh Mohammed leitete. Dieser äußerst intelligente und gewalttätige Psychopath wurde in einem von der Agentur inspirierten Film „Zero Dark Thirty“ inszeniert, unter dem Decknamen "Wolf." Im Jahr 2008 hat er die Ermordung in Damaskus des militärischen Chefs der Hisbollah, Imad Mugniyah, organisiert und das Programm der Mörder Drohnen bis zum Jahr 2015 geleitet.

Kommentar: Der Trick des Psychopathen: Uns glauben machen, dass Böses von anderswo kommt


Snakes in Suits

Nach London-Anschlag: Theresa May droht Menschenrechte einzuschränken "für die Sicherheit"

Nach dem Terroranschlag in London droht Großbritanniens Premierministerin Theresa May damit, Menschenrechte dem Kampf gegen den Terror zu opfern.

Theresa May
© Reuters ReutersNach dem Terroranschlag in London droht Großbritanniens Premierministerin Theresa May damit, Menschenrechte dem Kampf gegen den Terror zu opfern.
Nach dem Anschlag von London und kurz vor den Parlamentswahlen kündigt die britische Premierministerin Theresa May ein hartes Vorgehen gegen Terroristen, Terrorverdächtige und Gefährder an. Sollte die Gesetzgebung zu Menschenrechten dem Vorhaben im Wege stehen, so müssten diese Gesetze geändert werden.


Unterdessen tauchen weitere Details über einen der Londoner Terroristen auf. So wurde Khuram Butt vom Inlandsgeheimdienst MI5 zwar überprüft, aber für unwichtig befunden. Auch Butts Nachbarn und ehemalige Freunde haben die Sicherheitsdienste schon frühzeitig vor ihm gewarnt - jedoch ohne Folgen.

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Nach Saudi-Blockade: Türkei stellt sich hinter Katar und beschließt Truppenverlegung

Bereits kurz nach Bekanntwerden der politischen und wirtschaftlichen Blockade Katars durch eine Koalition von Staaten angeführt vom absolutistischen Königreich Saudi-Arabien, protestierte die Türkei gegen die eingeleiteten Maßnahmen. Nun beschloss Ankara Truppen nach Katar zu entsenden. Damit droht eine weitere Eskalationsstufe im neuen regionalen Machtkampf.
Istanbul
© ReutersBürger der türkischen Stadt Istanbul demonstrieren in Solidarität mit dem Emirat Katar.
Wie auch etliche westliche Staaten, unterhält die Türkei gute politische und wirtschaftliche Beziehungen zum katarischen Königshaus. So verfügt die Türkei in Katar über eine Militärbasis, mit 80 dort stationierten Soldaten. Am Mittwoch billigte das türkische Parlament nun ein Verteidigungsabkommen mit dem Emirat, dass die Stationierung von Truppen nach Katar vorsieht. Vorgesehen ist auch die Ausbildung von Sicherheitskräften des Emirats durch die Türkei.

Nach Angaben der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu, stehen demnach auch gemeinsame Manöver auf dem Programm. Bislang gibt es jedoch noch keine konkreten Angaben über die Anzahl der Soldaten, oder den Zeitpunkt der Stationierung. Die geopolitischen Folgen der abgesegneten Stationierung von Truppen in das Emirat, sind noch nicht abzusehen, nachdem am Montag eine Koalition muslimischer Staaten unter Führung Saudi-Arabiens jegliche diplomatischen zum Emirat Katar abbrach.


Kommentar: Terror-Anschläge in Teheran: Wer und was könnte dahinterstehen?


Question

Terror-Anschläge in Teheran: Wer und was könnte dahinterstehen?

Terror-Anschlag Teheran
© AP Photo/Ebrahim Noroozi
Die Anschläge in Teheran am Mittwoch sehen Experten nicht als Aktionen von iranischen Oppositionskräften. Für Peter Philipp von der Deutsch-Iranischen Gesellschaft ist der „Islamische Staat“ der Drahtzieher. Er wie auch der iranische Politologe Behrooz Abdolvand kritisieren die aktuelle Konfrontation am Golf und machen die USA dafür verantwortlich.

„Das ist ein schwerer Schlag für den Iran, denn in den letzten Jahren war es im Land selbst ruhig.“ Das sagte Peter Philipp, Vorsitzender der Deutsch-Iranischen Gesellschaft, zu den Terrorattacken in der iranischen Hauptstadt am Mittwoch. Bei den Anschlägen im iranischen Parlament und im Mausoleum von Ayatollah Chomeini in Teheran sind am Mittwoch mindestens zwölf Menschen getötet worden. Der „Islamische Staat“ (IS; auch Daesh) bekannte sich zu den Terrorattacken.

„Sicherheitskräfte sind überall präsent, sie versuchen die Ordnung wieder herzustellen“, beschrieb der iranischen Ökonom und Politikwissenschaftler Behrooz Abdolvand im Sputnik-Interview die aktuelle Lage in Teheran. Er hält sich derzeit in der iranischen Hauptstadt auf. „Die Bevölkerung ist sehr ruhig, und sogar das Parlament hat während der Beseitigung der Terroristen weiter gearbeitet. Die tägliche Arbeit wurde nicht unterbrochen, obwohl in dem Gebäude daneben einige Terroristen bekämpft worden sind. Das deutet darauf hin, dass die Lage sehr intensiv unter Kontrolle gebracht worden ist."

Kommentar: So früh lässt sich schwer feststellen, wer und was tatsächlich hinter den Anschlägen in Teheran stecken kann. Doch nahe liegt, dass Saudi-Arabien vor allem wegen seiner Angst, dass sich Iran und Katar verbünden könnte, ein Interesse an der Schwächung Teherans sowie der iranischen Bevölkerung (durch Angst) hat und somit seine altbewährten Schock-Mittel (Terror) einsetzt. Weitere Informationen sind noch abzuwarten.